Frage für Freundin : Stillen nach dem 6. Monat und Eisen

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. 

Beitrag von beckie83 27.04.11 - 20:40 Uhr

Hallo #winke

meine Freundin möchte gerne auch nach dem 6. Monat noch voll stillen.
Nun steht in den ganzen Büchern die wir haben das ein Baby nach dem 6. Monat Eisen braucht.
MUSS sie ihrer Maus dann also irgendwas geben das Eisenhaltig ist, oder reicht es aus wenn sie weiter stillt?

Ab wann sollte man denn spätestens mit der Beikost beginnen?

Fragen die ich ihr leider nicht beantworten kann.

Danke wenn Ihr mir da helfen könnt :-)

Beitrag von meioni 27.04.11 - 20:48 Uhr

hallo also ich kann dir von meinen erfahrungen erzählen, meine große habe ich 7 monate voll gestillt, und den kleinen sogar 10,5 monate voll!!! er wollte partou nix anderes, was mich aber auch nicht weiter gestört hat. es war eine wunderschlne zeit. jetzt ist er 15 monate und wir stillen noch abends vorm/ beim einschalfen. den beiden hat es an nichts gefehlt und ich mußte auch nich tzusätzlich eisen etc nehmen. ich habe gnaz normal und gesund gegessen.
zwar ist es so das mein kleiner untergewicht hat, aber das wird an etwas anderem liegen, denn es wird gerade unteruscht denn auch durch das normale essen hat sich da nichts verändert. ich finde es toll was deine freundin möchte, ich weiß das ich es auch immer wieder so lange machen werde ;-)



meioni mit motte 3,5 jahre und muckel 15 monate

Beitrag von kiba29 27.04.11 - 20:48 Uhr

Hallo!

In der Muttermolch ist eigentlich alles drin, was das Baby so braucht.
Allerdings reicht es manchen Babys je älter sie werden nicht mehr nur destillt zu werden. Die Neugier nimmt zu, was Mama und Papa denn so essen, was man sich alles in den Mund stecken kann etc...
Man kann ruhigen Gewissens nach dem 6. Mon. mit Beikost anfangen. Das heißt ja auch nicht, dass das Kind von einem auf den anderen Tag nur noch Brei ißt und keine MuMi mehr trinkt. Die Mahlzeiten werden mit und mit ersetzt und darüber vergehen Monate.
Ich fände es auch schade, dem Kind die Faszination Nahrungsmittel vorzuenthalten. Je früher man beginnt umso leichter klappt es auch.
Hoffe ich konnte dir ein bißchen helfen.
LG Kira

Beitrag von uta27 27.04.11 - 20:54 Uhr

Hi!
Das Eisen, was in der Muttermilch vorhanden ist, reicht völlig aus, wenn die Mutter sich vernünftig und ausgewogen ernährt!
Die Bioverfügbarkeit ist eine ganz andere, als zusätzliches Eisen.
Ich habe meine 3 Kinder alle ca. 1 Jahr vollgestillt und bis zum 2.LJ noch sehr viel gestillt, erst danach weniger.
Kein Kind hatte Mangelerscheinungen!

Hier noch tolle Sachen zum nachlesen:
http://famipoint.com/p.die_maer_vom_eisenmangel_bei_babys.html

http://www.privatgeburt.de/forum/viewtopic.php?f=10&t=1278

Das Handbuch für die stillende Mutter. Hrsg. von der La Leche Liga Schweiz. 3. Ausgabe, 1. Auflage 2004.
Ich zitiere mal einen kleinen Ausschnitt von Seite 312:
"(Pisacane 1995): In der Muttermilch gibt es zwei spezielle Proteine (Laktoferrin und Transferrin), die das Eisen aufnehmen und im Verdauungstrakt des Babys binden. Damit wird den schädlichen Bakterien im Darm das Eisen entzogen, das diese für ihr Wachstum benötigen. Wird nun mehr Eisen zugeführt, werden diese Proteine überfordert und die schädlichen Bakterien können sich ungehindert vermehren."

Liebe Grüße, Uta

Beitrag von kaka86 27.04.11 - 22:26 Uhr

Ich habe bei meiner Tochter leider nicht so lange voll gestillt, habe es aber diesmal (bin jetzz in der 32.SSW) definitiv vor!!!

Du musst mal schauen, wer solche Studien finanziert!?
Meist sind es Lebensmittelfirmen, die Babynahrung vertreiben! Das die besonders bezug auf langes Vollzeitstillen nehmen, ist klar, denn die verdienen ihr Geld mit dem, was viele Eltern in der Zeit nach dem Stillen füttern!

So ist es mit ganz vielen Studien und allg verbreiteten Annahmen!
Das die Pulvermilchhersteller "offiziell" fürs Stillen werben, machen sie auch nur, weil sie gesetzlich dazu verpflichtet sind!

Viele Kinder nehmen mit 6 Monaten noch gar keine Beikost an, ohne dass man sich gleich Sorgen macht, oder die Kinder Mangelerscheinungen haben!

LG
Carina

Beitrag von sarahjane 27.04.11 - 23:35 Uhr

Zitat:"meine Freundin möchte gerne auch nach dem 6. Monat noch voll stillen."

Dabei sollte sie jedoch die Bedürfnisse ihres Kindes achten.

Und ja: Nach dem 6. Lebensmonat sind die Eisenreserven des Babys nahezu erschöpft, und es ist ratsam, mit 7 Monaten B(r)eikost einzuführen (langsam, schonend, mit viel Liebe und Geduld).

Beitrag von muehlie 28.04.11 - 08:48 Uhr

Blödsinn! So langsam solltest sogar DU es mal begriffen haben. #aerger

Beitrag von amelie10 28.04.11 - 09:52 Uhr

Ich muss nur den Text lesen... dann weiß ich schon wer ihn geschrieben hat ohne vorher zu schauen!! #augen