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Forum: Kinderwunsch

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Beitrag von seltsam-eben 27.04.11 - 18:28 Uhr

Was ich hier noch als Thema vermisse ist die ernorme Verantwortung, die mit dem Kinderwunsch einhergeht. Ich habe hier und da echt Panik, daß ich der Verantwortung ein Kind zu haben nicht gerecht werden könnte.
Die Entscheidung nicht mehr zu verhüten haben wir lange hinausgezögert.
Hier klingt das alles so leicht - schwups ich wünsche mir ein Kind. Die lebenslange Verantwortung (zumindest 18 Jahre), nie mehr nur allein zu sein- wie geht es euch mit dieser Vorstellung?

Beitrag von carobienchen2512 27.04.11 - 18:50 Uhr

hey #winke

also wenn ich mir tagtäglich über die dinge gedanken machen würde, für welche ich verantwortung trage, würde ich meines lebens nicht mehr froh werden. habe tagtäglich verantwortung für menschenleben zu tragen.....
natürlich ist ein kind eine große verantwortung, die man nicht einfach mal so beiseite schieben kann, wenn einem alles zu viel wird, aaaaaber es ist was wundervolles #verliebt man muss an diese verantwortung mit einer richtigen portion positiven denkens rangehen, dann schwupst es ganz von alleine ;-)

wünsche dir ne menge positive einstellung zu diesem wunsch und mach dir nicht zu viel gedanken über das "was ist wenn".....

viel glück #klee

Beitrag von noiram78 27.04.11 - 18:52 Uhr

Hi, ich finde, du hast schon recht.
Grundsätzlich denke ich schon, dass ich dem gewachsen sein werde (immerhin bin ich Erzieherin, da sollte man Kinder "erziehen" können #rofl)
Mir geht es aber so, wenn ich im Fernsehen, die Familien sehe, wo es eben nicht läuft, Kind geht nicht zur Schule, falsche Freunde, Alkohol oder Drogen....
da habe ich schon Angst und frage mich, wie schafft man es, dass sein eigenes Kind auf dem richtigen Weg bleibt und ein gutes Verhältnis zu den Eltern-also zu mir und meinem Partner- behählt usw.....

Ich glaube, diese Ängste haben alle hier - jedoch bin ich mir dessen Ängste bewußt und möchte trotzdem unbedingt Nachwuchs!!!!

Ich wünsche Dir viel Glück und nicht zu viele Ängste!!
Lg

Beitrag von seltsam-eben 28.04.11 - 18:26 Uhr

Danke für die aufmunternden Worte :-)

Beitrag von kris411 27.04.11 - 19:26 Uhr

Ich hatte 2008 großen Respekt vor der Aufgabe, die eigentliche Entscheidung für ein Kind war bei uns auch keine rationale, sondern eine emotionale.
Und von all den Dingen, die ich mir vorgenommen hab sind nur ein paar geblieben. Ich versuch keine perfekte Mama zu sein, ich versuch so gut zu sein wie ich kann. Auch Mamas haben ihre Grenzen.
Vorbereitung ist immer gut, aber was tatsächlich mit Dir, Deinem Leben und Deiner Partnerschaft nach der Geburt passiert kannst Du nicht vorher wissen - da kannst Du planen wie Du willst.
Und das Schöne ist, dass man ja wirklich klein anfängt. In der Schwangerschaft schon mal die Rahmenbedingungen organisieren, in den Wochen nach der Geburt zeigt Dir die Hebamme alles mögliche (such Dir eine bei der Du Dich wohlfühlst)...Du kannst langsam hineinwachsen.
Und die werden so schnell selbstständig. Auf einmal kommt der Moment, da spielen die mit sich oder anderen Kindern und Du bist abgeschrieben. So gibts schon weit vor dem 18. immer größer werdende Inseln, wo Du mit Dir alleine bzw. ohne Kind bist.

Lass es auf Dich zukommen, don´t panic! Neben all der Verantwortung ist es einfach klasse mit so einem Zwerg - ganz emotional betrachtet;-)