was kann ich tun?

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Forum: Trennung

Sorgerecht, Umgangsrecht, Unterhaltszahlung ... ? Wenn sich ein Paar zu einer Trennung entschließt, ergeben sich für jedes Elternteil ganz neue Fragen an die eigene Lebensplanung.

Beitrag von tascha4585 27.04.11 - 08:27 Uhr

Guten Morgen ihr lieben!

Ich habe da mal einige Fragen an euch. Ich lebe seit Januar getrennt von meinem noch Ehemann und habe mittlerweile auch einen neuen Partner. Mit meinem noch Ehemann war es eigentich abgemacht das er die beiden großen Kinder alle 14 Tage abholt aber es nicht macht. In der Vergangenheit ist sehr viel passiert wenn er alleine auf die Kinder aufgepasst hat. Er ist sehr verantwortungslos und unachtsam. Ich habe mich bezüglich den kleinen bei meiner Anwältin infomiert, ich muss ihm den kleinen nicht mitgeben. Ich habe Angst das wenn ich ihm die beiden großen gebe das da wieder irgendwas passiert... Vor 3 Wochen hatte er die beiden Kinder das letzte mal ich habe sie ihm Vormittags gebracht und Abends wieder abgeholt. Als mein neuer und ich die Kinder abholen wollten haben wir gesehen das mein noch Ehemann am laptop saß. Mein großer erzählte das Papa die ganze Zeit am Laptop saß und die beiden Jungs im Schlafzimmer alleine gespielt haben.

Mein Ex zeigt keinerlei Interesse an den Kindern und bezahlt auch keinen Unterhalt bzw. die Unterhaltsdifferenz von 136,-. Er verdient recht gut 1400,- brutto + ca. 900,- Spesen. Seiner Meinung nach seien 136,- für 3 Kinder zuviel und er ist zum Anwalt gegangen um dies anzufechten. Nun wurden sämtliche Zahlungen eingestellt weil sein Anwalt alles neu berechnet, ich stehe also mit gerade mal 399,- Unterhaltsvorschuss da und dem Kindergeld. Alles andere sprich dem Hartz4 wurde eingestellt wegen neu berechnung. Bezüglich der Kinder meinte er neulich zu mir am Telefon das er sich wohl informieren wolle wegen Adoption... Ehrlich gesagt habe ich keine Ahnung was er vor hat weil er mir auch nichts sagt oder mich über seine Alleingänge infomiert.

Nun haben mein neuer Partner und ich beschlossen das wir weg ziehen wollen, ich bin mir aber nicht sicher ob ich so ohne weiteres einfach weg ziehen darf. Also muss ich meinen Ex erst um erlaubnis fragen ob ich z.b. 300km weit weg ziehen darf? Ihm interessieren seine Kinder so wieso nicht und er lkümmert sich kein stück drum aber alleine um MIR einen reinzuwürgen würde er auf jeden Fall in dem Moment denn NEIN sagen.

Was könnte ich tun um zum beispiel das alleinige Sorgerecht zu bekommen. Viele Leute kenne meinen Ex und wissen z.b. das er gegenüber der Kinder sehr unachtsam ist aber es handelt sich da um Familie also nicht achtsam glaube ich. Mein Ex musste bei meiner Anwältin ein Schreiben unterschreiben das er sich damit einverstanden gibt das die Kinder bei mir leben also bräuchte ich ihn doch eigentlich nicht um Erlaubnis fragen was den Umzug betrifft oder? Genauso wie die Unterhaltsdifferenz...mein Ex sollte bis ende Februar eigentlich die Pfändungsurkunde besorgt haben aber da er es nicht so wirklich ernst nimmt mit Papiere abgeben ect. hat er dies bis heute nicht getan.

Was könnte ich also machen damit ich 1. an das Geld komme sprich, damit er endlich seinen Arsch zu seinem Anwalt bewegt um seine Papiere abzugeben und ich nicht länger warten muss und 2. muss ich ihn wegen dem Umzug um erlaubnis fragen obwohl er so wieso keine Interesse an den Kindern hat?

Beitrag von nadineriemer 27.04.11 - 10:12 Uhr

Hallo,
du musst deinen Mann um Erlaubnis fragen wenn du weiter weg ziehst.Bis 50km ist es ok,aber alles was weiter ist musst du ihn fragen.
Unterhalt über das Gericht feßt setzen lassen.

Nadine

Beitrag von tascha4585 27.04.11 - 12:53 Uhr

Unterhalt wurde festgesetzt. 536,- müsste er eigentlich bezahlen. 399,- bekomme ich von der vorschusskasse und die differenz von 137,- monatlich müsste er an mich überweisen was er aber nicht macht. Nun hat er des bezüglich und dem kleinen den Anwalt eingeschaltet...den kleinen brauche ich ihm nicht geben sagte meine Anwältin da er einfach noch zu klein ist. Die Differenz die er eigentlich bezahlen müsste betrachtet er als zu viel und will es nicht bezahlen...Nun hat er wie gesagt seinen Anwalt aufgehetzt und lässt alles wieder neu berechnen.

Beitrag von tabea33 27.04.11 - 20:10 Uhr

Hallo,

das war zwar nicht die Frage, aber vielleicht solltest du ein bißchen das Tempo aus deinem Leben nehmen. Drei Kinder mit 25, getrennt seit Januar, neuer Partner (frühstens seit Januar?) und mit dem Neuen schon gleich wieder 300 km wegziehen ... puh.

Bring doch erst mal Ruhe rein.

Gruß Tabea

Beitrag von tascha4585 27.04.11 - 20:57 Uhr

hmm...naja ich bin zwar "erst" 25 und habe schon 3 kinder und ja ich bin getrennt aber wenn es halt nicht mehr geht denn geht es halt nicht mehr sage ich mal.

Mit meinem neuen Partner habe ich zu mehr als 100% den richtigen gefunden denn ich kenne ihn schon etwas länger ;-) und besser als jetzt könnte es ehrlich gesagt garnicht laufen

Beitrag von redrose123 28.04.11 - 07:07 Uhr

Ist die IST Situation, was wenn es in ein paar Monaten anders aussieht? Menschen ändern sich auch wenn man sie lange kennt....

Beitrag von thea21 28.04.11 - 16:09 Uhr

<<<Mit meinem neuen Partner habe ich zu mehr als 100% den richtigen gefunden>>>

Hattest du das Gefühl nicht vielleicht auch beim letzten Partner?

Haben wir das nicht alle bei einem Menschen, mit dem wir eine Beziehung eingehen?

Beitrag von mama-042009 27.04.11 - 21:54 Uhr

Er verdient recht gut 1400,- brutto + ca. 900,- Spesen

#kratz
ganz ehrlich.......viel ist das nicht......was nicht heißen soll das er nicht zahlen muß
Spesen werden nicht eingerechnet

Beitrag von tascha4585 28.04.11 - 06:46 Uhr

Es wurde ein Unterhalt festgelegt von 536,- die er nicht bezahlen kann. Die unterhaltsvorschusskasse zahlt mir 399,- die Differenz muss er mir überweisen ich meine 136,- oder 137,- tut er aber nicht weil er es als zuviel empfindet.

Beitrag von comapo 28.04.11 - 19:31 Uhr

Da haut was nicht hin!

133x3 sind der UHV für die drei Kinder. In dem Moment gehen Deine Unterhaltsansprüche gegen den Vater auf das Jugendamt über. Sobald er Dir Unterhalt zahlen würde, würde der Unterhaltsvorschuss so gekürzt werden, dass nicht mehr als 133 Euro rauskommen.

Er kann also höchstens dazu verurteilt sein, an das Jugendamt die 136 Euro zu überweisen und die stocken dann um die Differenz auf, so dass für jedes Kind 133 Euro an Dich gehen.

So sieht es das Unterhaltsvorschssgesetz vor. Voller Unterhaltsvorschuss plus Zahlungen vom Vater geht nicht.

Comapo

Beitrag von tascha4585 28.04.11 - 20:32 Uhr

Es ist ja nur die Differenz. Lt. Berechnung von meiner Anwältin bekomme ich einen Unterhalt (von Ihm) eigentlich 536,00 für die 3 Kinder. Da er dies aber logischer weise nicht bezahlen kann, kommt die Unterhaltsvorschusskasse auf. Von denen bekomme ich 399,00 d.h. wie du schon schreibst 133,00 pro Kind.

Nun haben mein Mann und auch ich ein Schreiben von meiner Anwältin bekommen in dem folgendes steht:

Sehr geehrte Frau ******

mit anliegendem Schreiben habe ich Ihren Ehemann nunmehr aufgefordert, die Differenz zwischen den Unterhaltsvorschussleistungen und dem eigentlich errechneten Unterhalt an Sie auszugleichen.
--------------------------------------------------------------------------------------------

Sehr geehrter Herr ******

in obiger Angelegenheit liegt meiner Mandantin nunmehr der Bescheid über die Bewilligung von Leistungen nach dem Unterhaltsvorschussgesetzt vor. Danach wird für jedes Kind ein Betrag von 133,- angewiesen.

BERECHNUNG ---


Ich habe Sie daher nunmehr auszufordern, die Differenz für die Kinder zwischen den Unterhaltsvorschussleistungen und dem eigentlich errechneten Unterhalt auszuweisen.

Insgesamt haben Sie daher Ihrer Frau noch einen Betrag von 137,- monatlich zu zahlen.

Mit freundlichen Grüßen
********

Beitrag von katja.lev 28.04.11 - 11:39 Uhr

Vielleicht wohne ich in der falschen Gegend (leverkusen), aber ich würde so ein Gehalt auch nicht als viel bezeichnen.

Beitrag von redrose123 28.04.11 - 07:05 Uhr

Ja du musst fragen.......Geh auch zu einem Anwalt und klage den Unterhalt ein, denke nicht das 136 zuviel sind;-)