vorrübergehend gehbehindert - Verhalten der anderen

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Forum: Leben mit Handicaps

Stolpersteine im Leben sind manchmal überwindbar, manchmal muss man sich mit ihnen arrangieren. Hier ist der Ort, um darüber zu sprechen: Entwicklungsverzögerung beim Kind, ADHS, das Down-Syndrom, Spina Bifida, Leben im Rollstuhl ...

Beitrag von anna031977 25.04.11 - 05:40 Uhr

Ich bin vorrübergehend gehbehindert.

Tatsächlich dauert vieles länger und ich behindere andere Menschen, weil ich langsam laufe, die Treppe extrem langsam runter gehe oder oder oder

Dann habe ich immer das Gefühl angefeindet zu werden oder den anderen auf die Nerven zu fallen, weil sie nervös hinter mir auf der Treppe rumzappeln, sich noch schnell genervt vorbei drängen und und und

Erst wenn ich sage, dass ich gehbehindert bin sind plötzlich alle zuvorkommend, halten mir Türen auf und bieten mir helfende Hände an und überschlagen sich fast.

Warum muss ich es erst SAGEN man SIEHT es ja.

lg

Beitrag von arienne41 25.04.11 - 18:35 Uhr

Hallo
Warum sagst du es denn wenn man es sieht?
Manche wollen dir nicht helfen fühlen sich aber gezwungen es nicht zu tun wenn du es extra nochmal sagst.

Also warum es sagen?

Beitrag von elofant 25.04.11 - 20:22 Uhr

Du musst da drüber stehen! Bau Dir ein "dickeres" Fell.

Wenn ich mit meinem Sohn unterwegs bin (er sitzt im Rolli) sind auch einige genervt, weil vieles länger dauert. Na und? Sollen die mal in so eine Situation kommen. Dann nervt die ein langsamer Mensch vor ihnen sicher nicht mehr so dolle.





Wenn man es sieht, dass Du gehbehinderst bist, würd ich nix sagen. Warum? Die anderen haben doch Augen im Kopf. Und an Toleranz gegenüber besonderen Menschen ist wohl noch niemand umgekommen.