Kindergartenkinder U2 - Eingewöhnungsphase

Archiv des urbia-Forums Kleinkind.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um Ihr Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von yvka1 27.04.11 - 08:58 Uhr

Hallo zusammen!

Ich wollt mal fragen, wie bei Euch so die Eingewöhnung im KiGa läuft?

Wie lange brauchten Eure Kinder, dass sie nicht mehr weinten wenn ihr gegangen seid und bis sie sich richtig eingelebt haben?

Johanna ist jetz 1,5 Jahre alt. Sie weint immer sehr sehr extrem wenn ich gehe (bei meinem Mann ist es nich ganz so schlimm). Den Vormittag über ist sie eher verhalten und distanziert, den anderen Kindern und auch den Erz. gegenüber, das kenn ich so garnich von ihr, sonst ist sie sehr offen.

Glaubt mir, wenn ich könnte, bliebe ich zuhaus und würd ihr das nich "antun" (wobei ich KiGa an sich super und auch wichtig find, hab halt nur nich mit solchen Startschwierigkeiten gerechnet), aber es geht fin. einfach nich.

Könnt ihr mir berichten, wie es bei Euch ist / war?

LG, Yvi!

Beitrag von mamazum2.mal 27.04.11 - 09:13 Uhr

Guten morgen Yvi,

unsre Liah ist seit Januar im Kiga - sie war da knapp 2,5 Jahre


Zuerst ging sie ja stundenweise hin zum schnuppern. Das war im Dezember. Wie gesagt ab Januar dann jeden Tag. Ich bring sie immer kurz vor 8 hin und hole sie gegen 12 wieder ab.

Am Anfang hat sie recht viel geweint. Hat mir mit der Erzieherin dann am Fenster nachgewunken, etc. Aber sie hat sich wohl immer recht schnell beruhigt.

Inszwischen geht sie FREIWILLIG sogar ab und zu mittags hin. Sie fühlt sich wohl - auch wenn es morgens ab und zu noch die ein oder andere Träne gibt. Das ist aber mehr schauspielerei.

Mach dich nicht all so verrückt. Sie wird sich recht bald daran gewöhnen. War sie den vorher in einer Spielgruppe ohne dich ???


LG
Tanja

Beitrag von derhimmelmusswarten 27.04.11 - 09:49 Uhr

Mach dir nicht zu viele Gedanken. Deine Tochter bemerkt wahrscheinlich deine Unsicherheit. Deshalb reagiert sie bei deinem Mann auch anders. Hat man mir auch gesagt und ich habe mich anfangs darüber empört #schein Meine Tochter hat sich so rein gesteigert, dass sie sich übergeben hat! Die ist fast Amok gelaufen und ich saß in einem Räumchen (nach 2-3 Wochen) und habe das mit bekommen. Es war so schrecklich. Aber siehe da: Nach etwa vier Wochen (ich war immer dabei) hat sich das total geändert. Sie geht so gerne in den Kindergarten. Morgens steht sie schon mit ihrer Tasche an der Tür und die Erzieherinnen sind heute noch beeindruckt, wie sich das gewandelt hat mit ihr. Sie kennt in der Kita jeden Winkel, mag alle Erzieherinnen, spielt so toll mit den Kindern, isst gut etc. Sie ist ein richtiger Sonnenschein und beliebt bei allen. (Zu Hause ist sie eher unruhig und raubt uns schon mal den letzten Nerv). Du musst da durch und wirst sehen, dass es sich lohnt. Es gibt nur ganz, ganz wenige Kinder bei denen eine Eingewöhnung nicht klappt. Meine Tochter ging übrigens mit 12 Monaten und ich befürworte das total!

Beitrag von kybra 27.04.11 - 09:50 Uhr

Huhu,
Fabi ist mit 15 Monaten in die Kita gekommen, weil ich arbeiten gehen musste. Die Anfangsphase war nicht leicht und es war schlimm ihn weinen zu sehen. Das hat die ersten Wochen angehalten, wir haben die Zeit langsam gesteigert. Aber nach ca. 1 Monat war er so in dem Tagesablauf der Kita drin, dass er beim Abschied nicht mehr geweint hat. Er muss durch meine Arbeit Vollzeit in der Kita betreut werden (45 Stunden) . Und nun ist er schon ein Kitaprofi *g* Ich muss ihm schon immer den Abschiedskuss abluchsen, denn er will so schnell wie möglich in seine Gruppe.
Es ist halt anfangs schwierig, aber wenn man es behutsam macht und den Kindern zeigt, dass alles gut ist und Mama immer wieder kommt, um sie abzuholen, geht es irgendwie.
Lg

Beitrag von whiteangel1986 27.04.11 - 10:13 Uhr

also solche probleme hatten wir garnicht. Mein kleiner besucht die kinderkrippe seit seinem 1. geburtstag. Er freut sich tägl. drauf und stande schon von anfang an oft früh noch im schlafanzug an der tür und sagte "kita" #schein Das hat sich bis heute auch nicht geändert.

Um es der kleinen zu erleichtern denke ich, musst du ihr wirklich das gefühl der freude vermitteln.
Bei einigen anderen mutti´s bei denen ich das so mitbekommen habe, waren selbst sehr ängstlich "och,..nicht weinen"ect. Die kleinen merken ganz deutlich wie du dich innerlich fühlst. Die kleinen haben dann einfach nur angst, das auch die mama nicht wieder kommt. Hat auch was mit urvertrauen zu tun. Versuche jeden morgen ein richtig fröhliches gesicht aufzusetzten. "hui,...jetzt gehts in den kindergarten,...SPIELEN!",...ectl. Das verhalten aber auch nicht nur ausen überzeugen machen sondern innerlich auch die sorgen abstellen. Das merken die kinder ganz deutlich. Es bringt nichts wenn du zu ihr freudig sagst "jetzt gehen wir wieder toll spielen" und dir innerlich denkst "hoffendlich weint sie nicht wieder" Das merken die kinder und verunsichern sich.

Alles gute WhiteAngel

Beitrag von anya71 27.04.11 - 10:16 Uhr

Glaubt mir, wenn ich könnte, bliebe ich zuhaus und würd ihr das nich "antun"

Hallo, Yvi,

ich denke, Johanna merkt genau das. Bei meinen Kindern war es einfach mit der Eingewöhnung, allerdings gibt es immer mal wieder Phasen, in denen der morgendliche Abschiedsschmerz etwas größer ist. Aber so ist es eben und bei uns ist es auch so, dass die Kinder schon mit 11 bzw.12 Monaten in die Krippe gingen, da wir beide voll (und gerne;-) arbeiten.

Frag mal bei den Erzieherinnen, ob sie Tipps für dich haben, das sind schließlich die Expertinnen.
Alles Gute
Anja

Beitrag von haruka80 27.04.11 - 10:17 Uhr

Hallo,

seit wann geht sie denn in die KiTa?
Mein Sohn kam mit 22 Monaten in die KiTa und nach 10 Tagen war er allein da 5 Std lang (halb 10-halb 3), nach 6 Wochen konnte er die 6 Std dort ohne Weinen verbringen.
Es gab durch Krankheit immer wieder ZEiten, in denen er auch dort viel weinte, dann hab ich ihn auch mal zu Hause gelassen, da ich viel von zu Hause aus machen kann, geht das bei uns auch eher, ich hatte es ja 4 Monate probiert mit Studium und Kind-es war mir aber zu anstrengend.

Jetzt geht mein Süßer seit 3 Monaten in die KiTa und ist da die "Gackertante", er ist der Jüngste aber gut drauf dort. DAs dauerte aber auch etwas und er ist auch immer noch etwas verhalten die ersten 45 Minuten und braucht oft mal ne Kuscheleinheit.
Heute hat er nach langem mal wieder ganz doll geweint, da war aber "seine Erzieherin" auch grad in ner BEsprechung und eine andere mußte mit ihm tschüß sagen, das war noch schwer-auch für mich, obwohl ich ihm nie zeige, dass ichs genau so traurig finde. Ich kann dann ja im Auto heulen:-p

Also 10 Tage dauerte die Eingewöhnung, bis er nicht mehr weinte und die ersten Krankheiten überstanden waren dauerte es 6 Wochen. Ich glaube, er geht gerne hin, er wird immer toll begrüßt von den anderen Kindern, macht viel Quatsch dort, ist sehr lebendig-wie auch zu Hause.
Ich hab oft überlegt, ob es so richtig ist, aber es war vorher nur Stress und als ich dann noch ungeplant schwanger wurde, war ich richtig erleichtert, dass er in der KiTa ist und ich nicht den Spagat zwischen Uni, Schwangerschaft/baby und meinem Süßen hinkriegen muß, sondern er gut aufgehoben ist.

L.G.

HAruka

Beitrag von ichbins04 27.04.11 - 11:06 Uhr

hallo,

unser jüngster kam in die kita, da war er 15 monate alt. die eingewöhnung war quasi ein spaziergang.

nach einer woche war die eingewöhnung durch. seitdem geht mein kinde gerne in die kita macht seinen mittagsschlaf dort und isst auch dort.

also bei uns easy..
gruß

Beitrag von denis412 27.04.11 - 14:40 Uhr

Denis geht seit er 11 Monate alt ist in den Kindi. Er kannte aber von Geburt an Außer Haus Betreuung, sei es die Kinderbetreuung im Sportstudio, seine Patentante oder die Tagesmutter. Ich war am ersten Tag mit dabei, bin nach einer Stunde raus und nach zwei Stunden heim. Am zweiten Tag war er schon alleine dann da. Jetzt ist er 29 Monate und fragt gleich nach dem aufstehen nach dem Kindi.

Wir waren selber erstaunt, dass es so problemlos ging.