Was macht Hebamme vor der Geburt?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von duenkischott 28.04.11 - 09:47 Uhr

Hallo,
was macht denn eine Hebamme genau vor der Geburt?

Ich gehe hier regelmäßig zu meiner Frauenärztin und muss auch noch ins Krankehaus in dem ich entbinden werde.
Ist hier so die Regel. Weiß auch nicht so genau warum......

Wenn ich eine Hebamme habe, darf sie auch nicht mit zur Geburt. Ich muss die Hebamme aus der Klinik nehmen, welche gerade Dienst hat.

Nach der Geburt ist mir klar, aber man macht ja auch noch davor Schwangerschaftskurse.

Ich bekomm mein erstes Kind und kann mir das gar nicht alles so genau vorstellen.


Vielen lieben Dank schon mal im Voraus für euere Antworten.

LG
Dünki

Beitrag von lilja27 28.04.11 - 10:07 Uhr

Hallo

Also bei mir ist es so zu den normalen vorsorgeuntersuchungen ohne ultraschall geh ich zur Hebamme.
Die schaut nach den herztönen, dann vaginale untersuchung, nach gebärmutterhals und muttermund.
Macht urintest, Blutdruckkontrolle und Hb bluttest, und schickt mich auf die waage, und bespricht mit mir was ich auf dem herzen habe.

Wenn Ultraschalluntersuchungen anstehen geh ich dann zum Gyn nicht zur Hebamme.

Die Hebamme selbst steht in der kooperation mit der praxis sind insgesamt dabei 6 hebammen die dann auch je nach schichtplan in der Klinik sind, welche dann da ist wann ich entbinde kann ich auch nicht beeinflussen.

lg

Beitrag von nudel-08 28.04.11 - 10:28 Uhr

Wenn man vom FA betreut wird,dann macht die Hebamme gar nichts vor der Geburt. Hat wohl was mit der Abrechnung zu tun.Beides geht nicht. Ist bei mir auch so. Allerdings darf ich Fragen stellen wann ich will und anrufen.
Beleghebammen gibt es immer weniger,weil sie finanziell schlecht da stehen,daher hat sich der Beruf der Hebamme sehr verändert. D.h.,man kann die Hebamme nicht mit in die Klinik nehmen. Man ist dann oft mit Schichtwechsel konfrontiert und hat somit mind. 2 Hebammen während der Geburt (je nachdem wie lange es dauert). Ich hatte mir eine Hebamme aus der Klinik rausgesucht,wo ich entbinden wollte,vielleicht hätte ich Glück gehabt und sie wäre da gewesen an dem Tag. Ich selbst muss jetzt aber in eine andere Klinik,meine Vorbereitungen waren umsonst,aber das ist eine andere Geschichte.
Selbst die Schwangerschaftskurse sind nicht unbedingt bei der Hebamme nach Wahl.
Leider alles nicht mehr so einfach wie früher. So geht man ganz schön ins Ungewisse und man kann zu niemanden vorher Vertrauen aufbauen. Ich finde es schade und macht mich traurig. Dieses ausgeliefert sein wird dadurch immer größer.

LG nudel

Beitrag von qrupa 28.04.11 - 10:33 Uhr

Hallo

eine Hebamme kann udn darf alle Vorsorgeuntersuchungen machen mit ausname vom US. Also den ganzen kram von MuPa ausstellen, Blutdruck-, Urin-, Gewichtskontrolle, nötige Blutabnamen, abtasten, Herztöne Kontrollieren,... also wirklich alles was der FA auch macht. Nur die Methoden sind oft andere und etwas "handwerklicher" und nicht so technisch wie beim Arzt.
Und dann gibt es noch die Möglichkeit für beratungsgespräche, Hilfe bei all den kleinen und großen SS Wehwehchen die man so haben kann.

Was davon man braucht und möchte kann man ganz individuell mit der hebamme abmachen. ich hab bei meienr SS das "Komplettpaket" genommen, also die komplette Vorsorge, über GVK, Geburt und Nachsorge alles bei meinen beiden Hebammen. War für mich genau das richtige udn würd ich immer wieder so machen, einen FA brauch ich für mein Gefühl nicht. Andere machen nur hin und wieder mal einen Vorsorge bei der hebamme wenn der FA gerade im Urlaub ist oder wenn sie Beschwerden haben.