Eingewöhnung in der Krippe - es klappt bisher nicht :-(

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von erdbeerbauch1981 27.04.11 - 10:53 Uhr

Liebe Mädels,

ich muss mir meinen Kummer mal von der Seele schreiben und vielleicht gibt es irgendwo noch einen kleinen Hoffnungsschimmer. Unsere Kristin ist seit dem 04. April zur Eingewöhnung in der Krippe. Die ersten Tage verliefen ganz, ganz toll und mein Mann, der die Eingewöhnung mit Tinchen macht, konnte immerhin schon für zwei Stunden den Kindergarten verlassen. Tini hat wirklich toll bis zur Aufräumzeit zum Mittagessen gespielt und dann bitter angefangen zu weinen, weil sie nicht verstanden hat, dass jetzt gleich gegessen wird. Das hätte Tini eigentlich ab dieser Woche mitmachen sollen.
Krankheitsbedingt mussten wir in der zweiten Kiga-Woche für zwei Tage aussetzen und in der Folgewoche war erst die KITA für eine Schulung der Erzieherinnen zu und wir dann über Ostern bei Oma und Opa. Gestern sollte es also weitergehen, aber Tini hat nur geschrien und sich überhaupt nicht beruhigen lassen. Mein Mann hat sie 11/2 Stunden auf dem Arm gehabt und ist dann wieder mit ihr nach Hause, weil's einfach nicht ging. Sie hat nur nach Mama gefragt und riesen Krokodilstränen geweint . Wir sollen nun zum Gespräch in die KITA um zu schauen, wie wir Tini eingewöhnen können. Bin fix und fertig, weil ich niiieee gedacht hätte, dass es Kristin so schwer fallen würde. Bin auch traurig, dass ich arbeiten muss und ihr und meinem Mann nicht beistehen kann. Alles, alles doof !!!

Und heute ist nun die U7...

verzweifelte Grüße
Meike

Beitrag von 123456engel 27.04.11 - 11:07 Uhr

Bei uns lief die Eingewöhnung auch nicht gut. Ich bin immer Mittags zum Mittagessen hin..aber es gab nur Theater.

Und dann von einen auf den anderen Tag war alles super. Und sogar das schlafen klappt ganz gut.

Mein Mini war wegen Krankheit jetzt fast 3 Wochen heime. Da gab es letzte Woche auch jeden Tag früh ziemliches Theater.
Ist ja klar er war ja auch ne weile heime.

Und ich denke das wird bei Deiner Tochter genauso sein. Sie war nun über Ostern heime udn muß sich erstmal wieder dran gewöhnen.
Gebt die Hoffnung nicht auf das wird schon#liebdrueck

Manche Kinder brauchen einfach länger als andere, aber es klappt;-)

Grüße
#baby16Monate

Beitrag von cori0815 27.04.11 - 11:17 Uhr

hi Meike,

dass sie nach einer kleinen Pause im Grunde wieder neu eingewöhnt werden muss, ist nicht verwunderlich und ganz normal.

Aber ich glaube, das wirkliche Problem bist du: du machst dir eigentlich zu viele Sorgen und vielleicht spürt deine Tochter auch, dass du angespannt bist und es dir weh tut, wie sie "leidet". Nun, sie leidet ja nicht richtig, sie hat nur Schwierigkeiten, sich an eine Situation anzupassen.

Also solltet ihr Erwachsenen versuchen, möglichst entspannt mit der Situation umzugehen und voller Zuversicht die Zeit in der Krippe verbringen. Denn wenn sie merkt, dass ihr euch dort entspannen könnt (oder eben nur dein Mann), dann wird es ihr auch leichter fallen.

Ich glaube auch, manchmal sind diese langen Eingewöhnungsphasen, die man heute so praktiziert, hinderlich bei der Eingewöhnung. Denn wie soll das Kind begreifen, dass ihr erst immer da ward und nun plötzlich weg geht... Meine Kinder haben sich immer sehr schnell beruhigt und sehr viel besser in einer Situation eingefunden, wenn ich einfach fröhlich "tschüss, bis nachher, ich freu mich auf dich" gesagt habe und lächelnd und winkend verschwunden bin. Aber da mag ja auch jedes Kind (und jedes Elternteil) anders sein.

LG
cori

Beitrag von derhimmelmusswarten 27.04.11 - 11:57 Uhr

Ich habe heute auf ein ähnliches Posting schon geantwortet. Durchhalten! Das dauert. Wann musst du denn wieder arbeiten? Sie merkt deine Unsicherheit. Meine Tochter hat einen wahnsinnigen Terror veranstaltet. Inklusive Übergeben! Nach wenigen Wochen hatte sie sich wider Erwarten ganz wunderbar eingewöhnt. Heute geht sie liebend gern und ist der Sonnenschein. Die mag alle Erzieherinnen, es gibt überhaupt gar kein Probleme. Schwierigkeiten haben fast alle Kinder anfangs (wäre ja auch unnormal, wenn sie so einfach da bleiben würden), aber es ist echt der Ausnahmefall, wenn es gar nicht klappt. Haltet durch, es lohnt sich bestimmt.

Beitrag von babybauch156 27.04.11 - 21:17 Uhr

Hallo Meike,

laß dich drücken, ich kenne das unser Kleiner ist seit dem 15.02. in der Krippe und er ist jetzt 1 Stunde alleine dort dann kann ich ihn wieder abholen. Er war auch ständig krank Bindehautentzündung, Mandel+Bronchitis...... wo er dann nur 2 Tage in einer Woche dort war sonst krank. Somit sind wir garnicht vorangekommen in der Eingwöhnung wir waren vor 4 Wochen schon mal bei 1 1/2 Stunden alleine in der Krippe. Dann kamen die Krankheiten und alles war futsch und wieder von vorne. Aber die Erzieherinnen sagen das er das schafft und wir jetzt nach den Ostertagen Fortschritte macht morgen soll er wieder 15Min länger bleiben. Er weint auch wenn ich gehe aber er beruhigt sich jetzt ganz schnell und findet dann auch ins Spiel. Also Geduld ist das Zauberwort, es ist nicht einfach aber sie sind auch noch klein unsere Zwerge.
Liebe Grüße und Kopf hoch

babybauch mit Max 20Monate