Untersuchung wird nicht von der KK bezahlt!

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von seepferdchen1974 27.04.11 - 17:00 Uhr

Hallo,

ich habe mich mal echt über die Krankenkasse geärgert! Mein Sohn ha es nicht leicht, da er mehrere Handykaps hat! Er ist fast 10 Jahre alt, ist über 5 Jahre zur Logo gegangen, über 3 Jahre Ergo, er ging die ersten 2 Klasse in eine Sternenklasse, die nicht im Ort ist und mußte sich somit an neue Kinder und Lehrer gewöhnen, mußte die 2. Klasse wiederholen, wieder teileweise neue Lehrer und Kinder! Bei ihm wurde auch schon Legastenie und eine Rechtsschreibschwäche festgestellt!#augen

Nun sollte er untersucht werden, eine motodiagnostische Untersuchung! Bei Felix wurden schon 2 Klassenarbeiten nicht gewertet, da man seine Schrift nicht lesen konnte und er selber sein geschriebendes nicht vorlesen konnte, weil er es selber nicht lesen konnte! Indieser Untersuchung soll festgestellt werden, ob er motorische Defizite hat, um bei der Schule einen Nachteilsausgleich zu beantragen!

Diese Untersuchung kosten 100€! Doch die Dame am Telefon meinte: Legastenie, Rechtschreibschwäche und ähnliches sich keine "KRANKHEITEN", daher würden ie Kosten für solche Untersuchungen nicht übernohmen!#schmoll

Wir versuchen alles, damit des meinem Sohn "leichter" gemacht wird und er hat sich dieses Schicksal ja auch nicht ausgesucht und dann werden uns immer Steine in den Weg gelegt!!!

Weiß jemand von euch, ob man die Untersuchung woanders einreichen kann? Wir beziehen Kinderschlag oder kann man es woanders noch versuchen?

LG Tanja#winke

Beitrag von tagpfauenauge 27.04.11 - 17:34 Uhr

Hi,

ich kann gut verstehen, daß dich das ärgert. Wie du schon schreibst, Felix hat ja nicht mit Absicht diese Benachteiligungen - um euch zu ärgern. :-[

Ich denke allerdings, da kann man nichts machen. Die KK sparen und sparen und ständig wird etwas aus dem Katalog gestrichen.

Gutes Beispiel: Er wird Null zu Brillen dazugezahlt, eine Sehschwäche ist keine Krankheit. HALLO?!!#schock Sehen zu können ist also nicht wichtig?!! Ist klar, braucht man ja kaum. #klatsch

Wirst es wohl selbst zahlen müssen, ist ja nicht so viel zum Glück. :-) Auf jeden Fall würde ich den Beleg mit der Einkommensteuererklärung einreichen. Mehr als wegstreichen kann es der Finanzbeamte nicht und vielleicht klappt es ja!

vg

Beitrag von duchovny 27.04.11 - 17:37 Uhr

Ich MEINE mal gelesen oder gehört zu haben, dass das Jugendamt da helfen kann bzw. die Zahlung für Legastenietherapien da beantragt werden können!

Auch wenn nicht, ich denke das Jugendamt ist eine gute Anlaufstelle um dir evtl. Hilfe holen zu können. Bzw. die dir sagen werden können, wie du wo und was machen kannst! Oder Anlaufstellen nennen können!

Mein Sohn hat eine mundmotorische Schwäche, deswegen ging er in einen Integrativen KiGa, die Kosten dafür wurden von dort bzw. von einem anhängenden Dienst (?) getragen!

Mein Sohn geht in eine private Schule wegen seiner Sprachstörung, diese wird vom staatlichen Schulamt getragen! Dort werden, damit die Kinder mit dem Schreiben richtig sprechen lernen, die erste Klasse in zwei Jahre gestreckt. Mein Sohn beendet jetzt den 2. Teil der ersten Klasse und sein Sprachdefizit ist fast weg!

GGLG

Beitrag von delfinchen 27.04.11 - 21:02 Uhr

Legasthenie UND Rechtschreibschwäche????
Man hat entweder das eine oder das andere. Vielleicht meinst du eine Dyskalkulie?

Bei einer Legasthenie zahlt u.U. das Jugendamt eine entsprechende Therapie.

LG,
delfinchen