Brei oder BLW

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. 

Beitrag von annacover 28.04.11 - 08:06 Uhr

Hallöchen!
Ich gebe Greta seit fast 2wochen Brei. Zunächst noch Gläschen, da ich ersteinmal testen wollte. Hab aber vor, dann selbst zu kochen.
Sie bekommt Möhrchen und ist vielleicht 4-5Löffel. Es schmeckt Ihr, aber es geht ihr glaube alles zu langsam. Sie weiß ja auch, dass sie die Flasche noch bekommt. Darauf ist sie dann richtig japperig:-p

Ich lese immer soviel über BLW und frage mich, ob ich es so" evtl. mal probieren sollte. Greta guckt wirklich allem hinterher und greift auch danach. Ab und an bekommt sie eine Reiswaffel und lutscht drauf rum Das findet sie total klasse. Nur wenn sich ein Stückchen im Mund verirrt, ist sie verwirrt. Hab dann immer Panik, dass sie keine Luft mehr bekommt.
Wie kriege ich, bzw. sie das hin?

Was habt Ihr für Erfahrungen und Tipps...soll ich es weiter mit Brei versuchen? Ich darf ja nun nach ein paar Tagen gleich soviel erwarten.

Würde mich über Ratschläge sehr freuen.
Vielen Dank und einen schönen Tag
wünschen Euch Anja und Greta, die gleich zum Delfi gehen:-D

Beitrag von klaerchen 28.04.11 - 09:01 Uhr

Bei uns hat das auch lange gedauert, bis das Löwenbaby eine "ordentliche" Mahlzeit verdrückt hat. Ich habe erst einige Löffel gegeben, dann gestillt. Nach ein paar Wochen habe ich bewusst das Stillen etwas rausgezögert. Und irgendwann weggelassen. Jetzt klappt das eigentlich super. Sie hat Ende März das erste Mal wirklich ein komplettes Gläschen geschafft. Bis dahin waren es nur Portiönchen und sie ist weiß Gott kein dünnes Baby...

Wir spielen aber trotzdem immer wieder mit Lebensmitteln. Nicht gerade beim Mittagsbrei mit Karotte oder Tomate, aber nachmittags oder abends beim Getreidebrei. Da darf sie die Konsistenz, den Geruch, die Klebeeigenschaften ganz genau erkunden. Das macht ihr Spass und es gibt mittags auch keine Probleme.

Zwischen drin bekommt sie unterschiedliche Dinge. Kohlrabi, Karotten, Paprika, Gurke, Birne, Apfel, Banane, Mango, Melone, Brötchen, Eierweck, Brezel, Zwieback,.... Da erkennt man dann, dass sie jeden Tag eine andere Leibspeise hat. Aber das ist wirklich spielen, essen darf man das nicht nennen.

Beitrag von sarahjane 28.04.11 - 12:00 Uhr

Ob BLW- oder Breifütterung. Beides kann Vor- und Nachteile für Eltern und Kind haben.

Du, Dein Partner und Euer Nachwuchs müsst selbst einen Weg für Euch finden.

Wer Brei füttert, dem wird oft Übles nachgeredet. Hier handelt es sich meist um heiße Luft.

Mein Mann und ich fuhren bei unserem 1. Kind mit Brei sehr gut. Das Kind bekam nie mehr, als es wollte und auch nur das, was ihm schmeckte und bekam.

BLW kann halt mit gewissen Risiken (Erstickungsgefahr) verbunden sein. Mir persönlich wäre das Risiko zu hoch (allerdings bin ich auch schon Zeugin gewesen, wie ein Baby fast erstickt ist, als seine Eltern BLW betrieben).

Betreibt man BLW, dauert es oftmals wesentlich länger, Trinkmilchmahlzeiten zu ersetzen, als wenn man Brei anbietet.