Enttäuscht vom Geb.planungsgespräch

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von dresdnerin86 26.04.11 - 16:58 Uhr

Hallöchen!

Achtung, könnte lang werden!

Nach langem Hin und Her hatten wir uns für eine Klinik ohne Kinderintensiv entschieden. Ausschlaggebend war, dass uns viele sagten, dass es da mehr familiär und babyfreundlicher zugeht als z.B. in der Uniklinik.
Heute war dann Geburtsplanungsgespräch. Wir waren auch pünktlich, wurden allerdings an der Rezeption des KH in eine total falsche Richtung geschickt obwohl wir (wie sich im Nachhinein rausstellte) nur zum Fahrstuhl müssten um 2 Stockwerke nach oben zu fahren. Stattdessen sind wir durch 3 Gebäude geschickt wurden um dann wieder an der Rezeption zu landen #aerger 15 Minuten zu spät kamen wir dann im Kreißsaal an.

Nach längerem Warten wurde dann 30 min. CTG geschrieben. Wieder warten, dann schnell US mit einer hektischen Ärztin die mich erstmal fragte wieso ich denn da sei, obs ne Indikation gibt. Ich sie dann erstmal gefragt ob das nicht normal wäre ein Geb.planungsgespräch zu machen und sie mir das verneinte #contra Dann fragte sie welche Woche ich sei und mich dann total entgeistert angesehen hat also ich sagte 36 Woche. Ich hät ja noch eeewwwiiggg Zeit meinte sie. Da kam ich mir echt dumm vor. Ich kam mir vor als würd ich der ihre Zeit stehlen wegen Nichts. Alles im Gehen beredet, dann eben US 5 Minuten. Den Monitor hat sie nicht zu mir geschoben, konnte also kaum was drauf sehen. Dann sagt sie alles ok und ruft ne Hebamme zum Becken ausmessen. Die kommt, misst schnell. Die Ärztin meint ich könne normal entbinden und fragt ob ich noch Fragen habe und ich "ja, also ich bin Allergikerin und ...." werd prompt unterbrochen und sie meint das ich doch bitte nen Termin zur Hebammensprechstd. machen soll, diese Frage (die sie nichtmal kannte) könnte sie mir jetzt nicht beantworten.

Wünschte mir dann viel Glück und ging. Mein Freund und ich sind dann wieder in den Warteraum, danach wurde mit der Hebischülerin noch die Krankenakte angelegt und das wars. Papiere zu deren Absicherung hab ich mit nach Hause bekommen) und soll sie unterschrieben wieder mitnehmen.

Leute, ganz ehrlich: ich bin enttäuscht. Ich hatte noch so viele Fragen die sich auf Wannengeburt, Größe des Kindes momentan, Kinderärzte im KH, Wochenbett und alles mögliche andere beziehen. Und jetz sitz ich hier mit denselben Fragen.

LG,
Gwen
35+5

Beitrag von fantimenta 26.04.11 - 17:03 Uhr

#aerger

ganz ehrlich an eurer stelle würde ich mir in einer anderen klinik noch nen termin geben lassen,da würde ich auf keinen fall entbinden



lg fanti

Beitrag von dresdnerin86 26.04.11 - 17:21 Uhr

ich will ja aber da entbinden. Die andere Klinik wär die Uniklinik und die hat den Ruf recht schnell KS zu machen oder Dammschnitt und scheitn auch recht locker mit Medikamenten umzugehen. Das will ich eben nicht ...

Beitrag von fantimenta 26.04.11 - 17:25 Uhr

ich sage immer
lieber ne eigene meinung bilden als die von anderen anzunehmen die es evtl anders sehen als du selbst.

auch wenn das leute über die klinik sagen würde ich mir trotzdem dort einen termin geben lassen zum geb.planungsgespräch.(heisst ja nicht das du dort entbinden musst)


wir werden uns in 3 kliniken umgucken bevor wir uns entscheiden.
und bei sowas würde die klinik bei mir schonmal nicht mehr in frage kommen.wenn die schon so mit dir umgehen bei nem gespräch wie ist es dann erst bei der geburt??!!

Beitrag von morena2005 26.04.11 - 17:14 Uhr

Ich würde mir auch in der anderen Klinik noch ein Termin geben lassen.

viel glück
M.

Beitrag von lagefrau78 26.04.11 - 17:19 Uhr

Ich bin verwirrt. #kratz

Ich war bei meiner letzten Schwangerschaft nicht bei einem Geburtsplanungsgespräch. Ich war beim Infoabend der Klinik, dann beim Geburtsvorbereitungskurs und habe mich letztendlich in einem Büro zur Entbindung angemeldet. Da habe ich auch die besagten Papiere bekommen, die man unterschreiben muss. Untersucht hat mich niemand außer meiner FÄ. Reichte mir auch völlig.

Dieses Mal werde ich es genauso machen. Dass man vorher in der Klinik untersucht wird, war mir völlig neu. Insofern finde ich das Verhalten der Beteiligten auch nicht besonders seltsam - vor allem, wenn man bedenkt, dass die diensthabenden Ärzte im Krankenhaus auch meistens ziemlich unter Strom stehen wg eiliger und ernster Fälle.

Ich würde deshalb jetzt nicht eine andere Klinik suchen, wenn es Dir sonst gefällt. In einem größeren Krankenhaus (Uniklinik oder so) wird das nicht besser sein.

Beste Grüße!

Beitrag von inga1981 26.04.11 - 17:29 Uhr

Jo, so lief es bei mir auch. Infoabend mit Kreißsaalbesichtigung, GVK und Geburtsanmeldung. Untersuchungen nur beim Arzt. Dachte, dass das so normal ist. :-p ;-)

Frag mich sowieso was es da zu "planen" gibt. #kratz Kommt doch sowieso anders, als man es sich vorgestellt hat.

Aber wenn die Ärztin in diesem Fall wenig Zeit hat, dann zeigt das ja nur, dass sie die Prioritäten offensichtlich auf die richtige Stelle legt, nämlich auf den Kreißsaal, statt auf die Anmeldung!

Übrigen kann ich Krankenhäuser mit der Zertifizierung "Babyfreundliches Krankenhaus" empfehlen.

Ein Krankenhaus mit Kinderintensiv würd ich ebenfalls versuchen zu umgehen, denn dort werden die Säuglinge "schnell mal" auf Intensiv verlegt - auch bei jeder kleinen Gelbsucht - weil sich die Intensiv ja auch bezahlt machen muss. Ich würd mich halt nur ungern von meinem Kind trennen lassen. Nur, wenn es wirklich nicht anders geht.

Beitrag von dresdnerin86 26.04.11 - 17:36 Uhr

Ja, das war bei uns so ein "Babyfreundliches Krankenhaus".
Und zu "planen" gibt es da schon einiges. Ich war weder zum Kurs noch zur anderen Untersuchungen im KH, sozusagen ein "Neuling" dort.
Es muss erstens entschieden werden ob man normal entbionden kann oder nicht (daher becken ausmessen, was meine Gyn nicht macht). Danach planen die ja ob man KS brauch oder nicht. Dann (so wurde uns zur Besichtigung damals gesagt) müsse aufgeklärt werden wegen Wassergeburt/Schmerzmittel/Medis nach der Geburt etc und eben alles auch gleich unterschrieben werden und eben Frage im Vorfeld geklärt werden (eben Krankenakte anlegen).

Beitrag von inga1981 26.04.11 - 18:00 Uhr

Also ausgemessen wird bei uns nix. Weder vom Arzt oder dem Krankenhaus, noch von der Hebamme aus. Die Natur richtet das in der Regel so ein, dass das passt. Auf den natürlichen Geburtsverlauf verlässt sich das Personal in einem "babyfreundlichen Krankenhaus". Wenn es widererwartend bei der Entbindung Schwierigkeiten gibt, dann würde ggf. ein Kaiserschnitt gemacht werden. Aber nur, wenn unbedingt nötig.

Gibt es denn bei Dir Anlass zu denken, dass das Becken zu klein ist? Oder ist Dein Kind besonders groß?

Wegen Wassergeburt gibts in unserem KH einen gesonderten Infoabend. Alles andere (Schmerzmittel, Medis usw.) wird im GVK, mit der Hebi oder bei der Anmeldung besprochen.

Beitrag von leonie133 26.04.11 - 19:43 Uhr

"Danach planen die ja ob man KS brauch oder nicht."

Das habe ich wirklich noch nie gehört. Halte ich für Blödsinn seitens des KH.

Ansonsten wird doch während der Geburt entschieden, welche Maßnahmen ggf. getroffen werden. Du bist da ja noch bei Verstand, und du solltest es auch in einem gewissen Maße selber entscheiden dürfen.


Planung ist sowieso für die Katz. Nichts wird so wie du es planst, verlass dich drauf :-p

Nicht böse sein, aber ich kann die Ärztin auch verstehen...

Beitrag von inga1981 26.04.11 - 17:20 Uhr

Also die Anmeldung zur Geburt verlief bei mir ähnlich. War noch nicht mal mit Untersuchung. Nur die reine Bürokratie. Das meiste hat die Hebamme mit mir besprochen. Zum Glück, denn sie hat sich etwas Zeit genommen.

Die Ärztin war allerdings auch bei mir sehr hektisch und hat alles im Schnellverfahren abgehandelt. Hab dann noch nen Haufen Papier zu lesen bekommen (Risiken bei der Geburt, zur Anäthesie usw.).

Guck doch mal, ob es in Deinem Krankenhaus Kreißsaalbesichtigungstermine gibt. Die sind meist alle 2 Wochen oder 1x im Monat. Da kann man sich alles genau ansehen und auch alle Fragen zum Kreißsaal und auch zur Wochenstation stellen.

Beitrag von dresdnerin86 26.04.11 - 17:25 Uhr

Ja die Termine gibt es und da war ich auch mit meinem Freund. Insgesamt hatten 200 Leute daran teilgenommen und die Kreißsaalbesichtigung war nichtmehr möglich. Klar konnt eman auch Fragen stellen (hab ich auch gemacht :-) ) aber Fragen die sich direkt auf mich beziehen möchte ich nicht vor versammelter Mannschaft ausplaudern.

Nunja. Also ich werde da schon entbinden und eben darauf hoffen das ich da nicht auch so "abgefertigt" werde.

Beitrag von inga1981 26.04.11 - 17:31 Uhr

Oh, ok. Also bei unserem Krankenhaus werden die Besichtigungsgruppen maximal auf 20 Personen beschränkt. Kannst Du denn Deine Hebamme nicht alles fragen? Dafür sind die doch da. Und die kennen ja die Abläufe nun wirklich ganz genau.

Beitrag von dresdnerin86 26.04.11 - 17:39 Uhr

Ja die Hebi kann ich auch fragen, allerdings keine medizinische-spezifischen Fragen. Allerdings kommt meine Hebi aus besagtem KH (war ihre Lehranstalt) und sie hat uns die auch empfohlen.

Beitrag von lucccy 26.04.11 - 17:32 Uhr

Hallo,

ich glaub, ich wäre schon geplatzt, wenn sie mir ins Wort gefallen wäre, wenn ich ihr relevante Informationen über meine Gesundheit geben will. Und die Papiere zur Absicherung hätte ich gar nicht erst mitgenommen, ohne vorher ein klärendes Gespräch über genau jene Papiere zu führen.

Aber mit Fragen zur Wannengeburt, Kinderärzten im KH, Wochenbett etc. wärst Du tatsächlich bei einer Kreissaalbesichtigung besser aufgehoben.

Gruß Lucccy

Beitrag von moeriee 26.04.11 - 18:30 Uhr

Hi Gwen! #winke

Sei mir nicht böse, aber ich will mal ehrlich zu dir sein. In KKH herrscht häufig sehr viel Stress und für so einen Kram KÖNNEN sich Ärzte und Hebammen nicht immer megaviel Zeit nehmen. Ich war insg. 72 Tage im KKH, davon 2 Monate am Stück vor der Geburt. In dieser Zeit habe ich selten Untersuchungen bekommen und wenn ich Fragen hatte, musste ich sie während der OA-Visite stellen. Diese war nur einmal pro Woche und wenn man Pech hatte, fiel diese wegen eines Notfalles aus und wurde nicht nachgeholt. Teilweise brannten mir die Fragen 2 bis 3 Wochen unter den Nägeln, ich hatte riesige Listen angelegt und konnte doch nicht alles fragen. Und bei mir gab es massive Probleme (vorzeitiger Blasensprung, geplante Frühgeburt, etc.). Ich wusste bis zum Schluss nicht einmal genau, wann das Partusisten heruntergefahren und die Geburt eingeleitet wird.

Nimm's nicht so schwer! Die Ärzte sind heute oft im Stress und würden sich gerne mehr Zeit für solche Dinge nehmen. Aber da die Zeit knapp ist, gehen dringende Sachen eben vor. Eine Geburtsplanung gehört eben nicht dazu. Es ist reiner Bürokratiekram. Und wenn dir die Fragen so wichtig sind, dann gehst du am besten zu dieser Hebammensprechstunde.

Liebe Grüße #herzlich

Marie mit #baby-Louis (20 Wochen alt) #verliebt

Beitrag von taschila 26.04.11 - 19:07 Uhr

Nicht böse sein - aber ehrlich gesagt, kann ich die Ärztin verstehen, denn du hast ihr ihre Zeit gestohlen, die sie für wichtigere Dinge braucht. Allerdings sollte das KH solche Einzelgesprächstermine dann gar nicht erst vereinbaren, sondern auf die Kreißsaalführung verweisen. Dort bekommt man alles erklärt und kann alle Fragen stellen.

Stell dir vor, jede Schwangere würde mit einem Arzt im KH ein Einzelgespräch zur Geburtsvorbereitung führen wollen. Abgesehen davon, dass es völlig überflüssig ist, weil eh keiner sagen kann, wie es kommt.

Warum um alles so einen Hype machen, und nicht die Sache ohne großes Aufhebens auf sich zu kommen lassen...