Er ruft mich nur noch mit Vornamen, 4 1/2

Archiv des urbia-Forums Kindergartenalter.

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von n.. 26.04.11 - 21:49 Uhr

Hi.

Yann hat sich seit einigen Tagen angewöhnt mich nicht mehr Mama zu rufen sondern mit meinem Vornamen.
Anfangs fand ich es noch lustig aber jetzt... #schwitz
Ok ich weiss das ist jetzt kein Weltuntergang aber komisch ist es doch, oder ist es nur eine Gewöhnungssache?
Wie findet ihr das, wie rufen euch eure kleinen?
Ich finde es ziemlich "befremdlich", ist es villeicht nur eine Phase?


Lg Nancy mit Yann 4, Tim 2 und sophie inside 22ssw


Beitrag von maif 26.04.11 - 21:59 Uhr

Hallo,

das hat mein Kind auch mal gemacht. Ich mochte das gar nicht, daher habe ich ihm erklärt, dass nur er alleine auf der Welt Mama zu mir sagen darf, und alle anderen MÜSSEN meinen Namen sagen.

Da kam er sich dann als "Mama-Kind" wieder toll vor.

Okay, kommt nicht so gut bei Geschwistern. Aber vielleicht klappts trotzdem?

LG

Beitrag von fechtwoman 26.04.11 - 22:01 Uhr

Hallo Nancy,

ich kann dich beruhigen, es ist nur eine Phase.

Bei Jann-Luca war das genauso, allerdings war es schon mit 3,5 Jahren und dauerte Monate!! Ich weiß genau, wie du dich fühlst. Unser Kleiner (1,5 Monate jünger) hat es dann ebenfalls gemacht. Er konnte gerade sprechen und nannte mich beim Vornamen - toll! Nun sagen beide "Mami" und ich bin wunschlos glücklich!

LG
Gunda mit Jann-Luca (bald 4,5) und Jonah (fast 3)

Beitrag von perserkater 26.04.11 - 22:03 Uhr

Hallo

Ich denke mir das ist einer dieser schönen Phasen. Im Grunde macht er ja nichts falsches, es ist schließlich dein Name und jeder nennt dich so.

Erkläre ihm, dass jeder Mensch nur eine Mama auf der Welt hat und er nur dich hat um Mama sagen zu können. Wenns dich zu sehr nervt erkläre ihm wie du angesprochen werden möchtest und ignoriere seine Ansprache und reagiere erst wenn er dich wieder Mama nennt.

LG

Beitrag von lagefrau78 26.04.11 - 22:53 Uhr

Hallo!

Mein Sohn hat mit 4 angefangen, mich beim Vornamen zu rufen, wenn sein Anliegen 'dringend' ist, also wenn ich ihn zu lange warten lasse. Und er ändert seinen Tonfall dabei - er imitiert meinen Mann. Offenbar hat er mitgeschnitten, dass mein Vorname, höflich gerufen, schneller zum Erfolg führt als Maaaamaaaaa!!!! Ich finde es ganz lustig.

Auf dem Spielplatz habe ich ihm sogar geraten, mich beim Vornamen zu rufen, wenn ich nicht reagiere. Wenn es voll ist, ist 'Mama' irgendwie nicht erste Wahl...
Wenn ich ein Kind meinen Namen rufen höre, weiß ich genau, dass ich gemeint bin. ;-)

Es ist eine Geschmacksfrage, finde ich. Wenn Du Dich damit nicht anfreunden kannst, solltest Du ihm das sagen. Andererseits kann man sich auch dran gewöhnen. Grundsätzlich möchte ich schon Mama genannt werden, finde es aber nicht schlimm, wenn er mich beim Vornamen nennt. Ich kenne auch viele Kinder in seinem Alter, die ihre Eltern beim Namen nennen.

Beste Grüße!

Beitrag von erstes-huhn 27.04.11 - 09:14 Uhr

Mein Sohn hatte diese Phase auch. Ich habe ihm gesagt, dass ich das nicht möchte - mehrfach.

Dann habe ich nicht mehr darauf reagiert, dann hat sich das wieder gegeben. Jetzt bin ich wieder Mama und alles ist gut.

Für mich ist das so: Ich bin nicht die Freundin meiner Kinder, sondern eben die Mutter. Das beinhaltet ein ganz anders Programm, als diese "kumpelhafte" beim Vornamen nennen.

Ich weiß dass sich das echt altmodisch anhört, aber wenn es um Strafen und Konsequens geht, ist das für mich als Mama viel einfacher.

Beitrag von twins 27.04.11 - 09:25 Uhr

HI Nancy,
ja es ist eine Phase aber pass auf, das die nicht ewig andauert#rofl
Die Kinder (6+3)einer Freundin titulieren die Eltern auch nur noch mit Vornamen, da die Eltern da keinen Einhalt geboten haben...sie finden es zwar auch nicht prickelnd aber die Kinder lassen sich da nicht mehr umbiehen.#huepf.

Mein Ding wäre das nicht.#zitter

Grüße
Lisa

Beitrag von heiho 27.04.11 - 09:34 Uhr

Hallo,
verstehe nicht, was daran schlimm sein soll? Mein Sohn hat hat sich durch die Betreuung von Tageskindern mit knapp 2 Jahren angewöhnt mich und den Papa beim Vornamen zu rufen. Ist halt so, ich weiß ja, wen er meint. In letzter Zeit kommt allerdings immer öfter Mami und Papi, finde das eher befremdlich ;-)
LG

Beitrag von liz 27.04.11 - 09:52 Uhr

Hallo!

Alina (fast 3) macht das momentan auch. Obwohl sie Mama und Alice wechselt. Ich habe mir angewöhnt zu sagen dass ich Mama bin bzw. höre meistens nicht hin wenn sie "Alice" ruft. Dann schwenkt sie um auf Mama.

Schlimm finde ich es jetzt auch nicht, aber ich schau eh schon jung aus und mir glaubt keiner dass es meine Kinder sind, dann find ich es doof wenn sie meinen Vornamen ruft.

lg liz

Beitrag von venuscassandra 27.04.11 - 10:13 Uhr

Huhu,

meine große Tochter hat das auch mal probiert.... aber ganz schnell wieder sein gelassen weil ich dann erst recht nicht auf sie reagiert habe... persönlich bin ich ebenso wie eine andere Urbianerin so konservativ, dass ich denke meine Kinder sind nicht meine Freunde und auch nicht mein Partner, die mich mit meinem Vornamen rufen... ich bin Mama oder Mami aber nichts anderes...

LG
Sandra

Beitrag von i.w. 27.04.11 - 10:18 Uhr

Hallo,

das hatten wir auch mal. Als ich ihn dann einfach nicht mehr bei seinem Vornamen sondern mit Herrn ...... angesprochen habe, ist er gleich wieder auf Mama umgestiegen.

Viele Grüße
Isabell

Beitrag von lbeater01 27.04.11 - 13:38 Uhr

Hallo,

ich habe das auch gemacht. Hauptsächlich bei meinem Vater und es hat auch sich auch wieder gegeben.

Dann wurde er eine Zeit lang nur noch "Dad" oder "Daddy" genannt.
Das hab ich mir aus den amerikanischen Filmen abgeschaut. Irgendwann hört das wieder auf.

Achso und meine Mama war eine Zeit lang nur noch "Ma".

Das vergeht wieder...

LG
Janina