Wie äußert sich unzufriedenheit nach dem stillen???

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Forum: Geburt & Wochenbett

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Beitrag von evylein85 25.04.11 - 08:22 Uhr

Hallo,

mein Baby ist 9 Wochen und in letzter Zeit denke ich das es unzufrieden an der Brust bzw. nach dem Stillen ist.

Ging es jemanden auch so? Wie hat sich das bei euch geäußert?

Mein Baby wird zum Ende des stillens sehr zappelig, saugt ganz aufgeregt und bekommt einen unzufriedenen Gesichtsausdruck.
Liegt es daran das evtl. zu wenig Milch da ist?? ich weiß nicht ob sowas vererbbar ist aber meine Mama konnte nicht lange stillen weil bei ihr die Milch auch nicht gereicht hat. Ich hab halt nur Angst das mein Baby ständig Hungert wisst ihr wie ich das meine? Also das es nicht richtig satt ist.

Wie äußert sich sonst noch unzufriedenheit nach dem Stillen? Ich lese sowas überall aber es wird nicht erklärt wie sich das äußert. Vielleicht kann mir ja jemand von euch helfen.

DANKE

Beitrag von aakon2007 25.04.11 - 09:32 Uhr

Hi, geh doch mal ins Stillforum, da wird dir sicherlich geholfen. Könnte der 9 Wochen Schub sein, da verlangen sie mehr. Anlegen, anlegen,anlegen. Dauert paar Tage,ist anstrengend. Sollte dann wieder ok sein.
lg Elfi

Beitrag von uta27 25.04.11 - 09:45 Uhr

Hallo!
Die Entwicklung Deines Kindes verläuft in Schüben. In Zeiten des Schubes kann es passieren, dass Die Kinder stündlich an die Brust wollen! Das ist normal und naturgewollt. Dann stellt sich die Muttermilch um, sie wird gehaltvoller und mehr.
Viele Frauen interpretieren dies als "zu wenig Milch" oder "die Milch bleibt aus".
Das ist falsch!
Die Milch bleibt nicht einfach weg!
Solange Du die Bedürfnisse Deines Kindes zu seiner Zufriedenheit erfüllst, wirst Du immer genug Milch haben, genau wie Dein Kind es benötigt!

Wenn Deine "Reserve" in der Brust über 24 Stunden regelmäßig geleert wird (das Kind trinkt dann etwas länger und nörgelt vielleicht, weil nicht so viel da ist), dann ist der Spuk bald vorbei und nach max. 24 Stunden ist dann beim stillen wieder genau die Menge vorrätig, wie Dein Kind braucht.
In diesem Falle zuzufütten wäre total bekloppt, denn dann weiss die Brust ja nicht, dass sie mehr produzieren muss!

Das ist übrigends auich die Zeit wo Deine Brust sich umstellt von "Boyler" zu "Durchlauferhitzer", also keine Angst, wenn Die Brust nicht mehr so prall ist und du vielleicht keine Stilleinlagen mehr brauchst! Das ist völlig normal, denn die Brust produziert dann die Milch fast ausschliesslich beim stillen direkt und nicht mehr auf Vorrat!

Ich habe insgesamt 12 Jahre gestillt, kannst mir glauben!
Liebe Grüße und gutes Durchhaltevermögen, Uta

Beitrag von serafina.nr.1 25.04.11 - 18:31 Uhr

ich hab damals jedesmal beim anlegen beim ersten kind den totalen durst bekommen!!! jedesmal wenn ich stillen wollte hat mir mein mann in den ersten wochen schon ein grosses glas neben dem bett hingestellt:-)
ich trank auch viel milch/ kakao, das soll der mutter helfen, wurde mir gesagt, dass genug milch gebildet werden kann ( kalzium-zufuhr). ich nahm noch zusätzlich vitamin b als pulver. am besten in den kakao, fördert auch die milchbildung angeblich,...
bei mir hat alles prima geklappt, meine mutter konnte auch nicht länger als 3 monate stillen,a uch ihre mutter nicht, aber du hast ja noch gene von der familie deines vaters. isch schlage sicher dieser linie nach denn die hatten alle grosse und schwere kinder bei der geburt ( wie ich) und ausreichend milch ( wie ich)- obwohl ich einen eher kleinen busen habe wie die familie meiner mutter .-)
solang du es willst kannst du dir immer hilfe holen damit das stillen weiterhin klappt. willst du lieber aufhören ist es besser keine experimente zu machen ( auch deinem baby zuliebe, wenn es bei dir nicht 100% das ist was du weiterhin willst wird es auch so mit anleitung und vielen tipps nichts werden, denke ich mal..;-)...)-
und dir anleitung zu holen wie das am besten klappt. damit hab ich keine erfahrungen da mein mann das immer übernahm - das zufüttern:-) wenn die kinder ca. 9-11 monate alt waren und gern "mitessen" wollten..;-)
mit liebem gruss!!!
von serafina.

Beitrag von qrupa 26.04.11 - 11:39 Uhr

Hallo

in der generation unserer Mütter und Großmütter konnte kaume ien Frau lange stillen. Nicht weil tatsächlich zu wenig Milch da war sondern einfach deshalb weil "falsch" gestillt wurde. da durften Babys nur alle 4 Stunden für eine begrenzte Zeit an die Brust. Dass das auf Dauer nicht funktioniert ist kein Wunder denn die Natur hat sich stillen anders gedacht.
Es gibt einen winzigen Prozentsatz an Frauen die tatsächlich nicht genug MIöchbildendes Gewebe haben, ABER: diese Frauen haben dann nie genug milch. Wenn stillen einmal funktioniert hat, dabnn klapp t es auch weiterhin vorrausgesetzt man macht es richtig. Und richtig machen heißt in diesem Fall IMMER anlegen wann dein baby möchte und solange es möchte. Das kann in tzeiten von Wachstumsschüben SEHR oft sein und motzen und quengeln ist dann auch normal. Das hat nichts mit zu wenig Milch zu tun sondern dient genau wie das ziehen an der Brustwarze der Milchbildung. Und nach ein paar Wochen (meist so mit 2-3 Monaten, also zu der Zeit, wo deine Mutter wahrscheinlich wie die meisten anderen Frauen ihrer Generation abgestillt hat) entsteht die meiste MIlch nurnoch währenddes stillens. da kann sich die Brust wie eine nasse Socke anfühlen, sie ist trotzdem nicht leer.
Dazu kommt das warme Wetter in den letzten Tagen. Da wollen die kleinen auch oft an die Brust. Nicht nur wegen Hunger sondern auch zum Durst löschen.