Wie macht ihr das nach zwei Jahren?

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von widderbaby86 27.04.11 - 13:31 Uhr

Hallo,

ich müsste theoretisch ab April 2012 wieder arbeiten gehen, aber es haut mit der Betreuung von unserer Maus alles nicht hin!
Wir haben uns heuet eine Einrichtung angeschaut, die von einer Erzieherin und einer Tagesmutter betrieben wird- Kosten würden sich inkl Essen etc auf 400 (!!!!) Euro im Monat belaufen...
Kigaplatz haben wir fest, allerdings erst ab September 2012...
Hieße, wir müssten 5 bis 6 Monate mit einem Gehalt überbrücken... Tagesmutter haben wir eine im Ort, aber die nimmt erst ab 2,5 Jahre... Ach Mann... Es ist zum verrückt werden! Meine Ma geht selbst arbeiten, kann also die kleine nicht jeden Tag nehmen...
Wie macht ihr das nach zwei Jahren? Reicht euch ein Gehalt aus?

Lg

Beitrag von evegirl 27.04.11 - 13:40 Uhr

Frag mal beim Jugendamt die können auch helfen.
Dein AG rechnet sicher ab April wieder mit dir. Versuch was zu finden geh in die Krippen persönlich hin etc.

Beitrag von anela- 27.04.11 - 13:43 Uhr

Ja, wir kommen seit 2006 mit einem Gehalt aus.

Ich bleibe bei beiden Kindern 3 Jahre zu Hause. Unsere Tochter ist 2006 geboren. Da gab es noch das alte Erziehungsgeld, also quasi fast gar nichts und nach nicht mal 6 Monaten war Schluß damit. Unser Sohn ist 2009 geboren. Da habe ich zwar auch nur die 300 € Mindestsatz bekommen, aber das war im Vergleich zu unserer Tochter sehr, sehr viel.

Beitrag von bunteblume 27.04.11 - 20:06 Uhr

Genauso ist es bei uns gewesen. Unser Sohn wurde 12/2006 geboren, da gab es das Erziehungsgeld und meine Tochter wurde 12/2009 geboren da gab es 12 Monate die EUR 300,-. Aber durch das Elterngeld müssen wir jetzt EUR 150,- Steuern zurück zahlen.

Aber auskommen mit einem Gehalt klappt gut. Aber das hängt ja auch damit zusammen wie hoch das eine Gehalt ist.

Ich werde, auch wenn meine Tochter nächstes Jahr nach den Sommerferien in den KiGa kommt, noch etwas zu Hause bleiben. Und mir dann eine Teilzeitstelle auf EUR 400,- suchen- die muss man aber auch erst finden mit 2 Kindern.

LG

Beitrag von jerk 27.04.11 - 13:45 Uhr

Hallo,

Ich habe gekündigt:-(

Egal ob Tagesmutter oder Kiga, beides würde mehr kosten, als ich in der Zeit verdienen würde. Also bleibe ich erstmal zu Hause bis beide im Kindergarten sind. Auch dann wird es schwer, wer stellt schon jemanden ein der erst um 8.30h auf der Arbeit sein kann und um 11.30h wieder weg muß???

Wir brauchen jetzt aber nur noch 1 Auto, da spart man doch eine Menge.

Beitrag von evegirl 27.04.11 - 13:52 Uhr

Das ist eine billige Ausrede.
Es gibt soviele Kitas die Betreuungszeiten von 7 bis 17 Uhr haben.
Wer so eine Einstellung hat wie du wird niemals Arbeiten. TRAURIG.
FInde es sehr wichtig den Kontakt zu anderen Kindern...

Beitrag von jerk 27.04.11 - 13:59 Uhr

Geht´s noch?

Meine Kinder haben jeden Tag Kontakt zu anderen Kindern. Wir haben hier Krabbelgruppen, Kinderturnen, Sportvereine. Aber eben leider KEINE Kita. Die Tagesmütter nehmen die Kinder erst ab 8h. Meine Arbeitszeit beginnt um 7h.

Für die nächste Kita mit Deinen Traumöffnungszeiten müßte ich 35 km fahren.

Ist ja schön für Dich, wenn das bei Euch in der Umgebung besser strukturiert ist. Ich finde es allerdings nicht "traurig", daß ich mich um meine Kinder kümmern möchte, schließlich liegen wir damit niemandem auf der Tasche.

Beitrag von evegirl 27.04.11 - 14:05 Uhr

Mit dem Chef könnte man auch sprechen um die Arbeitszeiten zu verschieben.
Wenn man wirklich Arbeiten möchte kriegt man das alles auch gebacken.
Ich wohne in einer KleinStadt hier gibt es einige Kitas selbst in den ganzen Dörfern gibt es mind. 1 Kita. Kann mir das nicht wirklich vorstellen. Aber es muss jeder selbst wissen. Mir wäre es wichtig auch was für meinen Lebenlauf zu tun.

Beitrag von haruka80 27.04.11 - 14:12 Uhr

wieso, 3 Jahre Elternzeit kannste im Lebenslauf doch angeben, die stehen jeder Mutter zu!
Ehrlich gesagt weiß ich nicht, wieso man sich so aufregen kann, weil jemand zu Hause bleibt, ist doch fürs Kind super! Solange man sich nicht auf KOsten des Staates zu Hause mit Kind hinsetzt (wobei das auch auf die Situation ankommt) würde ich nie jemanden wagen zu kritisieren, der beim Kind bleiben möchte.
Fürs Kind ists doch super lange mit Mama zusammensein zu können, wenn Mama dann auch noch andauernd unterwegs ist, dass das Kind täglich unter gleichaltrigen ist und es finanziell machbar ist- perfekter gehts für mich eigentlich nicht, ich hab diese ZEit sehr genossen!!!
Übrigens hab ich auch 35 KiTas durchtelefoniert um ÜBERHAUPT was zu bekommen.

Beitrag von jerk 27.04.11 - 14:16 Uhr

#danke#danke#danke

So isses! Wir finanzieren unser Leben, also enscheiden wir auch, wie wir unser Familienleben gestalten.

Für mich wäre es undenkbar meine Kinder ganztags in Fremdbetreuung zu geben damit ich arbeiten gehen kann und dafür am Monatsende noch einige Euros draufzuzahlen.

Beitrag von ephyriel 27.04.11 - 14:14 Uhr

Es ist in der Tat so das es in gewissen Regionen sehr schlecht strukturiert ist mit der Kinderbetreuung!

Ich finde es sehr anmaßend wie Du mit der TE sprichst!

Übrigens bleibe ICH auch zu Hause bei meinem Kind und wir kommen mit nur einem Gehalt aus.
Klar kann man nicht mehr so viel machen wie vorher, aber die drei Jahre mit meinem Kind schenkt mir nie wieder jemand zurück!
Wenn sie in den Kindergarten geht (den sie auch bei uns wohl erst mit fast 4 besuchen kann, ja stell dir vor da werden die fast 3 Jährigen zurückgestuft und wir würden 600 € für einen Krippenplatz hier zahlen der auch nicht den Tagestrukturen MEINE Jobs angepasst wäre und NEIN MEIN CHEF lässt da nicht mit sich reden!) dann kann ich wieder arbeiten und wir können uns wieder mehr leisten.

UNS ist es das aber WERT!!!

Ist also nicht nur reine Geld, sondern auch EINSTELLUNGSSACHE:-p

Beitrag von koerci 27.04.11 - 14:18 Uhr

Ich würde sagen, du solltest mal deine rosarote Brille ausziehen und vom Ponyhof wieder zurück in die reale Welt kommen!!

Nur weil es bei dir so gut klappt, und du sowohl so einen netten Chef, als auch ne tolle Kita hast, heißt das nicht, dass es überall so läuft.

Was traurig daran sein soll, dass jemand 3 Jahre bei seinem Kind bleiben möchte, erschließt sich mir nicht.
Wenn es finanziell möglich ist, ist das doch für das Kind das Beste überhaupt.

Beitrag von singa07 27.04.11 - 14:28 Uhr

Du, ich finde es zwar toll, wenn bei dir alles so klappt, aber vergiß bitte nicht, dass es auch andere Berufssparten gibt!

Bei mir ist es zB so, dass einmal im Jahr (!!!) mein Stundenplan gemacht wird, und da mein Kollegium mit 70 Leuten da mit dran hängt und jeder seine Bedürfnisse hat, kann da nicht auf jeden eingegangen werden.

Ich kann nicht einfach 10 Minuten später kommen/ früher gehen; freie Zeiteinteilung, Teilzeit wie ich will - einmal im Jahr (!!!) kann ich meine Stunden aufstocken oder verringern.

Und das hat nichts mit meinem Chef oder schlechter Planung zu tun - ich bin Lehrerin und an Schulen ist es nun einmal extrem unflexibel mit der Arbeitszeit.

LG
Singa

Beitrag von sala-coco 27.04.11 - 14:50 Uhr

:-)

"Chef, könnten wir den Laden morgen mal 2 Stunden später öffnen?" -"Natürlich, kein Problem, schließlich richten wir unsere Zeiten doch nicht nach den Kunden!" #augen #rofl

Nein, das würde bei mir NIE gehen.

Kitas gibts hier... aber bezahlen kann man sie nicht unbedingt... und die Wartelisten sind laaang.

Naja, davon abgesehen bleibe ich Zuhause OHNE staatl. Unterstützung.

Beitrag von karina27 27.04.11 - 13:50 Uhr

Hallo

Kommen auch mit einen Gehalt aus. Werde ab August 2012 mir für morgens, wenn die Kleine dann im Kiga ist, wieder was suchen.

LG

Beitrag von haruka80 27.04.11 - 13:56 Uhr

Hallo,

wir leben schon seit 1 Jahr nur von 1 Gehalt. Es ist nicht immer einfach, aber da ich studiere wollte ich nicht wieder arbeiten gehen nebenbei mit Kind.
Durch die KiTa haben wir natürlich nochmal weniger als vorher und ganz ehrlich: ich bin froh, wenn ich ab September wieder Elterngeld bekomme, in der Elternzeit alles ausbildungstechnische abschließe und dann wieder arbeiten gehen kann.
Irgendwie gehts immer, was mich immer nervt, wenn ich mir alles durchrechne und dann höre, was man als HArtz 4 Empfänger bekommt- wir haben nicht mehr. Aber gut, ab September kommen 375€ hinzu, ich hab ja vor der SS immer neben dem Studium gearbeitet und wir haben Rücklagen für Notfälle, was sehr hilft.

LG

Haruka

Beitrag von sabine7676 27.04.11 - 13:56 Uhr

hallo,

also für mich unverständlich wie viele hier mit einem gehalt auskommen. ich denke es liegt ganz einfach daran, was der mann verdient. da sind 300€ mehr als andere schon viel geld.
ich würde dir auch raten, das JA zu kontaktieren, oder pro-familia.
vielleicht kannst du zu überbrückung auch einen €400 job finden, dessen arbeitszeiten sich mit denen deiner familie nicht überschneiden. es wär ja nur für ein halbes jahr.

viel erfolg!

Beitrag von singa07 27.04.11 - 14:14 Uhr

Hallo!

Erkundige dich mal bei deinem Jugendamt - bei privaten TaMus, bzw. Krippen, gibt es nämlich Unterstützung vom Staat! Einkommenabhängig (und da wir beide arbeiten, zahlen wir den Höchstsatz) - das heißt bei uns, das JA zahlt die TaMu, holt sich aber einen Teil des Geldes von uns wieder. Frag mal bei deiner Krippe nach, die wissen das oft selbst ganz gut (und legen den Anforderungsbogen gleich dem Betreuungsvertrag bei).
Wirklich finanziell lohnen tut es sich für mich nicht, in meinem (akademischen!) Beruf wieder zu arbeiten - das meiste geht für TaMu/ Benzin drauf, aber meiner Seele und meinem Kopf (!!!) tut es unheimlich gut.

Man darf nur nicht vergleichen - was andere haben, was man selbst nicht hat, wie es anderen geht... das macht neidisch und Neid macht hässlich.

LG
Singa

Beitrag von angel2110 27.04.11 - 14:21 Uhr

Hallo.

Das mit einem Gehalt auskommen kann man nicht pauschal beantworten finde ich.
Denn jeder hat unterschiedlich hohe Fix-Kosten im Monat.

Ich habe mir das Elterngeld auf ein Jahr bezahlen lassen, bin aber länger zu Hause. Ohne unser Erspartes und meinen Mini-Job kämen wir aber mit einem Gehalt nicht aus, denn unsere monatlichen Kosten sind dafür zu hoch (oder das Gehalt von meinem Freund zu wenig ;-) )
Ich habe glücklicherweise den Vorteil dass meine Mama nicht mehr arbeitet und gerne ihre Zeit mit ihrer einzigen Enkelin verbringt (mein Papa lebt leider nicht mehr).

LG angel

Beitrag von widderbaby86 27.04.11 - 14:21 Uhr

Oh oh, ich sehe schon, falsche Frage gestellt... #schwitz
Also wir überlegen wirklich, diese Zeit mit "nur" einem Gehalt zu überbrücken... Ich würde gern drei Jahre daheim bleiben, geht aber nicht... Ich möchte nicht wegen jedem Euro zu meinem Freund rennen müssen, ich möchte auch "mein eigenes" Geld verdienen... Für diese Zeit würde es gehen, aber danach...

Beitrag von gslehrerin 27.04.11 - 14:29 Uhr

Wenn deine Mutter nicht jeden Tag aufpassen kann, kann sie denn an bestimmten Tagen aufpassen? Könntest du das mit der Einrichtung so arrangieren, dass die Kleine nur an den "nicht-Oma-Tagen" kommt?
Macht dein Chef das mit, dass du erst im September wiederkommst? Ich glaub, ich würde im April anfangen und die 4-5 Monate "ich arbeite nur für die KiTa" ertragen. unbedingt auch bei der Stadt nachfragen, welche finanzielle Unterstützung ihr für den Platz bekommen könnt, oft wird ein Teil der Kinderbetreuung übernommen.

LG
Susanne

Beitrag von mukmukk 27.04.11 - 14:38 Uhr

Hallo!

Hast Du das Elterngeld denn auf zwei Jahre splitten lassen? Ansonsten müsst Ihr ja ohnehin bereits ein Jahr von einem Gehalt leben.

Bei mir läuft das Elterngeld jetzt aus (war auf zwei Jahre verteilt) und wir haben den Kitaplatz auch erst zum August, d.h. es wären jetzt auch 5 Monate ohne "Einkommen" von mir (fange erst im September wieder an). Ich habe jetzt zur Überbrückung einen 400 Euro Job, das fängt das fehlende Elterngeld fast komplett auf - und Spaß macht der Job obendrein! ;-)

LG,
Steffi

Beitrag von schnuppelag 27.04.11 - 17:14 Uhr

Ich habe zuletzt im Februar Elterngeld bekommen, im August fange ich wieder an zu arbeiten. Seit März und bis zu meinem ersten regulären Einkommen Ende August steht uns nur ein Gehalt zur Verfügung (das meines Freundes). Es reicht, um diese paar Monate über die Runden zu kommen, wir brauchen auch unser gesamtes Erspartes auf ... aber länger wäre das keine zu ertragende Situation für uns.
Ich hab schon seit der Geburt kaum Geld für mich, die 67% Elterngeld reichten, um für das Nötigste aufzukommen.... ich will einfach nicht mehr jeden Groschen schauen müssen, den ich ausgebe. Und gerade jetzt die Zeit ist echt hart, weil wir überall kalkulieren müssen, was geht und was nicht. Aber Ende ist in Sicht ;-)

Was die Finanzen für KiGa und TaMu anbelangt - informiere dich nochmal beim Jugendamt. Auch private KiGas können unterstützt werden.

Beitrag von shorty23 27.04.11 - 17:20 Uhr

Hallo,

also ich denke, wenn ihr 5-6 Monate mit einem Gehalt überbrücken müsst, wird das schon hinhauen, ihr wisst das ja lange im Vorraus, dh ihr könnt ein bisschen was auf die Seite legen, vielleicht dann mal Urlaub "auf Balkonien" machen oder größere Anschaffungen werden vertagt auf nächstes Jahr. Oder vielleicht kann euch jemand aus der Familie ein bisschen unter die Arme greifen?

Wir würde auch mit einem Gehalt auskommen, aber das ist ja individuell sehr verschieden.

Alles Gute