Abstillen/Bin soo traurig:-( Fühl mich als Versagerin

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. 

Beitrag von marika333 26.04.11 - 21:06 Uhr

hAch Mädels...
Ich habe ja nach langem Hin&Her beschlossen abzustillen da meine Kleine auch nicht zugenommen hat,ich nur Gezerre hatte an der Brust,ein Loch in der BW etc.

Sie bekommt nun PRE und trinkt gut,nimmt zu ist zufrieden-alles so wie es sein soll...
Doch ICH bin total unglücklich im tiefsten Inneren#heul
Eigentlich sollt ich mih freuen dass sich so alles entspannt hat,aber dann steigen mir wieder die Tränen hoch und meine Augen laufen über..

Hatte mir eine sehr lange Stillzeit vorgenommen und nun DAS:-(

Fühl mich irgendwie als Versagerin und muss dauernd an den Kreissaal denken und wie sie da das allererste Mal meine BW gesucht hat und trinken wollte#verliebt

Ich vermisse diese Innigkeit die beim Stillen besteht (wenn nicht Gehampel herrscht!) Versuche nun so gaaanz viel zu schmusen und auch das Trinken so zu gestalten-aber irgendwie ist es eben doch anders#schmoll

Bin hin und hergerissen mit meinen Gefühlen-ist das normal?!Ja oder?!
Ich hoffe das legt sich wieder! Ich werde beim nächsten Kind aufjedenfall wieder stillen und hoffe dass es dann länger geht!#pro#klee#herzlich

*tiefdurchatme*#danke

Beitrag von mimilotta1976 26.04.11 - 21:25 Uhr

Hallo,
lass dich erstmal#liebdrueck
Nicht traurig sein..
Du hast es versucht und es ging nicht.
Stillen ist zwar gut aber nicht Alles. Du kannst
deinem Baby die gleiche Liebe geben, als wenn du
stillen würdest. Das hat nichts mit Brust oder Flasche zu tun.
Meine Schwester und ich wurden auch nicht gestillt
und wir haben ein sehr enges, liebevolles Verhältnis
zu unserer Mutter.
LG
Mimi

Beitrag von marika333 26.04.11 - 21:45 Uhr

Ja-3 Monate-immerhin:-)
Ich möchte ja auch dass ws ihr gut geht-klar!
Und ich weiß dass sie auch mit #flasche groß wird...mich überkommt es nur immer wieder dieses URgefühl im Einklang mit "der Natur" zu sein etc
Naja...nun ist's aus...
SO wie bei und Stillen am Ende ablief war es auch nur Stress PUR und nicht schön teilweise.ich Trauer wahrscheinlich auch meiner Erwartung hinter herdie nicht erfüllt wurde....

Ach ja...#bla

Beitrag von angeldragon 26.04.11 - 21:27 Uhr

ab auch geweint als ich meiner maus am anfang zufüttern musste weil ich dauernt wund wahr und sie nicht genug milch zu haben schienwie ich glaubte...

wahr auch so traurig und hab mich genauso gefühlt nach dem ich sie 6 wochen dauernuckeln lies ist dan alles wieder gut geworden und ich bin unglaublich dankbar keine flasche mehr zu brauchen


hättest du nicht flasche und brust geben könen?

flaschenkinder sind auch glücklich hab ich mir immer gesagt klar man hat nicht so eine bindung wie beim stillen es fehlt einfach etwas

aber wens nicht anders geht dan ist es eben so kannst das kleine ja nicht hungern lassen ;-)

Beitrag von marika333 26.04.11 - 21:51 Uhr

Ich habe immer wieder gekämpft seit Anfang an und war über jede Woche stolz und hab gedacht "so-nun läufts!" und dann kam wieder irgendwas was das Stillen extrem behinderte.

Ich habe die Kombi Flasche und Stillen auch probiert-das Ding ist das das Stillen nur Terror war nacher:-[
Es kam also alles zusammen:
-das Blut außen BWs
-das Loch Links
-die Abnahme
-das Gezerre von ihr
-unsere "überschattete"Beziehung weil immer Spannungen wegen Stillen
-Dauerhunger der Kleinen etc

Hatte meine Nerven mehr länger Frust zu schieben.
Hab mich entschieden und muss da nun durch-trotzdem tuts weh#heul

und danke für Antwort:-)

Beitrag von alabama1077 26.04.11 - 22:08 Uhr

Oh je, ich kann mitfühlen! :-( Fühl Dich gedrückt!!!

Ich habe von Anfang an zu wenig Milch - hatte auch schon auf Deinen anderen Beitrag geantwortet. Ich habe viel geweint und alles versucht.
Wir machen momentan eine Zwiemilchernährung und die Zufütterung wird immer etwas mehr.
Es tut zwar weh, wenn ich sie nicht satt bekomme, aber schlimmer war es, wenn sie an meiner Brust hart gearbeitet hat und nicht satt wurde. Die Flasche tut ihr dann richtig gut.
Du bist KEINE Versagerin. Ja, Stillen ist das beste für's Kind. Doch "stillen" bedeutet ja auch beruhigen und wenn es das nicht ist und ihr beide mit den Nerven am Ende seid, schadet es mehr, als es nutzt - denke ich...

Gestern hat meine Kleine einmal die Brust verweigert und das tat total weh. Da hilft auch alle Vernunft nicht. Ich kann Dich schon verstehen. Ich werde auch sehr traurig sein, wenn die Stillzeit vorbei ist.

Bei mir hat diese Angebot-Nachfrage-Geschichte auch nicht funktioniert.
Schließ Deinen Frieden und freu Dich über ein gesundes Kind, dass eine tolle Mama hat!

Eine Mama, die keine Energie mehr in den Stillkampf steckt, sondern liebevoll und entspannt einen anderen Weg mit ihrer Tochter geht. Das wird eben der beste Weg für Euch sein.

Lass den Kopf nicht hängen!

LG
Alabama

Beitrag von miss-sheep 26.04.11 - 22:26 Uhr

Hallo,
mein Sohn hat sich nach 16 Monaten abgestillt. Ich habe wirklich lange gebraucht um darüber hinweg zu kommen..#heul
Fühl Dich gedrückt, auch Du wirst es schaffen!#pro Hauptsache es geht Euch beiden gut!
Geht es Deiner Brust wieder besser??
lg isa

Beitrag von schnuffel0101 27.04.11 - 12:59 Uhr

Das muss man nicht verstehen. Sei doch froh, wenn es so lange funktioniert hat. Das sind bald 1 1/2 Jahre, was willst Du denn mehr?

Beitrag von miss-sheep 27.04.11 - 14:14 Uhr

Ich hab ja auch nicht gesagt, daß es dafür einen wirklichen grund gibt... es ist ja auch super wenn die kinder sich irgendwann selbst abstillen, trotzdem hat es in mir gefühle hevorgerufen... wir sind eben keine maschinen;-)
ich wollte auch garnicht mehr.

Beitrag von sarahjane 26.04.11 - 23:23 Uhr

Sei nicht traurig. :-)

Du hast Dein Bestes versucht, doch es sollte halt einfach nicht sein. Das geht sehr vielen Frauen so und ist wirklich nichts, für das man sich schämen oder wegen dem man ein schlechtes Gewissen haben muss.

Auch das Fläschchen kannst Du mit viel Liebe füttern. Dein Baby wird nichts missen.

Premilch ist der Frauenmilch sehr nah, und auch damit wird ein Kind gut gedeihen.

Kopf hoch und freue Dich darüber, dass Euer Leben nun wieder entspannter verläuft.

Beitrag von montana82 27.04.11 - 01:02 Uhr

Hallo,

lass den Kopf nicht hängen! Hauptsache ist doch, dass es Deiner Maus gut geht.

Auch ich habe vorgehabt Jasmin mind. 7,5 Monate zu stillen. Sie ist Frühchen und schon deswegen wollte ich nicht so früh zufüttern.

Sie wurde jedoch nicht wirklich satt, hing dauernd an der Brust und nörgelte viel, sehr vile sogar. (da war sie 4,5 Monate). Nach dem sie einmal den Milchbrei probiert hatte, war es vorbei. sie schrie die Brust nur noch an.

Mittlerweile sind knapp zwei Monate vorbei. Ich habe fröhliches, zufriedenes Baby. Sie isst sehr ordentlich und hält sich an ihre Zeiten. Und das Schönste: Sie schläft durch! Ich lege sie zwischen halb acht und neun hin, sie trinkt ihre Flasche so zwischen fünf und sechs und schläft mindestens bis um neun weiter.

Und heute nacht hat sie sogar komplett von halb neun bis acht durchgeschlafen.

Auch das Einschlafen geht viel leichter und schneller.

Im Hinblick auf ihren aktuellen Zustand, bin ich ganz froh, dass ich nicht mehr stillt.

LG

Anastasia mit Jasmin 6 Monate

Beitrag von sarah05 27.04.11 - 08:13 Uhr

Hallo #winke
Nun möchte ich dir auch mal antworten,denn ich habe all deine Threads mit verfolgt.
Du brauchst überhaupt kein schlechtes gewissen zu haben,du hast wirklich alles versucht.
Ich kann dich aber gut verstehen,mir ging es beim ersten Kind genauso,das stillen hat leider nicht geklappt und ich habe noch heute daran zu zerren,umso glücklicher bin ich,dass es jetzt beim 2. klappt.
Du hast wirklich alles versucht,mach dir keine Vorwürfe.
Liebe grüsse Sarah #winke

Beitrag von maerzschnecke 27.04.11 - 09:31 Uhr

Süße, Du bist keine Versagerin. Sei hingegen stolz auf Dich, dass Du eine Entscheidung getroffen hast, die für Deine Frieda die beste ist, weil sie jetzt satt wird und ihr beide viel mehr Zeit für Nähe habt. #liebdrueck

Und die Nähe kannst Du ihr auch geben, wenn Du die Flasche gibst. Du wirst sehen, dass in ein paar Tagen alles sehr viel harmonischer ist als die vergangenen 3 Monate.

Trotzdem schreibe ich Dir, dass das Gefühl, 'Versagerin' zu sein, wohl in diesem Zusammenhang ganz normal ist. Als ich in der 2. Nacht im KH zufüttern musste, lag ich auch im Bett und habe still vor mich hingeweint und eben genau dieses Gefühl gehabt. 'ich bekomme mein Kind nicht satt, ich bin eine Versagerin'. Und dann schaut mich auch noch mein Mädel mit großen Augen und einem ganz tiefen Blick an, als ob sie mir sagen wollte, dass sie mich trotzdem lieb hat - da sind ganze Sturzbäche aus meinen Augen geschossen und wenn ich heute an die Situation denke, tuts mir immer noch weh.

Ich glaube, dass WIR Mama's uns dieses Gefühl selbst auferlegen. Ich habe genauso wie Du von Anfang an gesagt, dass es mir wichtig ist, zu stillen - mindestens 6 Monate, aber eher schon in Richtung 12 Monate. Wir stellen da sehr hohe Ansprüche an uns selbst und wenn man dann seinen eigenen Ansprüche nicht gerecht wird, fühlt man sich eben als Versager. Wir sind es aber keinesfalls. Du schon gar nicht. Du hattest SO VIELE Probleme in der gesamten Stillzeit und hast nicht aufgegeben und hast immer gekämpft.

Also Kopf hoch und genieße die nun zusätzliche Zeit, die Du durch den Wegfall des Stillkampfs mit Frieda gewinnst und schau Deiner Süßen beim Zunehmen zu.


Beitrag von zili 27.04.11 - 12:10 Uhr

Hallo Marika,

ich hatte auch ein Stilldesaster hinter mir und kann nachvollziehen, wie es Dir geht.
Du bist natürlich keine Versagerin. Du hast lange durchgehalten.
Ich bin der Meinung, man muß nicht mit aller Gewalt und um jeden Preis stillen.
Laß Dich bloß nicht runterziehen von irgendjemanden.

Ich war auch traurig damals, hatte meine Familie zum Glück, die hinter mir stand.

Genieß die Zeit mit Deinem Kind und freu Dich, wenn sie wieder zunimmt. Um eine gute Mutter zu sein, gehört eh mehr als Stillen.

Liebe Grüße und alles Gute...zili#winke

Beitrag von sanna23 27.04.11 - 12:19 Uhr

Hallo,

ich weiß wie du dich fühlst. Bei uns war es ähnlich wie bei euch.
Nur das Linus schon immer viel spuckt. Er wollte 2 Monate alle 1 1/2 Stunden gestillt werden. Wobei jedes stillen ein Krampf war. Danach hat er immer geschrien, weil er noch Hunger hatte und durch das schreien hat er dann auch noch gespuckt. Ich weiß das er an der Brust nie viel getrunken hat. Er war einfach zu ungeduldig und kam mit der Umstellung von ,,Boyler'' auf ,,Durchlauferhitzer'' überhaupt nicht klar. Ich war dann jedesmal angespannt vorm stillen und auch dabei, was natürlich nicht förderlich war. Er hatte auch definitiv zu wenig nasse Windeln. Habe dann angefangen zuzufüttern, aber dann hat er kaum noch die Brust genommen, war es doch mit Flasche soviel einfacher ( trotz Medela Calma). Naja mittlerweile bekommt er nur noch Pre-Nahrung und ich habe vorletzte Nacht das letzt Mal gestillt. Ich hätte heulen können.
Jetzt das große ABER: Seitdem ist er wie ausgewechselt. Er lacht, entdeckt seine Umwelt und weint nur noch selten.
Und ich sage mir imer wieder, stillen ist bestimmt das Beste, aber nur wenn es für beide harmonisch abläuft und es kein Kampf ist.
Mein Linus ist aber auch für seine fast 19 Wochen sehr groß und schwer...8 Kilo und bestimmt 69 cm ( Geburtsgewicht: 4450g und 56cm).

Fühl dich von mir #liebdrueck...versuch das Positive zu sehen und genieß die Zeit mit deiner süßen Frieda.

Liebe Grüße Sanna

Beitrag von schnuffel0101 27.04.11 - 13:02 Uhr

Ich lese das hier immer wieder, dass Frauen, die aus welchen Gründen auch immer nicht stillen können, sich als Versagerin fühlen. Warum? Du hast es versucht, es hat nicht sollen sein. Das passiert. Ich konnte beide Kinder nicht stillen und bin deswegen bestimmt nicht in ein tiefes Loch gefallen. Man kann auch ohne Stillen seinem Kind das beste geben.
Mach Dir keine Vorwürfe und vor allem lass Dich bloss nicht verunsichern. Es gibt so manche hier, die das gerne schon mal versuchen.

Beitrag von cindy72 27.04.11 - 15:27 Uhr

#liebdrueck

Auch ich wollte lange stillen, hatte aber Probleme (zu wenig Milch, offene Brustwarzen, Kind mit Dauerhunger) und habe deshalb nach 3 Wochen
abgestillt. Natürlich war ich etwas traurig, aber das war für mich das entscheidende war : Meine Kleine wurde endlich satt und war zufrieden und
ich hatte endlich den Druck weg, nicht genug Milch zu haben und war
auch ruhiger.

Hat sich also für uns positiv ausgewirkt.

Grüße Cindy