Schnelle Geburt meines Sohnes

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Forum: Geburtsberichte

Herzlichen Glückwunsch zur Geburt! Egal ob spontan, mit Einleitung oder Kaiserschnitt, im Wasser oder in der Hocke - hier sind alle Geburtsberichte willkommen!

Beitrag von chayenne-blue 28.04.11 - 22:17 Uhr

So, jetzt komme ich auch mal dazu meinen Geburtsbericht zu verfassen.

Ich hatte am 01.02.11 Entbindungstermin. Im November war ich wegen vorzeitiger Wehen im KH und seid Anfang Januar bin ich mit 3 cm offenen Mumu rumgelaufen und Gebärmutterhals war schon weg.

Ben lies dann aber doch noch ziemlich auf sich warten... ;-)

Am 30.01.11 bin ich um 04.30 Uhr wach geworden, weil ich ein komisches Gefühl hatte und ich meinte, ich hätte schon bissi Fruchtwasser verloren, aber hatte noch keine Wehen. Habe meinen Freund aufgeweckt, wir sollten wohl mal ins KH fahren zum nachschauen lassen. Um 05.00 Uhr waren wir dann in der Klinik und die Hebamme hat dann untersucht und dann ist die Fruchtblase ganz geplatzt, Mumu noch bei 3 cm. War dann eine Stunde am CTG und hatte auch schon leichte Wehen.

Um 06.00 Uhr ist die Ärztin gekommen und fragte mich, ob ich eine PDA will. Wollte ich natürlich. Dann hat sie nochmal untersucht und meinte "Das wird wohl nix mehr mit der PDA, der Mumu ist schon bei 8 cm und des schaffen wir noch vor´m Schichtwechsel". #schock

Na ja, dann musste ich so durch, ging dann auch sehr schnell, um 06.49 Uhr war unser Zwerg dann da.

2580 g und 49 cm groß #verliebt

Ich hatte wirklich sehr viel Angst vor der Geburt und hab immer drüber nachgedacht, wie ich es wohl merken werde, dass es los geht usw... Aber wenn es soweit ist, merkt man es einfach auch ohne Wehen. ;-)

Da Ben so leicht war, war er noch etwas schwach zum trinken und hat nur sehr schwer zugenommen, dazu hatte er auch noch Gelbsucht und konnte Anfangs seine Temperatur nicht halten und den Blutzuckerwert, aber wir haben alles gut überstanden.
Mittlerweile ist er knapp 13 Wochen alt und wiegt ca. 5100 g und ist 58 cm "groß".

LG an euch alle,
Chayenne-Blue mit Ben #verliebt

Beitrag von serafina.nr.1 01.05.11 - 11:55 Uhr

geburt!!! hat nicht jede/r!!!!;-)
herzliche gratulation zu deinem kleinen schatz!!!;-)
schön zu hören wie prächtig er sich schon erholt hat.
stillst du auch?
liebe grüsse-
von serafina!!!

Beitrag von chayenne-blue 01.05.11 - 20:46 Uhr

Danke. :-)

Nein, ich stille leider nicht. Ben war am Anfang zu schwach/faul zum trinken, ich habe ihn immer und immer wieder angelegt und dann auch mit so einem Brusternährungsset probiert usw... Nach vier Wochen abpumpen usw. muss ich ehrlich zu geben, hatte ich dann keine Lust mehr und seitdem ist er ein glückliches Flaschenkind. :-p

Liebe Grüße und dir alles Gute.

Beitrag von serafina.nr.1 02.05.11 - 08:09 Uhr

ich musste damals beim sechsten kind eine woche abpumpen da er auf der neonatologie versorgt werden musste ( war vier wochen zu früh und hatte anpassungsprobleme wegen der fehlenden lungenreife, seither- also seit er eine woche alt ist- ist er aber kerngesund, das sagten damals auch gleich alle ärzte, maximal dass vielleichte ine bereitschaft zu bronchitis oder asthma bliebe, - was er aber nie hatte:-)...)-
und diese eine woche hat mir echt für alle zeiten gereicht!!!;-)

mit lieben grüssen-
von serafina.

Beitrag von chayenne-blue 02.05.11 - 21:37 Uhr

dass es dir auch so gegangen ist mit dem abpumpen. :-p
Konntest du dann noch stillen oder bist du dann auch bei Flasche geblieben?

LG

Beitrag von serafina.nr.1 02.05.11 - 21:46 Uhr

aber damals kam zwei tage lang nur links ein tropfen rechts ein tropfen, es war zum haareraufen nach 20 minuten pumpen auf höchststufe:-)
gott sei dank kam ich auf ein zimmer mit vier anderen frauen, allen mit viel kleineren babys auf der neonatologie, meiner war ja schon 3100g, obwohl vier wochen zu früh. und die pumpten alle winzige mengen- naja so zwischen 1/16 liter und 1/5 liter bei einer pumpaktion alle vier stunden für ihr baby ab. die taten das mit soviel inbrunst und waren selbst über so wenig so stolz und froh dass sie mir mit meinem perfektionismus irgendwie halfen die situation besser zu akzeptieren.nach einem tag dort hatte ich selbst schon 60 ml mindestens pro mahlzeit- was zu meinem baby gebracht wurde.
allerdings muss man dazusagen dass mein sohn auf derselben station betreut wurde auf der seine grosse schwester vier jahre zuvor gestorben war, ich wurde auch von allen -ärzten-pflegern-schwestern etc.- auf sie angesprochen. was einerseits schön war weil sie sich alle noch so gut an sie erinnern konnten, andererseits natürlich auch panik verbreitete da es für mich eher die sterbe-station war als die neonatologie und ich jedesmal schon mit angst hinging um meinen sohn zu besuchen. noch dazu durfte ich ihn eine woche lang (!) nicht selbst im arm halten, was eine wirkliche emotionale tortur für mich war.
schlussendlich durfte ich ihn dann vormittags halten und nachmittags stillen probieren. ich machte mir keine grossen hoffnungen dass er was trinken würde.er hatte biser nur sonde und fläschchen bekommen die beide sicher weniger arbeit benötigen als selbst an der brust zu trinken...;-)
allerdings bekam er schon beime rsten mal mehr als 60 ml und von da an waren wir dann unzertrennlihc, einen tag später bekam ich ihn auf meine station und wollte auf eigenen wunsch noch eine woche auf dieser normalen station in die ich ja mit ihm gemeinsam verlegt wurde noch mit rooming-in mit ihm wie nach einer normalen geburt verbringen...;-)
von dort an stillte ich ihn bis er anfing dazu zu essen mit ca. 10 monaten.
und dann noch bis zwei monate vor der geburt seines nächsten geschwisterchens zusätzlihc dazu...;-)
liebe grüsse-
von serafina.