freiwillig privat versichert

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von lexi-74 26.04.11 - 07:56 Uhr

Meine Frage: Weiß hier jemand, ob´s einen Trick gibt, wie man aus der privaten KV wieder rauskommt, wenn man sich freiwillig versichert hat? Außer unter der Beitragsbemessungsgrenze zu verdienen oder arbeitslos zu werden?

Vielen Dank

Beitrag von kajulju 26.04.11 - 08:26 Uhr

Mehr Möglichkeiten gibt es nicht. Ich vereinbare mit meinen Beschäftigten hier oft Teilzeit, dann verdienen sie weniger und können zurück in die gesetzliche. Aber sonst geht es nicht.
LG

Beitrag von lexi-74 26.04.11 - 08:44 Uhr

Okay, das ist bei meinem Mann als Hauptverdiener schwer möglich! So ein sch...

Beitrag von kajulju 26.04.11 - 08:54 Uhr

naja, es muss ja nicht für immer sein - nur bis die Grenze wiieder unterschritten und er wieder in der gesetzlichen ist. Und ihr spart dadurch ja die privaten KV-Beiträge. Er soll sich das mal ausrechnen lassen und in der Personalstelle beraten lassen. Anders wird es leider nichts. Danach kann er ja wieder Vollzeit arbeiten.
LG

Beitrag von vwpassat 26.04.11 - 09:46 Uhr

Es ist aber die einzigste Möglichkeit.

Musst Du halt auch mal was zum Familieneinkommen beisteuern.

Beitrag von lexi-74 26.04.11 - 10:03 Uhr

danke, tu ich auch schon so, danke für den hinweis!

Beitrag von miau2 26.04.11 - 09:35 Uhr

Hi,
der Trick wird hier regelmäßig gesucht, wenn die Familienplanung beginnt oder die Familie größer wird...Fazit unserer Suche vor einiger Zeit: die vorschreiberin hatte recht, es gibt keine anderen Wege zurück in die (auch freiwillige) gesetzliche Versicherung.

Viele Grüße
Miau2

Beitrag von lexi-74 26.04.11 - 10:09 Uhr

So wie´s aussieht ist ein 2. Kind unterwegs. Vor 10 Jahren hat mein Mann sich Kinder für sich überhaupt nicht vorstellen können und hat sich privat versichert. Inzwischen hat er sich halt hochgearbeitet und ist in einer Position, in der er nicht Teilzeit gehen kann. Ich bin halt nur poplige Krankenschwester. (So von wegen, kann ich ja mal 100 % arbeiten gehen...)

Danke für die ernst gemeinten Antworten! LG

Beitrag von vwpassat 26.04.11 - 10:14 Uhr

Meinst Du, es waren nicht ernst gemeinte Antworten dabei?

Es ist nunmal so, wie es ist.

Entweder man versucht es, mal eine überschaubare Zeit mit paar Talern weniger hinzukommen oder man muss die "lebenslang" getroffene Entscheidung ausbaden und zahlen.

Beitrag von ichbins04 26.04.11 - 10:45 Uhr

hallo,

allerdings frage ich mich, wenn dein mann die kariere leiter soo hoch geklettert ist, ihr euch die ca + - 200 euro für die kv eurer kinder incht leisten könnt oder wollt....

unsere kinder sind ebenfall mit meinem mann in der privaten kv.. die kinder kosten uns im monat mit ag anteil 160 euro zusammen....

und du bist in der ez und im mutterschutz sowieso in deiner gesetzlichen beitragsfrei versichert...

du musst dir halt nach der elternzeit überlegen, wie du dich weiter versichern willst....

das könnte dann in der pk relativ teuer werden.... da du ja aber so wie du schreibst sowieso arbeiten gehst, bist du ja dann weiterhin in deiner gk versichert....

gruß

Beitrag von lexi-74 26.04.11 - 11:00 Uhr

Natürlich haben wir vor dem 2. Kinderwunsch unsere Finanzlage durchgerechnet. Unserer Eigenanteil ist 150 pro Kind. Ich bin gesetzlich versichert. Allerdings im Falle einer Arbeitslosigkeit meinerseits müßte ich mich bei meinem Mann mitversichern. Aus diesem Grund sind wir ins Überlegen gekommen, da es einfach sicherer wäre. Man weiß ja nie wie´s nach der Elternzeit weitergeht...

Beitrag von ichbins04 26.04.11 - 11:27 Uhr

hallo,

also, meine elternzeit endet zum 29.10.11 also dieses jahr...

ich habe gerade kontakt zu meiner gkv aufgenommen, was ich für vorraussetzungen brauche, um in der gesetzlichen zu bleiben.

die dame möchte nun aus unserem letzten steuerbescheid das bruttogesamteinkommen. anhand diesem wird dann mein beitrag für die gkv berechnet.

ich habe seid 11 jahren ein kleingewerbe angemeldet.

die dame hat mir definitiv gesagt, das es kein problem ist , in der gkf zu bleiben, das ek des mannes wird nur zur berechnung des beitrages mit einbezogen.

es gibt freibeträge für die kinder etc... ich kann dir berichten, wenn ich die zahlen weitergegeben habe, wie hoch mein monatlicher betrag sein wird.

ich habe schon diverse zusatzversicherungen, seid teilweise 30 jahren, die im beitrag natürlich unschlagbar günstig sind... von daher werde ich nicht in die private zu meinem mann wechseln.

ich habe allerdings auch noch einen ruhenden (elternzeit) arbeitsvertrag in teilzeit. da bin ich in verhandlungen wegen einem standortwechsel und in verhandlungen wegen der schichtarbeit, ich müsste halt die schichten im gegensatz zu meinem mann seinen schichten arbeiten....

hier ist aber noch alles offen, da mein ag gerade schaut, ob er mich in dem von mir gewünschten stadnort einsetzen kann,

denn bei meinem alten standort müssten wir wieder ein 2. auto haben, und dann brauch ich quasi gar nicht erst anfangen .....

mein verdiensti st incht wirklich schlecht, aber ich sträube mich gegen ein 2. auto, da wir nun schon seid fast 6 jahren mit einem auto, einem roller und den fahrrädern und gelegentlichem carsharing gut zurechtkommen. mit den öffentlichen wäre ich fast 2 ha für den einfachen weg unterwegs....

mal sehen, wie das wird.. es ist noch alles offen

gruß

Beitrag von miau2 26.04.11 - 13:40 Uhr

Hi,
du kannst auch im Falle von Arbeitslosigkeit (ohne Anspruch auf ALG1, ALG2 gibts ja bei den Einkommen eh nicht) oder wenn du einfach Hausfrau bleiben WILLST weiter in der gesetzlichen bleiben.

Du musst nur deinen Beitrag selbst zahlen, das ist der Haken.

Für mich würde das folgendes bedeuten (tut es aber erst mal nicht):

- mein Mann verdient über BBG
- sein Einkommen würde zur Hälfte für die Berechnung von meinem Beitrag herangezogen
- wenn ich also gar nichts oder max. 400 Euro/Monat verdiene wäre mein Beitrag berechnet mit dem aktuellen Beitragssatz und der halben BBG - wenn ich das richtig in Erinnerung habe liegt dieser Betrag aktuell bei ca. 320 Euro.

Eine private KV ist da evtl. erheblich teurer. DAS ist etwas, was ihr vorher sehr genau überlegen solltet! Auch die Versicherung der Kinder sollte man sich sehr genau überlegen, auch da hat man ja durchaus die Wahl zwischen privaten (muss ja nicht mal die vom Vater sein, es gibt oft auch andere Lösungen) und der freiwilligen gesetzlichen (das ist die Variante, die wir gewählt haben).

Viele Grüße
miau2

Beitrag von lexi-74 26.04.11 - 14:07 Uhr

Bei uns ist es schon so, daß die Kinder bei meinem Mann versichert sein müssen. Weil er eben freiwillig privat versichert ist.

Vor fünf Jahren hab ich mich bei meiner GKV erkundigt, da wäre der Selbstzahler-Beitrag von der gesetzlichen nur knapp unter der Privaten gewesen. Deswegen hatten wir dann beschlossen, ich würde mich auch privat versichern. Ich hab auch so was um die 350€ im Kopf.

Vielleicht läuft ja alles planmässig und wir kriegen das mit der Kinderbetreuung dann so hin, daß ich meine Arbeit normal weitermachen kann (ist bei uns auf dem Land leider nicht so selbstverständlich).

Beitrag von miau2 26.04.11 - 14:38 Uhr

Hi,
nein, die Kinder müssen nicht privat bei deinem mann versichert sein.

Es geht - zumindest direkt nach der Geburt - auch anders, nämlich die freiwillige gesetzliche versicherung. Die geht auch dann, wenn dein mann privat versichert ist.

Die geht nicht mehr, wenn man sich einmal für die private entschieden hat.

Und es gibt auch einige PKVs, die Versicherungen für Neugeborene anbieten. Da kommt man mitunter günstiger weg als über die Versicherung vom Elternteil - zumindest überprüfen sollte man das. Wenn deine 4jährige kerngesund ist wäre auch dann evtl. eine Überprüfung, ob eine andere Gesellschaft bessere Tarife anbietet möglich.

Die private Versicherung vom Elternteil ist halt die einzige private KV, die das Kind nehmen MUSS (Kontrahierungspflicht), zumindest innerhalb kurzer zeit nach der Geburt. Das heißt aber im Umkehrschluss nicht, dass es nicht auch andere Möglichkeiten gibt.

die Möglichkeit der freiwilligen gesetzlichen Versicherung hat unser "Versicherungsberater" auch gekonnt vergessen bei seinen "Informationen". Könnte natürlich daran liegen, dass er an dieser Variante nichts verdient.

Bei uns ist es genau so: mein mann privat versichert, und beide Kinder freiwillig gesetzlich versichert.

Mag sein, dass die PKV vor 5 Jahren ungefähr das gleiche gekostet hat wie die GKV. Nur: die Beiträge in der PKV meines Mannes sind in den letzten Jahren explodiert. Die Steigerungen in der GKV sind ein Witz dagegen...wer garantiert dir, dass das deine PKV nicht dann genau so betrifft? Die GKV kostet für alle gleich viel (Kinder mal ausgenommen) - in der PKV zahlst du mit jedem Jahr, das du älter wirst mehr, auch wenn Rückstellungen das ausgleichen sollen. Und du bist "schon" 36 - die Rückstellungen, die du noch bilden kannst sind entsprechend niedrig. Oder umgekehrt, die Beiträge entsprechend hoch.

Du musst ja gar nicht die ARbeit normal weitermachen. Ich strebe auch nicht wirklich einen 40-Stunden-Job an. Jeder Job ab 401 Euro würde dein Problem der Krankenversicherung "lösen", denn dann kannst du problemlos in der GKV bleiben.

Viele Grüße
miau2