Pseudo-Krupp schon zum 2.mal :(

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von monsterlein 26.04.11 - 22:43 Uhr

Hallo,
meine Tochter wird jetzt 4, letztes Jahr im Herbst hatte sie ihren ersten Pseudo-Krupp anfall und am Montag letzte Woche den 2.

Das macht mich jedes mal total fertig, wir haben zwar Notfallzäpfchen, aber ich hätte es ihr gar nicht geben können, sie hat sich ja so reingesteigert weil sie so schlecht Luft bekam (ist ja auch verständlich) das sie wahrscheinlich durchgedreht wäre wenn ich auch noch mit Zäpfchen gekommen wäre. Wir waren dann am Di beim KiArzt, der sagte mir das wohl dies ihre "Schwachstelle" ist, andere Kinder haben Allergien , ständig Schnupfen, o.ä. und meine Maus eben Pseudo-Krupp.

Man sagte mir das dies bis zum 8. Lebensjahr noch mehrfach auftreten kann.

Hat das jemand von euch auch , ich meine das es häufiger auftritt??
Am Monatg wo es war habe ich sie gepackt und eingehüllt in eine Decke, bin nach draussen weil es nachts kühl und etwas feucht war, sie hat sich innerhalb 15 Minuten wieder gefangen. Aber der Schock bei mir sitzt wieder tief!

Wer kennt das noch?
Mein KiArzt sagt das der Pseudo-Krupp von einem Virus ausgelöst wird, wie kann man unterscheiden ob es eine normale Erkältung ist oder doch wieder ein Pseudo-Krupp werden könnte in der Nacht?

Bei uns ist es so, das sie unter Tags anfängt leicht zu husten, dann etwas die Nase läuft, abends geht sie ins Bett, schläft so 3-4 Std. und dann geht es auf einmal los.....

Ich hoffe das ich das nicht mehr oft mitmachen muss, jetzt wo ich auch noch schwanger bin, trifft mich das sehr....

Beitrag von n.. 26.04.11 - 23:28 Uhr

Hi.

Ich kenne das sehr gut, leider :-(

Mein Ältester, heute 4 hatte mit ungefähr 2 einmal so einen Anfall, bin dann sofort mit ihm ins Krankenhaus weil er blaue Lippen hatte, er musste dort adrenalin inhalieren und dann konnten wir wieder nach Hause.

Unser Jüngster hatte es schon 2 mal, nach dem ersten Mal bekam ich auch solche Zäpfchen verschrieben, das Problem war nur als er den nächsten anfall hatte und ich ihm das Zäpfchen geben wollte hat er so geschrien und sich gewehrt das er gar keine Luft mehr bekam und ganz blau anlief.
Also ab ins Krankenhaus und das nicht unberechtigt, er musste eine Nacht da bleiben, hing am Monitor, musste auch adrenalin inhalieren :-(
Ich hasse das wenn man ins Zimmer kommt, und sie im Bettchen sitzen, weinen und nach Luft ringen:-[
Hab mir jetzt nach dem letzten Anfall Tropfen verschreiben lassen, denke die sind in dem Fall leichter zu verabreichen als Zäpfchen.
Ich denke man kann es nicht unterscheiden, ob nun erkältung oder krupp, ich sehe es immer daran dass er den ganzen Tag nichts isst, und er ist normalerweise ein guter Esser.

Lg Nancy mit Yann 4, Tim 2 und sophie inside 22ssw

Beitrag von lexi-74 27.04.11 - 00:57 Uhr

Hallo,

hab auch ein Krupp-Kind. Meine Tochter wird bald 5. Angefangen hat´s bei ihr mit 3 3/4. Im ersten Jahr so, daß wir es immer ohne Cortison hingkriegt haben. In Decken gewickelt an die frische Luft, kühl zu trinken und ablenken und selber ruhig bleiben (das schwerste). Telefon in Reichweite ...

Im letzten Herbst hatten wir die schlimmste Zeit: in 6 Wochen 8 Anfälle, bei denen wir fast jedesmal ein Zäpfchen gebraucht haben. Blaue Lippen... Ins Krankenhaus mußten wir nicht.
Da haben wir dann auch einen Pariboy für zuhause gekriegt. Das Problem bei uns war, daß sie erst den Anfall hatte und dann irgendeinen Infekt gekriegt hat. Kaum war dann alles einigermaßen auskuriert, kam der nächste Anfall... Den Kindergarten haben wir ein paar Monate kaum gesehn.

Bei ihr gab´s keine Anzeichen, ich hatte aber oft eine Vorahnung, daß es heute Nacht mal wieder so weit sein könnte.

Seit Anfang Januar hatten wir jetzt keine Anfälle mehr. Ich bin ganz zuversichtlich, daß der Kehlkopf bereits so weit gewachsen ist, daß er nicht mehr so zuschwillt.

Ich wünsch euch viel Kaft und Ruhe für die Anfälle. Ich kann das so gut verstehen. Aber bei den meisten Kindern ist es bis zum Schuleintritt vorbei.

LG

Beitrag von grinsekatze85 27.04.11 - 06:52 Uhr

Hallo!

#liebdrueck

Ja wir haben das auch schon öfters gehabt und mein Sohn ist 3 1/2 und bekam mit etwas über einem Jahr das erste mal einen PKAnfall....#schmoll
Beim 1.Mal wussten wir garnicht was es ist und ich war so *hilflos* und das war echt ein Schock für uns. Haben den Krankenwagen gerufen, weil ich so eine Angst um mein Kind hatte.
Schlimm, wie man sich da als Eltern fühlt.

Aber mir hatte damals eine Mutter hier geschrieben:
Beim 1.Mal ist es einfach nur ein Schock und Schrecklich
Beim 2.Mal ist es schon nicht mehr so schlimm und man weiß was zu tun ist
Beim 3.Mal wird es langsam schon Routine
Beim 4.Mal erkennt man es schon vorher

Und sie hatte so Recht damit#pro, wir haben mitlerweile schon einige leichte PK Anfälle hinter uns, merke es mitlerweile schon sehr früh.
Da mein Kind sich ganz anders verhält und schreite schon vorher ein, so das wirklich schlimme Anfälle ausgeblieben sind und ich bin so froh darüber!! Solange es wirklich nichts schlimmes ist, ist es für die Kinder einfach nur blöd und unangenehm.

Hoffe das ihr davon ab jetzt verschont bleibt, einige Kinder haben sowas garnicht, andere wiederrum nur 1x und andere bekommen es ständig. So ist das leider!!!

LG
grinse#katze, deren Sohn letzten Herbst garkeinen hatte

Beitrag von grinsekatze85 27.04.11 - 06:58 Uhr

Bei meinem Sohn ist es meist so, das er schon den Tag vorher etwas hustet (trocken und pfeifend) und auch die Stimme sich etwas kratzig bzw. *erkältet* anhört, er sehr viel trinkt und noch weniger ißt als sonst schon.....#zitter und da leuten bei mir schon die Alarm Glocken.

Wir haben dann nachts Fenster auf Kipp oder ein nasses Handtuch im KZ hängen, meist bringt das schon etwas Linderung, ansonsten eben ab in die Decke und raus an die Luft.
Wenn er viel *hustet* gehe ich vorsorglich mit ihm raus, damit es erst garnicht zu Atemnot kommt.

Hatten das aber auch schonmal, das am Tag vorher garnichts war und es nachts los ging #schmoll, da kann man dann leider nichts gegen machen.

Beitrag von kati09 27.04.11 - 09:17 Uhr

Hallo,
ich kenne das Problem, ich habe mittlerweile 2 Kruppkinder. Unser Sohn hatte mit 3 Jahren seinen ersten Anfall und war damit auch 2 Tage im Krankenhaus. Seitdem haben wir die Cortisonzäpfchen immer zu Hause (auch wenn er auswärts übernachtet). Wir hatten das letzten Winter alle 4 Wochen (1. Kiga-Winter) und diesen Winter bisher 4 mal (davon 2 mal innerhalb von 2 Wochen, der zweite Anfall war dann auch nicht so schlimm). Die kleine Tochter ist jetzt 18 Monate und hatte vor 4 Wochen ihren ersten Krupphusten, aber wir waren ja vorbereitet ;-)
Man wächst da rein, so blöd sich das anhört. Unser Kinderarzt sagte, man soll das Zäpfchen auf jeden Fall geben, da es sich um eine lebensbedrohliche Krankheit handelt und damit auch nicht zögern. Mittlerweile weiss der Sohn, dass das Zäpfchen hilft, aber am Anfang haben wir ihn richtig festhalten müssen und das Zäpfchen reinzwängen müssen (keine schöne Aufgabe als Eltern). Aber wir werden gelassener und auch unser Sohn ist jetzt was ruhiger (vor allem da er jetzt die kleine Schwester als Leidensgenossin hat).
Wir gehen dann mit ihm auf den Balkon oder lesen ein Buch, bis er sich wieder beruhigt hat.
Ich weiss, kein Trost...
Kati

Beitrag von cori0815 27.04.11 - 11:02 Uhr

Der ältere Sohn meiner Freundin hatte das eine Zeitlang sehr häufig, in einem Winter bestimmt 8 Anfälle. Mittlerweile hat es sich etwas "verwachsen", er hatte jetzt im letzten Winter nicht einen einzigen Anfall.

Und soweit ich weiß, ist es nicht ein Virus, der den Krupp-Anfall direkt auslöst, sondern letztlich ist der Krupp-Anfall eine Folge der Viruserkrankung (Erkältung). Das heißt, beim einen Kind kann bei diesem Virus ein Krupp auftreten, beim anderen nicht.

LG
cori

Beitrag von celia791 27.04.11 - 18:27 Uhr

Hallo,

ja, wir hatten das bei beiden Kindern. In den ersten 2 Lebensjahren bei meiner Tochter war das bei jeder Erkältung mit dabei. Es gibt keinen speziellen Virus, der Pseudo-Krupp auslöst. Das so ein Anfall auftritt, kann bei jedem Erkältungsvirus mit Husten/Schnupfen auftreten.
Es kommt dadurch, dass der Kehlkopf anschwillt, so wie anderen die Nasenschleimhaut extrem anschwillt, ist es bei manchen Kindern der Kehlkopf. Und der ist ja noch sehr klein und lässt dann kaum noch Luft durch.
Unser Kinderarzt und auch im KKH konnte man uns nicht vorbeugend helfen. Immer nur Rectodelt Zäpfchen und frische Luft.
Ab dem 2. Jahr sind wir dann zu unserem Hausarzt gegangen, der auch ein guter Homöopath ist. Er hat uns dann nachhaltig weitergeholfen und zwar mit den Globulis Spongia C30. Bei jeder Erkältung mit rauhem Husten oder Räuspern vorbeugend geben und auch bei plötzlichen nächtlichen Anfällen hilft es sehr gut.
Ansonsten tagsüber und auch nachts auf Heizung verzichten, zumindest nachts ganz, im Winter gehts tagsüber ja nicht anders. Und immer nasse Wäsche aufhängen!

Lg Celia.

Beitrag von inesita 27.04.11 - 22:26 Uhr

Mein grosser hat Pk. Seit er 14 Monaten alt ist. Er ist jetzt 5. Wir hatten manchmal 8 Anfälle im Jahr oder mehr, sogar auch tagsüber, es ging immer gut mit spongia, frische luft. Heutzutage braucht er das Zäpfchen, weil er Panik bekommt. Wir waren nie im kh.
Und es ist grundsätzlich nicht lebensbedrohlich. Und es wird auch nicht von einem speziellen Virus verursacht. Ich bin so i. Der Sache so geübt, leider. Letztes Jahr waren ja nur 2 mal, hoffentlich bald nicht mehr.
Es ist unangenehm, aber je lockerer du bleibst, besser ist.
Liebe Grüße,
Ines