Kaiserschnitt vs. normale Entbindung

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von sacoma 25.04.11 - 22:12 Uhr

Hallo,

ich habe am 18.01. meine beiden Zuckermäuse per Notsectio auf die Welt bringen müssen.
Ich kenne beide Geburtsarten und würde mich immer und eindeutig für die natürliche Geburt aussprechen - war für mich auf lange Sicht gesehen, wesentlich schmerzfreier.

Der Kaiseschnitt war der Horror. Die Spinale saß nicht, habe alles bei leicht geminderten Schmerzempfinden mitbekommen. Es war die Hölle und ich habe vor mit hingewimmert und dachte ich müsse sterben. Es waren Höllenqualen... Nach der Entbindung kann man sich einfach nicht optimal um die Kleinen kümmern, die Narbe schmerzt einfach.
Ich hatte Wundheilungsstörungen und meine Narbe ist nicht schön!

Warum nehmen heute nur so viele Frauen an, dass ein KS die bessere Entscheidung ist? Diese Frage stelle ich mir immer wieder. Es ist eine große Bauch-OP, jeder bekommt schon schiss, wenn es um den Blinddarm geht und ein KS wird immer bagatellisiert!?

Die Geburt meiner ersten Tochter war Traumhaft. Ich war gerade 18 und natürlich hatte ich Angst aber es war so innig und einfach unbeschreiblich, ich konnte mich gleich um mein Kind kümmern und ich bin so traurig, dass ich meine beiden Zuckermäuse nicht natürlich auf die Welt bringen konnte. Es fehlt mir einfach was, ich habe das Gefühl, die Zeit zwischen Schwangerschaft und der Geburt wurde mir gestohlen, es fühlt sich einfach nicht richtig an.
Ich habe darunter sehr lange gelitten und konnte mich erst schwer auf meine neue Rolle einstellen - jetzt, nach 14 Wochen ist alles super aber die Narbe bereitet mir immer noch schmerzen.

Ich bin weder ein Beführworter noch ein Gegner des KS aber ich denke, jede Frau sollte sich das Erlebnis der normalen Geburt nicht entgehen lassen und es erst versuchen. Es gibt so viele Möglichkeiten der Schmerzausschließung und es ist nicht mehr komplikationsbehaftet.

LG sagt Euch sacoma #winke

Beitrag von knollenfrucht 25.04.11 - 22:14 Uhr

Oh ha gleich gehts hier wieder ab .... #rofl

Beitrag von moncici10 25.04.11 - 22:17 Uhr

Hey sacoma,

wenn ich deinen Beitrag so lese, wünsche ich mir noch mehr, dass sich mein Kleiner doch noch dreht.. Bin jetzt in der 35. Ssw und er liegt in BEL. :-(

Ich würde auch eine normale Geburt vorziehen, aber bei mir stehen die Chancen nicht gut. Ich hab auch tierischen Respekt davor, aber den Schritt zu einem gewünschten Kaiserschnitt muss jede Frau für sich selber entscheiden. Es wäre genauso wenn du dich darüber aufregst, warum so viele Frauen sich für eine Schönheits-OP unters Messer legen. ;-)

Jedem das seine sowie leben und leben lassen :-)

Liebe Grüße #winke

Beitrag von cankus 25.04.11 - 22:17 Uhr

ui duck dich;-)

Beitrag von nycy27 25.04.11 - 22:19 Uhr

Also ich habe meine Sohn auch auf den natürlichen Weg bekommen und muss sagen das es einfach wunderschön war #verliebt

Ich persönlich würde nie einen KS vorziehen aber auch nur weil ich angst davor habe #zitter#zitter#zitter

Aber ich bin immer noch sehr froh darüber das mein Sonnenschein den normalen Weg gewählt hat :-)

Meine Freundin hatte auch einen KS und sie hat heute noch schmerzen an der Narbe * ET vor 7 Monaten *


Ich hatte keine schmerzen mehr NACH der Geburt :-)

Wünsche euch allen noch eine schöne Schwangerschaft #winke

Beitrag von haruka80 25.04.11 - 22:25 Uhr

Liebe sacoma,

ich glaube, für jede Frau, die natürlich entbinden möchte, ist eine Not-Sectio ein absoluter Horror.Nicht umsonst gibt es Selbsthilfegruppen und extra Therapiegespräche für Frauen mit Kaiserschnittentbindungen.
Sowas habe ich noch nicht kennengelernt für Frauen mit ner natürlichen Geburt.
Wäre eine natürliche Geburt etwas, was ein totaler Horror und traumatisch ist von Grund auf, gäbe es wohl keine Menschen mehr.

Ich selbst kenne nur den Kaiserschnitt, ich habe ihn der Einleitung damals vorgezogen, ich hatte während der SS starke Depressionen, vorzeitige Wehen und der Arzt stellte mich vor die Wahl: einleitung oder KS, aber Ihr Kind möchte raus vorzeitig und so wie es Ihnen nach den letzten wochen mit täglich Wehen geht, kann ichs nicht mehr verantworten, dass Sie die SS so fortsetzen.
Für mich war der Ks eine Erleichterung, ich hatte nie Probleme, es ging schnell, die Depressionen der SS, meine Traurigkeit, alles schien zu verschwinden. Ich war nach 3 Tagen wieder daheim, es gab nie Folgeprobleme.

ich finde es gut und richtig, dass die Ärzte-zumindest hier in HH- wieder vermehrt auf eine natürliche Geburt drängen, die Aufklärungsgespräche wieder intensiver werden, man teilweise den KS sogar bei einem Wunsch selbst zahlen muß.
ich glaube aber, dass jeder andere Ängste und Sorgen und natürlich andere Vorgeschichten hat. So weiß ich, dass Menschen mit Vergewaltigungs oder Missbrauchserfahrungen eher zu einem KS tendieren um nicht nochmal Schmerzen dort zu erfahren. nicht jeder mit solchen Erfahrungen würde dies aber als WKS-Grund angeben.

Ich finde die Aufklärung wichtig, gerade wenn große Ängste da sind und ich persönlich würde nur behaupten, dass eine natürliche Geburt für das baby am besten ist. Wie es bei der Mutter aussieht, kann man nur im Einzelfall beurteilen, denn jeder lebt und erlebt seine SS und sein Leben anders.

Ich finde es schön, dass es dir mittlerweile besser geht, ich stells mir ganz schrecklich vor für dich und hoffe sehr, dass du damit soweit abgeschlossen hast, dass nun deine Kinder das Wichtigste sind und die Erlebnisse da keinen Schleier mehr drüber legen


L.G.

haruka

Beitrag von sacoma 25.04.11 - 22:30 Uhr

... :-D

Für dich war es die richtige Entscheidung.
Ich finde auch, dass mehr Aufklärung notwenig ist..

Jeder sollte frei und selbst entscheiden können.

LG Sacoma

Beitrag von haruka80 25.04.11 - 22:37 Uhr

das stimmt, für mich war es die richtige Entscheidung damals, ich hatte aber auch das Glück, mit Arzt und Hebamme vieles durchzugehen und den Arzt, der die Sectio durchführte gut zu kennen.
Für meine beste Freundin wäre die Einleitung das Richtige gewesen- für sie wäre n KS ihre persönliche Horrorvision, da kann ich mir sogar vorstellen, dass sie aus angst vor nem weiteren keine Kinder mehr hätte haben wollen.

Mal gucken, was es diesmal bei mir wird, ich bin diesmal komplett unschlüssig was ich wage oder nicht, wie mein baby mitspielt-Lage-etc.

Beitrag von sacoma 25.04.11 - 22:26 Uhr

Also nur um es klar zu stellen:

Das sind rein meine Ansichten, ich möchte niemanden angreifen oder verurteilen. Man muss immer beide Seiten sehen und ich kann es...!

Es liegt an jedem selbst, wer sich eine KS wünscht, soll diesen auch haben, egal ob er schon mal eine Geburt hatte oder nicht!

Also bloß nicht falsch verstehen! ;-)

Beitrag von widowwadman 25.04.11 - 22:34 Uhr

Du solltest nicht von deinen Erfahrungen schliessen, dass es fuer jede andere Frau genauso ist.

Beitrag von meleke 25.04.11 - 22:43 Uhr

Guten Abend,


ich kenne beides. Und auch wenn ich mich diesmal wieder für eine normale Geburt entschieden habe, weiß ich doch das eine Frau die sich für einen KS entscheidet, nicht zwangsläufig unnormal ist.

Ich würde jederzeit bei Problemen während der Geburt für einen KS entscheiden.

Meine Tochter kam vor 10 Jahren (mit 4310 g) nach 24 Stunden heftiger Wehen (eingeleitete Geburt) mit Hilfer der Zange zur Welt. Dabei hab ich viel Blut verloren, einen großen Riss am Muttermund zugezogen (der 3 Jahre später erneut vernäht werden musste) und nen Dammschnitt bekommen. Ich hatte Wochen und Monate nach der Geburt Probleme beim sitzen und laufen.

Mein Sohn kam nach 24 Stunden heftiger Wehen (wieder eingeleitete Geburt, 4340 gramm)) per Not-KS zur Welt. Danach hatte ich 1 Monat lang, durch das lange pressen und drücken, Hämorrieden so groß wie Hühnereier...2 Stück. Die taten so weh, das ich gar nicht über die Schmerzen von KS nachdenken konnte. Stillen und Kind versorgen ging nur im liegen mit Kühlpads am Popo...

Und diesmal werde ich sofort bei dem kleinsten Anzeichen einer langen und anstrengenen Geburt abbrechen und mich für einen KS entscheiden.

Ob KS oder nicht, das sollten wir jeder Frau überlassen.

Schlimm finde ich nur wenn hier geschimpft wird. Die eine Seite sagt normale Geburt ist zu Riskant und nennt die Mami's "Übermami's" die andere Seite nenn die KS-Mami's "unnormal" .... beides ist unfair!!!!

LG Susi

Beitrag von carryheffernan 25.04.11 - 23:24 Uhr

Das ist immer sehr heikel...und es gibt weder richtig noch falsch!!

Ich selbst wurde in der 38. SSW eingeleitet und hatte eine ganze Woche sehr starke Wehen - aber der Muttermund öffnete sich nicht. Obwohl die Ärzte mehrfach vom KS sprachen, wollte ich unbedingt eine natürliche Geburt. Nach einer Woche war ich körperlich und nervlich so am Ende, dass ein KS gemacht werden musste...
Von diesem KS habe ich sehr lange gebraucht, mich zu erholen, weil ich in der Woche der Einleitung einfach viel zu viele Kräfte gelassen hatte.

Meine Narbe ist top!! Man sieht nur noch einen dünnen Strich - das hätte ich nie erwartet! Aber manchmal schmerzt sie halt noch...

So sehr ich mir eine natürliche Geburt gewünscht hätte und so enttäuscht ich im ersten Moment war, muss ich doch sagen, ich habe überhaupt keine Bindungsprobleme mit meinen Kindern gehabt!! Und das finde ich auch mal ganz wichtig, das hier zu sagen. Viele Frauen müssen aus den unterschiedlichsten Gründen einen KS haben und die machen sich dann schon die schlimmsten Gedanken.
Mein KS war definitv nicht schön, hatte während der gesamten OP ne schlimme Gallenkolik - das wurde so schlimm, dass ich nach 6 Wochen sogar noch die Gallenblase entnommen bekam - aber an der Bindung zu meinen Kindern hat das nichts getan. Ich hatte sie nach kurzer Zeit schon im Arm.

Man sollte auch nicht zu sehr mit seinem Schicksal hadern. Als ich SS war, war es eine Horrorvorstellung, dass ich einen KS brauchen könnte und ich war echt verzweifelt, aber rückblickend war es ok.

Eine Freundin hat ihr Kind normal entbunden und ist schon nach 2 Stunden duschen gewesen und es ging ihr bestens, eine andere hat einen Riss 3. Grades und kann seit dem weder "groß" noch "klein" halten und braucht vorrübergehend selbst ne Windel - es kann alles passieren!!! Das bringt eine Geburt mit sich und ob normal oder KS, ich glaube der Hauptpunkt ist, wie gehe ich als Mutter damit um...

Lg
Carry mit Hannah & Alex (19 Wochen alt)

Beitrag von asharah 25.04.11 - 23:56 Uhr

Hallo!

Ich denke, dass muss Jede für sich entscheiden, und ich akzeptiere das. ABER, wenn sich wirklich leichtfertig (und in manchen Fällen ist es das - kenne ich persönlich) für einen KS entschieden wird, rege ich mich trotzdem auf. Weil ich nämlich auch BEIDES kenne!

Mein Großer musste 2007 wegen HELLP per KS in der 34. SSW geholt werden, meine Narbe ist super verheilt und kaum zu sehen. Trotzdem hatte ich ganz üble Wundschmerzen, Bindungsprobleme, und wirklich lange Zeit mit diesem zu frühen und zu schnellen Abbruch der Schwangerschaft und dem fehlenden Erlebnis Geburt zu kämpfen.

Versöhnt hat mich erst die Geburt meines Jüngsten im Dezember 2010. Trotz 33 Stunden Wehen nach Blasensprung und Einleitung, und Wehensturm, und Dammschnitt... habe ich mir nix mehr gewünscht als das und würde es jederzeit wieder tun!

Richtig Sacoma, es war soo INNIG und UNBESCHREIBLICH, nicht zu vergleichen mit dem ersten Trauma.

LG, Ash

Beitrag von zwei-erdmaennchen 26.04.11 - 00:30 Uhr

Hi,

ich traue mich auch mal zu Wort - obwohl ich hier grad nicht hingehöre ;-)

Prinzipiell halte ich die unkomplizierte vaginale Geburt für die beste Lösung, dicht gefolgt vom geplanten Kaiserschnitt. Da eine vaginale Geburt in ihren Risiken viel schlechter einzuschätzen ist als ein KS empfinde ich persönlich diese Variante mittlerweile als die Sicherere. Einen Notkaiserschnitt kann man denke ich nie mit einem geplanten KS vergleichen denn der entsteht ja in einer brenzligen Situation in die sich auch jede Menge andere Gefühle wie z.B. Angst um das Kind mischen. Außerdem hat man sich auf was ganz anderes eingestellt und dann DAS!!!

Ich selber wollte unbedingt eine vaginale Geburt. Ganz normal, ohne großartige Hilfsmittel - weil das ja immer so toll beschrieben wird. Dann lag ich da - insgesamt 38 Stunden nach dem Blasensprung (nach dem direkt die Wehen eingesetzt haben) und hatte alles was ich niemals wollte hinter mir: PDA nach heftigsten Wehenstürmen (ohne wehenfördernde Maßnahmen), Mega-Dammschnitt, Saugglocke. Ich muss dazu sagen, dass die PDA perfekt dosiert war und ich alles gespürt habe - nur keine Schmerzen. Ich konnte gezielt mitarbeiten, herumlaufen doch all das brachte nichts. Alleine konnte ich meine Tochter nicht gebären. Diese Geburt war der absolute Horror für mich, ich habe kein wirkliches Geburtserlebnis weil ich die Geburt an sich nur wie in Trance erlebt habe. Ich habe kein erstes Bild meiner Tochter nach der Geburt vor Augen. Alles was doch immer so schön erzählt wird fehlt mir bei der vaginalen Geburt. Durch den langen Geburtsstillstand hatte ich so schlimme Verletzungen, dass ich mich drei Monate nicht alleine um meine Tochter kümmern konnte. Ich musste permanent Schmerzmittel nehmen - hab trotzdem weinend und wimmernd vor Schmerzen meine Tochter gestillt damit sie wenigstens das bekam was ihr doch zustand und ich ihr so gerne geben wollte. Ich war so schwach (durch den Blutverlust) dass ich die Treppen zum Schlafzimmer nur mit vielen Pausen bewältigen konnte. Unsere "Große" wird jetzt drei und noch heute leide ich körperlich unter dieser Geburt. Seelisch kann ich damit umgehen - ich habe es akzeptiert, bin aber unendlich traurig, dass es so gekommen ist. Weniger wegen mir sondern weil meine Tochter zwar körperlich ohne Schaden davon gekommen ist dafür aber psychisch gelitten hat und noch leidet.

Dann wurde ich wieder schwanger und wollte dieses Kind gegen den Rat des damals entbindenden Arztes wieder vaginal bekommen. Er sagte mir deutlich, dass es in dem Moment für einen KS zu spät war und er nicht sicher sagen könnte ob wir beide mit dem Leben davon gekommen wären wenn dieser Versuch der Saugglockenentbindung fehlgeschlagen wäre. Aber alle anderen haben auf mich eingeredet: Hebammen, andere Ärzte, Familie und Freunde. Also habe ich mich wirklich wieder für diesen Geburtsversuch entschlossen - mit der Option frühzeitig einen KS zu verlangen. Die Geburt der Kleinen wurde drei Tage vor ET bei geburtsreifem Befund und MuMu von 2cm (den ich schon wochenlang hatte) eingeleitet. Doch dabei blieb es auch. Egal was ich gemacht habe - es tat sich nichts. Ich habe gekämpft, gehofft doch auch einmal dieses tolle Geburtserlebnis haben zu dürfen von dem viele so schwärmen. Vergeblich - unsere Maus kam nach 36 Stunden per sekundärem KS zur Welt. Ich hätte sie niemals vaginal gebären können... In dem Moment als feststand, dass ein KS gemacht wird ist für mich eine Welt zusammen gebrochen. Ich habe geheult und war fix und fertig. Doch Gott sei Dank kann ich mich mit neuen Situationen recht gut abfinden und als es in den OP ging war ich damit vollkommen im Reinen. Und was soll ich sagen - ich fand den Kaiserschnitt soooooo schön. Kein Vergleich zur vaginalen Entbindung. Beim KS hatte ich das Geburtserlebnis nach dem ich beim vaginalen Versuch so gestrebt habe. Ich hatte einen Narkosezwischenfall (durch eine Verkettung unglücklicher Umstände - also kein Regelfall) und lag einige Stunden auf einer intermedialen Station. Trotzdem war es DAS Geburtserlebnis nach dem ich gesucht hatte.

Gesundheitlich ging es mir dann auch blendend. Klar - das erste Aufstehen war die Hölle aber immer noch ein Witz zu den Schmerzen die ich nach der Vaginalgeburt hatte. Am dritten Tag bin ich nach Hause gegangen und nach einer Woche habe ich alles hier zuhause komplett alleine gemacht (Kleinkind, Baby, Einkäufe, Haushalt). Ich war zwar sicherlich nicht die Schnellste am Anfang aber das besserte sich rasch. Unsere Kleine hatte jetzt ihren ersten Geburtstag und ich merke nicht mal ansatzweise etwas von der Narbe (seit sie etwa 2 Monate alt war - und das trotz anfänglichen Schwierigkeiten bei der Wundheilung).

Oh Mann - weit ausgeholt. Aber ich hoffe dir damit aufzeigen zu können, dass jede Frau unterschiedlich ist und auch jede Geburt anders. Ich für meinen Teil werde nie wieder einen vaginalen Geburtsversuch unternehmen. Unser nächstes Kind - wenn es denn eins geben sollte ;-) - kommt definitiv durch einen geplanten KS auf die Welt.

Liebe Grüße
Ina #winke