"Töpfchen"

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Forum: Baby

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Beitrag von gwen123 25.04.11 - 18:45 Uhr

Eine Bekannte setzt ihr 8 Monate altes Kind schon aufs "Töpfchen". Ist das normal? Ich selbst habe noch keine Kinder, denke aber das das mit Sicherheit nicht gut ist. ODER?

Beitrag von babygirlalicia 25.04.11 - 19:02 Uhr

warum den nicht??? macht dem kind ja nichts. und schlecht ist es auf jeden fall nicht. heist ja net das das kind trocken werden soll meine kinder sind gerne in dem alter auf dem topf gesessen.

Beitrag von catch-up 25.04.11 - 19:07 Uhr

Meine Freundin macht das auch!

Ich finds n bissel übertrieben! Oft können die Kinder mit 8 Monaten noch gar nicht allein sitzen!

Es ist zwar schön, wenn das Kind schon mal nen Topf kennen lernt, aber das kann es mit 10 Monaten auch tun!

Mein Sohn ist jetzt 11 Monate alt und ich setz ihn jetzt immer vor und nach dem Schlafengehen und vor dem Baden aufs Töpfchen!

Aber vielleicht isses ja auch sone Übermutter: Mein Kind kann mit 9 Monaten schon laufen, mein Kind kann mit 7 Monaten bewusst Mama sagen, mein Kind ist mit 12 Monaten trocken .... #augen So eine ist meine Freundin und das geht mir ganz schön aufn Pisser, dass sie stets darauf bedacht ist, dass ihr sohn alles schneller und besser kann, als meiner!

Mein Felix darf so sein, wie er ist! Ich pfusch nicht in seiner Entwicklung herum (schon mal gar nicht im ersten Lebensjahr).

Beitrag von gwen123 26.04.11 - 09:09 Uhr

Herrliche Einstellung. Finde ich toll. Mit der "Übermutter" könnte was dran sein. ;-)

Beitrag von schnuppelag 25.04.11 - 19:08 Uhr

Meine Mutter schwärmte mir letztens vor, dass ich damals mit 9 Monaten tagsüber komplett trocken war - weil ich mit 6 Monaten schon in die Krippe ging (DDR-Kind) und Töpfchentraining dort das A und O war ... und weil Stoffwindeln-Wechseln in der Krippe nunmal blöd war (und meine Ma die Zuhause alle waschen musste).
Meine Schwiegermutter erzählte mir ähnliches über ihren Sohn (meinen Partner). Er war mit 7 Monaten nachts trocken - auch bei ihm hatte das Töpfchentraining gewirkt.

Ich persönlich setze mein Kind (13 Monate) immer noch nicht aufs Töpfchen. Ich hab einfach keine Lust auf dieses "Training" - sauber wird er auch ohne ;-) Eine Studie hatte im übrigen auch ergeben, dass "trainierte" Kinder genauso schnell trocken sind wie "untrainierte" ...
Aber um auf deine Frage zu antworten: unnormal ist es nicht. Solang ihr Baby darunter nicht leidet und die Mutter keinen Zwang ausübt soll sie halt machen.

Beitrag von kanojak2011 25.04.11 - 19:26 Uhr

Damit wird doch das freie sitzen trainiert..sie krabbeln auf die Topfchen die Leiter hoch und irgendwann sitzen sie dann. Man stellt sie meistens vor ein Spiegel damit sie beobachten konnen, wie toll sie sind..

gib es als Stichwort bei youtube ein, es kommen ganz viele Beitrage dazu.

Es kann nichts besseres passieren, du sparst dir damit viel Geld.

Meine Tochter konnte mit 7 Monaten krabbeln, mit 8 Monaten stig sie hoch und mit 9 Monaten war sie trocken und konnte frei sitzen..

Ganz tolle Sache

Beitrag von sanma78 25.04.11 - 21:11 Uhr

Hallo,
um auf Deine Frage zu antworten: schädlich ist es nicht, solange kein Zwang dahinter steckt...
Aber ich persönlich finde es unsinnig, weil m.M. nach ein Kind erst dann zum sauber werden animiert werden sollte, wenn es auch seine Ausscheidung bewußt steuern kann, und das ist erst weit nach dem 1. Geburtstag... Vorher ist m.M. nach reine Glückssache..klar, je öfter ich es auf den Topf setze, da wird schon mal irgendwann was reingehen...
Ansonsten ist es grundsätzlich gut, das Kind vorher schon mal an das Töpfchen zu gewöhnen, das es zum Alltag dazu gehört...
LG sanma

Beitrag von lilalaus2000 25.04.11 - 21:37 Uhr

Ach versuchen kann man es ja - so sind die babys das gewöhnt. Wenn sie gut sitzen können.

Es schadet ja nichts, daher ist das ja ok.

Beitrag von nana13 25.04.11 - 21:38 Uhr

Hallo,

gebe mal topfit oder windelferei im internet ich glaube urbia hat auch einen bericht darüber.

evt macht ja deine bekannte es.

meine kleine hat sich extrem beim wickeln gewehrt als sie 7 monate alt wurde, da kam ich darauf, eine zeitlang habe ich es gemacht und war sehr erstaunt wie gut das klappte, aber später hat sie sich verweigert und nun lassen wir es wider.

seit ein paar tage wehrt sie sich wider sehr stark, und wen sie kein fieber mehr hat werde ich es wider versuchen ob sie dazu lust hat.

wen ich es früher gelesen hätte, würde ich es wie beschrieben praktizieren.

lg nana

Beitrag von magdalena70 27.04.11 - 13:03 Uhr

Das ist doch schon eher spät ;-)
Kommt jdenfalls immer auf die dahinterliegende Haltung der Mutter an und auf das WIE.
Wir praktizieren windelfrei mit unserem Sohn seit kurz nach seiner Geburt. Babys zeigen nämlich ihre Ausscheidungsbedürfnisse an - im Gegensatz zu dem, was uns die Windelindustrie weismachen will. So beten das "Babys-unter-einem-Jahr-können-noch-nicht-ihre-Ausscheidungen-kontrollieren" sogar die Kinderärzte hinunter, ganz einfach, weil das Wissen bei uns kaum noch existiert. Das ist jedoch in vielen Ländern der Erde ganz anders und in weiten Teilen Indiens, Asiens, Afrika und auch bei den Inuit käme keiner auf die Idee, Kinder in Windeln zu packen. Jedes Tier hat das Bedürfnis, sein Nest sauber zu halten. Warum sollten Menschenkinder die große Ausnahme sein?
Jedenfalls nimmt mich unsere Kinderärztin mit "windelfrei" ernst und hat sich gleich bei der U4 den Buchtitel zum Selberlesen notiert: "Es geht auch ohne Windeln". #schein
Und unser Sohn lacht beim Abhalten kurz vorm Pieseln. Tu ich ihm damit nun weh? #kratz Warum sollte ich ihn nicht in seinen Signalen ernstnehmen? Wer sagt mir, dass ich ihm dann nicht viel mehr schaden würde? Warum ihm eine Windel als Mobilklo antrainieren, wenn es nicht sein muss?
Uns macht es jedenfalls allen Freude, spart den Geldbeutel, schont die Umwelt, er hat keine Hautausschläge und das alles ohne Zwang. Deshalb fühle ich mich aber nun nicht als Übermutter, nur weil ich versuche, offen für Ansätze zu sein,die mir logisch und nachvollziehbar erscheinen.