Der Alptraum ist immer noch nicht zuende :-(

Archiv des urbia-Forums Frühes Ende.

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Forum: Frühes Ende

Manche Schwangerschaft geht leider vorzeitig zu Ende. Es kann helfen, sich hier mit anderen über das Erlebte auszutauschen; aber auch Fragen zu medizinischen Themen sind willkommen. Hilfreich können auch diese urbia-Artikel sein: Fehlgeburt und Sternenkinder.

Beitrag von jujo79 29.04.11 - 16:46 Uhr

Komme gerade vom FA zurück, alles Sch.... Der HCG-Wert ist im Vergleich zu Dienstag nicht gesunken, sondern gleich geblieben, war wieder bei 200. Im US sah man dann eine kleine Fruchthülle, immerhin. Denn damit ist eine Eileiterschwangerschaft eigentlich ausgeschlossen. Eigentlich..., Ich will, dass die Fruchthülle endlich abgeht und ich nicht noch länger in der Warteschleife bin. Drückt mir bitte die Daumen!!!
Hat jemand Erfahrungen mit homöopathischen Mitteln, die vieleicht den Abgang beschleunigen bzw. unterstützen?
Und wieso sind eigentlich die meisten Ärzten so wenig psychologisch geschult, dass sie nicht damit umgehen können, wenn man anfängt zu heulen? Da kommt man sich so bescheuert vor...
JUJO

Beitrag von technotubbie1981 29.04.11 - 17:26 Uhr

Och mann das tut mir echt leid!!!
Ist ja wirklich total bescheuert.
Da hofft man darauf dass der Zyklus sich wieder normalisiert und dann sowas!!!
Ein Mittel welches nen Abgang unterstütz kenn ich leider nicht.
Was haben die Ärzte denn gesagt? Raten sie dir nun zur Ausschabung oder denken sie dass es noch normal abgeht??

LG Steffi

Beitrag von jujo79 29.04.11 - 17:31 Uhr

Eine Ausschabung ist zum Glück nicht nötig, weil es noch so früh war bzw. die Fruchthülle so klein. Darüber bin auch auch froh. Ich soll nächste Woche wieder zur HCG-Kontrolle wiederkommen und hoffe, dass ich die Fruchthülle bis dahin verliere.
Es ist ja ohnehin gerade sehr schwierig nach vorne zu gucken (gestern war ja auch noch der ET meines ersten Sternchens), aber es klappt noch weniger, wenn der Körper nicht richtig mitmacht.
JUJO

Beitrag von technotubbie1981 29.04.11 - 17:33 Uhr

Das mit dem Problem dass der Körper nicht mitmacht habe ich gerade auch. Habe einen Thread über dir gepostet. Kannst ja mal lesen!

LG Steffi

Beitrag von jujo79 29.04.11 - 17:40 Uhr

Hab dir gerade geantwortet...

Beitrag von sweetannie 29.04.11 - 17:27 Uhr

Oh ja das kenne ich. Hab dieses Jahr auch schon vor meinem Hausarzt geheult... da sieht man richtig das die Panik bekommen und am liebsten fluchtartig das Zimmer verlassen möchten. ;-)

Beitrag von jujo79 29.04.11 - 17:32 Uhr

Ja, mein FA meinte auch nur "ach" - super! Ach, ach, ach. Ich hätte ihn fast gefragt, was er denn erwartet, wenn man mitten in einer FG steckt.

Beitrag von singa07 29.04.11 - 17:46 Uhr

Wie gräßlich.

Mein FA hat mit uns mitgeheult. Er war selbst total fertig, weil er wusste wie sehr wir uns über das Käferchen gefreut hatten.

Und auch im Nachsorge-Gespräch war er sehr mitfühlend. Als ich mich sehr down gezeigt habe, hat er mir Mut gemacht und versucht, uns aufzubauen...

Sind nicht alle so wie Deiner... meine HA dagegen ist eher der burschikose Typ, sie war schockiert von der Diagnose "nicht intakte SS", hat aber gleich zugegeben, dass sie selbst keine Kinder hat und nie welche wollte und daher auch nicht das richtige zu sagen weiß. Sie sagte: von daher sage ich besser ncihts. Außer, dass es mir für Sie leid tut.,

Ich drück dich!
Singa

Beitrag von sweetannie 29.04.11 - 18:10 Uhr

Allerdings muss ich auch sagen, dass mein FA und auch die Leute jetzt im Krankenhaus (vom Chefarzt, Oberärztin, Assistenzartz, Anästhesist, Krankenschwestern) alles sehr feinfühlig waren und sehr ruhig und beruhigend mit uns gesprochen haben.

Obwohl ich eher gedacht habe, dass die etwas kühler damit umgehen. Ist ja doch leider eher Routine für die. Aber wie gesagt waren wirklich alle total lieb!

Beitrag von dia111 29.04.11 - 18:06 Uhr

Kenne mich leider nicht mit homop. Mittelchen aus.
Hast deinen FA mal gefragt was man machen kann?
Eine Freundin hat eine Spritze bekommen,damit die Fruchthöhle rausging( man hat nie einen Herzschlag gesehen 8SSW) und darauf hat sie dann Blutungen bekommen und es ging alles ab.

Meine Ärztin kann super damit umgehen, nimmt mich immer in den Arm, auch heute noch, hatte zwei frühe FG und im Dez eine stille Geburt.
Finde es echt toll wie sie umgeht,wenn ich trotzdem noch am weinen bin.

Aber kenne das von meinem Umfeld... leider

LG
Diana die dir die Daumen drückt

Beitrag von jujo79 29.04.11 - 21:29 Uhr

Ja, hatte ihn gefragt, ob man da irgendwie nachhelfen kann, aber er meinte, dass man erstmal abwarten solle. Ich weiß auch, dass es da ein Medikament gibt, wurde bei meiner letzten Fg drüber gesprochen, aber da brauchte ich es auch nicht. Seit 2 Stunden habe ich auch so mensartiges Ziehen, ich denke, die Gebärmutter arbeitet und lässt hoffentlich bald alles frei! Habe mir erstmal 2 Tassen Zimttee gekocht, das hilft vielleicht ja auch etwas.
Gut, dann sind anscheinend nicht alle Ärzte so und ich habe eher Pech, aber die FÄ, die mich bei meiner letzten FG betreut hat, konnte auch nicht so gut damit umgehen, aber sie ist auch noch sehr jung und nicht so erfahren. Für die meisten steht eben das Medizinische im Vordergrund.
Ja, von meinem Umfeld kenne ich es auch, dass nicht alle wissen, was sie machen bzw. wie sie reagieren sollen oder auch eher darüber hinweggehen. Aber ein paar sind auch richtig einfühlsam oder versuchen es zumindest zu sein.
Danke für's Daumen drücken!
Grüße JUJO