Ich glaube dran

Archiv des urbia-Forums Trauer & Trost.

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Forum: Trauer & Trost

Fehlgeburt, Tod eines geliebten Menschen, Angst, nicht enden wollende Trauer um ein Sternenkind: Leider stehen wir nicht immer auf der sonnigen Seite des Lebens, diese Erfahrung muß jeder von uns machen. Oft hilft es, mit anderen darüber zu sprechen...

Beitrag von welle82 29.04.11 - 16:52 Uhr

Hallo ihr lieben...muss mal was loswerden. Vor einiger Zeit hat mal jemand zu mir gesagt das immer wenn ein neuer Mensch geboren wird ein anderer dafür gehen muss. Früher schmunzelte ich noch etwas darüber aber mittlerweile glaube ich nun daran. Aus meinem Bekanntenkreis war es bisher jedesmal so und auch bei meiner Schwägerin wo sie schwanger war bzw. grad entbunden hatte musste auch ein enger Verwandter bzw. Familienmitglied gehen. Habt ihr auch solche Erfahrungen gemacht? Warum ist das so....
lg andrea

Beitrag von schnuffel2429 29.04.11 - 17:18 Uhr

Hallo,

es klingt zwar komisch aber ich glaube auch daran. Ich habe das sogar zurückverfolgt in unserer Familie.
Es ist immer jemand gestorben nachdem ein Baby geboren wurde. Es kann zufall sein ode auch etwas anderes.
Ich habe in den letzten monat gelernt das es dinge gibt die wir nicht verstehen.

LG Yvi

Beitrag von pechawa 29.04.11 - 17:25 Uhr

Hallo,

in vielen Familien trifft das zu, aber in vielen auch nicht! Meine Kinder wurden 1985, 1987 und 1994 geboren und niemand ist (gottseidank) gestorben. Mein Vater starb vor 2 Jahren und 3 Monate zuvor hatte meine Schwester ein Baby bekommen,

LG Pechawa

Beitrag von abo55 29.04.11 - 17:46 Uhr

Hallo,

ich finde den Gedanken - wenn es denn so eintreffen sollte - ganz tröstlich. Aber kann es für mich nicht bestätigen. Ich habe 2 Kinder, mein Bruder 1 Kind und bei uns ist niemand Verwandtes oder Bekanntes in der Zeit gestorben - zum Glück.

Grüße Abo55

Beitrag von kleinesbambi 29.04.11 - 19:26 Uhr

Hallo

Meine Oma mütterlicherseits starb 4 Monate nach meiner Geburt.

Mein Vater starb, als ich mit unserem Zwerg in der 5 SSW war

Ich glaub auch, das da was dran ist.....

Beitrag von anyca 29.04.11 - 19:57 Uhr

Wie erklärst Du Dir dann das Bevölkerungswachstum? Würde für jedes Baby jemand sterben, würde die Weltbevölkerung stabil bleiben ...

Oder anders gesagt, ist der Onkel meines Mannes gestorben, weil meine Tochter grade zur Welt gekommen war oder weil seine Tochter grade frisch schwanger war? Klar entsteht da ein Gefühl von "einer geht, eines kommt", wenn Schwangerschaften, Geburten und Todesfälle nahe beieinanderliegen, aber rein rechnerisch kann nicht für JEDES Baby jemand sterben.

Um die Geburten meiner Neffen und meiner zweiten Tochter herum starb jedenfalls keiner.

Beitrag von holidaylover 29.04.11 - 22:47 Uhr

wie schon geschrieben wurde - immer ist das natürlich nicht so!
meine oma starb im sept. 2007, im gleichen monat wurde ich mit meiner jüngsten #schwanger
lg
claudia

Beitrag von michback 30.04.11 - 06:43 Uhr

Hallo,

Mein Papa und meine Oma sind im Februar verstorben. Vor einer Woche kam unsere Tochter auf die Welt.

Ich bin mir ganz sicher, dass meine Maus jetzt zwei ganz besondere Schutzengel hat.

Ich hatte schon im Bauch eine wahnsinnige Bindung zu dem Kind. Irgendwie anders als bei meinen beiden Großen.

LG
Michaela

Beitrag von yvonne2008 30.04.11 - 07:28 Uhr

Hallo

bei uns war es leider auch so, meine tochter ist 2008 im dezember geboren und im juni 08 und dezember 08 starben meine beiden Opas :(

lg yvonne

Beitrag von romance 30.04.11 - 09:11 Uhr

Huhu,

als ich das erste Mal schwanger war, starb unser Haustier. Vielleicht kein Vergleich, war für uns wie ein Familienmitglied.

Und ich gestehe, da ich wieder schwanger bin. Da fürchte ich mich vor einem Anruf. Wenn uns gesagt wird das mein Vater nicht mehr leben wird. Ich habe so eine Ahnung, das er nicht sehr alt werden wird. Und hoffe wirlich das mich mich grundsätzlich täusche.

LG Netti

Beitrag von jill1979 30.04.11 - 11:27 Uhr

Doch,bei mir ist da auch was dran...
6 Wochen bevor ich geboren wurde starb meine Tante plötzlich im Alter von 24 jahren..sie sagte meiner Mutter noch,dass sie an sie denken wird,denn es wird ein Mädchen..obwohl der Doc sagte,dass ich ein Junge werden würde.Ich wurde geboren und habe sogar an der gleichen Stelle wie sie ein großes Muttermal.
Also meine Tochter geboren wurde vor 9 Jahren starb 6 Wochen danach meine Uroma.
Als nun mein Sohn geboren wurde starb meine Oma einige Wochen danach.

Beitrag von pocahontas60 30.04.11 - 15:55 Uhr

Hallo,

als meine Tochter zur Welt kam starb mein Vater kurze Zeit später. Das war vor über 5 Jahren und selbst heute läuft es mir eiskalt den Rücken runter. In dem Moment als er starb, fing meine Tochter an zu schreien und ließ sich nicht beruhigen. Ich setzte mich mit ihr neben meinen Vater und plötzlich schien sie wieder völlig zufrieden. Ganz merkwürdig war das. Selbst heute guckt sie mich manchmal ganz komisch an und sieht dabei aus wie mein Papa, vom Gesichtsausdruck her....Gänsehaut pur. Ich habe das Gefühl, dass er ganz nah bei mir ist.

LG poca

Beitrag von melina24-09-07 30.04.11 - 16:42 Uhr

mein papa und der opa meines mannes starben im juni/juli 2 monate vor der geburt meiner tochter!
mein papa war erst 42 und hatte eine gehirnblutung!
bei meiner 2 SS hatte ich wieder panik, dass irgend etwas passiert!
Elias kam am 09.01.11 um 20.29 zur welt und am nächsten morgen lag unser hund tot im körbchen!<- ich weiss, tiere sind kein vergleich aber trotzdem Gänsehaut!

Beitrag von fruehchenomi 30.04.11 - 19:29 Uhr

Meine Enkelin Leonie wurde geboren, und 4 Tage später musste ihr Ur-Opa gehen - im gleichen Krankenhaus. Er hat noch von ihr erfahren....war sehr schlimm für meinen Schwiegersohn, es war sein Opa.
Er wechselte vom Bett des verstorbenen Opas zum Inkubator seiner viel zu früh geborenen kleinen Tochter ...
Die älteste Tochter aus erster Ehe meines Mannes stand hochschwanger am Grab ihrer Mutter.....
Schon manchmal seltsam.
LG Moni

Beitrag von felix0907 30.04.11 - 21:39 Uhr

Ich kann das leider auch bestätigen!!!

Als meine Tochter zur Welt kam, ist leider meine Mutter gestorben.... ganz plötzlich und unerwartet.....
Es ist soo unfair!!!!

Jetzt ist meine Patentante gestorben und die Tochter von ihr ist schwanger und bekommt in 3 Monaten ihr Baby......

So ist das Leben, ... Freud und Leid sind so nah beieinander.....

Beitrag von muckel1204 30.04.11 - 23:04 Uhr

An dem Tag, als ein sehr lieber Mensch starb ist unser zweites Kind in mir entstanden. Als ich das mitbekommen habe, wusste ich, das er es weiß, das er ihn geschickt hat. Wir hatten alle Gänsehaut und noch heute bekomme ich feuchte Augen.........

Beitrag von melle_20 01.05.11 - 07:02 Uhr

Also ich glaube da auch dran...

Als ich geboren wurde starb meine UrOma 6 wochen später..Sie sagte immer dass sie nur noch UrOma werden wolle ( so erzählen es immer alle wenn wir auf sie kommen)

2007 starb mein Opa und im Bekanntenkreis hörte man dann dass jmd schwanger war...2008 im November starb mein Vater,im März´09 erfuhren wir dass unser Sohnemann unterwegs ( er hätte ET am Sterbetag von meinem Papa gehabt) und im selben Jahr (´09) bekamen wir 2 oder 3 Tage nach Vattertag die nachricht dass der Cousin meines Mannes mit gerade mal 20 jahren bei einem Autounfall ums Leben kam...Die Oma von meinem Mann sagte dann " Einen Enkel habe ich hier auf Erden verloren,dafür werde ich einen Urenkel bekommen,den ich genau so lieben werde denn es wird ein ebenfalls ein Junge sein" ( wir wussten da ja noch nicht was es wird haben es erst 100% in der 36/37ssw erfahren)

Da ist denke ich schon irgendwie ein bisschen was dran...Denn man hört es ja auch sehr oft - leider....

Beitrag von manoli71 01.05.11 - 07:28 Uhr

Hallo!

Ob ich daran glaube, weiß ich nicht so recht. Ist es vielleicht manchmal nur Zufall? Bei uns war es so: Philipp ist geboren und 6 Tage später ist meine Schwiegermutter plötzlich gestorben. Sie hatte vor Jahren immer mal wieder gesagt: Wenn mein Sohn in guten Händen ist und ich Oma werde, dann kann ich sterben #heul. Und genau so ist es dann auch eingetroffen. Philipp wurde geboren. Mein Mann ist nach der Geburt sofort zu ihr gefahren, hat ihr das erste Foto gezeigt. Am nächsten Tag wollte sie uns besuchen kommen. Doch da bekam sie Durchfall. Sie verschob den Besuch auf den nächsten Tag. Doch der Virus wurde schlimmer und sie verschob es wieder. Dann kam sie ins gleiche KH, wie wir lagen und es wurde schlimmer und schlimmer. Wir durften sie nicht besuchen und an dem Tag, als ich entlassen wurde, starb sie. Für mich untröstlich, weil sie sich so auf Philipp gefreut hatte und sie hat ihn niemals richtig gesehen, nur auf Fotos. Ich bin heulend aus dem KH gegangen mit Philipp, konnte mich nicht beruhigen. Eine ganz liebe Ärtzin versuchte noch mich zu trösten. Aber es war einfach nur schrecklich, weil die Ärzte meinem Mann zuvor gesagt hatten, dass sie die Nacht wohl nicht überlegt. Noch heute denke ich oft daran. Ich hätte es so gerne gehabt, dass sie unseren kleinen Sonnenschein wenigstens einmal richtig gesehen hätte und auf dem Arm gehabt hätte. Leider ist es dazu nie gekommen. Darüber bin ich sehr sehr traurig.

LG Tina

Beitrag von sohnemann_max 01.05.11 - 08:34 Uhr

Hi,

JA!

Mein Opa ist gestorben, kurze Zeit später kam unser Sohn auf die Welt.

Unsere Tochter wurde geboren - mein anderer Opa ist verstorben. Allerdings erst später, er hat lange leiden müssen.

Mein Mann wurde vor 3 Jahren operiert, es kam zu Komplikationen mit einer Not-OP (heute vor genau 3 Jahren). Es ging ihm mies - richtig schlecht auf Intensiv. Organe sind nicht angesprungen und keiner wusste warum. Irgendwann in diesen Tagen habe ich unser ungeborenes Kind verloren, in der 15. SSW. Meinem Mann ging es anschließend von jetzt auf gleich wieder besser.... unser Krümel hat ihm sein Leben gerettet.

Ich glaube dran.

LG
Caro mit Max 6,5 Jahre und Lara 23 Monate

Beitrag von eishaendchen80 01.05.11 - 22:44 Uhr

Ich glaube auch dran.

Als unser Nachbar damals starb wurde an diesem Morgen eines seiner Ur-Enkel geboren.

Einer kommt einer geht. Nicht immer aber manchmal scheint was dran zu sein.


Beitrag von marmita 01.05.11 - 22:58 Uhr

Das Sprichwort ist mir auch bekannt.

Meine Tochter wurde letztes Jahr an einem Freitag im Juni geboren. Genau sieben Wochen später, an einem Freitag dem 13. im August, starb meine Mama nach schwerer Krankheit.

Zufall? Vorbestimmung?

Geburt und Tod sind halt einfach fester Bestandteil des Lebens, und deshalb liegt das wohl auch so oft ganz dicht beieinander.

Beitrag von cloder86 01.05.11 - 23:19 Uhr

hallo
als meine maus im januar geboren war 2010 verstarb ihr uropa im oktober 2009 glaube auch drann

Beitrag von tauchmaus01 02.05.11 - 10:15 Uhr

Nunja, bei beiden Kindern die ich geboren habe mußten Menschen gehen. Aber ich habe sie nicht gekannt.

Ich glaube nicht daran, denke aber auch eher realistisch als dass ich mich menschlichen Schwächen hingebe. Irgendwie macht das das Leben leichter nicht immer einen Sinn für bestimmte Schicksale zu suchen.

Es ist wie es ist, Menschen kommen, Menschen gehen, eine Geburt eines Menschenkindes ist aber noch lange kein "Grund" dass ein anderer Mensch den man kennt sterben muß.

Mona

Beitrag von blueeyed 02.05.11 - 18:28 Uhr

"Warum ist das so?"

Weil viele Menschen in der allgemeinen Orientierungslosigkeit nach Regelmäßigkeiten suchen und dann kein noch so weit hergeholter Unfug vor wildesten Interpretationen mehr sicher ist.

Menschen sterben, Menschen werden geboren, und all das ganz ohne irgendeinen esoterischen Zusammenhang.

Nebenbei: Wenn für jeden geborenen Menschen einer sterben würde, dann gäbe es in einigen Teilen der Welt ein paar Probleme weniger.

Beitrag von jade_ffm 06.05.11 - 21:32 Uhr

meine schwägerin ist mit 32 Jahren am 20.April 08 gestorben. Am gleichen Tag bekam eine Bekannte ein kleines Mädchen, ungefähr zur gleichen Zeit als meine Schwägerin starb.
Die kleine bekam den Namen Mia. So heißt auch die Tochter meiner verstorbenen Schwägerin. Die Bekannte die die kleine bekam, wusste nicht das meine Nichte auch Mia heißt.

es ist schon komisch