bei wehm wurde eingeleitet und wie lief das ab???

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Beitrag von lunes 26.04.11 - 11:03 Uhr

ich bin ss in der 38ssw und leide an einer schwangerschaftsdermatose 2ten grades....

wir sind am ueberlegen etwas eher einleiten zu lassen damit ich mich nicht weiter quaelen muss...(habe das jetzt schon die 4 woche und weitere 3 wochen....ich weiss nicht ob ich das ueberstehe.

bei wehm wurde eingeleitet und wie laueft das ab???

lg annika et-20

Beitrag von flockekim 26.04.11 - 11:15 Uhr

Huhu ich kann dir nur von mir berichten

bei mir wurde bei 37+1 eingeleitet aber auch nur weil mein Blutdruck sehr hoch war allein im Ruhemodus.
Es hieß eine woche vorher das alles Geburtsunreif gewesen ist.
Naja es wurde am 03.11 begonnen mittels oraler Tabletten also vorher 15 min ctg dann Tablette dann 45 min ctg und das ganze dann alle 4 Std an dem 03.11 hat es nichts gebracht aber dann in der nacht auf den 04.11 hatte ich Wehen eben bis zum Abend wo sie dann geboren wurde und ich habe am 04.11 nur morgens noch die Tablette genommen mittags wollte ich schon gar nicht mehr.
Kurz vor der den Presswehen schloss man mich noch an den Wehentropf da die wehen nach ließen.
Alles in allem ok aber lang gewesen. War auszuhalten.

lieben gruß flockekim mit Lia-Sophie

Beitrag von sephora 26.04.11 - 11:17 Uhr

Ich würde dir empfehlen noch ein wenig durchzuhalten, umso länger umso besser.
Du bist ja noch 3 Wochen vor Termin, sprich die Einleitung kann länger dauern als dir lieb ist.
Du gehst in die Klinik und dort bekommst du normalerweise erstmal Tabletten, welche die Wehen auslösen sollen. Wenn das nix bringt, dann kommt ein Gel vor den Mumu.
Je nachdem wie "bereit" dein Körper ist, schläft dann das Mittel an. Bei manchen dauerts ein paar Tagen, bei anderen mehrere Stunden. Es kann eben alles passieren. Das sagen sie dir dann aber auch im KH.
Also ich schon über Termin war und die Kleine noch nicht kam, sagten sie mir, wenn ich unbedingt will dann kann man einleiten. Aber es könnte eben sein, dass ich mehrere Tage mit Schmerzen im KH liege.
Bei meiner Schwägerin hat es 1 Woche!! gedauert bis es wirklich zur Geburt kam udn solange musste sie auch im KH bleiben. Sie hat auch vor Termin einleiten lassen.

Naja, das alles muss nicht sein, aber du musst dich drauf gefasst machen.

lg

Beitrag von marlene75 26.04.11 - 11:19 Uhr

Hi Annika! Da ist wirklich blöd! Und leider kann ich und die Frauen die ich kenne, leider nichts positives vom Einleiten berichten, was die Entscheidung sicher auch nicht besser macht
Das Problem bei eingeleiteten Wehen ist, dass die üblichen Pausen zwischen den Wehen kaum bis gar nicht vorhanden sind, die Erholungssphase ist schlicht kaum da.
Der Körper ist ja noch nicht bereit zu Gebären und tut sich dementsprechend schwer.
Bei mir wurde morgens früh ein Gel vorgelegt, mittags um zwei gings dann richtig los, abends um sieben war ich grade mal bei vier Zentimeter und bekam eine PDA und Wehentropf und um elf Uhr abends wurde dann doch ein KS gemacht. Ich verzichte auf die schmerzhaften Details.
Ich hätte gerne normal geboren, aber um ehrlich zu sein, stünde ich heute vor der Wahl Einleiten oder geplanter KS würde ich mich für letzteres Entscheiden
Das macht es für dich jetzt sicher auch nicht einfacher....zu entscheiden was eher aus zu halten ist, ist sicher schwierig.
Fakt ist natürlich: auch das Einleiten und die Geburt ist Irgendwann vorbei...
Alles Gute
Marlene

Beitrag von lulu06 26.04.11 - 11:21 Uhr

Hallo,

da bei mir alles schon bereit war für die Geburt und der Kleine aber einfach keine Lust hatte, wurde per Tropf eingeleitet. Dafür ist aber wichtig, dass wirklich schon alles geburtsbereit ist, sprich Mumu, GMH, etc.

Es fühlte sich dann an, wie bei meiner ersten Geburt. Ganz normale Wehen, die sich nach und nach gesteigert haben. Irgendwann wurde dann die FB aufgemacht und dann ging es noch schneller.

Ich fand es etwas heftiger als bei meiner ersten Tochter, da der Tropf unter den Presswehen anblieb, damit es nicht zum Stillstand kam. ABER ich glaube auch, dass das viel Kopfsache ist... ich hätte halt gern die ersten Wehen zu Hause veratmet und nicht alles im Kreissaal.

Beginn war um 08:30 Uhr und der kleine war um 16:30 Uhr da. Aber es war Anfangs wirklich nicht heftig, so dass ich sogar noch locker Mittag essen konnte im KS.

Drück dir die Daumen, LG lulu

Beitrag von 3aika 26.04.11 - 11:24 Uhr

bei mir wurde in der 35+ssw eingeleitet, wegen gesundheitsproblemen.

um 11 uhr bekam ich gel gelegt und sollte spazieren gehen, um 13 uhr kamen leichte ersten wehen um 14 uhr wurde die fruchtblase aufgemacht und dann ging alles ganz schnell, der kleine kam nach 30 min zur welt, die geburt war echt schnell und leicht.

mein kleiner durfte nach 3 tagen nach hause, heute ist er 4,5 monate alt und hat keine probleme und ist super gut entwickelt, hat auch ein stolzes gewicht von 8,5kg (geburtsgewicht 3200gr)

Beitrag von tauchmaus01 26.04.11 - 11:54 Uhr

Bei mir wurde die erste Geburt eingeleitet.
Das was mir keiner gesagt hatte war, dass die Wehen einfach unglaublich werden.
Ich bekam zwar schon mal vorsorglich (wie nett) einen Schmerztropf für den Fall der Fälle, aber das Zeug hätte ich auch pur auf ex trinken können.

Bei mir platzte die Fruchtblase gegen ein Uhr Nachts und dann kamen die Wehen.....eher eine Megawehe die 2 1/2 Stunden dauerte bis das Kind dann endlich da war.
Kaum Pausen in denen ich verschnaufen konnte, keine Zeit mehr für ne Spinale, ich mußte da durch und mein Mann hatte später Blasen an den Ohren.

Ich kenne kaum eine Frau die eine Einleitung als gut empfand, im Nachhinein hätte jede diese eher nicht gemacht.

Meine zweite Geburt hingegen war ohne Einleitung....ich hatte wunderbare Wehenpausen in denen ich absolut schmerzfrei war und auch Witze machen konnte, es war eine tolle, entspannte Geburt.

Es gibt nunmal aber auch Fälle da sollte man Einleiten, vielleicht ist es bei Dir so...aber jeder Tag im Mutterleib ist gut für das Kind. 38 Woche ist aber auch schon recht weit.

Mein Rat, rede nochmal ganz in Ruhe mit Deiner Hebamme und Deinem Frauenarzt und denke über eine Spinalanästesie nach. Ich denke damit kann man auch eine Einleitung gut überstehen.

Ach, und auch wenn die Beiträge einschließlich meinem so grausig sind (Du wolltest es ja wissen wie es ist) sind es dennoch Schmerzen die einem das größte Glück auf Erden bringen. Jede Wehe ist ein Stück zum Baby, jede Wehe ein Glücksschritt.

Ich wünsche Dir eine, auch wenn Du einleitest, wunderbare Geburt. Nichts auf der Welt kann annähernd so wunderlich und kostbar sein, wie die Geburt eines Kindes......


Also dann....guten Rutsch;-)

Mona#liebdrueck

Beitrag von olrece 26.04.11 - 12:27 Uhr

hallo,

ich kann jetzt mal von mir berichten. ich habe 3 kinder - 2 davon wurden eingeleitet.

bei meiner letzten ss (gerade mal einen monat her) hat mir der kleine so sehr auf die leber gedrückt.... ich konnte nur fluchen und habe sehr oft an ne einleitung gedacht (die mir vorgeschlagen wurde,entscheiden durfte ich selbst). ich war tapfer und habe durchgehalten - obwohl ich immer wieder schimpfte und mich auch hier ziemlich oft auslassen musste - aber es tat mir gut auch mal dampf abzulassen und ich habe es auch bis zur 38 ssw ausgehalten und war echt stolz drauf. bei 38+0 war ich wieder mal im kh um die leberwerte kontrolieren zu lassen. da fragte mich die ärztin ob wir auch mal nach dem baby schauen wollen ... hm... bei 4D beldshirm sagt natürlich keine werdende mami nein #verliebt
und plötzlich rief die ärztin dann nach einem oberarzt (mir wurde nichts gesagt) die ärzte unterhielten sich in ihrer komischen ärzte sprache...
nach einer weile hieß es dann vom oberarzt: "hm,dann werden wir mal einleiten" ich schaute den arzt total verwirrt an :"wie jetzt???" der klärte mich auf das die ärzte gerade eine leberzyste bei dem baby entdeckt haben und die nicht gerade klein. also haben die entschlossen das baby zu holen um ihm schneller helfen zu können.
ich habe mich noch kurz gewährt und gemeinsam haben wir entschieden das ir das WE abwarten und dann am mo anfangen (an dem tag war es Freitag). also rief ich meine eltern an und ließ die beiden mädels abholen. das WE war der horror....die gedanken fraßen mich regelrecht auf....
Am mo dann ging ich in die klinike ärzte wollten erstmal ganz sanft einliten und versuchten es erstmal mit einem rizinuscoctail. es hat aber nichts gebracht. also wollten die Ärzte das baby für den tag in ruhe lassen und dann am nächsten tag mit dem gel anfangen...

die panik stand mir ins gesicht geschrieben, den ich habe so viel schlechtes über die gel-einleitung gehört. ich wollte mit tabletten einleiten lassen (weil ich damit gute erfahrungen gemacht habe) aber die ärzte ließen nciht mit sich reden. also ging es am folgetag los mit dem gel.
um 15 uhr wurde mir das gel gelegt. es wurde gesagt das das gel nach etwa 4 stunden seine wirkung entfaltet. da nach 6 stunden aber nichts geschah,dachte ich,ich gehe mal doch ins bett und versuche zu schlafen. aber schlafen konnte ich auch nicht,also starrte ich nur in den fernseher schon stundenlang lief.
und dann ging es plötzlich ganz schnell....

um 0:20 hatte ich einen blasensprung, ich hatte das gefühl das meine ganze innere flüssigkeit ablief (also nicht nur die fruchtblase) weil es so viiel wasser war. ich rief die schwester - sie kam angerannt und rief gleich den arzt. der schaute nach den MuMu und sagte nur das die mich sofort in den Kreißsaal schieben müssen. gesagt,getan. auf n flur sagte die schwester noch allen ernstes zu mir:"falls die wehen doch zu heftig ausbrechen, muss ich versuchen meine klappe zu halten.schließlichh müssen die anderen patienten doch schlafen" ich war entsetzt konnte aber nichts sagen.
im kreißsaal angekommen musste ich mich aufs entbindungsbett setzen, aber es ging nicht von allein,also half mir eine hebamme. nach dem ich mich nicht hinlegen wollte, haben die (mittlerweile) zwei hebammen mich umgeschmissen und meinten nur ich soll pressen.
nach zwei mal pressen war der kleine auch schon da#verliebt

leider hat der kleine durch die sturtzgeburt keine luft bekkommen und musste sofort auf die intensivstation. er wurde dort über eine woche behandelt bis wir dann endlich nach hause durften.

ach so: aus der leberzyste wurde es dann eine nierenzyste , dann eine nebenleberzyste und nun sagen die ärzte das es auch am darm liegen könnte.... na ja, wie dem auch sei, diese zyste geht immer mehr von allein weg und die ärzte denken das es doch wohl nur eine innere blutung war (muss noch wöchentlich überwacht werden).

sorry für den roman.

überlege es dir gut: den die babys die unvorbereitet auf die welt kommen werden auch öfter mal zu schreibabys. und lasse dich ganz genau drüber beraten den eine sturtzgeburt (wie bei mir) ist für beide (also für mama sowie auch fürs kind) nicht gerade schön!

aber ich habe es überlebt ;-) und diese pro und contra muss jeder ganz für sich überlegen.

egal wie du dich entscheidest: stehe dazu - EGAL WAS DIE ANDEREN DIR EINREDEN WOLLEN !!!

gute besserung und eine entspannte geburt wünsche ich dir

lg,olrece

Beitrag von thalia.81 26.04.11 - 12:54 Uhr

Hallo Annika,

ich hatte einen Blasensprung, aber keine muttermundwirksamen Wehen. Daher wurde ich per Wehentropf eingeleitet. Klar, Wehen sind nicht schön, aber ich hatte von Beginn an fast minütlich Wehen, keine wirklichen Pause. Das machte die Grbut unheimlich anstrengend. Man kann sich nicht vorbereiten, die Wehen kommen dann so unmittelbar nacheinander. Allerdings weiß ich nicht, wie andere Einleitungsarten ablaufen.


Alles Gute #herzlich

Beitrag von jindabyne 26.04.11 - 13:00 Uhr

Ich hatte die letzte SS über erst monatelang Übelkeit, dann übergangslos monatelang Wehen. Die ganze SS hab ich mich aufs Ende der SS gefreut. Trotzdem hab ich die Wochen gezählt, da ich keine Frühgeburt wollte...

Schließlich musste in der 39.ssw wegen meinem Blutdruck eingeleitet werden. Der ist nach vier Tagen sehr starken Wehen (leider nicht muttermundswirksam) in astronomische Höhen geklettert und die Ärzte haben mir dringend geraten, die SS zu beenden. Wehencocktail bekommen, zwei Stunden Wehen und meine Zwillinge waren da. Es war die leichteste meiner Geburten.

Eine Einleitung kann also auch fix gehen, aber das kommt auf viele Faktoren an. Ich habe ja davor schon zwei Kinder spontan geboren, hatte vier Tage starke Wehen - ich denke, das hat alles mitgeholfen.

Rede mit den Ärzten, horche in Dich selber rein, eine Patententscheidung gibts nicht.

Lg Steffi

Beitrag von thelfamily 26.04.11 - 13:54 Uhr

Bei mir wurde ein Tag nach ET eingeleitet.
Die Geburt ging nur 7 Stunden und war absolut toll und die Schmerzen waren echt aushaltbar. Ich würde mich immer wieder dafür entscheiden! :-)

Alles Gute #klee

#blume thelfamily mit Anja (10 Wochen) #blume

Beitrag von ines16 26.04.11 - 14:29 Uhr

Hay bei mir wurde auch in der 37 woche eingeleitet!
Und ich kann sagen es wahr der horror weil es 4 tage gedauert hat!
Und wer mir am letzten tag nicht die blasegesprungen hätte ich noch länger gebraucht! Also würde ich noch so lange warten wie es nur geht! Ist meine eigene erfahrung!


lg

Beitrag von singa07 26.04.11 - 14:40 Uhr

Hallo!

Bei uns wurde bei 37+1 bei geburtsreifem Befund (Mumu bereits seit der 27. SSW mal mehr, mal weniger auf) direkt mit Wehentropf eingeleitet.

Morgens um 8 wurde ich angehängt, um 14.40 war der Kleine da.

Es war kein Zuckerschlecken, ohne PDA ging es nicht.
Ich würde mich aber nie, nie, never auf tagelanges Tablettchen hier, Tablettchen da einlassen. Musste bei uns ja aber auch nicht sein.

Ich drück dir die Daumen!
Singa

Beitrag von rana1981 26.04.11 - 14:41 Uhr

Hallo Annika,

halte durch! Bei mir wurde über Tage eingeleitet und Jannika wurde dann doch geholt. Das Resultat war, dass sie einfach noch nicht so weit war und das obwohl sie bei 40+4 geholt wurde.
Janni hatte die erste Zeit physisch und psychisch zu kämpfen und ich würde einer Einleitung nicht mehr zustimmen. Es bringt dem Baby sehr viel Stress! Auch bei meiner Freundin war es so, wie bei mir!

Ich kann mir so gut vorstellen, wie es dir geht und schicke dir ganz viel Kraft!!! Versuch einfach es noch auszuhalten, bis dein Schatz raus will!

Liebe Grüße Maike mit Jannika (23 Wochen)