Osteopathie bei unruhigem Baby

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Beitrag von -enie- 27.04.11 - 20:18 Uhr

Hallo,

unser Kleiner ist jetzt fünf Wochen alt und sobald er wach ist schreit er. Er wacht schon schreiend auf, sobald man ihn hochnimmt beruhigt er sich doch nach kurzer Zeit geht dann das Schreien auch auf dem Arm los. Selbst gewickelt und gefüttert bekommt er diese Schreiattacken. Treppen laufen hilft meist und er schläft dann irgendwann ein aber sobald man ihn weglegt ist er sofort wieder wach und das Ganze geht von vorne los. Bei der U3 gestern hat die Ärztin festgestellt, dass er den Kopf lieber nur nach links dreht und die andere Seite eher meidet, was mir auch schon aufgefallen ist. Meine Hebamme hat mir nun heute eine Osteopathin empfohlen, die Cranio Sacrale durchführt. Hat da jemand Erfahrung mit und kann mir ein bisschen berichten, was da gemacht wird, ob es geholfen hat oder wie ich meinem armen kleinen Zwerg sonst noch helfen kann? Bin über jeden Post dankbar!!

Viele Grüße von einer relativ verzweifelten Enie!

Beitrag von kanojak2011 27.04.11 - 20:35 Uhr

Das Problem ist, dass dahinter Blockaden stecken..

ICh finde es eher besser, sie werden manual gelost (Chiropaktiker) und dann kann ruhig ein Osteopathe daran. Je langer du wartest, desto schlimmere gesundheitliche Folgen kann es haben.

Die Einseitigkeit heisst praktisch, dass auch die eine Gehirnhalfte uberweigend arbeitet. Spater setzt es sich nur mit ,,greifen mit einer Hand´´ etc. Wenn es schon so fruh so einduetig ist, dann kannst du dir dein Schreien schnell ersparen, wenn ihr da was macht.

Ich habe so blode geschichte hinter mir. Sie fing mit einem Schreibabyx aus ahnlichem Grund. Ich hatte nur keine tolle Arztin ,die es erkannte. Wir stellten fest, sie schaut einseitig, dann war es schon einsieitiges Greifen... etc.

Wenn es ein guter Osteopathe ist, der auf Sauglinge !!!!! spezialisiert ist, dann wurde ich es sofort wahrnehmen...

Weisst du ,wie wir wegen so einem Problem endeten...schau mal www.cranioform.de, es fing wie bei euch....und da man am Anfang nicht zugig genug war, hat sie jetzt š Jahre spater immer noch MOTORISCHE PROBLEME...wegen so einer bekloppten BLockade..

Ja, wir hatten eine KG mit Cranio und zwar4 Monate. Sie half uns damals das aufzuholen, was wir hinterher waren. Der Kopf formte sich bischen, die Einseitigkeit verschwand aber die BLockade blieb..

Alles lie#winkebe

Beitrag von familyportrait 27.04.11 - 20:56 Uhr

Hallo,
ich war mit allen meinen 3 Töchtern bei einer Osteopathin und auch selbst schon. Eine Tochter war knapp 3 Monate alt und hatte bereits einen leicht deformierten KOpf - konnte aber glücklicherweise noch rechtzeitig behandelt werden und sieht man heute (3,5 Jahre) gar nicht mehr. Die andere Tochter kam mit 4 Monaten hin, da sie nicht auf dem Bauch liegen mochte. nach der Behandlung hatte sich das dann schlagartig geändert.
Mit unserer Jüngsten war ich schon mit 5 Wochen bei der Osteopathin und dann wieder mit 4 Monaten, weil sie ebenfalls nie auf dem Bauch liegen mochte. Auch hier änderte es sich schlagartig.

Die Behandlung ist völlig schmerzfrei (ich weiß das, weil ich selbst auch schon behandelt wurde). Die Osteopathin führt das kind quasi ein zweites Mal durch die Geburt und "berichtigt" durch die Geburt bedingte Haltungsschäden. Das kann beim Kind dazu führen, daß es mal kurz weint, ist aber nicht dramatisch.

Ich würde jeder Mutter empfehlen, mit Neugeborenen gleich zum Osteopathen zu gehen.

LG Kathrin

Beitrag von mick68 27.04.11 - 23:19 Uhr

hi,

wir hatten genau das gleiche problem. es fing so ab der dritten woche an und hört einfach nicht auf.

ich war aus diesem grunde bei einer osteopathin und die meinte, die kleine hat nix, was man korrigieren könnte. die schädelplatten sind okay und die hws auch. sie hat dann etwas an ihr rumgebogen und ich fragte sie, was sie da tut. sie meinte, sie hätte sie jetzt "in ihre mitte" gebracht.

ich frage mich, was sie damit meinte. ich dachte, sie würde dann entspannter sein, aber seither weint sie mehr als vorher, ist völlig unentspannt und zappelig. ich hoffe jetzt, dass es nach noch einem monat besser wird. mein kinderarzt meinte, dass sei bei einigen neugeborenen einfach mal total normal. dann war ich vorgestern in der rettungsstelle, weil ich das gebrüll nicht mehr ausgehalten hatte und dachte, die kleine hätte übelste schmerzen, aber auch hier meinte der kinderarzt vom dienst, dass ich mich damit abfinden muss. die kleine ist gesund, der bauch ist weich. er sagte zu mir, dass das noch öfter vorkommen wird und ich mich einfach damit arrangieren soll.

das werde ich dann tun. :-)

viel glück noch! lg mick