Stillen und Gesundheit

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. 

Beitrag von jurinde 25.04.11 - 18:55 Uhr

Hallo Ihr lieben,

ich stelle jetzt seit 7 Monaten. Mittlerweile bekommt meine Tochter Mittags- und Abends Brei. Sie ist sehr kräftig und brauch auch noch viel viel Milch.

Seit Februar nehme ich jeden Virus mit, der in meine Nähe kommt, meist gehst es Richtung Nasennebenhölen, manchmal auch die Bonchien und auch Magen-Darm habe ich jetzt schon durch. Ich bin seit Februar kaum mal eine Woche am Stück gesund.

Ich versuche so gut wie möglich zu essen und zu trinken, wenn ich allerdings Fieber habe oder Erbrechen, geht auch nichts rein.

Kann es sein, dass mein Körper einfach ausgepauert ist durch das Stillen und die Krankheiten?

Wer Weiß was?

Ach ja als echtes Stillkind verabscheut meine Tochter die Flasche, daraus möchte sie nichts. Ich hatte versucht ihr etwas Milch so zusätzlich zu geben um mich etwas zu entlasten.

Jurinde mit Klara 23.09.10

Beitrag von maerzschnecke 25.04.11 - 19:27 Uhr

Nasennebenhöhleninfekte deuten eigentlich immer auf einen schlecht besiedelten Darm hin. Ggf. solltest Du Deinen Darm mit einem Probiotikum (z. B. aus dem Reformhaus Darmflora plus von natura) stärken. Sinnvoll kann es zur Stärkung der Abwehrkräfte auch sein, eine 2-3monatige Kur mit Zinktabletten (z. B. Zinkorotat 40 aus der Apotheke) zu stärken.

Ich hatte jahrelang mit Nasennebenhöhlenentzündungen zu tun. 2008 hatte ich dann eine Fruktoseintoleranz 'erworben' und muss daher meinen Darm besonders pflegen. Seit ich immer wieder mal Probiotika nehme (u. a. auch sporadisch Yakult trinke), habe ich keine Probleme mehr.

Beitrag von jurinde 25.04.11 - 20:15 Uhr

Das ist ja interessant, danke für den Hinweis.

Beitrag von claerchen81 25.04.11 - 20:49 Uhr

Hallo,

ja, das hatte ich bei meinem Großen auch. Wir waren dauerkrank, alle beide, beginnend mit Magen-und-Darm, dann immer wieder Atemwegsinfektionen. Ich habe ihn 14 Monate gestillt und in der Zeit 11 M&D-Infektionen.

Erst nach 11 Monaten kam ich auf die Idee, meinen Darm mit Symbioflor aufzubauen - und siehe da: die Infekte waren weg.

An deiner Stelle würde ich zweigleisig fahren: Vitaminpräparate (ruhige die günstigen von Doppelherz für Schwangere und Stillende) und eine Darmkur. Das bringt dich vielleicht auf die Füße.

Übrigens: jetzt bei meiner "Kleinen" habe ich das nicht mehr. Komisch eigentlich.

Gruß, C.

Beitrag von jd83 25.04.11 - 21:29 Uhr

Hallöchen,

es kann gut möglich sein, dass ein schon geschwächter Körper durch das Stillen zusätzlich ausgelaugt wird. sagt meine Hebi. Ich nehme täglich Vitamintabletten (Vitaverlan) und seit dem wird auch der Haarausfall weniger. Ansonsten achte ich echt auf gesunde Ernährung und viel Flüssigkeit. Der STilltee hilft unheimlich für die Milchproduktion. Auch viel frische Luft und reichlich Schlaf sind wichtig. Ruhe suchen und den Körper schonen.

Louis hat anfangs auch kaum aus der Flasche getrunken. Ich stille bis auf mittags noch voll, aber wenn wir unterwegs sind, bekommt er aus der Flasche sein Lieblingsgetränk (Möhrensaft). Daher verbindet er mit der Flasche auch Gutes und nimmt sie an. Da ich auch 2 Tage weg musste, hab ich abgepumpt und Louis musste Flasche nehmen. Wenn es drauf ankommt, müssen die Kinder auch das lernen... es kann immer mal ws sein.

Ich möchte mit 8 Monaten abgestillt haben und will Louis dann an die Abend-und Morgenflasche gewöhnen. Wenn man wieder arbeitet, belastet das Stillen sicher und das möchte ich vorher beenden. Auch wenn es sicher nicht leicht fallen wird, denn ich habe immer gern gestillt.

Alles Gute für Euch!!!!

Jessi mit Louis 21 Wochen

Beitrag von sarahjane 25.04.11 - 22:18 Uhr

Ja, es zehrt an vielen Frauen, wenn sie Brusternährung betreiben. Evtl. lässt Du Dich in der Apotheke mal bzgl. des Aufbaupräparates von Stadelmann beraten (hilft vielen Brustmüttern, sollte jedoch nur nach fachgerechter Beratung eingenommen werden).

Viele Brustkinder tun sich mit Neuem schwer. Aber Du musst ja auch nicht per Fläschchen Flüssigkeit füttern, sondern kannst z. B. auch Becher, Tasse etc. verwenden.