Was muss ich alles vorbereiten? Tipps?

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Forum: Geburt & Wochenbett

Die Geburt deines Kindes rückt näher und es tauchen immer noch neue Fragen auf? Du hast gerade entbunden und ganz spezielle Fragen in dieser besonderen Situation? Hier ist der Ort für alle Fragen rund um Geburt und Wochenbett.

Beitrag von 19katharina90 27.04.11 - 09:41 Uhr

Hallo,

ich mache mir langsam über das Wochenbett Gedanken ...
Babymäßig haben wir alles vorbereitet, nun frage ich mcih was ich für Wochenfluss und Co alles fürs Wochenbett vorbereiten kann um möglichst wenig besorgen und herum springen zu müssen.

Habt ihr generell Tipps für das Wochenbett?

Dankeschön

Beitrag von sunlight2000 27.04.11 - 10:12 Uhr

Na das wichtigste ist, dass du eine Hebamme hast, die regelmäßig nach dir schaut. Die kann dich dann auch ggf. mit homöopatischen Mittelchen versorgen. Falls du niemanden hast, der dich mit Essen versorgen kann, solltest du was vorkochen und einfrieren. Dicke Binden ohne Folie brauchst du noch (kannst du dir aber auch was aus dem KKH mitnehmen). Und das war's. Ansonsten brauchst du nur Ruhe und Zeit mit deinem Kind :-)

Eine schöne Geburt wünsche ich dir

Beitrag von derhimmelmusswarten 27.04.11 - 10:23 Uhr

Binden besorgen. Am Besten Camelia Nacht. Und vielleicht so eine Kamillosan-Tinktur, zum Untenrum abwaschen bzw. um so ein Bad zu machen. Ansonsten wüsste ich nicht, was man da unbedingt brauchen sollte.

Beitrag von babyleo2005 27.04.11 - 12:23 Uhr

Hallo!

Du könntest auch Deinen Tiefkühlschrank mit viel Essbarem #mampf füllen, so daß Ihr in der ersten Zeit nicht zum Einkaufen aus dem Haus müsst....

Ansonsten fällt mir auch nichts ein.....

LG von Saskia

Beitrag von maerzschnecke 27.04.11 - 12:37 Uhr

Wichtig sind die richtigen Binden bzw. Vorlagen für den Wochenfluss. Du kannst entweder von Cosmea diese großen Vorlagen nehmen oder aber die ganz günstigen Binden z. B. von dm. Wichtig ist, dass keine Plastikfolie in der Binde verarbeitet ist.

Du solltest Dir zum Nachspülen nach jedem Toilettengang einen geeigneten Plastikbecher bereitstellen.

Und dann das allerwichtigste: einen ausreichenden Getränkevorrat und jede Menge Snacks, die Du mal nebenbei essen kannst, damit Du die erste Zeit nicht so viel kochen und zubereiten musst. Wenn Du stillen willst, dann ggf. noch Caro-Kaffee und Stilltee besorgen.

Gedanklich solltest Du Dich aufs Wochenbett einstellen. Ich habe mir das irgendwie ganz anders vorgestellt. Aber ich habe in der Tat die ersten 3 Wochen nur auf der Couch gelebt. Wir waren zweimal einkaufen mit Baby, das war der Horror. Ansonsten bin ich manchmal bis mittags nicht aus meinem Pyjama rausgekommen, war noch nicht gekämmt usw. Wochenbett sollte in der Tat als WochenBETT gelebt werden. Du bist von der Geburt und der Hormonumstellung geschwächt und das solltest Du Dir auch zugestehen. Es wird sicher den ein oder anderen Moment geben, in dem Du Dich überfordert fühlst und Du weinen musst (auch wegen der Hormone). Gestehe Dir das auch zu, das ist normal und man muss sich dafür nicht schämen.

Eine gute Freundin oder vielleicht jemanden aus der Familie zu haben, bei dem man sich Halt und Trost suchen kann, wenn es einem zuviel wird und der ggf. selbst schon eine Entbindung mit Wochenbett erlebt hat, ist sicher hilfreich. Das hatte ich leider nicht und habe das irgendwie vermißt, dass mich jemand versteht. Jemand, der Dir im Haushalt hilft, wäre auch nicht schlecht ;-).

Beitrag von kikiy 27.04.11 - 13:33 Uhr

Also dass man die Wochen nach der Geburt im Bett verbringen soll,das ist doch wirklich Quatsch. Klar muss man keinen Marathon laufen und auch den Haushalt nicht perfekt meistern.Aber man ist nicht bettlägerig und nicht krank. Die Frauen die bereits ein Kind haben sind in der Regel nach einigen Tagen wieder voll im Einsatz. Nach einer normalen Entbindung und auch nach KS braucht man auch keine Haushaltshilfe wie du schreibst.Lass es langsam angehen, aber rund um die Uhr im Bett liegen tut weder dir noch dem Kind gut!

Beitrag von derhimmelmusswarten 27.04.11 - 14:15 Uhr

Mittlerweile ist es doch widerlegt, dass man die Zeit im Bett oder auf der Couch verbringen sollte. Eben deshalb bekamen doch früher viele Frauen das Wochenbettfieber und starben sogar daran. Ich war eine Woche im Krankenhaus (komplizierte Entbindung) und bin danach jeden Tag ins Krankenhaus gefahren zu meiner Kleinen (25km), die leider 10 Tage auf der Intensiv liegen musste. Ab da an habe ich wieder alles gemacht. Einkaufen, wie gesagt ins Krankenhaus. Natürlich langsam, da ich echt ganz übel aufgeschnitten wurde. Und mittags hab ich mich auch mal hingelegt. Aber so viel liegen wie du beschreibst, würde ich eher mit einer Wochenbettdepression in Verbindung bringen. Ich habe mich jedenfalls ganz normal angezogen, geduscht und die Haare gemacht.

Beitrag von shorty23 27.04.11 - 17:02 Uhr

Ich denke, das empfindet jede anders. Vor allem bei der Neo-Erfahrung finde ich es absolut nicht vergleichbar. Bei unserer war das auch so (war auch 2 Wochen auf der Neo Intensiv), ich habe in der Zeit überhaupt nicht an mich gedacht, hingelegt habe ich mich die ersten 2 Wochen fast nie (tags), regelmäßig und gesund essen war auch nicht drin, saß (aua) fast den ganzen Tag bei ihr am Bettchen, für WochenBETT war da nicht viel Zeit, leider.

Ich denke, das muss jede selbst wissen, wie sie ihr Wochenbett verbringen will und was ihr gut tut, oder?