Wieviel Elterngeld beim 2.Kind?

Archiv des urbia-Forums Finanzen & Beruf.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Finanzen & Beruf

Dieses Forum bietet Platz für alle Fragen und Antworten rund ums liebe Geld und die Absicherung der Familie - egal ob ALGII, Haushaltsgeld, Baufinanzierung oder Altersvorsorge. Auch Themen wie ElterngeldKindergeld sowie der Wiedereinstieg in den Beruf sind hier richtig.

Beitrag von conny3006 26.04.11 - 20:14 Uhr

Hallo,

ich habe eine Frage zum Elterngeld.

Meine Tochter wird 16 Monate sein, wenn mein Sohn im Juni zur Welt kommt.

Vor der Geburt war ich in Vollzeit beschäftigt.
Leider wurde diese Firma nun verkauft und ich hatte nur einen Jahresvertrag, der im Februar 2010 auslief.

Wie berechne ich dann das Elterngeld fürs 2.Kind?
Ich habe in der Zwischenzeit nicht gearbeitet.

Wenn mein Sohn 1 Jahr alt ist, möchte ich auf jeden Fall wieder arbeiten gehen, Kitas gibt es ja bei uns genug.

Macht es Sinn aus steuerlichen Gründen das Elterngeld auf 2 Jahre zu splitten?

Weiss jemand Rat?

Liebe Grüße#winke

Beitrag von querulantin123 26.04.11 - 21:18 Uhr

Ich gehe davon aus, dass Du bei Kind Nr. 1 12 Monate Elterngeldbezug hattest. Diese sind für die Neuberechnung irrelevant. Es werden also (16-12) 4 Monat mit 0,00 Euro Einkommen sowie 8 Monate aus der Zeit vor der 1. Geburt für die Berechnung herangezogen, dazu kommt der Geschwisterbonus.

AG querulantin123

Beitrag von anarchie 26.04.11 - 21:21 Uhr

Hallo!


Fürs EH gelten immer die letzten 12 Monate, EG-Bezugsmonate werden durch Monate vor dem EG ersetzt,in deinem, Fall also 4 ohne Einkommen und 8 mit dem vorherigen Einkommen.


Steuerlich muss das ein fachmann ansehen, das kann man nicht pauschal sagen.

lg

melanie

Beitrag von susannea 26.04.11 - 22:01 Uhr

BIst du momentan arbeitslos gemeldet? Davon hängt ab, ob Anspruch auf Mutterschaftsgeld besteht.
Bis wann genau ging der Elterngeldbezug?
Und davon dann welche Monate zur Berechnung genommen werden.

Ohen diese Auskünfte kann man nicht wirklich etwas darüber sagen. MIt der Berechnugn der Vorschreiberin kann ich dementprechend auch nicht mitgehen, denn das ist sehr sehr vage und kann auch vollkommen daneben liegen!

Beitrag von conny3006 27.04.11 - 23:59 Uhr

Hi,

danke für Deine ausführliche Antwort.

Meine Tochter wurde am 16.2. 2011 nun 1 Jahr.

von dem Tag an bis zum 29.04.2011 habe ich Alg 1 bekommen, also knappe 8 Wochen, da man ja leider ss keinen Job bekommt.

Nun werde ich nächste Woche mein Mutterschaftgeld beantragen.
Habe auch schon mit meiner DAK gesprochen, wegen diesem Schein, den der FA austellt.

Hatte im Netz gelesen einmalzahlung von 210 Euro, er meinte das gibt es nicht mehr.
Ich bekomme Mutterschaftgeld in Höhe des ALG Geldes.

Nach den 6 Wochen müßte ich dann ja also ab Geburt das Elterngeld bekommen, oder?

für 1 Jahr......oder macht es Sinn es zu splitten....?

Laut meinem Mann, er macht unsere Steuer selbst, müßten wir dieses Jahr nachzahlen.

Wenn ich aber nächstes Jahr im Juni wieder arbeiten gehe, aber noch Elterngeld für ein Jahr beziehe, wird das irgendwie angerechnet?

Wäre lieb, wenn du mir da helfen könntest etwas Klarheit in den Dschungel zu bringen.

Danke und liebe Grüße

Beitrag von susannea 28.04.11 - 07:06 Uhr

DAs mit dem Mutterschaftsgeld stimmt. Dein Einkommen wird beim Elterngeld nicht angerechnet, lass aber deinen Mann mal durchrechnen, ob ihr wirklich günstiger kommt, wenn ihr dieses, nächstes und übernächstes Jahr Jahr Einkommen habt, was dem Progressionsvorbehalt unterliegt.

Beitrag von conny3006 28.04.11 - 15:08 Uhr

Hi

danke Dir, werden das wirklich mal ausrechnen.
Arbeitest du in der Branche, das du das alles weiss, habe schon viel von dir hier gelesen.#pro

Beitrag von susannea 28.04.11 - 18:11 Uhr

Die Frage habe ich schon oft bekommen. Aber nein, genau eben nicht, aber meine Kidner sind im Januar 2007 (Gestze ganz neu, Stellen hatten keine Ahnugn von dem was sie taten) und im Januar 2009 (umfangreiche Änderungen und wieder wußte keiner was er tat) und noch dazu gabs bei uns die schwierige Situation, dass mein Mann selbstständig und nicht-selbstständig tätig war und beides nach der Geburt fortgeführt hat. Das überfordert heute noch einige ;)

So habe ich mir schnell viel angelesen und als das bekannt wurde, wurden eben immer mehr Fragen an mich herangetragen. Jede schwierige Frage sorgte dann dafür, dass ich mich noch intensiver damit beschäftigt habe und nun gibts fast nichts mehr dazu, was ich nicht beantworten kann. Und auch wenns eingebildet klingt, besser als die Elterngeldstellen weiß ich in den meisten Fällen Bescheid!

Beitrag von conny3006 03.05.11 - 17:44 Uhr

Hi,

wow, alles angelesen pro du hast aber echt Ahnung-Respekt und danke Dir für Deine liebe Antwort