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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von skorpi81 26.04.11 - 21:17 Uhr

guten abend!

ich hoffe ich bin richtig hier. ich hab eine frage für einen bekannten. die sache ist die, er arbeitet im bereich der maschinenbau und macht seit 12 jahren schichtdienst, also das ganze programm, früh-, spät- und nachtdienst. vor ca. 1 jahr fingen die gesundheitlichen probleme an, er ist paar mal auf der arbeit zusammengebrochen, war im krankenhaus und jetzt hat er von seinem hausarzt eine bescheinigung bekommen, dass er keine nachtschichten machen darf unter anderem wegen sehr hohem blutdruck. der chef will aber die bescheinigung nicht akzeptieren und die nachtschichten sollen bleiben. meine frage ist, was kann man jetzt machen, der bekannte will die arbeit nicht aufgeben, kann aber keine nachtschichten mehr machen, was ihm sein arzt bescheinigt hat? was wären jetzt die nächsten schritte? wohin kann er sich noch wenden?

ich hoffe, ich hab mich einigermaßen verständlich ausgedrückt.

ich bedanke mich schon mal und hoffe auf zahlreiche antworten.

einen schönen abend noch!

Beitrag von arkti 26.04.11 - 22:37 Uhr

Was hat denn Bluthochdruck mit Nachtschichten zutun?
Wenn man auf Tabletten eingestellt ist wirken die doch 24 Stunden #kratz

Beitrag von vwpassat 27.04.11 - 09:19 Uhr

Ich denke, es ist nicht nur der Blutdruck.

Ich z.B. habe vor vielen Jahren auch am eigenen Körper spüren müssen, dass ich nicht schichttauglich bin. Bei mir z.B. ging es auf Magen/Darm, ich nahm 15 Kilo ab binnen 2 Monaten und saß fast nur noch auf der Toilette.

Beitrag von musterli70 27.04.11 - 07:17 Uhr

Würde sagen der nächste Ansprechpartner dürfte dann wohl ein Fachanwalt für Arbeitsrecht sein, weil beide Seiten werden sich nicht annähern wollen und dann muss halt irgendwann das Gericht ran.

Beitrag von goldengirl2009 27.04.11 - 07:28 Uhr

Guten Morgen,

mein Mann hat auch zu hohen Blutdruck ist mit seinen Tabletten gut eingestellt und macht auch Nachtschichten/24-Stunden-Dienst.

Gruß

Beitrag von derhimmelmusswarten 27.04.11 - 08:38 Uhr

Fachanwalt für Arbeitsrecht einschalten.

Beitrag von vwpassat 27.04.11 - 09:21 Uhr

Dein Bekannter wird wohl oder übel kündigen müssen, wenn der Arbeitsvertrag 3 Schichtarbeit vorsieht. Die ärztliche Bescheinigung rettet ihn dann allenfalls vor der Sperre.

Ich würde allerdings die Krankschreibung vorerst bevorzugen, bis der AG etwas tut.

Beitrag von woodgo 27.04.11 - 14:56 Uhr

Hallo,

Dein Bekannter wird sich so eine Stelle suchen müssen, die gesundheitlich zu Ihm passt.

LG