Irgendwie sind doch noch alle raus gekommen Grrrrrr.....

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Forum: Geburt & Wochenbett

Die Geburt deines Kindes rückt näher und es tauchen immer noch neue Fragen auf? Du hast gerade entbunden und ganz spezielle Fragen in dieser besonderen Situation? Hier ist der Ort für alle Fragen rund um Geburt und Wochenbett.

Beitrag von caro1011 27.04.11 - 22:06 Uhr

#heul Hallo Mädls
Soviele hier haben Angst vor der Geburt oder vor der 2. wie ich. Diese Sätze sind echt fuuuuuuuuurchtbar, dass haben schon soviele geschafft und ist es rein gekommen muss es auch wieder raus. Und du wußtest doch was auf dich zu kommt - hast es ja schon einmal erlebt. Wieso bekommst du denn dann überhaupt nochmal ein Kind?

Warum? Weil es nichts schöneres gibt als Kinder zu habe! Ich weiß allerdings das das Entbinden nicht zu den schönsten Sachen der Welt gehört!

#heul Am ANFANG hatte ich auch keine Angst - aber JETZT jeden Tag mehr!!! #zitter

Vielleicht kennt ja jemand tröstende Sätze, ohne das ichs bös mein aber die oben genannten finde ich jedesmal wieder :-[ und nicht gerade aufmunternd.

Lg Caro

Beitrag von derhimmelmusswarten 27.04.11 - 22:15 Uhr

Mir geht es genauso wie dir. Vor allem wegen der Schmerzen. Die habe ich so furchtbar schlimm in Erinnerung. Und, weil meine 1. Geburt kompliziert war. Solche Sprüche können nur Mütter bringen, die wie der "Alien" von Bettnachbarin, die ich hatte, nach der Geburt angefahren werden, aus dem Bett springen und erstmal duschen gehen.

Ich hatte das volle Programm: 2 Hebammen, 3 Ärztinnen, Saugglocke und nachts standen 2 Ärztinnen an meinem Bett, die mir sagten, dass es meiner Tochter sehr schlecht geht und sie nicht wissen, ob sie überlebt. DA soll man dann keine Angst vor der 2. Geburt haben....

Beitrag von maeusekrieger 29.04.11 - 09:50 Uhr

Hi,
ich hatte auch so eine neben mir. Hat eine Einleitung bekommen und ist dann zu mir ins Zimmer Mittagessen gekommen (mit MuMu 6cm) - ich dachte ich spinne. Direkt nach der Geburt wollte sie schon heim, aber die Ärzte meinten sie solle wenigstens über Nacht bleiben. Und man selbst liegt da und alles tut einem weh, rühren kann man sich nicht... Das hat mir auch zugesetzt...
lg maeusekrieger

Beitrag von kleineelena 27.04.11 - 22:15 Uhr

#rofl

Du wirst es schaffen,
du wirst es ganz toll machen,
wir denken an dich in den schweren Stunden,
du wirst ein wundervolles Geschenk in den Armen halten dürfen.

So, mehr Aufmunterung fällt mir nicht ein.

AAAAAAAAAAAALLLLLLLLLLEEEEEEEESSSSSS Gute

P.S. Mir persönlich hat es eigentlich geholfen zu denken "es haben schon so viele vor dir geschafft und du kriegst das auch hin!".

Beitrag von caro1011 27.04.11 - 22:21 Uhr

Es hatte nicht jede das Glück relativ schmerzfrei und schnell zu entbinden - aber danke!!!!

Beitrag von kleineelena 27.04.11 - 22:25 Uhr

mhhh, sorry war wirklich nicht bös gemeint.

Beitrag von rmwib 28.04.11 - 08:25 Uhr

>>P.S. Mir persönlich hat es eigentlich geholfen zu denken "es haben schon so viele vor dir geschafft und du kriegst das auch hin!"

Das hab ich mir auch immer gedacht. Und das hat mich halbwegs beruhigt, ich hab mir immer klar gemacht, dass JEDER Mensch der mir über den Weg läuft von einer Frau geboren wurde. Und hier rennen ziemlich viele rum #schein Ich hatte auch Angst/Respekt vor der Geburt, vor allem weil man ja auch nicht weiß, was auf einen zukommt #schwitz aber das gehört halt dazu. Und ich denk mal, die Angst davor auch.

Beitrag von kleineelena 28.04.11 - 08:46 Uhr

>>JEDER Mensch der mir über den Weg läuft von einer Frau geboren wurde. Und hier rennen ziemlich viele rum<< #rofl
Danke.

Mein erster Beitrag war wirklich nicht böse gemeint, aber was nützen Worte wie "mir gings auch so...". Sie selbst muß da durch, klar ist es beim 2. was anderes, wenn die 1. Geburt nicht so toll war, aber es kann doch auch alles nach ihren Wünschen und Vorstellungen ablaufen.
Und ja, ich hatte natürlich auch Angst, bin aber nicht böse über die für mich tolle Geburt gewesen.

Und am Ende ist der Spruch "sie kommen alle raus" noch nicht mal ne Lüge.

Beitrag von jessi_hh 27.04.11 - 22:23 Uhr

Hallo Caro,

ich kann Dich verstehen! Meine erste Geburt war echt traumatisch, endete nach 13 Stunden Wehen inklusive Übergeben und allem drum und dran im KS. #aerger

Ich hatte Panik, dass die zweite Geburt auch so wird. Lange Zeit sah es wegen Querlage nach geplantem KS aus und ich war eigentlich ganz zufrieden, da ich dann nicht wieder diese Ungewißheit hätte haben müssen, wie die Geburt endet. Als der Kleine sich dann in der 36. SSw doch noch drehte, war ich auf einmal ganz euphorisch und träumte von einer schönen Geburt.

Ich wurde dann auch echt entschädigt fürs erste Erlebnis, denn er kam 3 Stunden nach der ersten Wehe in der Wanne. Es war superschön, wenn auch zwischenzeitlich sehr schmerzhaft.
Sollte ich nochmal ein Kind bekommen, würde ich dennoch wieder Angst vor der Geburt haben, dass ist bestimmt normal.

Versuch Dich zu entspannen, Du kommst aus der Nummer sowieso nicht mehr raus! ;-) Und egal, wie groß der Schmerz sein wird, er bringt Dich Deinem Kind näher. Und das Kind entschädigt doch für alles, oder?

LG,
Jessi

Beitrag von caro1011 27.04.11 - 22:31 Uhr

Dankeschön, das ist ja echt mal schön, aus der Nummer kommst eh nicht mehr raus!#pro
Und hast ja recht - es ist wirklich das schönste wenn sie dann da sind und man selbst auf sich stolz ist.

Trotzdem #zitter - aber hilft nicht - wie du schon sagtest. :-)

Beitrag von belala 27.04.11 - 22:40 Uhr

Hallo Caro,

tröstende Worte habe ich nicht.
Du kannst dir nur selbst darin vertrauen, dass du auch die 2.Geburt irgenwie schaffen wirst.

Beim 1.Kind hatte ich (trotz geplanter Hausgeburt) Angst. Ich dachte immer an die Frauen, die mir unsympathisch waren und das schürte meinen "Kampfgeist" frei nach dem Motto "na wenn sie es schaffte, dann ich erst recht".

Mein 2.Kind war ein Extremfrühchen.

Und auch vor der 3.Geburt (Hausgeburt) hatte ich wieder Respekt, aber hatte eben das Vertrauen, dass ich es schaffe, weiß was ungefähr auf mich zukommt.

Viel Glück,
belala

Beitrag von rs1977 27.04.11 - 23:01 Uhr

#liebdrueckHallo Caro,

habe soeben den Gedanken gehabt, ein ähnliches Posting zu eröffnen und eben deinen Beitrag gelesen. Und soll ich dir was sagen? Mir geht es genauso#zitter

Ich habe meinen Sohn vor 2 1/2 Jahren nicht einfach entbunden (Wehensturm, nicht helfende Schmerzmittel, nur begrenzt helfende Wehenhemmer, PDA, Köpfchen bei über 2 std Pressphase immer zurückgerutscht, Kraft am Ende, Saugglocke usw. usf.)

Nun sitz ich Tag für Tag hier und hirne herum, versuche, die Geburt gedanklich zu rekonstruieren, um herauszufinden, was ich bei der nächsten besser machen kann, um sowas nicht noch mal erleben zu müssen. Hatte eigentlich gedacht, ich hätte die Geschichte gut verarbeitet, aber je näher die Geburt heranrückt, umso mehr mache ich mich verrückt. Mein Mann kann es schon fast nicht mehr hören.

In der letzten GVK-Stunde - wir hatten das Thema "Wehen und Geburt"- sprach die Hebamme davon, wie das alles von selbst gehen würde, ließe man der Natur nur den freien Lauf. Das Kind "will" jetzt auf die Welt kommen, das Kind "will" sein Köpfchen so ins Becken eindrehen und nicht anders... Pfeifendeckel, ich hab's etwas anders erlebt. Mein Großer wollte zwar von alleine auf die Welt, aber wo er mit dem Köpfchen hinsollte, war ihm irgendwie nicht so ganz klar#gruebel Nun gut, in meinem GVK sind alle außer mir erstgebärend, und denen kann man dann natürlich nicht mit irgendwelchen Horrorstories kommen, das seh ich ein. Aber ich war trotzdem den Tränen nahe. Meine Hebi meinte dann, du, das ist das zweite, das flutscht schon#rofl

Ich werd's überleben, denk ich mal. Und wenn es soweit ist, werden wir beide soviel Adrenalin im Blut haben, dass wir das gut überstehen (*mutmachversuch*)

Alles Gute jedenfalls für dich#liebdrueck

LG, rs

Beitrag von ginger75 28.04.11 - 01:25 Uhr

Hallo

wie hast du denn das erste Mal entbunden ? Spontan oder mit Einleitung oder KS?

War da irgendwas traumatisches, was du vielleicht noch aufarbeiten musst ?

Wie möchtest du denn diesmal entbinden ?

Könnte mir vorstellen wenn du bei der ersten Entbindung spontan entbunden hast und dass sehr schmerzhaft war dass du dann vielleicht diesmal einen Kaiserschnitt machen lässt.
Nur so ne Idee.

Ich selbst hatte einen KS und der war einfach nur super, gut ich bin auch recht hart im nehmen, aber mittags hatte ich den KS und das erste mal aufgestanden bin ich abends so gegen 20 uhr, da waren grad mal knapp 10 Stunden vergangen - tat zwar weh aber durch den Schmerztropf war es erträglich - nächsten Tag bin ich schon durch das halbe Krankenhaus gelaufen, so dass der Arzt den Kopf über mich geschüttelt hat. Klar war es anstrengend und es ziepte aber ich konnte schon 4 Tage nach der Geburt nach Hause.

Wie du siehst kann ein KS auch nicht schlimm sein.
Wie man dich in deiner Situation aufmuntern soll, da hab ich nicht so wirklich eine Idee aber vielleicht habe ich dir ja hiermit einen Denkanstoss geben können,, wenn du mehr wissen willst kannste mich auch gerne anschreiben.

LG

Beitrag von korken 28.04.11 - 07:22 Uhr

Huhu

Als ich mit meinem 1. Kind schwanger war habe ich regelrechte Panikattacken bekommen...Heulkrämpfe aus Angst...FURCHTBAR.Damals war mein Mann im Kreissaal eine riesen Hilfe um mir beizustehen. Bei meinem 2. Kind hielt sich die Angst in grenzen weil ich wusste was auf mich zukommt und ich ging relativ entspannt in die Geburt.

Ich habe mir mit folgenden Worten immer selbst Mut gemacht:

Eine Geburt ist etwas natürliches, es ist wie ein Programm das abgespielt wird. Zudem befindet man sich plötzlich in einem ganz anderen Bewusstseinszustand der es einen besser ertragen lässt.

Und wenn alles nicht hilft werde dir bewusst, dass du diese Schmerzen nicht sinnlos aushalten musst, denn du bekommst das Beste überhaupt dafür: dein Baby.

Beitrag von liz 28.04.11 - 09:27 Uhr

Hallo!

Ich hatte vor der 2. Geburt auch total Angst. Die erste Geburt war für mich total schrecklich und fremdbestimmt. Ich hätte am liebsten einen Kaiserschnitt gehabt. Dann hatte ich ein Gespräch mit der Klinikpsychologin und dann für mich den Entschluss gefasst es doch noch normal zu versuchen.

Ich machte einen Geb. Vorbereitungskurs (das erste Mal nämlich nicht) und trankt Himbeerblättertee (auch das beim ersten Mal nicht) und als die Geburt anstand, war ich so vorbereitet, dass ich das Kind fast im Bus bekommen hätte. *gg* Kam gerade noch rechtzeitig an. (Um 9 Uhr saß ich noch im Bus, um 9.20 war der MuMu schon 8-9 cm und um 9.45 war Alina geboren).

Ich war total überrascht von diesem intensiven und wunderschönen Erlebnis. So ganz anders als die erste Geburt.

Und das gebe ich dir nun mit auf den Weg. Jede Geburt ist anders und einzigartig, schwere, schreckliche, wie leichte und schöne. Es ist ok, Angst zu haben. Es ist auch ok, sich für diese Angst Hilfe zu holen. #liebdrueck Versuche deiner Angst auf den Grund zu gehen. Woher kommt sie. Was hat sie ausgelöst. Dann kannst du gezielt deine Ängste abbauen.

Alles Gute und liebe Grüße
liz

Beitrag von willow19 28.04.11 - 10:26 Uhr

Tröstende Worte werden Dir auch nicht wirklich etwas bringen. Wichtig ist, dass Du Dir und Deinen Körper vertraust. Du musst Dich auch auf die Geburt einlassen können und nicht in Panik ausbrechen, wenn es los geht. Ich hab mich selbst immer ermahnt. "Bleib ganz ruhig, atme so, dass es Dir gut tut, lass Dir nichts einreden, hör auf Dich selbst, alles ist ja so wunderbar, mir gehts Bestens usw......" Hört sich total gestört an, aber mir hats geholfen. *gg* (außer bei der 3. Geburt, da gings drunter und drüber, was aber nicht an mir lag)

Liebe Grüße und alles Gute

Beitrag von maerzschnecke 28.04.11 - 10:42 Uhr

Ich finde, was belala geschrieben hat, wirklich wichtig. VERTRAUEN hilft unglaublich - im ganzen Leben.

Mich hat Vertrauen die ganze Schwangerschaft begleitet und so bin ich auch auf die Geburt zugegangen. Ich habe darauf vertraut, dass die Geburt mir nur soviel zumutet, wie ich selbst verkraften kann. Das kann sehr wenig, aber auch sehr viel sein - was wiederum bedeutet, dass ich eine starke Persönlichkeit bin. Ich bin auch niemand, der die Geburt verherrlicht. Die Wehen haben SAUweh getan. Da ich noch nicht wußte, dass das die Eröffnungswehen sind (war im KH, auf dem CTG war aber nix zu sehen, da nur Rückenwehen), dachte ich: ich muss sterben oder irgendwas stimmt mit mir und meinem Kind nicht. Im KH ging dann alles so schnell, Muttermund schon bei 5 cm, ab in Kreißsaal, kurz später Fruchtblase geplatzt, ab aufs Geburtsbett und schieben, schieben, schieben. Ich hatte noch gar keine richtigen Preßwehen, aber das Kind musste raus. Ich habe wohl wahrgenommen, dass die Herztöne ab und zu ziemlich in den Keller sind usw. usf. Aber ich habe immer wieder den Gedanken aufrecht gehalten, dass ich in guten Händen bin und dass es schon irgendwie gut gehen wird. Und so war es dann auch.

Schau mal, Du hattest eine schwierige erste Geburt und trotz alledem bist Du bereit, ein zweites Kind auszutragen. Das ist stark. Angst gehört zum Leben dazu. Im Grunde hat auch jeder Mensch vor irgendetwas Angst. Die Angst zu unterdrücken - das ist gefährlich, weil sie immer wieder hochkommen wird. Lass die Angst also ruhig zu. Denke darüber nach, was genau Dir Angst macht und rede ggf. nochmal mit Deiner Hebamme darüber.

Du hast Angst vor der Geburt, aber Du wirst die Geburt trotzdem schaffen und wenn Dein kleines Baby dann bei Dir auf dem Bauch liegt und das erste Mal mit seinen Äuglein umherschaut, dann ist alles wieder in Ordnung.

Du machst das schon. ;-)

Beitrag von anarchie 28.04.11 - 11:11 Uhr

Huhu!


Hm...ich war immer eine von denen, die gesagt hat:" gebären tut nun mal weh, aber es lohnt sich, muss man halt durch"

Aber:
ich sage mittlerweile was Anderes..

schaffe dir eine gute umgebung, vertraute hebamme, die deine Wünsche respektiert, am besten sonst niemand.
Halte dir alles offen und lass dich drauf ein...

Dann ist es meisst halb so schlimm.

meine 3. Geburt war der Horror, aber dank guter Umstände ist sie trotzdem rund für mich...

beim 4. Kind hab ich endlich vertsanden, wie ich Wehgen begegnen muss.
Wie ich sie nutzen kann.
Sie waren anstrengend, aber nicht wirklich schmerzhaft.
Nur der Durchtritt des Kopfes - aber dann ists ja schon vorbei.
Ich war ganz ruhig, ganz bei mir, ganz entspannt , ganz ungestört - und mein 4200g kind mit 37cm ku kam speilend leicht auf die Welt.
Zuhause, im Wasser.

Am Wichtigsten finde ich wirklich, eine hebamme an deiner Seite, die deine Einstellung/Vorstellung/Wünsche kennt und vor Allem respektiert, keine fremden Leute, eine Umgebung, inder du dich wohl, entspannt und frei fühlst..

meine geburten sind mir ganz wunderschön im gedächtnis gebleiben, sogar die 3., die echt kein Spaß war. Und die 2. war auch nicht wirklich lustig.

Und ein bisschen Muffensausen ist total ok;-)
schliesslich weiss man, dass es kein Entrinnen gibt und man da echt durch muss, egal was kommt...habt vertrauen in dein Kind und dich. Ihr schafft das!
Frauen sind dafür gemacht, Kinder zu bekommen, das ist biologisch gesehen ihre bestimmung, dafür sind wir perfekt ausgelegt.:-)

glg und eine tolle geburt

melanie mit 4 Kindern


Beitrag von uta27 28.04.11 - 11:28 Uhr

Hallo!
Eine Geburt gehört für mich zu den elementarsten Dingen, die eine Frau erleben kann!
Ich durfte bislang 3 mal eine erleben.
erstaunt über mich selbst, wie ich mit Schmerz, Überwältigung, Grenzen austesten und erleben, klar gekommen bin.
Ich freue mich auf meine nächste Geburt und habe keine Angst vor den Schmerzen.
Es sind keine Verletzungsschmerzen, sondern nur unbändige Kraft!
Du kannst gut damit arbeiten, wenn Du Dich dem stellst und nicht dagegen ankämpfst!
Und doch, Du wirst es schaffen und danach total stolz sein!
Liebe Grüße, Uta

Beitrag von caro1011 28.04.11 - 13:28 Uhr

Herzlichen Dank an alle die geantwortet haben und ich hoffe das sich hier andere Angst - Osterhasen auch sinnvollen rat holen konnten!

Respekt vor allen die auch andere Sätze gefunden haben und echt tolle Gedanken dazu haben!!!!!!!

Ganz liebe Grüße und nochmal herzlichen Dank!!!!

Beitrag von stefannette 28.04.11 - 13:38 Uhr

Oh man, das kenn ich!! Ich hab 5 Kinder und jedesmal vorher Panik gehabt!
#liebdrueck
Etwas Trost kann ich Dir aber vielleicht mitgeben. Bei mir war die erste Geburt die Längste und Schwerste und die Zweite ging so schnell und gut!!
Alles Gute für Dich!! Du schaffst das auf jedenfall#liebdrueck

Beitrag von jana-marai 28.04.11 - 15:18 Uhr

Hallo,

tröstend wohl weniger, aber liebevoll gemeint: Angst ist ein ganz, ganz schlechter Berater. Angst übernimmt die Macht über Dich, führt dazu, dass Du verkrampfst.
Du bekommst das zweite Kind? Dann weißt Du, dass es zwar unangenehm, aber machbar ist. Du weißt, dass Dein Körper das schafft. Du weißt, dass die Schmerzen weg sind, sobald Dein kleines Wunder das Licht der Welt erblickt hat. Du weißt, wofür Du das alles tust.
Wenn Du es schaffst die Angst zu verjagen, in Liebe Dir selber zu vertrauen (immerhin ist es ein Wunder, was da in und mit Deinem Körper geschieht), dann wird es leichter werden. Dein weiblicher Körper ist dazu gemacht, Kinder zu gebären. Du schaffst das, vertraue Dir selbst, nehme die Wehen mit allem, was sie mit sich bringen an, und jage die Angst weg. Sie blockiert Dich nur.

Beim zweiten Kind hatte ich auch Angst, aber mehr davor, eine blöde Hebamme zu haben, so wie beim ersten Kind. Doch ich hatte Glück, sie war sehr nett. Außerdem witterte sie sofort meine Angst, fragte wovor ich Angst hätte, gab mir Globuli, und alles war paletti. (Heute kann ich auch ohne Globuli mit meinen Ängsten umgehen.)

Ich wünsche Dir alles Gute, und tu Dir bitte den Gefallen, die Angst weg zu schicken. Je mehr Aufmerksamkeit Du der Angst schenkst, umso mächtiger wird sie. (Du kannst z.B. sagen: "Angst, ich brauche Dich nicht. Ich weiß, dass das eine ganz wunderbare Geburt werden wird. Mir geht es gut, ich freue mich auf mein Kind." Das kannst Du immer wieder wiederholen, bis Du Dich besser fühlst.)
Nimm Dir Zeit für Dich, atme tief durch und sage Dir immer wieder, dass Du das ganz wunderbar machst und schaffen wirst, Du vertraust Dir und Deinem Körper. Wenn Du Wehenschmerzen verspürst, bleib locker und nehme sie positiv an. Jede einzelne Wehe bringt Dich Deinem Kind näher.

Alles Liebe
jana-marai

Beitrag von cori0815 28.04.11 - 20:40 Uhr

Ich habe mir vor der zweiten Geburt immer nur gedacht: "Schlimmer geht's nimmer" und bin sehr optimistisch in die 2. Geburt gegangen. Und genau so entspannt war dann die Entbindung auch: schnell, nahezu schmerzlos und wunderschön.

Vielleicht ist es bei dir auch so, also freu dich drauf :-)

LG
cori

Beitrag von cori0815 28.04.11 - 20:52 Uhr

hi caro,

habe gerade noch was vergessen:

Ich wollte nochmal eingehen auf den (Scheiß-)Spruch:
"Und du wußtest doch was auf dich zu kommt - hast es ja schon einmal erlebt. Wieso bekommst du denn dann überhaupt nochmal ein Kind?"

Kann mir doch keiner erzählen, dass eine Frau kein zweites Kind mehr bekommt, weil die Geburt so grausig gewesen sein soll. Wenn das eine Frau behauptet, dann glaube ich fest daran, dass es nur eine Ausrede ist und in Wirklichkeit ein anderer Grund dahinter steckt (Angst vor Überforderung, überzeugtes Einzelkind, Angst vor Aufmerksamkeitsverlust usw. oder noch ganz andere Gründe, die ich mir hier gar nicht vorstellen kann/will).

Man stelle sich vor: Die Geburt eines Kindes dauert max. 1 Tag im ganzen Leben einer Frau, das sind dann auf das ganze Leben gerechnet (gehen wir mal von 85 Lebensjahren aus) genau 1/31025stel ihres Lebens (Schaltjahre nicht mitberechnet), in dem es mal (mehr oder weniger) weh tat mit dem fulminanten Ergebnis, ein wunderbares Kind bekommen zu haben. KANN DAS EIN ARGUMENT SEIN? Nein, natürlich nicht.

Deine Antwort kann ich voll und ganz unterstützen: weil Kinder zu haben nunmal eine wunderschöne Sache ist und dieser eine Tag der Unannehmlichkeiten einfach nicht Grund genug ist, keine mehr zu bekommen. Also, denk einfach dran, was du Wundervolles in einem einzigen Tag Arbeit schaffst! ;-)

LG
cori

Beitrag von perserkater 28.04.11 - 22:29 Uhr

Hallo Caro

Vor der 2. Geburt hatte ich die gleichen Gedanken wie du.
Aber jetzt nach 2 Geburten kann ich dir sagen: Ich würde gerne mit dir tauschen! Ich würde gerne die Aufregung erleben die man in den letzten Tagen verspürt. Das warten, das in sich hinein horchen, die ersten Wehen, die Unwissenheit obs jetzt schon los geht oder nicht. Dann die erleichternde Gewissheit, ja das sind echte Wehen und nun gehts los.

Ok, Wehenschmerzen sind scheiße (ja scheiße, es tut verdammt scheiße weh!!!)

ABER

Du wirst über dich hinauswachsen, du wirst deinen Körper nicht wiedererkennen und noch lange hinterher darüber stauen, zu was er in der Lage ist.

Und dann, manchmal nach nicht enden wollenden Stunden oder gar ganz plötzlich ist es da. Dein Baby! Ganz weich, ganz glitschig, schrumpelig, ganz zart, winzig.....

und sooooooooooooooooooo süß! 1000% Prozentig!

Eine schöne Geburt!#klee (ist wie Fahrrad fahren, einmal gekonnt - verlernt man nie!:-p)

LG

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