Wieviel spart ihr für die Kids?

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von alex_22_nrw 25.04.11 - 08:11 Uhr

Hey, bei uns ist das (noch) sporadisch. Wenn Oma ihr Sparschwein voll hat nehmen wir es mit und es kommt bei den Kids aufs Sparbuch. Aber wir haben keine feste Summe. So 50€ pro Kind (inkl. Geld von Omas) pro Monat fänd ich schon gut. Da der große dieses Jahr schon acht wird hätte er zumindest Führerschein und evtl kleines Auto zusammen...
Wieviel spart ihr? Was sollen eure Kids mit achtzehn in etwa zur Verfügung haben?

Lg

Beitrag von dasthes 25.04.11 - 08:48 Uhr

Hallo Alex,

ehrlich wir sparen momentan nichts für den Kleinen bzw. das was ich zurücklege, geht für Sonderanschaffungen (Buggy, Kindersitz...) drauf.

Kann sein, das Oma und Opa sparen, wissen tun wir aber nichts.

Und mein Mann und ich sind uns einig, das wir nicht für Führerschein und Auto für den Kleinen sparen. Wir haben beide den Führerschein selbstbezahlt. Man muss mit 18 noch keinen Führerschein haben, ich hab meinen z.B. erst mit 24 gemacht. War manchmal doof, aber ne Lösung gab es immer. Unser Auto haben wir finanzieren müssen, weil das alte geschrottet wurde.
Aber wir werden ihn unterstützen, wenn es soweit ist!

Übrigens vertrete ich die Meinung, das man mit 18 nicht eine größere Summe in der Hand haben sollte. Wenn man nicht mit Geld umgehen kann, den meistens geht das nicht für die Sachen drauf, die sich der Sparende gedacht hat.

LG thes

Beitrag von mama-sein-ist-toll 25.04.11 - 08:58 Uhr

Ich habe meine Mutter direkt gefragt, ob sie an Stelle Geschenke nicht lieber ein Sparbuch anlegen möchte und zu den Feiern nur Kleinigkeiten schenken möchte. Bei so viel Verwandschaft wird er ohnehin schon überschüttet.
Wir reden da immer sehr offen.
Ich habe für ca. 5 € im Monat eine private Zusatzversicherung abgeschlossen. Habe kein Einkommen ausser Eltergeld, das ist schon knapp genug.
Wenn mal was über ist, kommt was auf sein Sparbuch. Auch Geldgeschenke von Familie. Mit 18 aushändigen kommt nicht in Frage. Sonst ist es schneller weg als man denkt.
Wenn ich wieder arbeite denke ich schon, dass ich einen Dauerauftrag einrichten werde.Summe weiss ich noch nicht.
Mit 18 soll Führerschein drin sein, ein Urlaub und der Rest wird angelegt.

Beitrag von windsbraut69 25.04.11 - 17:49 Uhr

Die Familie zahlt statt "richtiger" Geschenke was aufs Sparbuch und auch nach dem 18. Geburtstag verfügt IHR darüber?
Das finde ich nicht okay, Geschenke sind doch fürs Kind gedacht....

LG

Beitrag von alex_22_nrw 25.04.11 - 08:59 Uhr

Ja gut, da Han ich andere Ansichten. Wir leben außerhalb und sind immer auf autos angewiesen. Würden nichtmal mit einem Auto auskommen. Hier hat jeder mit achtzehn ein Auto, und das muss zumindest gesichert sein finde ich. Und wenn der noch mit siebzehn bezahlt wird hab ich ja immer noch das Sparbuch in der Hand ;)

Lg

Beitrag von ichclaudia 25.04.11 - 09:52 Uhr

hallo,

ich finds nicht gut, wenn man den Kindern pünktlich zum 18. den Führerschein samt Auto spendiert...Das geht ja mal gar nicht. Hab mir meinen Führerschein selbst bezahlt und bin bis heute stolz darauf. Mein erstes Auto hab ich mir übrigens mit 30 Jahren gekauft und hab es - selbstverständlich - selbst bezahlt !

LG

Beitrag von tragemama0709 25.04.11 - 10:25 Uhr

Da bekommst du auf dem Land keine Arbeit.

Hier braucht man für fast jeden Job ein Auto. Ohne Früherschein bekommst du nur Hilfstätigkeiten

Und ob es sinnvoll ist bis 30 oder noch länger von den Staat angewiesen zu sein ist fraglich.

Okay wenn man es toll findet das das Kind keine Ausbildung macht oder man es jeden TAg 50 km zur Arbeit fahren will

Beitrag von curlysue1 25.04.11 - 10:37 Uhr

Bei uns auf dem Land, macht auch fast jeder 99% seinen Führerschein jetzt mit 17, eigenes Auto kommt drauf an, ich weiß nicht ob dann 5 Autos in der Garage stehen müssen, oder ob 4 reichen, das wird die Zeit zeigen und natürlich wo sie arbeiten.

LG

Beitrag von zwiebelchen1977 25.04.11 - 12:08 Uhr

So hat jeder andere Ansichten. Ich habe auch mit 18 Führerschein und Auto bekommen. und unser Sohn wird es auch.

Heute braucht man so oft den Führerschein, auch schon für eine Ausbildung. Oft ist es Vorraussetzung um eingestellt zu werden.

Mit hat man einfach mehr Möglichkeiten.

Bianca

Beitrag von rienchen77 25.04.11 - 14:01 Uhr

auf n Dorf braucht man ein Auto...kein Supermarkt, kein Bus und Bahn, keine Ärzte usw...

mit 18 muß man mobil sein sonst ist nichts mit Ausbildung, Job oder Berufsschule....

Beitrag von windsbraut69 25.04.11 - 17:51 Uhr

Dann sitzen die Kinder aber im Zweifelsfall mit 18 Zuhause fest und finden weder Job noch Ausbildungsplatz....

Gruß,

W

Beitrag von dominiksmami 25.04.11 - 20:29 Uhr

genau so wäre es mir gegangen *nick*

ich ging noch zur Schule, suchte aber schon einen Ausbildungsplatz...das wäre nie etwas geworden ohne Führerschein.

Schon mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zur Berufsschule zu kommen wäre der blanke Horror gewesen. ( mit dem Auto habe ich 35 Minuten gebraucht, mit dem Bus wäre ich mit 2 mal umsteigen fast 2 Stunden unterwegs gewesen).

lg

Andrea

Beitrag von dominiksmami 25.04.11 - 20:08 Uhr

das geht mal gar nicht?

Öhm doch, das geht wunderbar.

Nur weil DU es anders erlebt hast, heißt das nicht dass das dann der einzig richtige Weg ist.

Ich habe sowohl Auto als auch Führerschein von meinen Eltern und Großeltern bekommen....und bin ihnen bis heute dankbar dafür.


Mein zweites Auto habe ich mir mit 23 gekauft und natürlich selbst bezahlt,

mein drittes und erstes nagelneues Auto habe ich mir mit 25 gekauft und natürlich selber bezahlt.

Wow...ich wußte nicht das man auf sowas stolz sein muß. Das geht für mich gar nicht.


lg

Beitrag von ichclaudia 25.04.11 - 20:15 Uhr

"Wow...ich wußte nicht das man auf sowas stolz sein muß. Das geht für mich gar nicht"

Tja, wir wurden halt so erzogen, dass wir auf das stolz sind, was wir uns selbst erarbeiten und auf Dinge, die uns in den Hintern geschoben wurden...:-p

Beitrag von dominiksmami 25.04.11 - 20:24 Uhr

naja...aber es ist doch selbstverständlich das man sich was erarbeitet im Leben, oder?

Klar kann man stolz darauf sein ein Ziel erreicht zu haben, aber ein Auto? Hmm ne...das ist und bleibt für mich ein alltäglicher Gebrauchsgegenstand und darauf bin ich bestimmt nicht "stolz"

Im Übrigen bin ich auch nicht "stolz" darauf das ich was Geschenkt bekommen habe, sondern ich bin dankbar dafür... das ist etwas völlig anderes.

In den Hintern geschoben hats mir auch keiner...sondern von Herzen geschenkt.

Beitrag von ichclaudia 26.04.11 - 10:22 Uhr

"aber ein Auto? Hmm ne...das ist und bleibt für mich ein alltäglicher Gebrauchsgegenstand"

Nö, ich empfinde ein Auto - gerade heutzutage, bei den Spirtpreisen - als Luxus. Man kann schließlich auch Fahrrad fahren oder Bus etc..

Beitrag von lumidi 26.04.11 - 11:37 Uhr

Hmm.. dann hast du wohl ne Arbeitsstelle, die man mit den öffentlichen Verkehrsmitteln sehr gut erreichen kann.

Ich bin auch aufs Auto angewiesen. Meine Arbeitsstelle ist 38 km entfernt und mit den öffentlichen Verkehrsmitteln brauche ich fast 2,5 Std alleine für die Hinfahrt!

Heutzutage bist du auf das Auto angewiesen. Es sei denn du hast so viel Zeit, dass du auch 5 Std. für den Weg zur Arbeit und wieder zurück einplanen kannst. Und mit dem Fahrrad 38 km einfache Strecke fahren? Nein Danke, da kommst du ja schon völlig verschwitzt ins Büro!

Der Gesetzgeber sieht meiner Meinung nach das Auto auch nicht als Luxux-Gegenstand an. Als ich vor 4 Jahren arbeitssuchend war, da meinte mein Sachbearbeiter bei der ARGE, dass ein Umkreis von 50 km als zumutbar gilt!

Also meine Schwester (Patentante von unserem Sohn) zahlt monatlich 25 EUR auf ein Sparbuch ein. Das läuft auf unseren Namen. Mit 18 Jahren wird unser Sohn einen Auszug von diesem Sparbuch bekommen und kann es fürs Auto, Führerschein oder eigene Wohnung ausgeben. Diese Bedingung muss er erfüllen. Er kann nicht einfach so über das Geld verfügen. Es muss schon sinnvoll verwendet werden.

Beitrag von dominiksmami 26.04.11 - 15:08 Uhr

eben genau so ists bei uns auch *nick*

Mein Arbeitsweg betrug damals rund 28 km, mit dem Auto wars ein Klacks, mit den öffentlichen hätte es ewig lange gedauert ( keine direkte Verbindung sondern 2 mal umsteigen Minimum).

Gut Fahrrad wäre ein Argument...aber so sportlich das ich morgens um halb 6 losfahre umd die 28 km pünktlich schaffen zu können und dann Abends das ganze nochmal zurück, ne das war ich nicht.

Beitrag von lumidi 26.04.11 - 15:19 Uhr

Ich sehe es auch eher problematisch bei solchen Entfernungen mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren. Oder auch den Wocheneinkauf erledigen? Ohne Auto ist es schwiegrig, es sei denn der Lebensmittelmarkt ist direkt neben der Wohnung/Haus.

Beitrag von dominiksmami 26.04.11 - 15:33 Uhr

ja *nick* wenn man alles auf Laufabstand hat geht das sicher, aber ansonsten wirds schwierig.

Ich mag z.B. auch nicht für 4 Personen mit dem Bus einkaufen fahren etc. und mein Mann kommt Abends um 20:30 von der Arbeit...auch nicht gerade DIE Einkaufszeit *g*

Beitrag von ichclaudia 27.04.11 - 15:29 Uhr

Hallo,

als ich vor 2 Jahren arbeitslos war, wurden 10 Kilometer von der Arbeitsagentur als zumutbar eingestuft ! Derzeit beträgt mein einfacher Weg zur Arbeit 3,5 Kilometer. Der Weg zur nächstgrößeren Stadt direkt in die Innenstadt sind 5 Kilometer. Im 3-Kilometer-Umkreis erreicht man sowohl Krankenhaus, Universität, Schulen, Einkaufsmöglichkeiten, Ärzte, Apotheken, Bäckerei etc...

Und wenn ich einfach mal davon ausgehe, dass mein Sohn mit 18/19/20 Jahren entweder noch aufs Gymnasium geht oder studiert, kann ich ihm durchaus zumuten, zwischen 1 und 3 Kilometer mit dem Rad zurückzulegen...

Wenn er in einer anderen Stadt eine Ausbildung macht, hab ich keine Probleme damit, ihm eine Wohnung zu finanzieren, so dass er von seinem Ausbildungsgehalt, nur noch seinen Lebensunterhalt bestreiten muss, aber Führerschein und Auto sind für mich ein absolutes No-Go !

LG

Beitrag von tragemama0709 25.04.11 - 10:22 Uhr

Da hast du heute aber richtige Probleme eine Lehrstelle zu bekommen.

Bei 75 % der Lehrstellen wird ein Früherschein vorausgesetzt

Beitrag von tauchmaus01 25.04.11 - 11:24 Uhr

Kann man nachlesen wo Du die INfo herhast, dass man bei 75% der Lehrstellen einen Führerschein braucht?

Neugierige Grüße
Mona

Beitrag von morjachka 25.04.11 - 14:40 Uhr

Hallo Thes!

"Übrigens vertrete ich die Meinung, das man mit 18 nicht eine größere Summe in der Hand haben sollte."

"In der Hand" sollten meiner Meinung nach manche 18jährige auch nicht unbedingt viel Geld haben. Ich finde es aber gut, wenn die Eltern dieses Geld für die Kinder sparen und es dann bei Bedarf aushändigen.

Es gibt 18jährige, die fahren Oma, Opa, jüngere Geschwister und führerscheinlose Eltern rum, so einem würde ich den Führerschein bezahlen.
Aber so ein Früchtchen, dass 15 Mal am Tag mit neuem Schlitten und laut aufgedrehter Musik durch das Dorf fährt und mit Quieschtbremsen vor der Kirche hält, bekommt von mir auch keine Unterstützung.
Da wäre eine nette kleine Weltreise für Mama und Papa sinnvoller!

Beitrag von cinderella2008 26.04.11 - 08:50 Uhr

Übrigens vertrete ich die Meinung, das man mit 18 nicht eine größere Summe in der Hand haben sollte. Wenn man nicht mit Geld umgehen kann, den meistens geht das nicht für die Sachen drauf, die sich der Sparende gedacht hat.


Das habe ich auch so gesehen. Daher haben meine Kinder das gesparte Geld auch erst nach Beendigung ihrer Ausbildung bekommen. Ich habe ihnen das Sparbuch jeweils in die Hand gedrückt, als sie die erste eigene Wohnung bezogen haben. Die Freude war riesig!