Steuern, Elterngeld

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von puschel1603 24.04.11 - 23:09 Uhr

Vorhin hat ein Bekannter zu mir gesagt das man bzg. Steuern und Elterngeld aufpassen muss. Weiss da jemand was drüber?

Wir hatten uns eigentlich für 2 Jahre Elterngeld entschieden. Wäre das nur relevant für eine Steuernachzahlung oder bei einem Jahr Elterngeld auch?

Wechseln nach der Geburt in 3+5, sind jetzt nach der Hochzeit in 4+4.

Lg Nina+Ben inside (26+4)

Beitrag von gslehrerin 24.04.11 - 23:31 Uhr

"Aufpassen" heißt, man kann es nicht unbedingt ausgeben, da es dann bei der Steuererklärung bei gemeinsam veranlagten Ehepartnern dem Jahresgehalt deines Mannes zugerechnet wird, um seinen Steuersatz zu bestimmen. Kann dazu führen, dass er nachzahlen muss. Häufig ist das günstiger, wenn man es auf 2 Jahre teilt, muss aber nicht. Kannst du dir aber vorher ausrechnen lassen.

LG
Susanne

Beitrag von madlen2252 25.04.11 - 08:05 Uhr

Hey,
warum wechselt Ihr nicht vorher bei Dir auf 3 und bei ihm auf 5? Dann gibt´s doch mehr Elterngeld!!!!!!! Wenn ich verheiratet wär, wär das das erste, was ich nach dem positiven Test gemacht hätte.
Elterngeld unterliegt dem Progressionsvorbehalt. Das bedeutet, der Betrag wird bei der Ermittlung des Steuersatzes herangezogen. Bedeutet, je mehr Du beziehst, um so wahrscheinlicher ist dann eine Nachzahlung. Wollt Ihr diese vermeiden, sollte er in 4 bleiben. Unter dem Strich steht eh fest, wieviel Steuer für das Jahr fällig wird. Den unterschied macht nur die vorausgezahlte Lohnsteuer.
LG

Beitrag von puschel1603 25.04.11 - 08:35 Uhr

Wir haben im März geheiratet und ziehen jetzt im Juni erst zusammen. Ich wäre mit dem weniger Geld und meiner Wohnung nicht hingekommen. Daher konnten wir noch nicht in 3+5 wechseln. Für den Elterngeldantrag brauchen die eh die Gehaltszettel von Mai 2010+Mai 2011, vor Beginn der Schutzfrsit. Dann hätte es nur 2 Monate ausgemacht.

Kann das nur ein Steuerberater ausrechnen?

Lg

Beitrag von susannea 25.04.11 - 09:02 Uhr

Nein, dass kann jeder mit Hilfe des Internetes ausrechen (aber nur Überschlagsmäßig!).

Du solltest mehr und nicht weniger Geld haben!
Denn es ging ja um 3 bei dir!

Und nein, Mai bis Mai ist definitv falsch!

Wann beginnt der Mutterschutz?

Beitrag von puschel1603 25.04.11 - 10:01 Uhr

am 15. Juni. Und die Frau bei der Elterngeldkasse hat gesagt das ich die Unterlagen ein Jahr vor Beginn der Schutzfrist vorlgen muss. Also Mai 2010 bis Mai 2011.
Ich blicke echt nicht durch.

Lg

Beitrag von susannea 25.04.11 - 10:08 Uhr

Wieso ist denn Mai bis Mai bei dir ein Jahr?!?

Vorzulegen ist Juni 2010 bis Mai 2011, sonst wären es doch 13 Monate!

Beitrag von gslehrerin 25.04.11 - 11:44 Uhr

Es zählen doch die 12 Monate vor Geburt, nicht vor Mutterschutz. Also wahrscheinlich Juli 10 bis Juni 11 oder August 10 bis Juli 11, je nachdem.

Beitrag von susannea 25.04.11 - 11:48 Uhr

Nein, es zählen die 12 Monate vor dem Mutterschutz, wenn man nciht verbeamtet ist bzw. aus anderen Gründen keinen Anspruch aufs Mutterschaftsgeld hat.

Also in der Regel bleiben es die 12 Moante vor dem Mutterschutz, da die andere Gruppe deutlich kleienr ist ;)

Beitrag von .mondlicht.4 25.04.11 - 09:04 Uhr

Genau diese fragen stellen wir uns auch. Und wie sieht es dann auch, wenn der Partner auch noch zwei Monate nimmt. In einem Kalenderjahr oder doch lieber in zwei Kalenderjahren?

Wir haben am Mittwoch einen Termin beim Steuerberater. Der rechnet uns das ganze durch und sucht für uns die günstigste Alternative. Dem Staat muss man ja auch nichts schenken.

Da es aber bei jeden anders ist, würde ich dir diesen Gang auch sehr ans Herz legen. Habe nun schon von einigen Familien gehört, das sich das investierte Geld in den Steuerberater auf jeden Fall ausgezahlt hat.

lg mondlicht (22. SSW)

Beitrag von susannea 25.04.11 - 11:50 Uhr

Auch der Steuerberater kann euch dies bicht besser ausrechnen im Voraus, als ihr mit einem Programm, wenn ir das ordentlich eingebt, denn auch er ist kein Hellseher, was bei euch mit Einnnahmen und Ausgaben in dem Jahr passiert.

Wir sind bisher immer ohne NAchzahlungen (trotz Elterngeld usw. und 3/5) und Steuerberater ausgekommen und haben somit sicherlich einiges an unnütz ausgegebenem Geld gespart.

Also zumidnest für einen Überschlag würde ich dort nicht hingehen!