Umfrage: Habt Ihr das auch schon beobachtet- ständige Arztbesuche...?

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Beitrag von alnoju 27.04.11 - 07:44 Uhr

Hallo,

in letzter Zeit fällt mir auf ,das überall und im Bekanntenkreis wegen JEDEM "Pups" zum Arzt gerannt wird
An Ostern z.B. wird zum NOT(!!) KiA gerannt,wegen Husten bei einem 4-jährigen, ohne Fieber.
Der Husten war "so schlimm",das direkt im Anschluß noch auf nen öffentlichen Spielplatz gegangen wurde
Ohne Worte... #augen

Dann bei Erwachsenen wird bei ner normalen Erkältung nicht nur zum Hausarzt,NEIN,da wird auch gleich zum HNO gerannt und alles ohne Termin,dazwischen geschoben.
Und das sind nicht unbedingt Leute ,die ne Krankmeldung brauchen.

Kein Wunder,das da Wartezeiten bis zum Umfallen sind,überall,wenn man WIRKLICH mal was hat!!

Auch nach einem halben (!!) Tag Magen-Darm beim Erwachsenen wird zum Arzt gerannt-was soll der machen?!?! Virus? Was falsches gegessen?
Ist der der allwissende "Herrgott"?
Und was wollen die da? Andere anstecken??? #klatsch

Nimmt das bei Euch auch so überhand?
Zum Arzt soll man,wenn man krank ist oder sonst nen normalen Termin machen und nicht bei den geringsten Unpäßlichkeiten dazwischen schieben lassen- meine Meinung!

Lg!

Beitrag von cinderella2008 27.04.11 - 08:06 Uhr

Auch nach einem halben (!!) Tag Magen-Darm beim Erwachsenen wird zum Arzt gerannt-was soll der machen?!?!

Naja, wenn ich sowas habe und wegen dem Gerenne auf das Klo nicht arbeiten gehen kann, muss ich mich, wenn es irgendwie geht, auch mit sowas zum Arzt schleppen. Mein Chef würde mich wohl rausschmeißen, wenn ich für diesen Tag keinen gelben Schein vorlege. Und diesen stellt nun mal ein Arzt aus.

Beitrag von alnoju 27.04.11 - 08:12 Uhr

Wie schon geschrieben,es sind nicht die Leute,die ne Krankmeldung brauchen!
Lg!

Beitrag von 5474902010 27.04.11 - 08:23 Uhr

Wie Vorschreiber ja schon schreibt, muß man als Arbeitnehmer ja zu Arzt wenn was ist, damit der zur Not auch krankschreiben kann.

Ansonsten hast du Recht.
Wenn nicht wirklich was akutes anliegt, sondern möchte nur Kontrollbesuch machen oder so, dann kann man sich auch normal einen Termin holen.
Und wegen jedem Zwicken zum Arzt rennen muß man auch nicht.

Wenn ich was habe, versuche ich es immer zuerst selber mit Hausmitteln oder Medikamente, die ich noch zu Hause habe.

Ich bin ehrlich gesagt noch nie auf die Idee gekommen zum HNO zu laufen, wenn ich krank bin bzw. eine Erkältung habe #kratz
Und was deine Bekannte mit dem Kind betrifft... Erst so tun als ob es um Leben und Tod geht und zum Notarzt fahren und dann auf dem Spielplatz #augen Passt nicht wirklich zusammen!


Beitrag von dodo0405 27.04.11 - 08:27 Uhr

Ein Nachteil der Praxisgebühr ist, dass Menschen, wenn sie einmal im Quartal ihre Gebühr bezahlt haben, in diesem dann öfter zum Arzt gehen, damit sich die zehn Euro "rentieren".

Wobei es natürlich Menschen gibt, deren Schmerzgrenze höher liegt und jene, wo sie niedriger ist. Was für mich ein Husten mit Schnupfen fesselt einen anderen vielleicht so ans Bett, dass es ohne Medikamente nicht mehr geht.

Das ist schon bei Kindern so. Die einen sind resistenter, die anderen nicht. Meine Tochter hatte bis auf ein paar Mal Magen-Darm und ab und an mal eine heftige Erkältung noch keine wirklich gravierende Krankheit (toi toi toi). Die Tochter meiner Freundin ist genauso alt und hat in ihrem jungen Leben (4 Jahre) schon knapp zehn Mal Antibiotika bekommen.
Die einen sind schon mit einer Erkältung schlapp und fertig, meine Tochter plappert bei 39,5 Grad Fieber noch wie ein Weltmeister.

Menschen sind unterschiedlich. Bei meiner Ärztin muss ich nie länger als 15 Minuten warten. Vielleicht liegt es daran, dass sie nur 1 Sprechstundenhilfe hat, die aber wirklich fit ist im Termine vergeben und arrangieren. Die drückt halt nicht mehr Patienten rein als geht.

Beitrag von rmwib 27.04.11 - 08:28 Uhr

HUHU

mir fällt es in besonderem Maße bei Kindern auf.
In meinem Bekanntenkreis sind regelmäßig die Kinder beim Notdienst oder im Krankenhaus #gruebel ich finde das seltsam, ich versuche selber, Arztbesuche zu vermeiden, besonders die, die nachts stattfinden #schwitz ich geh nur zum Arzt, wenn der Zwerg auch wirklich richtig krank ist...

Ich selber gehe auch nur zum Arzt, wenn es mir brutal schlecht geht, die letzten 2 Jahre war ich 2 Mal beim Hausarzt, einmal wegen Angina, einmal wegen Schweinegrippe, und normal im Rahmen der Vorsorge beim Zahnarzt und beim Gyn.

GLG

Beitrag von derhimmelmusswarten 27.04.11 - 08:43 Uhr

Ich beobachte das nur bei alten Leuten! Die Wartezimmer bei den Hausärzten sind proppenvoll. 80 % alte Leute. Die stehen schon vor Praxisöffnung vor der Tür und scharren mit den Hufen. Drängeln und beschweren sich dann noch, wenn sie warten müssen. "Wir waren zuerst da", "Wir sind immer vor Öffnung da" blabla. Und dann (Wände können ja so hellhörig sein in manchen Praxen) wird mit dem Arzt ausführlich geschwätzt. Aber nein. Nicht über die Krankheiten. Über den Urlaub, die Kinder, den Hund.... Da könnte ich an die Decke gehen!!!!!!!!!!!!

Beitrag von emeri 27.04.11 - 08:57 Uhr

hey,

hm, gute frage. ich sage mal so, ich kenne beide extreme in meiner familie. mein freund geht nicht mal zum arzt, wenn er wirklich schon schmerzen hat und sich kaum noch bewegen kann. schmerztabletten nimmt er auch nicht. er hat auch noch ein paar wochen mit einem leistenbruch gearbeitet, weil er nicht zum arzt gehen wollte. das ist auch mühsam.

ich gehe mit meinem kind schon auch manchmal einmal zu viel zum arzt. vor allem bei husten (auch ohne fieber) lasse ich oft einfach mal abhören ob die lunge betroffen ist. wir haben in der familie eine neigung zu asthma und bronchitis, da ist mir wichtig, das die lunge frei ist. das kündige ich aber auch immer an beim arzt, dass ich einfach nur kurz abhören lassen will. eine freundin hatte mal eine "kalte lungenentzündung" die auch unentdeckt blieb, da sie "nur" husten und kein fieber hatte... auch nicht schön. endete in 2 monatigem krankenhaus aufenthalt.

aber notdienst würde deswegen nicht beansprucht. ich würde eventuell zur wochenendvertretung oder eben am montag zum hausarzt. fachärzte brauchen bei uns eine hausarztüberweisung.

lg

Beitrag von 5678901234 27.04.11 - 09:00 Uhr

jetzt kann ich meinem ärger mal luft machen!!!!!!!!!!!!!!!:-[:-[:-[:-[:-[

na klar, jetzt traut sich wieder keiner zuzugeben dass er selber dazugehört und wegen jedem quersitzendem furz mit kind und kegel zum arzt rennt.
im baby/kleinkind/kigaforum wird von irgendwelchen möchtegern medizinisch gebildeten müttern geraten zum arzt zu gehen, auch wenn dies überhaupt nicht notwendig ist.

ganz schlimm finde ich das regelrechte "kinderarzt-hopping", à la bei dem passt mir die nase nicht, der nimmt mich nicht ernst, der beantwortet nur 600 fragen und nicht alle 1345 die ich stelle.
es ist vollkommen scheissegal ob ein arzt freundlich ist (ist natürlich wünschenswert, ganz klar!), aber eben nebensächlich.
KOMPETENZ ist das stcihwort auf das es ankommt.
ich arbeite seit langen jahren schon als krankenschwester in einem großen, städtischen KH. die beiden chefs der chirurgie (unfall+allgemein) sind menschlich gesehen riesenarschlöcher, auch schon mal zu patienten durchaus unverschämt bei visiten, dennoch kommen leute teilweise aus dem ausland zu uns um sich von einem der beiden operieren zu lassen.

ich habe vor langer zeit (da war ich unter anderem namen noch bei urbia unterwegs) bei denen mal angefragt ob die nicht ein expertenforum für gesundheitsfragen machen können, da sich mir als medizinisch nicht ungebildeten menschen (und ich hoffe da ergeht es anderen auch so?!?!)
teilweise beim lesen von ratschlägen in med. fragen die fußnägel hochrollen...ist aber leider nicht machbar gewesen.

gerne verweise ich auch in diesem rahmen nochmal an eine antwort von mir aus einer diskussion vor ein paar wochen, wo es um eine 8-9 jährige ging, die schlapp war und ca. 40 fieber hatte.
wo dann geraten wurde RTW/notarzt zu rufen.
mein mann arbeitet schon ewig im rettungsdienst und ich bin dort ehrenamtlich schon seit jarhen tätig (RTW/KTW) und es wirklich grausig was die leute für eine vorstellung vom rettungsdienst haben.

auch wenn es nicht zu 100 % ins them passt, auch hierzu für alle unwissenden eine kleine einführung. (ist nicht böse gemeint, es haben wirklich viele leute keine ahung von dem was wir da tun, da sie einfach noch nie berührungspunkte damit hatten)
der rettungsdienst im allgemeinen ist KEIN taxiunternehmen für ömaken die in der nacht 3x durchfall hatte. ebenso nicht für kinder die wirklich "nur" fieber haben. es ist normal dass man bei 40° schlapp ist, aber dennoch sollten die eltern ihr kind nehmen und ins krankenhaus fahren, wenn sie es denn für nötig erachten. natürlich sieht das ganze bei kindern die zu fieberkrämpfen neigen oder babys usw. anders aus. kann auch verstehe dass viele eltern einfach unsicher sind, aber dennoch sind die rettungsmittel in vielen teilen deutschlandes knapp bemessen, besonders die notärzte. ein notarzt wird in solchem fall eh nicht mitalarmiert, so dass die RTW besatzung nichts anders tun kann/wird/darf als das kind mitzunehmen, es dürfen keine medikamente oder sonstiges verabreicht werden. also ist in so einem fall es nur zeitverzögerung einen RTW kommen zu lassen der woanders u.u. wesentlich dringlicher gebraucht wird.
bei einer antwort eine dame ist mir dann endgültig die hutschnur geplatzt, die dann riet auf jeden fall einen RTW zu rufen, weil wenn irgendwo stau wäre, kämen die mit blaulicht ja wesentlich schneller ans ziel#klatsch
hierzu sei gesagt die sondersignalanlage kein spielzeug ist, sondern es ganz klare "vorgaben" gibt wann diese zu nutzen sind und wann nicht.
da man ein ca. 8-fach erhöhtes unfallrisiko damit hat, nutzt man dies bestimmt nicht um einen stau zu durchbrachen...

sorry, dass es so lang geworden ist, habe mich aber grade etwas in rage geschrieben:-)

gebe dir vollkommen recht dass daher all die krassen wartezeiten kommen...und so wird auch das gesundheitssystem immer maroder.

vlg

Beitrag von stineengel 27.04.11 - 11:10 Uhr

Wo ist der "Gefällt mir" Button ???

Ich seh das ganz genau so wie Du.....auch wenn ich nict aus dem medizinischen bereich komme!
Die Ratschläge die hier des öfteren gegeben werden sind unglaublich!

Wenn Laien rumdoktorn, was soll dabei schon raus kommen!

LG Steffi

Beitrag von elofant 27.04.11 - 14:43 Uhr

Wenn Laien rumdoktoren. Da fällt mir spontan einen Diskussion ein, in der die TE Ihre Symptome schilderte, die für mich wirklich nach Schlaganfall klangen. Mein Sohn hatte selbst einen, daher weiß ich, wie sowas aussieht.

Ich hatte der TE damals geraten zum Arzt zugehen u. eventuell ein CT/MRT machen zu lassen. Da flogen in meine Richtung die Steine und jemand hat fest behauptet, dass es nur eine Aura-Migräne wäre u. dies ihr auch noch versprochen hat. Da bin ich fast vom Stuhl gekippt.

Das ist mal das andere Extrem!

Beitrag von eisflocke 27.04.11 - 17:01 Uhr

Von mir gibts dafür ein : #pro
Spitze erklärt, spitze auf den Punkt gebracht, dem ist NICHTS hinzuzufügen.

Beitrag von -0815- 27.04.11 - 20:59 Uhr

Ich muss sagen ich hab hier schon oft geraten zum ARzt zu gehen, wobei ich persönlich mit meinem Kind es nicht gemacht hätte. Wer aber gewisse Lagen bei seinem eigenen Kind nicht abschätzen kann, gehört damit zu jemandem der es kann: Ein Arzt

Und den RTW rufen weil jemand schlapp ist?#schock

Beitrag von 5678901234 28.04.11 - 07:53 Uhr

da gebe ich dir prizipiell recht.
die frage ist aber doch eher warum wird jeden tag im baby und KK forum bestimmt 100x die frage gestellt wird ab wann man von fieber spricht oder was man tun soll bei 37,9.
ebenfalls ganz erschreckend finde ich den überaus großzügigen umgang mit paracetamol zäpfchen ab säuglingsalter zu dem oft geraten wird, eben teilweise sogar von denen die selber solche fragen stellen.

ich denke nicht dass ich pauschal sagen sollte: schade wer alles kinder in die welt setzen darf, aber es ist doch wirklich traurig dass man sich nicht mal wenn das kind schon in den brunnen gefallen ist und schon krank ist, vernünftig und seriöse infos holt.
stattdessen wird bei urbia gepostet und bei 38° gleich das erste (hoch lebertoxische) benuronzäpfchen in den hintern gedeut#augen
und ganz wichtig auch, im 30 minuten takt messen ab 37,5° und es gibt durchaus user die dafür ihre kleinen kinder nachts regelmäßig wecken, anstatt froh zu sein dass sie (sich gesund) schlafen.

da kann man doch nicht nur (als medizinisch nicht unwissender mensch) das blanke ko**en kriegen, oder sehe ich das falsch?

ich poste bei solchen sachen immer wieder gerne das gleiche dass paracentamol im vielen ländern nicht freiverkäuflich ist, weil es echt ein teufelszeug ist. damit haben sich schon einige menschen umgebracht.
und auch im rettungsdienst kommt es vor dass z.t. unsere südländischen mitbürger ohne ausreichende deutschkenntnisse den babys und kindern das viel zu hoch dosieren und dass kann unter umständen nicht grade lustig sein...
dazu raffen leider die meisten leute nicht dass fieber keine krankheit, sondern lediglich ein symptom ist. und dass fieber in gewissen rahmen durchaus "nützlich" für den körper ist und dass man dieses leider durchbricht wenn man bei 38° schon das erste arschkonfekt:-) reinschiebt.

ja und die sache mit dem RTW...du glaubst gar nicht für was die leute einen RTW kommen lassen...acuh das eine sehr traurige sache ansich dass die leute oft meinen wir wären ein besseres taxiunternehmen.
naja, der mutter in betrifflichem post wurde dann total schiss gemacht dass es ja von menengitis bis gott-weiß-was alles schlimmes sein kann und die blooooß ganz schnell nen RTW kommen lassen müssen.
auch da, traurig wer nicht in der lage ist sein kind ins auto zu packen und zur nächsten kinderklinik zu fahren. erspart bei der durchschnittlichen hilfsfrist hier von 8-13 minuten ca mit anruf, anamnesegespräch, kind einpacken usw. bestimmt ne halbe stunde wenn man selsbt fährt.
aber auch das ist alltag im rettungsdienst, dass die leute dich rufen und partout nicht ins KH wollen, sondern der meinung sind dass sie nur ein medikament kriegen und wir wieder fahren, für mich verkehrte welt.

aber die dummen sterben nie aus;-)

vlg

Beitrag von emeri 28.04.11 - 12:59 Uhr

hey,

grundsätzlich gebe ich dir recht... zum thema "rettungswagen kommen lassen" kann ich nur sagen: ich bin nicht vom fach, aber ich muss abwägen, wann ich noch in der lage bin mein kind sicher zu chauffieren und wann nicht mehr.

wenn mein kind zwar eventuell nichts unmittelbar lebensbedrohliches hat, dennoch ins kh sollte und ich so aufgeregt bin, dass ich nicht mehr in der lage bin das auto sicher zu fahren, dann ja, dann würde ich die rettung rufen.

mein kind hatte eine dicke platzwunde am kopf, die blutung ließ sich relativ bald stillen, ich war nicht aufgeregt - wir sind selbst gefahren. mein kind hatte einen fieberkrampf - ich hätte auch 5 stunden nach dem krampf noch nicht selbst mit dem auto fahren können, da ich kurzfristig dachte mein kind stirbt mir im arm (auch wenn ich im nachhinein weiß, dass es schlimmer aussieht als es ist) - ich habe die rettung gerufen.

lg

Beitrag von 5678901234 28.04.11 - 13:33 Uhr

>>"...aber ich muss abwägen, wann ich noch in der lage bin mein kind sicher zu chauffieren und wann nicht mehr.">>

der rettungsdienst ist nichts für lapalien für die sich einige nicht mal zum kinderarzt/arzt bemühen würden.
genauso wenig für mütter die ihre kinder wegen ihre psychischen verfassung nicht mehr "chauffieren" können.
dann frage ich den nachbar/verwandte oder rufe mir eben ein taxi.

wenn eltern unsicher sind ist es eine sache, dann klärt man freundlich auf, packt das kind ein und es ist gut.
aber wenn ich bei dir vor der tür stünde und du mir genau das obenstehende erzählen würdest, nämlich dass du praktisch weißt dass das kind "nur" mal zur abklärung angeguckt werden soll und du zu aufgeregt zum autofahren bist, würde ich dir persönlich die nummer vom örtlichen taxiunternehmen raussuchen.

deine antwort zeigt mal wieder dass es leider von einigen trotz klarer worte immer noch nicht verstanden wird, eigentlich traurig.

nichts für ungut, ist nicht böse gemeint. aber man sollte im hinterkopf halten dass u.u durch die" taxispielerei" ein mensch wesentlich später erst hilfe bekommt, als er sie dringend nötig hätte. deswegen heißt es rettungsdienst.

Beitrag von emeri 28.04.11 - 21:29 Uhr

"würde ich dir persönlich die nummer vom örtlichen taxiunternehmen raussuchen. "... da wirst du aber lange suchen :-)

naja, wenn mein kind 3 tage lang fieber hat bin ich dann nicht plötzlich so emotional dass ich nicht mehr fahren kann. das meinte ich nicht.

ich habe dich schon verstanden, daher kannst du deine schnippische art auch wieder einpacken. (nicht böse gemeint). allerdings gibt es auch umstände, die für einen erfahrenen rettungsfahrer möglicherweise eine lappalie ist, für eine mutter die nicht weiß wie sie reagieren soll kann es emotional aufwühlend sein.

"deine antwort zeigt mal wieder dass es leider von einigen trotz klarer worte immer noch nicht verstanden wird, eigentlich traurig"
so geht es mir auch immer wenn ich versuche zu erklären, wofür das jugendamt tatsächlich zuständig ist... ;-) das problem dürfte also berufsübergreifend sein. :-)

lg

ps.: der notarzt wurde vom rettungsteam angefordert und wir auf halber strecke umgeladen. damit hatte ich also nicht direkt etwas zu tun. :-)

Beitrag von 5678901234 28.04.11 - 13:36 Uhr

p.s.: das gilt natürlich nicht für einen fieberkrampf. auch wenn es im endeffekt nicht nötig ist dafür einen rtw zu rufen weil die sowie nichts machen, finde ich es hier vollkommen angebracht und richtig.

Beitrag von tragemama0709 28.04.11 - 19:48 Uhr

Hallo,

hier wurde gerade der Kinderärtzliche Notdienst geschlossen und die nächste Kinderklinik ist 30 Minuten entfernt wenn du gut durchkommst. Unser großer hatte vor Weihachten als der Schnee so doll war und wir bestimmt 90 Minuten zur Kinderklinik gebraucht hätte, plötzlich hohes Fieber, Knopfschmerzen und Ausschlag. Da haben wir die Rettungsstelle angerufen was wir machen sollen und die haben gesagt auf keinen Fall bei den Bedingung selber fahren, weil es nach der Beschreibung auch eine Hirnhautentzündung sein kann.

Der Allgemeinärtzliche Notdienst ist manachmal noch weiterweg. Da bleibt manchen alten Leuten oder auch Menschen die nicht gerade das Geld für das Taxi haben (sind ja bei bis zu 60 km nachts und am Wochenende)das ja nicht gerade nur 10 € kosten würde nicht anderes über als den Rettungsdienst zu rufen

Beitrag von 5678901234 28.04.11 - 20:09 Uhr

prizipiell richtig, aber in solchen regionen sind dann auch die rettungsmittel noch kanpp bemessener.

die situation mit deinem sohn finde ich auch völlig richtig gehandelt, ich war weihnachten als es hier gnaz extrem war wettermäßig, schon ein paar tage über ET und musste jeden tag zur untersuchung ins KH. ich habe mir fast in die hose gemacht auf den 3 kilometern...

naja, es gibt ja immernoch den kassenärztlichen notdienst. auf den muss man dann unter umständen auch lange warten, aber immernoch eine alternative wenn man sonst aus bequemlichkeit, geldmangel oder sonstigen beweggründen den rettungsdienst rufen würde.

vlg

Beitrag von tragemama0709 28.04.11 - 20:25 Uhr

Hallo,

der kassenärztliche Notdienst ist jetzt auch in der Klinik und die st auch 30 km entfernt.

Es gibt zwar eine andere Klinik, aber die nimmt nur die chir. Notfälle

Einen Notdienst den die Ärzte früher gemacht haben gibt es nicht mehr

Also musst du wenn du kein Auto hast und kein Geld entweder nicht am Wochenende krank werden oder hoffen das es nichts schlimmes ist und du warten kannst oder musst den Rettungsdienst rufen

Beitrag von -0815- 28.04.11 - 22:02 Uhr

alles in allem.. traurig wie unselbstständig manche sind. oder es in anderer hinsicht dann übertreiben

Beitrag von dominiksmami 27.04.11 - 09:44 Uhr

Huhu,

nein das kenne ich so wenn überhaupt nur von vereinzelten Personen.

Mein Mann, meine Tochter und ich laufen seit 2 Wochen mit einer dicken Erkältung rum und waren noch nicht beim Arzt.


lg

Andrea

Beitrag von arelien 27.04.11 - 09:46 Uhr

Moin ,

Also wegen einen kleinen Husten renne ich nicht zum KiA..Zum Glück. :-)
Das letzte mal zum KiA war ich mit meinen Sohn als er mit über 40 Grad Fieber quitsch lebendig durchs Haus rannte aber sonst nichts hatte.. Okay muss dazu sagen mein Sohn kam mit nur einer Niere auf die Welt und da hab ich selber immer bisschen Angst das was mit der einen sein könnte. Also wenn er wirklich mal schlecht Urin ablässt oder dieser komisch aussieht oder riecht renne ich auch schnell zum KiA..Aber nicht zum Notdienst.

Ich würde mit meinen Kind auch nicht im Anschluss auf den Spielplatz gehen..Ich mein selbst wenn der Doc sagt es ist alles okay kann ich meinen Kind nicht vermitteln wenn es ein kleines Wehwehchen hat und man zum Arzt geht deswegen das man danach spielen gehen kann. So habe ich es selber zuhause gelernt. Wenn ich meinte ich kann nicht in die Schule weil ich krank bin und zum Arzt musste dann durfte ich mich danach auch nicht mit Freunden oder Co treffen nur weil der Arzt gesagt hat es ist alles okay. Es sei denn ich bin danach noch in die Schule gegangen..Ansonsten hiess es einen Tag zu Hause bleiben...

Ansonsten renne ich selten zum Arzt. Meinen Hausarzt sehe ich ich so selten im Jahr genauso wie den Kinderarzt..

Aber ich kenne auch solche Menschen /Muttis die sowas perfekt beherrschen. Kind hustet einmal ganz kurz und wird gleich eingepackt und mitten in der Nacht ins Krankenhaus gefahren.. Ich finde das ist mehr Stress fürs Kind als wenn man es wieder fein schlafen legt und es weiter beobachtet.
Was ich persönlich noch gaaaaaaanz schlimm finde sind die Mütter die SOFORT in ein Krankenhaus fahren weil wir Kind leicht gefallen ist (Nicht auf den Kopf) und /oder eine kleine Schürfwunde haben..
Also dann wäre ich schon Stammgast mit meinen kleinen Energiebündel im Krankenhaus.

Ich sehe es auch immer so..Wenn ich wirklich nichts schlimmes habe was von einem Arzt abgeklärt gehört setze ich mich nur der "Gefahr" aus mein Kind vielleicht noch Krank zu machen denn wer weiss was die anderen Kinder haben im Wartezimmer. Wieso soll ich meinen Kind zb eine Magen-Darm-Grippe antun wenn er vorher eigentlich Fit war ausser nen kleinen Husten..

Na gut..Ich denke es gehen die Meinungen auseinander.

Lg
Arelien

Beitrag von liz 27.04.11 - 09:50 Uhr

Hallo!

Also in unserem Bekanntenkreis kenne ich das so nicht. Ich persönlich HASSE es wenn ich beim Arzt eeeewig sitze. Ich gehe also nur wenn es nicht anders geht. zB wenn ich wie du angesprochen hast, Magen-Darm habe, brauche ich ne Krankmeldung hilft nix. Oder wenn die Kinder krank sind, wegen Kind-krank-Tagen (obwohl ich das oft schon ohne Kind einfach geholt habe).

Früher als ich noch zuhause war ging ich sowieso kaum zum Arzt. Fieber, Husten, Schnupfen, Durchfall. Alles kann zuhause ohne Arzt kuriert werden. Wenn Fieber 2 Tage da ist, geh ich am 3. zum Arzt. Wenn hohes Fieber länger besteht, lasse ich ihn kommen (unser Arzt hat damit kein Problem).
Wenn Husten länger dauert und nicht besser wird gehe ich auch zum Arzt.

Zu Fachärzten gehe ich nur dann ohne Termin wenn es wirklich Akut ist (zB mal bei einer Nebenhöhlenentzündung, die tat höllisch weh). Ansonsten Termin vereinbaren.

Rettung wird gerufen wenn es wirklich Anlass dazu gibt. (zB Sturz auf den Kopf und Kind ist auffällig und ich bin allein und habe niemanden der kommen kann). Ansonsten sind wir auch schon selbst in KH mit dem Auto gefahren.

Hm. Mir ist es egal ob andere sich zwischenschieben lassen. Ich kenne hier nur Ärzte die die Terminpatienten klarerweise vorher dran nehmen, dafür sitzt du als Nicht-Termin-Patient gerne mal deine 2-3 Stunden im Wartezimmer.

lg liz

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