KV beeinflusst ihn negativ

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Forum: Allein erziehend

Als Alleinerziehende selbstbestimmt zu leben hat Vorteile, andererseits ist es oft sehr anstrengend, den täglichen Herausforderungen allein zu begegnen. In diesem Forum findet ihr die Hilfe und Unterstützung von Frauen, die in einer ähnlichen Situation sind.

Beitrag von xxxxxx 27.04.11 - 17:24 Uhr

Hallo,

mein Mann und ich haben das Gefühl, dass mein Ex den Kleinen (5,5) beeinflusst. z.B. dass dieser bei uns nichts erzählen soll wenn er vom WE wiederkommt.
Wenn wir fragen wie es ihm gefallen hat und was er gemacht hat (nett! nicht im Ausfragestil) kommt rein gar nichts.
Aber laut KV spricht er dort viel von uns. Das kommt uns etwas komisch vor.

KV hat sich damals (SS) gegen eine Familie entschieden und wollte, das ich abtreibe. Seit der Geburt kümmert er sich intensiv. Es gab dann noch 2 x die Situation ob wir doch als Familie leben, aber er hat sich beide male wieder gegen uns entschieden. Ich habe geheiratet und noch ein Kind bekommen.

Letzten Sommer haben mein Mann und ich uns nach reiflicher Überlegung (3 Jahre) dazu entschlossen, dass ich meinen Doppelnamen ablege und wir ihn einbenennen. Nun heißen wir seitdem alle 4 gleich.

KV hat ihn jetzt diesbezüglich aufgeklärt.
Der Kleine hat mir heute morgen erzählt, er habe einen Doppelnamen. Ich verneinte und er bestand außer sich darauf, dass ihm das KV so erzählt habe und dass eben dann auch so sei. Also habe ich mich gezwungen gesehen, ihm das zu erklären: dass wir beide zuerst alleine gewohnt haben und XY hießen. Dass ich dann geheiratet habe und so hieße und die anderen so und er so. Dass wir das letztes Jahr geändert haben und jetzt alle gleich heißen.
Er hat es nicht wirklich verstanden.

Daraufhin habe ich meinen Ex angesprochen und es passierte das, was immer passiert:

1. er streitet alles ab, wie ich denn auf ihn komme

2. Er sagt, ich soll nicht alles glauben, was Kinder in dem Alter erzählen

3. Er gibt es teilweise zu, sagt aber sofort, was denn dabei sein soll, er war doch nur ehrlich. Sie wären da irgendwie drauf gekommen und dann hat er ihm halt gesagt, dass es früher anders hieß

Ich meinte, das hätte er gar nicht machen müssen. Wozu? Wie soll ein 5jähriger den Vorgang einer Einbenennung und das drumherum verstehen?

So laufen alle Gespräche ab, deswegen ist es extrem schwierig und ich vermeide es eigentlich.

Was meint ihr?

Viele Grüße
:-)

Beitrag von ajl138 27.04.11 - 18:19 Uhr

Wieso sprichst du den Ex denn überhaupt darauf an?

Und wieso sollte einem 5-jährigem sowas denn nicht erklärt werden?
Auch wenn er das nicht auf Anhieb alles sofort versteht,macht man doch nicht so ein Geheimnis draus.

Das Beispiel was du hier gegeben hast fällt für mich nicht unter negative Beeinflußung

Beitrag von janamausi 28.04.11 - 10:17 Uhr

Hallo,

ich würde das alles nicht so eng sehen. Meine Tochter hatte auch mal eine Phase, wo es um die Nachnamen ging (meine Tochter heißt so wie ich). Meine Tochter meinte dann auch, dass sie ja das Kind vom Papa ist und dann auch so heißen muss wie Papa :-)

Wenn man sie eine zeitlang gefragt hat wie sie hieß, meinte sie auch sie heißt so wie ihr Papa und auch wie ich.

Ich sehe auch nicht, dass dein Ex euer Kind negativ beeinflusst. Und warum soll man ein Kind nichts erklären?

Wenn meine Tochter vom Papa-Wochenende kommt, frag ich auch immer "und wars schön?" und entweder erzählt sie mir dann was oder nicht. Aber ich würde auch nie fragen, was sie gemacht haben. Sie muss es ja auch nicht erzählen. Kinder erzählen doch oftmals nichts (auch vom Kiga etc). Frag doch dein Kind einfach nicht was er gemacht hat, dann kommt er auch nicht in die Zwickmühle das er nichts erzählen darf (falls es so ist).

LG janamausi