Reiten während der SS - wer hat`s getan und wie lange?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von dimmalim 26.04.11 - 09:16 Uhr

Guten Morgen alle zusammen!

Befinde mich zwar erst am Anfang der SS (5 SSW), aber ich gehe regelmäßig einmal die Woche reiten.

Nun frage ich mich halt, ob ich das auch noch weiterhin tun darf oder ob ich es lieber sein lassen sollte?

Auf der einen Seite möchte ich derzeitig eigentlich noch nicht auf das Reiten verzichten, aber auf der anderen Seite will ich natürlich nicht, dass ich dem Bauchzwerg verliere, wenn ich vielleicht doch mal vom Pferd stürze...
Manno, manno ... ich mache mir so viele Gedanken, dass ich mich wahrscheinlich beim Reiten gar nicht mehr richtig entspannen kann...

Was meint ihr?

Danke für eure Hilfe
LG
dimmalim #winke

Beitrag von brine87 26.04.11 - 09:21 Uhr

ne freundin von mir ist vom pferd gestürzt da war sie in der 12 ssw
sie hat echt noch mal schwein gehabt
sie lag danacht 2wochen im krankenhaus

lass es lieber


lg brine 23ssw

Beitrag von pimiko88 26.04.11 - 09:22 Uhr

ich bin noch bis zur 26 ssw geritten.immer nur im schritt aber das ist ja auch schön.den rest habe ich dann an der logg gemacht :-)

Beitrag von goldengirl2009 26.04.11 - 09:26 Uhr

Hallo,

bei meiner ersten Tochter saß ich noch im 8. Monat auf meinem Pferd und bin durch die Gegend geritten.

Gruß

Beitrag von butter-blume 26.04.11 - 09:31 Uhr

Hallo,

Reiten schadet deinem Baby nicht... Runterfallen schon!

Wie groß du dieses Risiko einschätzt musst du für dich selbst entscheiden. Ich habe das Reiten aufgehört, als ich SS wurde, weil ich gelernt habe, dass auch der beste Reiter mal vom Pferd fällt!

Das war mir der Spaß nicht wert!

LG Butter-blume

Beitrag von mai75 26.04.11 - 09:42 Uhr

Vorab: Ein Pferd ich kein Fahrrad sondern ein Lebewesen, was immer anders reagieren kann als erwartet und dieses Risiko musst Du einfach eingehen wollen - dennoch glaube ich, dass man sein eigenes Pferd recht gut einschätzen kann und würde es auch von dessen Nervenstärke, Trittsicherheit etc. abhängig machen.
Meine Stute ist leider nicht so nervenstark, macht schnell mal nen unerwarteten Hüpfer zur Seite und stolpert in ihrer Hektik auch schon mal über die eigenen Füße. Deshalb habe ich recht schnell aufgehört sie zu reiten.
Meine Stallinhaberin hat zu mir gesagt, wenn die SS problemlos verläuft, dann würde sie reiten solange die Reithose problemlos zugeht und man sich gut dabei fühlt.

Beitrag von julie1108 26.04.11 - 09:44 Uhr

Hi,

also wenn es nicht dein eigenes Pferd ist und nicht von dir bewegt werden muss, dann würde ich es lassen. Wofür willst du denn das Risiko eingehen? Ich bin früher auch immer regelmäßig reiten gewesen. Es ist ein super Gefühl, aber man kann immer vom Pferd fallen und das wirst du dir dann nicht so schnell verzeihen. Wenn man ein eigenes Pferd hat, ist das etwas anderes, dann kann ich es noch verstehen, aber nur so zum Spaß würde ich es lassen.

LG

Beitrag von jennyspice 26.04.11 - 09:50 Uhr

Hallo,

also ich reite seit über 20 Jahren und habe zwei eigene Pferde, die ich ganz genau kenne. Trotzdem bin ich höchstens Schritt geritten, weil ich irgendwie doch immer ein schlechtes Gewissen hatte. Die Wahrscheinlichkeit vom Pferd zu fallen, ist bei mir wohl geringer als auf einer Bananenschale auszurutschen, aber niemand kann garantieren, dass das Pferd nicht doch mal stolpert und bei fortgeschrittener Schwangerschaft kannso ein heftiger Ruck schon ausreichen für eine Plazentaablösung oder Blutungen. War mir zu heiß, aber ich kenne auch einige Mädels, die noch eine Weile weiter geritten sind. Allerdings wäre ich definitiv nicht auf fremden Pferden oder in größeren Gruppen geritten.

Ich denke, Du solltest auf Dein Bauchgefühl hören und sooo lange ist eine Schwangerschaft ja auch nicht ;-)

LG, Jenny und der kleine Prinz (28.SSW)

Beitrag von jukoe 26.04.11 - 09:53 Uhr

Hallo,

also ich saß bis vor 3 Wochen auch noch auf dem Pferd, ist aber mein eigenes und ich kenn ihn schon lange und er ist ein absolutes ausgeglichenes Verlasspferd!

Mit einem fremden bzw. Schulpferd hätte ichs nicht gemacht!

In der Frühschwangerschaft und ca. ab dem 6. Monat hab ich auch nur noch Schrittrunden gedreht und komplett aufs traben und galoppieren verzichtet (auch wenns schwer fiel ;-))!

Mittlerweile kann ich ihn halt nur noch longieren und Bodenarbeit machen aber mein Freund reitet ihn weiter im Gelände!
Mit meiner Murml ist mir das auf- und absteigen einfach zu anstrengend geworden (er ist 1,83 hoch)...

Im Prinzip musst du auf dein Bauchgefühl hören!

LG Jukoe


Beitrag von sinuris 26.04.11 - 09:57 Uhr

Bin die ersten wochen noch geritten, doch irgendwie hat mein Pferdchen wohl gemerkt das etwas anderes ist. Er wurde immer heftiger und hat gebuckelt. Hab mich dann einfach nicht mehr wohl gefühlt. Nun longiere ich ihn 2x die woche. Zudem kann mein Mann ihn auch reiten und meine Schwägerin auch. Sollte ich mich allerdings wieder wohler fühlen und lust haben in den Sattel zu steigen werde ichs nochmal versuchen. Kenne mein Pferd seit dem es aus seiner Mutter gefluscht ist und kann ihn daher doch recht gut einschätzen. Fremde Pferde würde ich nicht reiten und alleine darf ich auch nicht reiten (verbot von meinem Mann). Galopp und Springen sind ebenfalls verboten und traben tue ich wenn dann nur so lange es noch geht. Aber einfach nur im Schritt spazieren reiten macht auch spaß.

Beitrag von sephora 26.04.11 - 10:02 Uhr

Tja, die gleiche Frage stellt sich hier im Winter immer wegen Skifahren. Reiten birgt eben ein großes Risiko wenn man fällt ( und wie du weißt, fällt jeder gute Reiter auch mal vom Pferd).
Ich persönlich würde es auf keinen Fall machen. Das wäre mir viel zu riskant für meinen Krümel. Und wahrscheinlich würde sich die Angst sowieso aufs Pferd übertragen..die spüren ja sowas.

Du musst es selber entscheiden. Entspannen könnte ich mich dabei auf keinen Fall! Lass es doch lieber die nächsten Monate und danach kannste ja wieder reiten was das zeug hält:-)

Beitrag von pfaelzerin69 26.04.11 - 11:52 Uhr

Hi,

meine beiden Pferde haben jetzt "Zwangs-Schwangerschaftspause", was ihnen aber rein gar nichts ausmacht. Sie sind den ganzen Tag draußen im großen Auslauf oder auf der Weide und genießen das Nichtstun.

Reiten darf ich vom FA aus von Anfang an der SS nicht mehr und da ich keine Schlafmützen im Stall habe, sondern zwei Damen, die sich auch mal einen Bocksprung nicht verkneifen können, ist mir auch einfach persönlich das Risiko zu groß.

Versorgen tue ich beide momentan noch allein, außer beim Misten oder anderen schwereren Arbeiten hilft mir mein Mann.

Freue mich aber schon sehr darauf, wenn ich wieder aufs Pferd darf #verliebt

LG
Anja

Beitrag von zaubermaus1409 26.04.11 - 12:43 Uhr

Hallo!

Für mich war es auch ein wenig komisch, diese Entscheidung zu treffen. Meine Stute ist im Grunde auch ein Verlasspferd, aber ich habe mich trotzdem entschieden über die Schwangerschaft nicht zu reiten, obwohl ich immer groß getönt habe, das ich es mit Sicherheit tun werde. Bin halt doch nicht mehr die Jüngste... ;-) Es stand in dem Moment außer Frage, der Zwerg geht vor.
Ich habe ein nettes Mädel gefunden, die meine Stute reitet. Meinen alten Wallach longiere ich selber noch, oder mache Bodenarbeit mit ihm. Da ich die beiden in Eigenregie halte, versorge ich sie auch noch täglich, also misten, füttern etc.. Wobei ich den Papa echt loben muss, er hilft seit dem ich schwanger bin auch unaufgefordert, obwohl er mit den Pferden bisher nicht so viel am Hut hatte. ;-)

Liebe Grüße
zaubermaus1409 + #ei (18. SSW)

Beitrag von nala06 26.04.11 - 13:31 Uhr

Ich bin Anfang der Schwangerschaft noch normal geritten, aber seit ich mit Blutungen zu kämpfen habe lasse ich es. Es fällt mir sehr sehr schwer weil ich zwei eigene Pferde habe und ich mir die 4jährige erst letzten November gekauft habe und kaum draufsaß. Aber es nützt ja nix, bis September ist es ja nicht mehr so lange. Ich longiere beide und hab zum Glück ne Freundin die meine Schätze reitet wann immer sie Zeit hat.