Bitte helft mir - kann es sein das ich nicht genug Milch habe?

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Forum: Geburt & Wochenbett

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Beitrag von tonga2011 29.04.11 - 18:24 Uhr

Hallo,

ich bin total ratlos. Baby Chiara wurde am 19.04.2011 geboren. Im KH sollte ich sie alle 2 Std anlegen, das habe ich auch aber ab den 4Tag war meine Kleine kurz nach dem stillen wieder hungrig. Ein Problem was wir haben ist das sie sehr schnell an der Brust einschlaeft und wir muessen sie immer wieder wecken. Zu Hause ging das geweine los weil sie einfach nicht genug bekommen konnte und meine Hebi meinte ich sollte sie immer dann anlegen wenn die Kleine hunger hat und nicht alle 2Std. Tja das ist ca jede Std und ich bin schon mega muede. Heute Nachmittag habe ich sie angelegt und danach den Rest abgepumpt, aber sie will noch mehr ;-(

Da beide Brueste leer waren haben wir das erste mal zugefuettert ca 40ml und ich habe nur geheult weil ich mir so schlecht vor komme.

Ich will das sie ihre Muttermilch bekommt aber wie kann ich sicher machen das sie genug bekommt??? Kann es sein das ich nicht genug habe? Habe ich vieleicht beim stillen etwas falsch gemacht???

Wie lange dauert es bis die Brust wieder mit Milch gefuellt ist?

Bitte helft mir, ich bin euch fuer jeden rat dankbar - sie ist doch erst ein paar Tage alt und ich moechte das sie weiterhin die Muttermilch erhaelt.

LG Tanja

Beitrag von pegsi 29.04.11 - 18:32 Uhr

Hallo!

Erst einmal: #liebdrueck
Entspann Dich, so schnell verhungern unsere Würmchen nicht. Deine Anspannung kann aber durchaus den Milchfluss stören.

Es dauert eine Weile, bis sich Angebot und Nachfrage eingependelt haben. Wenn Du allerdings zufütterst, dann hast Du das Problem, dass Dein Zwergli nicht mehr so viel an der Brust saugt und Du daher nicht mehr Milch produzierst als bisher. Langfristig führt das oft zum Abstillen.

Was das Trinken angeht: Bei meiner Großen war es das gleiche Spiel: Sie hat max. 5 Minuten getrunken, dafür aber alle 30-60 Minuten. Ich bin zeitweise auf dem Zahnfleisch gegangen, habe aber für sie durchgehalten.

Bei der Kleinen mache ich das anders (schon weil es gar nicht mehr machbar wäre, mir den Streß noch mal anzutun): Sie bekommt frühestens nach 2 Stunden wieder die Brust. Während des Stillens streichle ich sie und texte sie voll, damit sie nicht einschläft. Auf diese Weise kommen wir jetzt immerhin auf mindestens 15 Minuten saugen - und sie macht dann tatsächlich von selbst zwischen 2 und 4 Stunden Pause.

Da ich aber immer viel zu viel Milch habe, kannst Du wohl nicht 1:1 übernehmen, was ich mache. Ich würde Dir empfehlen, Dir eine Hebamme zu suchen, die sich mit dem Stillen auskennt. Die Kosten trägt die Krankenkasse!

Beitrag von tonga2011 29.04.11 - 19:50 Uhr

Vielen lieben Dank fuer deine Hilfe.

Dann werde ich wohl besser wieder da anfangen wo ich aufgehoert habe. Ich haette mir das Stillen nicht so schwer vorgestellt, moechte aber auch nur das Beste fuer meine Kleine und meine Schuldgefuehle machen das ganze noch viel schwieriger - Hormone u.s.w.

Gut wenn die Kleine aufwacht gibt es nur die Brust. Wie lange bis man alles ein wenig besser planen kann?

Wuensch mir Kraft und Glueck!

LG Tanja

Beitrag von anarchie 29.04.11 - 19:09 Uhr

Huhu!


Erstmal: NICHT zufüttern! Diese Kilch saugt sie nicht mehr aus der Brust, die widerrum weniger produziert, weil ja nicht mehr gefordert wurde...ein teufelskreis!
Zudem kann es durch flaschensauger zur Saugverwirrug kommen.

Leg sie an, immer, wenn sie mag - das kann durchaus stündlich sein oder auch ne Stunde am Stück.Das ist normal und wichtig, damit du eben genug Milch bekommst.
Kuschel dich nackt mit ihr ins bett, der hautkontakt fördert die Milchbildung.

Wirklich leer ist die Brust nie, über 70% der Milch wird erst beim trinken gebildet - die kinder müssen nur mehr dafür arbeiten(und sichern, dass mehr produziert wird).

Wirklich immer wieder anlegen...übe das stillen im Liegen, dann kannst du dabei dösen oder schlafen...

lg

melanie mit 4 Stillkindern

Beitrag von tonga2011 29.04.11 - 20:01 Uhr

Vielen lieben Dank fuer deine Hilfe :-)

Ich werde es einfach noch mal versuchen. Wenn sie aufwacht gebe ich ihr die Brust und morgen werde ich mal ein wenig kuschel time im Bett mit ihr haben ;-)

Ich haette mir das Stillen wirklich einfacher vorgestellt, habe es mir auch schon 2 mal zeigen lassen wie ich sie anzulegen habe, aber meine Brustwarzen werden immer wieder wund - ein Katzenjammer....

Die Hormone oben drauf perfekte Mischung zum los heulen .............

Drueck mir die Daumen und wuensch mir Kraft,

GLG Tanja

Beitrag von maerzschnecke 29.04.11 - 20:44 Uhr

Es ist in den ersten zwei bis drei Wochen normal, dass die Kleinen manchmal stündlich Hunger haben und manchmal hängen sie auch 2-4 Stunden an der Brust.

Mach weiter so - immer anlegen, wenn das Kind Hunger vermeldet. Die Milchmenge steigt innerhalb weniger Tage nach dem Bedarf Deines Kindes.