ROTA Virenimpfung

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Beitrag von odessa82 27.04.11 - 23:01 Uhr

hallo,
mein Kleiner ist jetzt 2 Monate alt und wenn wir uns für die ROTA Virenimpfung entscheiden würden, müsste die bald stattfinden.
warum habt ihr euch dafür/dagegen entschieden?
wir sind noch unentschlossen und würden uns über Denkanstösse freuen.
lg #winke

Beitrag von sunny-m 27.04.11 - 23:14 Uhr

Hallo,

ich hatte unseren KiA damals gefragt, ob ich Tim gegen Rota-Virenimpfung lassen sollte. Er sagte, dass wir das selbst entscheiden müßten. Die STIKO hätte diese Impfung nicht in ihren Empfehlungsliste aufgenommen, da in den USA einige Kinder nach der Impfung gestorben seien. Der Impfstoff sei zwar vom Markt, aber der jetzt erhältliche noch nicht lang genug auf dem Markt.
Wir haben uns daher gegen eine Impfung entschlossen und nur die empfohlene 6-fach-Impfung gemacht (hat er super vertragen).

LG,
Sunny

Beitrag von tainted 28.04.11 - 00:22 Uhr

wir haben die impfen lassen
wollte das Risiko nich eingehen, die zu bekommen mit nem 14 tägig anwesenden Kindergartenkind, das dauerkrank is

Beitrag von leah82 28.04.11 - 00:25 Uhr

hallo #winke,

wir haben uns damals für die Impfung entschieden, weil ich in meiner Ausbildung, Kinder mit dem RV betreut habe und es war furchtbar.

Es gab bzw. gibt hier einen Bericht über diesen Virus (irgendwo in der re. Leiste) und dieser hat mich dann auch überzeugt!

Informiere dich einfach ausführlich darüber. Ich werde auch meinen zweiten Sohn impfen lassen, wir haben gute Erfahrungen gemacht.

LG Susi#winke

Beitrag von nsd 28.04.11 - 07:44 Uhr

Hi!
Wir haben impfen lassen und sie hat es sehr gut vertragen. Die Kinder von Bekannten waren wegen dem Rota-Virus im Krankenhaus und es war ziemlich schlimm. Das wollte ich meinem Kind nicht antun. Es gibt mehrere Stämme von Rota-Viren. Wenn man einen Stamm durch hat, dann ist man zwar gegen diesen immun, aber man kann sich mit den anderen wieder anstecken. In dem Beitrag, den es hier bei Urbia gibt, da wird auch gesagt, dass gegen dieses Virus nicht einmal Desinfektionsmittel wirklich hilft. Klar es gibt noch andere Virus-Erkrankungen, gegen die man sich nicht impfen lassen kann, aber man muss ja nicht alles mitgemacht haben.

Beitrag von zwei-erdmaennchen 28.04.11 - 08:18 Uhr

Hi,

ich bin an sich ein Impfbefürworter und meine Kinder sind durchgeimpft - mit Ausnahme der Rotaviren. Nun hatten wir eine Rota-Virus-Infektion und die war wirklich heftig und es ging den Kindern echt ein paar Tage lang schlecht.

Trotzdem würde ich ein weiteres Kind wieder nicht gegen die Rota-Viren impfen lassen. Die Krankheit war zwar echt kein Spaß und ich war auch fix und alle weil ich 10 Maschinen Wäsche am Tag gewaschen habe...

Aber wenn man frühzeitig reagiert bringt einem diese Krankheit maximal einen Klinikaufenthalt mit bei dem die Flüssigkeitszufuhr über den Tropf geregelt werden muss. Sicherlich ist das kein Spaß aber diese Krankheit birgt eben kein wirklich großes Risiko von Folgekrankheiten/-schäden.

An sich würde ich die Kinder schon impfen lassen aber mich überzeugt der Impfstoff überhaupt nicht. Ich kenne zwar einige Kinder die diese Impfung problemlos überstanden haben, ich kenne aber auch einige die damit wirklich heftige Probleme hatten die denen unserer durchgemachten Rota-Virus-Erkrankung sehr, sehr nahe kommen. Darum macht das für mich wenig Sinn. Freunde von uns haben die Kinder impfen lassen: Die Große hatte danach massive Koliken über einen Zeitraum von einer Woche, der Kleine hat drei Wochen (!!!) mit Durchfall und Erbrechen zu kämpfen gehabt und stand kurz vor der Klinikeinweisung. Eine andere Bekannte hat auch ihr Kind impfen lassen, danach das Kind gewickelt und dabei eine feuchte Ladung abbekommen. Die Impfung kann ja angeblich keine Erkrankung mehr auslösen, die Mutter hatte jedoch eine RV-Infektion danach. Kann sie sich auch woanders geholt haben aber dieser zeitliche Zusammenhang ist doch sehr seltsam. Die Frau war zu dem Zeitpunkt schon wieder im Frühstatium schwanger (wusste nur noch niemand) und sie mussten dann wegen den Medikamenten die sie nehmen musste Angst haben ob mit dem Kind alles in Ordnung ist (war es dann zum Glück aber). Dann kenne ich noch ein paar Kinder, die einfach von heftigen Bauchschmerzen/Blähungen und Durchfall geplagt waren nach der Impfung. Von daher habe ich das für mich und meine Kinder ausgeschlossen.

Das Komplikationsririko bei der RV-Infektion wird ja als sehr hoch angegeben (häufiger KH-Aufenthalt). Dieser Statistik glaube ich persönlich nicht wirklich weil die leichteren RV-Erkrankungen ja gar nicht als solche diagnostiziert werden und somit nicht in diese Statistik einfliessen. Bei uns wurden die Kinder auch nicht getestet und wir hatten es nicht mal nur leicht sondern schon heftig. Wir wissen es nur, weil mein Mann es auch bekam und in der Lebensmittelbranche tätig ist und darum immer getestet werden muss.

Dass Desinfektionsmittel nicht gegen Rota-Viren hilft ist sachlich falsch. Es gibt sehr wohl Mittel die dagegen wirksam sind (mittlerweile sogar von Sagrotan). Das Problem ist wohl eher alles desinfiziert zu bekommen. Aber ich habe in dieser Zeit eine nie da gewesene Gründlichkeit entwickelt und selber das RV nicht bekommen - obwohl ich alleine die Hinterlassenschaften von drei Kranken beseitigen musste.

Ich hoffe dir hilft das weiter.

Liebe Grüße
Ina #winke

Beitrag von miau2 28.04.11 - 09:55 Uhr

Hi,
ich fand das, was unsere Krankenkasse zu dem Thema empfohlen hat ziemlich gut nachvollziehbar.

Bei einem ersten Kind, das nicht früh in eine Fremdbetreuung (Krippe) soll, ist die Impfung überflüssig. Denn das Risiko, sich diese Erkrankung zu holen ist dann schon mal sehr viel niedriger. Und selbst wenn - wie schon gesagt wurde ist das schlimmste, was - wenn man nicht gerade selbst meint es besser zu wissen und mit einem so erkrankten Kind nicht zum Arzt zu müssen - ein KH-Aufenthalt zum Flüssigkeitsausgleich. Es ist definitiv kein Spaß, ein an heftigem Brechdurchfall erkranktes Kind zu haben, und es ist lauch für das Kind kein Vergnügen, nur sind Folgeschäden zumindest hier wohl eher das Problem, wenn Eltern nicht oder zu spät zum Arzt gehen. Und DAS ist etwas, was in einem Land wie D jeder vermeiden könnte.

Beim zweiten Kind (oder einem abwehr- oder sonst irgendwie geschwächten Kind) oder bei früher Fremdbetreuung sieht die Sache etwas anders aus. Da ist zunächst mal das Ansteckungsrisiko deutlich höher, denn übertragen wird nun mal meistens über Krippe, Kindergarten, Schule - oder auch Babyschwimmen. Und dazu kommt ein Problem, das wir schon erlebt haben: wenn man selbst krank ist, vielleicht das ältere Geschwisterkind erkrankt ist, und DANN das Baby ins KH muss - das ist alles andere als einfach. Zumindest dann, wenn nicht die Großeltern o.ä. springen, wenn man ruft. Wir hatten ein solches Drama als unser Kleiner 8 Wochen alt war (RSV-Infektion mit 6 Tagen KH beim Kleinen), und es war absolut kein vergnügen, einen kranken knapp 3jährigen mit dem ebenfalls kranken Papa zu hause zu lassen, damit ich (ebenfalls krank) mit unserem schwer kranken Säugling ins KH konnte.

Ist vielleicht für den einen nicht nachvollziehbar, das als ARgument für eine Impfung - für uns war es das, unsere Impfentscheidung für Rota kam halt nachdem wir das "durchlebt" hatten und dieses Problem nicht nur aus Erzählungen kannten.

Unser Kleiner wurde geimpft, der große nicht. Der Große hatte seinen ersten heftigen Brechdurchfall mit gut 3 Jahren, da war der Kleine ein halbes Jahr alt. Der Große war eine Woche krank, ich "nur" 3 Tage, aber aufgrund einer Vorerkrankung stand ich kurz vor der Einweisung ins KH. Der Papa kam glimpflich, aber nicht ganz ungeschoren davon. Der einzige, der nicht krank wurde war der Kleinste - zum Glück, eine eRkrankung auch nur annähernd so heftig wie beim großen Bruder oder bei mir wäre für ihn definitiv mit einem erneuten KH-Aufenthalt verbunden gewesen.

Ob es nun Rota war und er durch die Impfung geschützt war, oder ob es Zufall war, oder ob das Stillen geschützt hat werden wir allerdings nie wissen.

Wir würden wieder so entscheiden: erstes Kind ohne besonderen Grund - nicht impfen. Zweites und weitere Kinder - impfen lassen.

Vertragen hat unser Kleine diese Impfung wie alle anderen problemlos.

Viele Grüße
miau2

Beitrag von kiki-2010 28.04.11 - 10:15 Uhr

Gehört hier in Spanien zum Standard und wird auch dringend von den Ärzten empfohlen. Wir haben es daher natürlich machen lassen!

Beitrag von maerzschnecke 28.04.11 - 10:22 Uhr

Ich habe mich FÜR die Impfung entschieden, weil unsere Emilia mit ihren Cousinen und dem Cousin zusammen kommt. Leider ist es so, dass uns die Eltern der anderen Kids oft nicht sagen, wenn innerhalb der Familie gerade irgendwelche Krankheiten grassieren.

Ich kann mich noch gut daran erinnern, als ich vor ein paar Jahren zu Besuch war, nett am Mittagstisch sitze und man mir ganz beiläufig sagt: ach, übrigens, Tina hat Windpocken... - nur gut, dass ich die als Kind schon hatte.

Daher war mir das Risiko, dass eines der Kinder Durchfall infolge Rotaviren anschleppt, zu groß. Gleiches gilt für die übrigen Impfungen. Die habe ich ihr so früh als möglich jetzt verabreichen lassen. Sie hatte am Dienstag bereits die zweite Impfung und ist jetzt 13 Wochen alt.

Beitrag von minikruemelchen25 28.04.11 - 10:23 Uhr

Hallo,

ich werde meine Maus dagegen impfen lassen, sobald sie ihre Erkältung los ist. Rotaviren sind eine Durchfallerkrankung, die gerade bei den ganz Kleinen schwerwiegend verlaufen kann und nicht selten im KH behandelt werden muss. Ich finde, wenn ich mit einem kleinen Piks verhindern kann, dass sie daran erkrankt, dann ist es das wert.

Sicher hat jede Impfung auch gewisse Nebenwirkungen oder Risiken. Die muss jeder für sich persönlich bzw. für sein Baby abwägen. Ich kenne auch einige Muttis, die gar nicht oder nur bestimmte Dinge impfen lassen.

LG

Beitrag von zwei-erdmaennchen 29.04.11 - 09:04 Uhr

Hi,

Rotaviren sind eine Schluckimpfung...

Zur tatsächlichen Gefährlichkeit bzw warum ich dieser Statistik keinen Glauben schenke habe ich oben geschrieben.

Viele Grüße
Ina #winke