Taufe und danach?

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Beitrag von minchen32 29.04.11 - 10:32 Uhr

Huhu

also meine Kleine wird die Religion meines Mannes annehmen er ist Inder und gehört der Sikh-Religion an. In der Sikh Religion wird normalerweise nicht getauft weil die Kinder automatisch dazu gehören. Ich möchte aber schon was machen weil meine Kleine ja nunmal halb deutsch ist und hier gross wird. Nun werden wir es so machen dass wir in den Sikh Tempel gehen die kleine somit heilig gesprochegesegne wird und dann? Was machen wir dann? Zu Hause Kaffee Kuchen? Oder Essen gehen mit dem engsten Kreis? Ist ja alles etwas anders?

Ich brauche dringend Tips

Taufe soll im August sein :-D


LG Yasmin mit Navleen 12 Wochen #verliebt

Beitrag von 2911evelyn 29.04.11 - 11:01 Uhr

Hallo
Wir (Beide Familien plus Taufpaten mit Familie, ca.15 Gäste)gehen nach der Kirche ab in unseren Garten, den wir ganz bunt schmücken wollen, werden Grillen und später gibts Kaffe und Kuchen...

Laura#blume

Beitrag von nadineriemer 29.04.11 - 11:31 Uhr

Hey,
deine Maus ist ja niedlich!Also wir haben auch ein wenig den Garten bunt geschmückt und gemütlich gegrillt.

Nadine

Beitrag von klaerchen 29.04.11 - 12:58 Uhr

Hm, ich verstehe dich nicht.
Dein Kind bekommt eine Religion, in der nicht "getauft" wird. Aber weil sie in Deutschland aufwächst, willst du einem "deutschen" Brauch nach so ne Art Taufe machen. Ist schon überflüssig, oder?

Du kannst doch einfach so ne kleine Feier veranstalten und die Familie und ggf. Freunde einladen. Wie der Rahmen dann gestaltet wird ist euch doch selbst überlassen. Da gibt es ja auch bei christlichen Taufen keine Vorgaben.

Oder du machst es dann komplett "ganz anders" und hältst dich an keine Konventionen.

Beitrag von brille09 29.04.11 - 14:11 Uhr

Ich weiß, es geht niemanden was an, mich am allerwenigsten, weil wir uns nicht mal kennen. Aber möchtest du wirklich, dass dein Kind im Glauben deines Mannes aufwächst, noch dazu in einem, der schon sehr fremdartig ist? Eine Bekannte ist evangelisch und ließ ihre Tochter katholisch taufen, weils hier bei uns einfach schöner ist, wenn die Kinder mit in der katholischen Gemeinschaft aufwachsen. Sie ist davon überzeugt und tut sicher auch gut dran, ermöglicht ihren Kinder damit sicher viel, aber an gewissen Tagen wurmt sie es doch. Jetzt ist aber der Unterschied da wirklich nicht groß.

Du hängst doch an den Traditionen, sonst würdest du auf die "Taufe" verzichten. Gib nicht alles von dir auf, sie hat ja schon einen exotischen Namen! Stell dir vor, mit deinem Mann gehts vllt. doch irgendwann in die Brüche oder was auch immer und dann sollst du dein Kind in einer fremden Kultur großziehen? Es sind doch immer mehr die Mütter, die ihren Kindern Religion und Tradition beibringen. Wartet doch einfach ab, erzählt eurem Kind von beiden Religionen, lasst es in beiden mitmachen und schaut euch an, was das Kind lieber macht. Sie wächst in Deutschland auf, sie hat schon einen Namen, der sie als "fremd" ausweist (und gerade Kinder, Mitschüler, ... können da sehr bissig werden), sie wird sicher auch etwas anders ausschauen (ich weiß wovon ich sprech, ich bin Deutsche, aber sehr dunkel und irgendwie auch fremdartig, mich haben schon nicht bös gemeinte Fragen geärgert), warum muss sie dann auch noch in einen fremden Glauben gedrängt werden und von Haus aus ausgeschlossen werden aus der christlichen Tradition des Landes, in dem sie aufwächst?

Beitrag von nsd 29.04.11 - 16:42 Uhr

Hi!
Wir haben uns Catering kommen lassen (12 Personen) für Familie, Taufpaten etc. Danach gabs noch Kuchen.