Beziehung zerstören?

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Forum: Partnerschaft

Eine dauerhafte Partnerschaft ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Lust und Frust liegen da oft nah beieinander. Hier könnt ihr offen ausdrücken, was euch innerlich bewegt.

Beitrag von ullalaaaa 27.04.11 - 18:25 Uhr

Liebe Gemeinde,
meine Frage ist an euch: hat jemand mal euere Beziehung zerstört?
Warum? Hat es versucht? Wie, und was ist daraus geworden?
Oder habt gar ihr mal eine Beziehung zerstört?
Was waren euere Beweggründe?
Ich frage deshalb, weil ich das Gefühl nicht loswerde, das jemand meine Bezihung zerstören will.
Ich danke schonmal für Antworten!

Beitrag von seelenspiegel 27.04.11 - 18:28 Uhr

In meinen Augen gibt es so etwas nicht.

Eine intakte Beziehung lässt sich nicht durch jemand drittes kaputt machen.

Wenn also sich jemand mit an den Zweiertisch setzt, hat schon vorher etwas gravierend nicht gestimmt, und man setzt dann gerne den Focus auf diese Person, der man genauso gerne die Schuld an allem gibt.....dem ist aber nicht so !

Beitrag von ulalla 27.04.11 - 18:38 Uhr

*Intakt`*sieht anders aus.
:-(

Beitrag von babe2006 27.04.11 - 18:47 Uhr

wenn die Beziehung nicht Intakt ist, ist es keine mehr!

Beitrag von babe2006 27.04.11 - 18:48 Uhr

bzw, dann gibt es ja sowieso nichts mehr zu zerstören...

Beitrag von .neo 28.04.11 - 06:19 Uhr

Denk mal über den Begriff "intakt" nach.

Beitrag von .neo 27.04.11 - 18:51 Uhr

Was ist denn eine intakte Beziehung? Die dürfte dann keine Höhen und Tiefen haben, in der man sich auch mal voneinander entfernt.

Letzteres habe ich noch nie erlebt. Außer Lethargie auf beiden Seiten, sprich ein Dauertief.

Beitrag von seelenspiegel 28.04.11 - 01:05 Uhr

Höhen und Tiefen gehören immer dazu, oder gehst Du Dir gleich jemanden aufreissen, nur weil zu Hause mal Zoff im Karton ist??

Streiten ist eine Kunstform die gelernt werden muss. Niemand "beherrscht" das von Anfang an....und auch ist ein Streit bei jedem Menschen anders.

Eine intakte Beziehung definiert sich weder durch seeliges Dauergrinsen auf den Gesichtern der "Teilnehmer" noch durch fliegende Teller und Tassen und die Versöhnung hinterher, sondern durch eine gesunde Mischung aus beidem, sowie der Fähigkeit und dem Willen miteinander reden zu können.

Und voneinander entfernen ist nicht schlimm, solange man auch wieder aufeinander zugeht.

Beitrag von wunder_bar 28.04.11 - 01:49 Uhr

Vollkommen richtig.
.neo scheinen die Farben verloren gegangen zu sein, da ist immer nur schwarz und weiß.

Beitrag von .neo 28.04.11 - 06:17 Uhr

" scheinen die Farben verloren gegangen zu sein, da ist immer nur schwarz und weiß."

Vielleicht ist dir ein Teil Deiner Wahrnehmung verloren gegangen.

Beitrag von .neo 28.04.11 - 06:16 Uhr

Das war nicht meine Vorstellung von Höhen und Tiefen. Ich denke an andere, ernsthafte Krisen. Wenn jemand in einer solchen steckt, mag die Beziehung Deiner Definition noch intakt sein, ist aber anfällig.

Und wenn man in einer solchen Phase einen potentiell neuen Partner kennen lernt, lässt man sich vielleicht darauf ein. Was sonst nicht machen würde.

Beitrag von seelenspiegel 28.04.11 - 09:05 Uhr

Das hat dann aber in meinen Augen eben schon nichts mehr mit intakt zu tun wenn so etwas passiert.......davon reden wir ja.

Beitrag von .neo 28.04.11 - 09:23 Uhr

Nein. Du hast ursprünglich geschrieben "Eine intakte Beziehung lässt sich nicht durch jemand drittes kaputt machen. "

Meine Definition von "intakt" ist eine andere. Auch wenn eine Beziehung etwas angeknackst ist, mag sie noch intakt sein. Aber anfällig, wie ich es beschrieb.

Ich habe aber nichts dagegen, dass Du das anders definierst.

Meiner Meinung nach impliziert Deine oben zitierte Aussage, dass die Partner auch so integer sein müssen, dass sie gegen diese Verlockungen in schwierigen Phasen resistent sind. Sind dann intakte Beziehungen nur mit diesen Charaktereigenschaften möglich?

Beitrag von seelenspiegel 28.04.11 - 10:22 Uhr

<<< Sind dann intakte Beziehungen nur mit diesen Charaktereigenschaften möglich?>>>

Nein, das hat aber dann wiederum mit anderen Charaktereigenschaften zu tun, wie Vertrauen und Offenheit....

Du hast mich schon richtig zitiert .... aber Du setzt die Betonung falsch. Richte Dein Augenmerk mal auf den letzten Teil des Satzes anstatt Wortklaubereien zu veranstalten.

Was bedeutet es eine Beziehung kaputt zu machen?

Beitrag von .neo 28.04.11 - 14:34 Uhr

Das ist keine Wortklauberei. Wenn "intakt" das einzige Attribut dieser Beziehung ist, muss ich mich darauf beziehen.

Wenn ich den Focus auf den letzten Teil des Satzes lege, komme ich zu keinem anderen Ergebnis.

Wenn ich Dich richtig verstehe, kann man eine Beziehung nur selbst zerstören? Kein Dritter?

Beitrag von seelenspiegel 28.04.11 - 15:03 Uhr

Darauf wollte ich zwar nicht hinaus, aber auch ein interessanter Ansatz, denn im Prinzip ist es in der Tat so.

Beitrag von .neo 28.04.11 - 20:24 Uhr

Ich kann durchaus damit leben, wenn wir hier unterschiedlicher Meinung sind.

Beitrag von umsche 27.04.11 - 19:54 Uhr

Es gibt in jeder Beziehung mal Krisen und wenn in so einem "schwachen" Moment jemand versucht, in die Beziehung einzudringen, hat er vielleicht ein leichtes Spiel. Würde keiner von außen eindringen, wäre die Krise vielleicht überwindbar und das Paar bliebe ein Paar.

Beitrag von ullallaaaa 27.04.11 - 19:01 Uhr

...irgendwie redet ihr an mir vorbei...:-(

Beitrag von gh1954 27.04.11 - 19:06 Uhr

Vielleicht solltest du dich deutlicher artikulieren.

Woraus schließt du, dass jemand deine Beziehung zerstören will?

Beitrag von ulallalal 27.04.11 - 19:12 Uhr

ich bin mit einem mann zusammen, der seine Frau und seine 2 Kinder für mich verlassen hat.
Ich bekomme smsen unbekannterweise das er mich betrügt.
Er schwürt auf seine Kinder das er das nicht tut...
Ich bin einfach nur traurig.

Beitrag von gh1954 27.04.11 - 19:16 Uhr

Dann ist dein mangelndes Vertrauen das Problem.

Beitrag von taipane 27.04.11 - 20:28 Uhr

Vielleicht ist es seine Exfrau, die ein wenig Verunsicherung reinbringen möchte?
So aus Rache, aber das ist nur eine Theorie.

Beitrag von malschwarz 28.04.11 - 07:33 Uhr

huhu, im ersten moment dachte ich das ich dich kenne.

denn...mein ex hat mich für eine frau verlassen und ich war damals schwanger. sie dachte es ist alles schick danach. aber war es nicht.

ich hab ihr dann im sommer 2010 hinweise gegeben das er sie betrügt und sie glabte mir kein wort. er hat zum schluss nur gestanden das wir uns geküsst hätten. war natürlich viel mehr, aber das gestand er ihr nicht.

und jetzt hatte ich mich vor paar tagen doch entschlossen das ganze richtig aufzudecken. denn immerhin ist der kleine zwischen den fronten und eine friedliche lösung war nicht in sicht.

hab ihr per mail die wahrheit geschrieben und was ist ? sie ist so naiv und glaubt das ich mir das ausdenke, das ich mit ihm 3 jahre was hab ( hatte ! ) und glaubt wie du auch das ich die beziehung zerstören will.

meiner schwört auch das er nix getan hat und ich sei die jenige die rumlügt. ja und sie glaubt es das alles schick ist. au man, hat er sie gut im griff das er selbst jetzt seinen arsch retten kann. ich hab mir eingestanden das alles mist war was ich gemacht hab und ich einfach nur will, das der ganze spuk nen ende hat. und eben durch den kleinen es anders nicht ginge. mit schweigen kamen wir nicht weiter, das gab nur ärger immer. ohne den kleinen hätte ich vielleicht geschwiegen.

meine antwort gefällt dir bestimmt nicht, weil das bestätigt deine angst. jedenfalls ist es in meinem fall wahr das der mann sie betrügt .. und das 3 jahre lang ( bis januar letzte mal, danach wollte ich nicht mehr ).

Beitrag von mauseannie 28.04.11 - 10:48 Uhr

Na dann weisst Du doch wie man eine Beziehung zerstoert. Dann kannst Du Dir Deine Frage ja grad selbst beantworten.
Ach ja, Karma ist doch toll.

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