Könnt ihr euch noch das Auto wirklich leisten?

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Aktuelles und Zeitloses rund um das (Familien-) Leben im Allgemeinen. Auch gesellschaftliche Themen sind in dieser Rubrik willkommen. Alles rund um den Internet-Handel, Versand etc. gehört in das Forum "Internet & Einkaufen".

Beitrag von tausendfuessler11 26.04.11 - 20:21 Uhr

Hallo

Wie sieht es aus? Könnt ihr euch noch ein Auto richtig leisten? Unsere Wägen liegen uns sehr auf der Tasche, eins wird bald auch abgemeldet, geht einfach nimmer. Dafür haben wir jetzt für die wärmere Zeit einen Roller zugelegt. Klappt ganz gut damit. Auch fahren wir häuft mit dem Fahrrad (soweit es halt geht). Bus und Co sind für uns keine Alternativen, mein Mann muss zu früh auf Arbeit, da fährt hier noch kein Bus. Die Kinder laufen in die Schule, der Einkauf wird wenn möglich nur einmal in der Woche erledigt.

Aus Scherz hab ich neulich gemeint, dass wir uns jetzt zwei Ponys kaufen werden und ne Kutsche. Dann könnte man das andere Auto auch noch weglassen (klar geht das nicht so, aber es kam mir in dem Moment einfach so in den Sinn).

Was habt ihr denn für Alternativen?

t.

Beitrag von tausendfuessler11 26.04.11 - 20:37 Uhr

...auch eine Altervative! ;-)

Beitrag von demy 26.04.11 - 20:34 Uhr

Hallo,
da wir beide Autos nicht finanziert haben, sondern bar bezahlt, hält sich die monatliche Belastung in Grenzen.

Bisher mussten wir uns nicht einschränken.
Wir haben sogar über ein Jahr überlegt ob überhaupt ein 2. Auto sein muss und haben dann doch im Oktober letzten Jahres dazu entschieden ein 2. Auto zu kaufen.

Für mich persönlich war der Sprit fürs Auto 1990 teuer als heutzutage.

Der kleine Zweitwagen wird so alle 2 Monate für 50,-€ getankt und der große mit dem ich zur Arbeit fahre 3mal im Monat zu je 75,-€ (Diesel).
Beide Autos kommen zusammen so auf 350,-€ - 450,-€ inklusive Wartung, Reifen, Versicherung, Steuern, Kraftstoff etc.

Das geht noch.

Gruß
Demy

Beitrag von tausendfuessler11 26.04.11 - 20:41 Uhr

Hallo

Finanziert haben wir auch kein Auto, aber es geht einfach immer mehr ins Geld - welches wir nicht so üppig zur Verfügung haben. Wir arbeiten zwar beide, haben aber auch 5 Kinder zu versorgen.

Das Benzin wird immer teurer, die allgemeinen Kosten steigen auch ständig. Unser großes Auto schluckt viel Spirt, daher überlege ich mir auch jede Fahrt zweimal...

Was hat denn 1990 der Sprit gekostet?

t.

Beitrag von demy 26.04.11 - 21:06 Uhr

Ich habe 1990 für nen Liter Super 1,20DM bezahlt.

Das konnte ich mir kaum leisten, geschweige denn das Auto dazu.
Das ist heute anders.

Gruß
Demy

Beitrag von arienne41 26.04.11 - 22:13 Uhr

Naja, 1,20 DM finde ich schon billiger als 1,50€.

Beitrag von dominiksmami 27.04.11 - 10:11 Uhr

sowas muß man aber im Verhältniss sehen, deswegen schrieb sie ja das es für SIE damals teurer war als heute.

Als ich noch in der Ausbildung war z.B. kostete mich der Liter Super rund 1,40 DM, später dann 1,60 DM aber das war für mich auch deutlich schwerer zu bezahlen von der Ausbildungsvergütung als heute der 1,50€ vom Haushaltsgeld.

lg

Andrea

Beitrag von demy 27.04.11 - 17:21 Uhr

Hallo,
wie du schon beantwortet bekommen hast musst du das im Verhältnis sehen.

Mein Einkommen hat sich seit 1990 verfünftzehnfacht, der Spritpreis ist aber "nur" um etwas mehr als das doppelte gestiegen!

Damit ist der Krafststoff für mich heute wesentlich günstiger als 1990.

Gruß
Demy

Beitrag von 5678901234 26.04.11 - 20:35 Uhr

ja, können wir und wir möchten auch nicht drauf verzichten.
haben einen passat und den neuen touran.

möchte ich auch nicht mehr drauf verzichten.

alternativen gäbe es für mich keine mit 3 kindern, die ständig von hier nach dort gefahren werden müssen.

vg

Beitrag von canadia.und.baby. 26.04.11 - 20:38 Uhr

Ja, liegt aber daran das wir den Dienstwagen von meinem Mann uneingeschränkt privat nutzen können und uns alles bezahlt wird :)

Beitrag von wasteline 26.04.11 - 21:45 Uhr

So ganz ohne Kosten habt Ihr den Wagen trotzdem nicht.
Ihr müsst mindestens den geldwerten Vorteil versteuern.

Beitrag von eisflocke 27.04.11 - 17:28 Uhr

Hat dein Mann dir nie gesagt, dass der geldwerte Vorteil auch nicht ganz billig ist? Umsonst ist nur der Tod, ach ja.. und der kostet ja das Leben.;-)

Beitrag von 221170 26.04.11 - 20:40 Uhr

Wir tanken in Luxemburg, da ist der Sprit bedeutend günstiger.

Ansonsten bin ich viel zu Fuß unterwegs, ich mag das. Ich gehe zu Fuß einkaufen, zur Arbeit....
Radfahren war ich eine Zeitlang, aber ich fahre nicht gerne.

Beitrag von biene81 26.04.11 - 20:43 Uhr

Das einzige, was (soweit ich weiss) teurer geworden ist, ist das Benzin und ehrlich gesagt, merke ich es nur beim Blick auf die Tanksaeule, im Portemonaie nicht.
Inzwischen tanke ich E10 und sehe keinerlei Nachteile, ich fahre weiterhin die gleichen km damit #kratz

LG

Biene

Beitrag von arienne41 26.04.11 - 22:11 Uhr

Hallo

Ich tanke Süper. Aber E 10 ist doch genauso teuer wie Super

Beitrag von biene81 27.04.11 - 17:48 Uhr

Bei uns ist E10 bis zu 10 Cent billiger.

Beitrag von tausendfuessler11 26.04.11 - 20:46 Uhr

Dann doch Pony und Kutsche, meine Nachbarin war schonmal "begeistert"...

Beitrag von moulfrau 26.04.11 - 20:47 Uhr

Hi,
wir müssen uns den Luxus leisten. Wir wohnen im Weltkulturerbe Loreley.
Da ist nichts mit Bus oder Bahn. Auch Roller ist keinerlei Alternative, bei 2 Kinder, 4 Jahre und 15 Monate.

Nächster Aldi, Lidl usw. 12 km, Kinderarzt 30 km, Arbeitsweg beide einfach 19 km, vorher Mann 55 km.

Wir haben einen 9 Jahre alten Vaneo und einen 8,5 Jahre alten Golf IV. Die werden noch 2x über den Tüv gebracht und dann sehen wir weiter.

Wir fahren nicht im "Leerlauf", mehr können wir nicht tun.

Gruß Claudia

Beitrag von miss-bennett 26.04.11 - 20:52 Uhr

Hallo!

Auto ja, aber den Sprit bald nicht mehr :-p

Wir hatten mal 2 Autos, mein Mann ist seins losgeworden (als er es zum Verkauf ausgeschrieben hatte, wurde es von Vandalen zerstört, also anders als geplant). Dann hat er einen Roller gekauft (der 80 km/h fährt), der ihm für die Fahrt zu Arbeit reicht. Den Espace habe ich hier stehen. Er wird ganz selten gebraucht, da ich das meiste mit dem Fahrrad erledige. Dabei geht es mir in der ersten Linie um die Umwelt und dann um meine Sporteinheiten! Und da die Wege alle kurz sind, 1 - 2 km, schluckt er auch wie ein Specht, lohnt sich also gar nicht, den zu starten! Also Auto nur bei Mistwetter und langen Strecken

LG

Beitrag von shakira0619 26.04.11 - 21:04 Uhr

Alternativen? Nein. Wenn man nicht gerade in einer Stadt mit U- und S-Bahn wohnt, braucht man ein Auto.

Wir haben 2 alte Autos. Versicherung hält sich in Grenzen und der Sprit ist genauso teuer wie letztes Jahr.

Ich möchte auf mein Auto nicht verzichten. Überlege schon seit einigen Monaten, ob ich mir einen neuen Golf kaufe.

Vielleicht wäre der 3-Liter-Lupo was für Euch.

Liebe Grüße

Beitrag von stolzemutsch 27.04.11 - 11:02 Uhr

>>Wenn man nicht gerade in einer Stadt mit U- und S-Bahn wohnt, braucht man ein Auto<<

Achso? #kratz

Also ich brauche in der Stadt generell NIE ein Auto und hier gibts weder U-Bahn noch S-Bahn ;-)

Wozu sollte man denn in der Stadt ein Auto benötigen? Ein Auto benötigt man m.M. nach für den Arbeitsweg (in meinem Fall nicht, denn ich arbeite auch hier in der Stadt) oder für den Urlaub eventuell. Aber sonst sehe ich keinen Grund, wofür ich ein Auto brauchen würde #kratz

Sehe an einem Auto nur Nachteile für mich. Denn ich benötige keins und muss mein Geld nciht zum Fenster raushauen.

Irgendwie auch bewundernswert, wie manche über Atomausstieg usw diskutieren, aber jeden Pupsmeter mit dem Auto kutschen müssen, weil sie zu bequem sind, das Fahrrad oder -noch schlimmer- die Füße in Bewegung zu setzen, oder auch -gaaaanz schlimm- es schmuddeliges wetter ist ;-) Da fragt man sich, was die Leute früher gemacht hätten, als es noch keine Autos gab.

lg

Beitrag von shakira0619 27.04.11 - 14:50 Uhr

Du wohnst scheinbar IN der Stadt. Ich nicht. Die Stadt ist kilometerweit entfernt, ich rede also nicht von Pupsmetern und es fahren hier 3 Busse am Tag.

Und die Leute Früher haben auch Mammuts erlegt, damit sie was zu essen haben.

Beitrag von stolzemutsch 27.04.11 - 15:04 Uhr

War ja nicht böse gemeint ;-)

War nur auf deine Aussage bezogen, dass man eins bräuchte, wenn man IN einer Stadt wohnt, wo keine u- und s-bahn fährt.

Außerhalb ist das auch wieder ein ganz anderes ding ;-)

Mammuts erlegen könnte ich heutzutage auch noch, wenns die Viecher noch gäbe und ich in angemessener laune wäre :-D

Beitrag von shakira0619 27.04.11 - 16:04 Uhr

Ich wohne ja auch in einer Stadt. Auch wenn es auf dem Dorf ist. Trotzdem steht auf dem Briefumschlag eine Stadt. :-p

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