Frage zur Nackenfaltenmessung

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von engel-2408 27.04.11 - 15:27 Uhr

Ich würde gerne wissen wie ihr das so handhabt. Lasst ihr die Nackenfalte messen? Lasst ihr dazu auch noch diese Blutabnahme machen oder verzichtet ihr ganz drauf. Ich bin 35 und meine Frauenärztin sagt ich sollte unbedingt die Nackenfalte messen lassen und dieses Blutscreening dazu auch. Kostet 150 Euro. Ich wollte gerne nur die Nackenfalte gemessen haben und wenn es da Auffälligkeiten gibt dann kann man ja immer noch weiterführende Untersuchungen machen. Aber sie sagt das sie mir die Nackenfalte alleine nicht misst weil dies nicht aussagekräftig wäre.

Beitrag von anyca 27.04.11 - 15:30 Uhr

Ich hab das mit 35 nicht machen lassen. Und grade der Bluttest gibt wohl sehr oft falschen Alarm.

Die Frage ist halt, willst Du bestimmte Behinderungen "ausschließen", sprich im Fall der Fälle das Kind noch abtreiben, oder nicht?

Beitrag von eisblume84 27.04.11 - 15:32 Uhr

Hallo,

würde denn das Ergebnis was dabei raus kommen kann für dich was ändern?
Also würdest du dein Kind abtreiben?

Ich finde diese Frage muss man sich stellen, egal in welchem Alter man ist. Ändert es für einen nichts, ist es völlig unnötig.

Dann gehe lieber in der 21 SSW zur FD um Organschäden und Fehlbildungen auszuschließen oder best möglichst drauf vorbereitet zu sein.

LG Julia

Beitrag von -zaubermaus- 27.04.11 - 15:40 Uhr

hallo,
ich könnte dir auch keinen Rat geben, wir haben es gerade jetzt bei unserer Freundin gesehen, da war die Nackenfalte (angeblich) auffällig und die Werte des Ersttrimesterscreenings auch, und man sagte ihr, dass das Kind mit großer Wahrscheinlichkeit behindert sein wird.
Erst eine FW untersuchung hat jetzt gezeigt, dass alles in Ordnung ist.

Das ist ja das blöde dran, du weist hinterher meist nicht mehr als vorher, weil das alles nur wahrscheinlichkeitsangaben sind und sie dir sagen wie hoch das Risiko einer Behinderung sein könnte, aber Gewissheit gibt dir das auch nicht.
Letztendlich ist das jedem selbst überlassen.
Wünsch dir alles Gute!

Beitrag von annibremen 27.04.11 - 15:42 Uhr

Ich (35) hab´s machen lassen, weil meine Kollegin gerade ein Kind mit Trisomie 21 bekommen hat, mehr oder weniger gar nicht darauf vorbereitet war und auch mehr schlecht als recht damit klarkommt. Darum wollte ich das im Falle eines Falles lieber so früh wie möglich wissen.

Abgetrieben hätte ich wohl trotzdem nicht - wobei ich sagen muss, dass ich das anders gesehen habe, bevor ich schwanger war. Da hab ich immer gesagt, ich möchte auf gar keinen Fall ein behindertes Kind.

Die NFM liefert aber ja auch kein 100 %iges Ergebnis. Wobei ich mir jetzt keine Sorgen mehr mache (Wahrscheinlichkeit 1:4600) und sicherlich etwas ruhiger geworden bin. Das kann ja dem Kind nicht schaden.

Muss letztlich wohl jeder selber wissen, ob er die Untersuchung machen lässt oder nicht. Ich würde es jederzeit wieder machen.

LG und alles Gute
Anni

Beitrag von biggi-777 27.04.11 - 15:45 Uhr

hallo,
ich bin jetzt 42 jahre und das ist mein 4 kind.
hab die nackenfalte...nicht machen lassen und mein arzt hat auch nicht gesagt es wäre besser das ich sie machen lassen soll.im genenteil er ist voll und ganz zufrieden wie sich der kleine entwickelt:-D

meiner meinung ist das doch nur geld macherei,früher hat sowas auch nicht gegeben!!!und habe jetzt schon soviel falsche ergebnisse gehört ich persönlich halte das für den volen schmarn ,aber das muss jede frau für sich selber entscheiden

lg biggi mit klein fruchtzwwerg 30+6 ssw#winke

Beitrag von julk 27.04.11 - 15:51 Uhr

Du musst echt überlegen, was ein negatives Ergebnis für Dich ändern würde. Wärst du dann zu einer Fruchtwasseruntersuchung und gegebenenfalls einer Abtreibung bereit. Nur dann macht es Sinn es machen zu lassen. Was viele Ärzte sagen - "Machen Sie es zur Beruhigung" ist BLödsinn, weil es dir ja gerade eben keiner sagen kann, ob es ein beruhigendes Ergebnis bringt. In der 1. SS habe ich mich auch bequatschen lassen und das Ergebnis war echt ok,, diesmal habe ich mich geweigert, weil ich zuviele negative Fälle kenne. sie hat dann unverschämterweise trotzdem draufgeschaut und angeblich zugfällig gesehen, dass es doch nicht so toll ist und ich doch die Blutuntersuchung machen sollte. als ich mich da weigerte, schickte sie mich zum genaueren Ultraschall in die Uniklinik und die fanden es keineswegs auffällig. Ich habe auch eine Feindiagnostik machen lassen in der 20. Woche und fand die wichtiger als diese Wahrscheinlichkeitswerte der Nackenfalte. Eine freundin von mir wollte es "auch zur Beruhigung" machen, lassen ein Blutwert war dann schlecht und es hieß unbedingt Fruchtwasseruntersuchung. Sie lehnte das ab, dann härte sie 20 Wochen lang, dass das Kind eine Trisomie 21, wenn nicht gleich 18 hätte, möglicherweise nicht mal die Minuten nach der Geburt überleben würde. Das Kind war immer viel zu klein - erst als sie dann in Woche 25 geholt wurde, sagte kurz zuvor die Krankenhausärztin " Ja, ihr Kind ist viel zu klein, aber wir gehen davon aus, dass es sich lediglich um eine schlechte Plazentafunktion handelt und ihr Kind topgesund ist. Der schlechte Blutwert ihrer Nackenfaltenuntersuchung würde eh am ehesten auf eine Plazentaunterfunktion hinweisen!!!! Und exakt das stellte sich nach der Geburt auch raus!!! Sehr, sehr leicht, musste aufgepappelt werden, aber eben kein Gendefekt, sondern durch die Plazenta bedingt. Das hatte 20 Wochen lang nie jemand gesagt, da hieß es nur Trisomie!!! Also wie gesagt, überlege Dir was Du mit dem Erghebnis anfangen würdest und alsse Dich zu nichts bedrängen... Im Übrigen ist das, meiner Erfahrung nach etwas was Du dann mit Kind eh lernen musst: Du musst entscheiden, nicht irgendjeamnd anderes.
Alles Gute Julk

Beitrag von engel-2408 27.04.11 - 16:10 Uhr

Viele vielen lieben Dank schon mal für Eure Antworten.

Beitrag von schlafmaus74 27.04.11 - 20:28 Uhr

ich bin 36 Jahre alt und hab die NFM machen lassen. habe diese nicht bezahlen müssen, da ich eine Überweisung von meiner FA gehabt habe. Den Bluttest ca40,00 € hätte ich selber zahlen müssen. Die FA in KKh habe ich wegen der Blutabnahme gefragt, wann sie diese macht, worauf der Hinweis von der FA !!!! kam, warten wir erstmal die Ultraschalluntersuchung ab und denn können wir immer noch entscheiden ob wir den Bluttest machen möchten. Mein Wert liegt bei 1:3460 also im grünen Bereich nach aussage der FA und der Bluttest würde das Ergebnis jetzt nicht mehr so doll nach oben ändern bzw. hält sie es nicht für nötig den zu machen, da sie mit der Entwicklung des Babys zufrieden war.

Wenn deine Fa es dir rät , dann frag sie warum bzw. ob sie dir nicht eine Überweisung ausstellen kann.

Beitrag von seinelady 27.04.11 - 16:16 Uhr

meiner meinung nach ist die NFM immer mit blutbild..
da bekommt man doch auch erst die ergebnisse wie hoch die chance ist..
ich habe sie machen lassen weil für uns feststand das wenn es anzeichen einer behinderung hat andere untersuchungen gemacht werden, da für uns ein leben mit einem behindertem kind nicht in frage gekommen wäre.
lieben gruß