wie lange düfen stillpausen max.sein,damit kind brust noch nimmt? (op)

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Beitrag von solex 27.04.11 - 09:42 Uhr

hallo!
demnächst steht eine große op bei mir an,die dringend nötig ist.das kh,wo ich hin muß,ist ne spezialklinik,ohne kinderstation. ich stille voll, mein kind ist 7 wochen jung.
ich war schon eine woche in einem normalen kh,mit gyn-station,da konnte ich ihn mitnehmen.

wenn ich mein kind nicht mitnehmen kann,wie lange würde er ohne brust auskommen,um sie später wieder zu nehmen?oder wird er nach dem ersten fläschchen keine lust mehr auf brust haben?
und was mach ich,wenn er keine flasche nimmt?kann ihn ja nicht 10 tage hungern lassen #schock#gruebel
wer kann mir da helfen? wollte nachher sauger kaufen und ihm mal ne flasche geben,um zu schauen,wie er reagiert....ich betrete völliges neuland für mich

Beitrag von jurbs 27.04.11 - 09:54 Uhr

das kann Dir keiner sagen - jedes Kind ist anders. Meine beiden nehmen z.B. ohne Probleme jede Art von Flasche, egal ob Muttermilch oder irgendeine Pulvernahrung drin ist, und meine Brüste, egal welche ... an Deiner Stelle würd ich vorher abpumpen (Pumpe von der KK gezahlt ausleihen) und das mit dem Füttern mal probieren. und dann MuMi einfrieren und dann eben im KK immer abpumpen außer am OP Tag wegen den Anästhetika (das sagen die die Ärzte aber) und Dein Mann füttert an dem Tag die eingefrorene Milch. immer wenn er mit Kind zu Besuch kommt darf es eben an der Brust trinken. wie wär das?
Hoffe das klappt und viel Glück bei der OP!

Beitrag von emmy06 27.04.11 - 10:01 Uhr

hast du dich schon zwecks begleitung durch dein baby erkundigt? stillenden müttern kann die aufnahme des kindes doch nicht so einfach verweigert werden.

als aus meiner geplanten, amb. durchzuführenden spiraleinsetzung eine akut-op mit anschließendem stat. aufenthalt wurde, da konnte unser mini ohne wenn und aber dableiben.
mein mann hat ihn während op und co. bertreut und danach war er bei mir, schlief mit in meinem bett (die mini neugeborenenbetten sprengte er ;-) ) und gut war.



lg und alles gute dir...

Beitrag von lilly7686 27.04.11 - 11:31 Uhr

Hallo!

Du kannst darauf bestehen, dein Kind mit zu nehmen. Immerhin wird es gestillt! Das Recht hast du! Egal, ob die Station eine Kinderstation hat oder nicht.
Im "schlimmsten" Fall müsstest du halt ein Reisegitterbett mitnehmen, wenn keine geeignete Schlafmöglichkeit vorhanden ist.

Stillen kannst du sofort nach der Narkose, sobald du fit genug dafür bist.

Ich würde in jedem Fall schauen, dass du dein Baby mitnimmst.
Du bräuchtest nur für die paar Stunden der OP eine Betreuung.

Liebe Grüße und alles Liebe!

Beitrag von solex 27.04.11 - 12:31 Uhr

hi!
bist du dir sicher,dass ich das recht dazu habe? wie ist dann die unterbringung?sie können mich ja mit baby nicht in ein 4-bett-zimmer stecken (wegen der anderen patienten) muß ich dann was extra bezahlen?
steht das irgendwie gesetzlich beschrieben,dass ich das recht hab?
können die auch sagen,entweder kind weg geben und behandelt werden oder mit kind wieder gehen?

lg

Beitrag von lilly7686 27.04.11 - 12:47 Uhr

Ich war leider selbst noch nie in der Situation. Aber normalerweise hast du das Recht, dein Stillkind mit zu nehmen.
Gesetzliches hab ich jetzt dazu nicht gefunden. Allerdings möchte ich dir das hier zu lesen geben: http://www.afs-stillen.de/shop/download/Narkosemittel-Lokalanaesthetika-shop.pdf
Druck dir das aus und lass es deinen behandelnden Arzt in der Klinik lesen.

Ein Arzt hat die Pflicht, durch den hippokratischen Eid, dir zu helfen und dich zu behandeln. Sie dürfen dich gar nicht weg schicken, nur weil du keine Stillpause einlegen möchtest. Denn aus medizinischer Sicht ist Stillen absolut kein Problem. Es gibt auch Schmerzmittel, die du während der Stillzeit nehmen kannst. Auch darauf kann sich ein Arzt nicht berufen.
Weiters, wenn dein Arzt unsicher wegen Medikationen ist, sag ihm, er soll sich an embryotox.de wenden. Die haben auch eine Telefonnummer, unter der Ärzte sich informieren können.

Extra bezahlen wirst du nichts müssen. Was wäre so schlimm an einem 4 Bett Zimmer?

Lg

Beitrag von solex 27.04.11 - 12:56 Uhr

dann hoffe ich mal,dass der arzt sich darauf einläßt und ich mein würmchen mitnehmen kann :-)

ich habe nichts gegen ein 4-bett-zimmer. ich denke nur,dass es mit den anderen schwierig wird,wenn mein zwerg nachts weint (was durchaus vorkommen kann) oder ich es wickeln muß,wozu ich ja licht brauche....

Beitrag von gingerbun 27.04.11 - 12:56 Uhr

Würd ich ehrlich gesagt auch so machen und so sehen. Mein Baby bliebe bei mir (sofern ich wach bin) gar keine Frage.. Mit Flasche würde ich gar nicht erst anfangen..
Britta

Beitrag von blockhusebaby09 27.04.11 - 13:44 Uhr

Nein das Recht hast du leider nicht,das liegt im Ermessen und Möglichkeit des Krankenhauses,bei Stillbrustproblemen oder Wochenbettblutungsangelegenheiten ist das in der Regel kein Problem,damit kommt man auf die Wochenstation,aber alles Andere kann schwierig werden.
Fragen kann man aber nicht darauf bestehen.
Jedes KH hat seine Regeln und wenn keine Einzelzimmer da sind geht das schon mal gar nicht,man muss ja auch Rücksicht auf die Mitpatienten nehmen und da ist sicher nicht Jeder von einen Baby im Zimmer begeistert.
In der Regel sind die Patienten im KH krank und brauchen Ruhe.
Auch ist es nicht sicher ob man nur Hilfe bei der Betreuung direkt nach der OP braucht oder länger,kommt immer auf den Eingriff an .
So einfach ist das leider nicht.

Liebe Grüße

Beitrag von blockhusebaby09 27.04.11 - 13:34 Uhr

Hallo#winke

Oft kannst du bei Gyn. Angelegenheiten dein Kind mitnehmen.
Aber nicht immert,kommt auf die Station,Erkrankung oder das KH an.
Auch wenn du da in einen 4 Bettzimmer kein Problem mit hast ,dann warscheinlich aber die anderen 3 kranken Mitpatienten.
Du kommst ja warscheinlich nicht auf die Wochenstation wo in der Regel gesunde Patienten liegen sondern auf eine Gyn.wo auch schwer kranke Patienten liegen die Ruhe brauchen.
Also auf einer normalen Gyn.geht das schon mal nur mit Einzelzimmer und das kostet auf jeden Fall extra.
Du machst ja bei der Aufnahme ein Behandlungsvertrag mit dem KH und da gibt es Unterschiede.
Dann kommt es auf die Versorgung des Kindes an,also wer versorgt das Kind wenn du es nicht kannst.
Und da liegt das Problem,das muss zu 100% geklärt sein Tag wie Nacht.
Denn wenn es dir z.Bsp.plötzlich schlechter geht dann sind die Schwestern dort nicht für dein Kind verantwortlich.
Bei Problemen mit der Stillbrust oder im Wochenbett kommt man auf die Wochenstation,da ist die Versorgung des Baby`s weniger ein Problem.
Aber ich persönlich bin Krankenschwester und auf eine normal Gyn.Station würde ich kein Kind mitnehmen,schon aus hygienischen Gründen nicht.
Krankenhäuser sind Keimburgen mit teilweise sehr gefährlichen Keimen,die sollte man einen so kleinen Kind nicht unnötig zumuten.
Auf der Woche geht das noch aber auf normalen Gyn-Stationen ist das nicht ohne.
Ich war vor einigen Wochen auch wegen einer Not-OP 8 Tage im KH aber Unfallchirurgie.
Da war es unmöglich mein Stillkind mitzunehmen,wäre aber eh nicht Sinnvoll gewesen da ich wegen Medikamenten die Mumi nicht geben durfte und versorgen hätte ich sie schon gar nicht können.
Mir wurde eine elektrische Pumpe gestellt und so konnte ich die Milch abpumpen und verwerfen.
Die Maus bekam solange Pre.
Nach 14 Tagen konnten die stillunverträglichen Medikamente abgesetzt werden und die Maus ist sofort wieder ohne Probleme an die Brust gegangen,die Milchbildung konnte ich ja durch das Pumpen aufrecht erhalten.
Gut mein Kind war schon älter ,aber es ist nicht selten dass sich Kinder auch nach längeren Stillpausen wieder anlegen lassen.
Frag im KH ob eine Aufnahme des Kindes möglich ist und prüft ob es für dich machbar ist dich auch dort postoperativ um dein Kind zu kümmer.
Wenns einen selbst nicht so gut geht ist das auch nicht ohne.

Ganz liebe Grüße