Intensiv- od. Krankenschwestern hier?Nochmal Frage zu Krampfanfällen

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Forum: Gesundheit & Medizin

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Beitrag von derhimmelmusswarten 27.04.11 - 10:40 Uhr

Ich hatte vor 2-3 Wochen schon mal geschrieben, dass meine Oma schwer krank auf einer Intensivstation liegt. Sie hat (nachdem sie im Dezember gefallen ist und 7 Mal am Bein operiert wurde und seitdem im Rollstuhl saß) plötzlich Krampfanfälle bekommen und befindet sich nun in einem komaähnlichen Zustand. Es hat sich zwar insoweit gebessert, als dass sie ab und an die Augen öffnet und nicht mehr künstlich beatmet werden muss. Allerdings wird sie künstlich ernährt. Redet nicht. Liegt seit 2 1/2 Wochen auf einer Intensivstation. Das Kuriose ist: Man hat keine Ursache für diesen Zustand gefunden. Kein Schlaganfall, keine Hirnblutung, keine anderen organischen Ursachen.

Sie hatte 2-3 Wochen vor diesen Anfällen ein Antidepressivum bekommen. Wir haben den Beipackzettel gelesen und unter gelegentlichen Nebenwirkungen sind Krampfanfälle aufgeführt.

Habt ihr in eurem Berufsalltag sowas schon mal erlebt? Krampfanfälle ohne erkennbare Ursache und dann ein Verbleiben in solch einem Zustand? Meine Oma ist 76, zuckerkrank und hatte wie gesagt diese ganzen OP´s am Bein sowie ein Nierenversagen (das sich aber auch wieder zurückbildete).

Kann man durch Antidepressiva in solch einen Zustand geraten und quasi "drin bleiben"? Obwohl man die Medikamente gar nicht mehr bekommt? Wie beurteilt ihr überhaupt so einen Zustand? Kann sich das nach so langer Zeit nochmal bessern?

Beitrag von mansojo 27.04.11 - 15:24 Uhr

hallo,


ich weiß nicht was den zustand ausgelöst hat und ob es besser wird

organische ursachen wurden ausgeschlossen?

was ist mit dem nierenversagen,wie wurde das behandelt
ist sie dialysepflichtig gewesen

hohe krankhafte nierenwerte machen eine bewusstseinsstörung

ist die ursache eine epelepsie ist es möglich das sie in einem katatonen zustand ist
oder auch nichtkonvulsiv krampft

wie werden die krampfanfälle behandelt?

die medikamente brauchen ein weilchen bis sie einen wirkspiegel aufgebaut haben


inwieweit das antidepressiva hier eine rolle spielt weiß ich nicht
ich ahb noch nie solch eine nebenwirkung bemerkt


das sind nur vermutungen
wenn ihr unsicher seid,löchert die ärzte mit fragen

wichtig sucht euch EINEN ansprechpartner mit dem ihr über eure großmutter sprecht

erfahrungsgemäß gehen durch mehrere ansprechpartner informationen verloren


lg und alles gute manja