blöder ö. Dienst*schmoll und mit dem Fuss gegen einen Stein treten*

Archiv des urbia-Forums Finanzen & Beruf.

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von skm 29.04.11 - 19:53 Uhr

Hallo, muss mich mal ausko...

ich bin seit meiner Ausbilung im öffentlichen Dienst und war auch immer sehr glücklich und zufrieden mit der Behandlung ihrer Mitarbeiter.

Nun habe ich den Fehler gemacht und auswerts geheiratet und es mir gewagt Kinder zu bekommen. An sich ist das ja meine Schuld das ich nun jeden Tag über 200 km (einfache Strecke) pendeln muss.

ABER, ich bin seit der Elternezeit meiner 1. Tochter 2007 am suchen. Mir wurde von meinem Arbeitgeber immer gesagt wir finden schon was für sie, machen sie sich mal keine Sorgen. Naja wie es halt kommen musste bin ich halt in der Situation das ich jetzt halt doch pendeln muss.

Nun hatte ich einige Stellenausschreibungen gefunden die mich echt interessierten und habe alles mit meinem Personalchef abgesprochen (er meinte er würde beim amtierenden Ministerpräsidenten ein gutes Wort einlegen) Naja hat nicht geklappt. Ich bin gut in meiner Arbeit und bekomme auch jedes Zeugnis von meinem AG aber ich finde einfach nix.

Gestern kam wieder ne Absage und ich wäre am liebsten in Tränen ausgebrochen.

Inzwischen bin ich so verzweifelt das ich in Betracht ziehe meine restlichen Elternzeitjahre noch zu nehmen. ABER ich brauche einen Job wo ich mindestens 700€ im Monat verdiene ansonsten klappt das alles nicht...
Und auch hier, ich finde nix#heul Einfach nix.

#sorry für den Müll, aber jetzt gehts mir ein bißchen besser

Beitrag von imzadi 29.04.11 - 20:26 Uhr

Wie was denn? Du ziehst um und bekommst nicht gleich eine Stelle? Willkommen im Leben.

Irgendwie leben die Mitarbeiter des öfftlichen Dienst immer ein wenig in einer Traumwelt was die Arbeitewelt angeht.

Beitrag von skm 29.04.11 - 21:37 Uhr

von 2007 bis 2011 ist ja wohl nicht gleich.

danke für deine charmante antwort.

Beitrag von imzadi 29.04.11 - 22:12 Uhr

Woanders interessiert es überhaupt keinen ob du umziehst, wenn du weg bist bist du halt weg. Such dir doch anderswo eine Stelle wenn es dir zu lange dauert. Aber vorsicht, dort bekommt man zum Geburtstag keinen halben Tag Urlaub geschenkt. ;-)

Beitrag von skm 29.04.11 - 22:45 Uhr

also bei uns gibts keinen halben tag urlaub ich weiß ja nicht was du für ein bild vom öffentlichen dienst hast aber anscheinend ein sehr verqueres.

außerdem hat mein Ag in meiner nähe eine behörde in die er mich versetzen möchte. die würde aber erst neuorganisiert und da muss alles erst mal seine ordnung finden.

ps: diese sollte seit januar 2008 fertig sein

Beitrag von schnecki82 30.04.11 - 09:30 Uhr

Wo bekommt man denn im öD bitte einen halben Urlaubstag geschenkt?

Also ich habe den nicht geschenkt bekommen. Ich glaube ich rufe morgen gleich mal meine Personalsachbearbeiterin an und beschwere mich und berufe mich auf urbia. "Bei urbia hat aber jemand geschrieben ... " HAHA

Nööööö keine halben Urlaubstage extra ... schaaaaade !

Beitrag von king.with.deckchair 30.04.11 - 11:09 Uhr

"Wo bekommt man denn im öD bitte einen halben Urlaubstag geschenkt?"

Bei uuuuhuns (Kommune)! *meld* #huepf Aber nur, wenn der Urlaubstag auf einen Werktag fällt.

Beitrag von schnecki82 30.04.11 - 13:27 Uhr

Ach soooooo ein Pech für mich !

Aber Dir sei es gegönnt !

Liebe Grüße

Sabine

Beitrag von king.with.deckchair 30.04.11 - 21:31 Uhr

Naja, vorletztes Jahr war es ein Freitag, letztes der Samstag und nun Pfingstsonntag... #klatsch

So was ähnliches hatte ich schon mal - und als der Geburtstag endlich auf einen Montag fiel, war es.... PFINGSTmontag. #augen

LG
Ch.

Beitrag von schnecki82 01.05.11 - 03:07 Uhr

#rofl Also kommst Du gar nicht wirklich oft in den Genuss, eine halben Urlaubstag geschenkt zu bekommen. #klatsch

Wir bekommen keinen. Aber nun gut - schlimm ist das auch nicht. Dafür sind/waren bei uns riiiiiiiiiiiiiiiiesen große Tarifumstellung angesagt und anscheinend weiß niemand so richtig bescheid. Also wieder eine Überraschungskiste.

Ich habe auf Deiner VK etwas über den Humanisten gelesen? In solch eine Kita ging meine Tochter; klasse Konzept. Ich war durch und durch zufrieden!

LG Sabine

Beitrag von king.with.deckchair 30.04.11 - 11:08 Uhr

Komisch. Ich bin ausgebildete VfA (OK. mit fast nur zweistelligen Punktzahlen in der Ausbildung) und ich habe von 2005 bis jetzt mehrere Stellen ergattert. Bis auf die jetzige bei einem Landkreis waren sie zwar befristet, aber sei's drum.

Naja, ich war mir aber auch nicht zu schade, zwischendurch mal mehrere Monate in einem anderen Bereich zu arbeiten (und diese Erfahrungen waren bei meinem jetzigen Vorgesetzten hoch begehrt) und ich war mir nicht zu schade, mein Brot im Bereich SGB II zu verdienen - etwas, was viele Kollegen ja kategorisch ablehnen. Oder eben in der freien Wirtschaft.

Im Übrigen kann man mit eine Verwaltungsausbildung auch so gut wie jeden anderen Bürojob machen. Heftet man dann eben statt behördlich kaufmännisch ab und frischt die BGB- und Buchhaltungskenntnisse aus der Ausbildung was auf. Als ich gesucht habe, habe ich sogar Vorstellungsgespräche als Teamassistentin, Empfangskraft, Assistentin der Geschäftsführung, Auftragssachbearbeiterin etc. pp. gehabt. Eine Stelle (Teamassi) hätte ich sogar bekommen, aber da kam die Chance wieder im ÖD einzusteigen.

Ich kann dein Gejammer also nicht wirklich nachvollziehen.

Beitrag von diana1101 29.04.11 - 22:20 Uhr

#nanana

Jetzt aber mal fair bleiben!

Beitrag von skm 29.04.11 - 22:49 Uhr

danke.

ich weiß ja das ich selber schuld bin aber mir wurden halt vom Ag aus versprechen gemacht die leider immer noch nicht realisiert wurden.

ich denke doch nur an meine familie die wie ich unter der situation leiden.

Beitrag von imzadi 29.04.11 - 22:55 Uhr

Sorry, ich wollte dich nicht verletzten.

Ich Arbeite und lebe mit vielen Menschen aus dem öffentlichen Dienst zusammen. Und manchmal nervts einfach. Da wird gejammert wegen irgendwelchen Kleinigkeiten und öffentlicher Dienst Sondergeschenke da kommt dir das Kot...

Beitrag von anthea21 29.04.11 - 23:54 Uhr

Na, da wirst du anscheinend nur mit Beamten zusammen arbeiten. Normale Angestellte im ÖD haben keine großartigen Extratage Urlaub, keine Vergünstigungen (wenn man vom Weihnachtsgeld absieht, aber das bekommen viele andere in der freien Wirtschaft auch) etc. .

Die einzige "Vergünstigung" die ich habe ist, immer wieder meine Teilzeit einfach so verlängern zu können. Das liegt aber auch nur daran, das unser Personalamt wegen der Einsparungen froh ist über jeden, den sie streichen können. Nimm 4 Angestellte, die nur 30 Stunden arbeiten wollen und schon hast du eine Ganztagsstelle gestrichen. Ich hab ein Schul- und ein Kleinkind das bei der Tagesmutter ist. 3x darfst du raten wieviel Urlaub ich in den Sommerferien habe. Richtig: Null, Niente, Nada.

Liebe Grüße,
Karin

Beitrag von imzadi 30.04.11 - 01:05 Uhr

Ich meine nicht die Beamten. Ich meine einfach nur die Personen die den gleichen Job machen wie ich, im gegensatz zu mir keinerlei Ausbildung haeben, aber trozdem fast das doppelte die Stunde verdienen. Aber nebenbei bei bei den gleichen Arbeitzeiten das doppelte an Pause haben, Feiertage besser bezahlt bekommen und sogar krank sein dürfen ohne Geldverlust.

Dafür darf man sich dann anhören das die Beschwerden beim Amtarzt einlegen weil es auf der Arbeit zu dunkel ist, zu eng, zuviele Treppen, Rücken unfreundlicher Stuhl.

Beitrag von schnecki82 30.04.11 - 09:36 Uhr

In welchem Bereich arbeitest Du denn?

Mir ist es neu, dass der öD "unqualifizierte" Leute einstellt.

Über Lohn/Gehalt lässt sich streiten. Die Zuschläge sind gut, aber das Grundgehalt an sich sieht nicht so danach aus. Aber das ist in der freien Marktwirtschaft überall so. Und nööööö ich habe eine 38,5 Stunden Woche und mir stehen eine halbe Stunde Pause pro Tag zu, so wie überall auch. Und wer wo anruft und eine Beschwerde einlegt ist die eine Sache. Die andere aber, ob an der anderen Seite der Leitung jemand dran sitzt, dem es auch interessiert. ;-)

LG Sabine

Beitrag von imzadi 30.04.11 - 21:58 Uhr

Also bei uns interessiert es keinen das du mehr Geld willst, egal was du machst und wie gut. Ist ein Job für doofe, hat für mich aber den Vorteil das ich als 400 € Kraft das Geld fast Netto ausbezahlt bekomme. Und vor allem ich Arbeite in dem Haus in dem ich wohne, somit hab ich weniger/kein Geschiss mit der Kinderbetreuung. 50% der Zeit werde ich fürs Zeitungslesen bezahlt. Für meine Zeitarbeitsfirmmen Kollegen die Vollzeit davon leben müssen ist es Desaster.

Auf der anderen Seite bekommen öffi Kollegen halt trozdem mehr Geld, mehr Rechte, in vielen Dingen eine gewisse Narrenfreiheit. Eine Kollegin aus dem öffentlichen Dienst kommt JEDEN Tag zwischen 5 und 30 Minuten zu spät, aber da sagt keiner mehr was weil sie dann immer das heulen anfängt. Würde das einer von uns (Leiharbeitssklaven) nur 5 mal bringen wäre er weg vom Fenster. Danke Privatisierung!

Beitrag von danaz 30.04.11 - 10:14 Uhr

Hallo,

jetzt muss ich mich mal einschalten. Im Gegensatz zu den Angestellten bekomme ich als Beamtin kein Weihnachtsgeld. Und jammern tue ich ganz sicher nicht, weil mir durchaus bewusst ist, dass ich als Beamtin so einige Vorzüge habe. Auch wenn das nicht extra freie Tage sind. Bitte erst nachdenken, bevor man hier falsche Aussagen trifft.

danaz

Beitrag von angi05 30.04.11 - 11:51 Uhr

Hi,

so geht es mir auch als Beamtin.
Kein Weihnachtsgeld mehr (seit Jahren).

Aber ich mecker nicht, denn der Job hat noch einige Vorteile.

Ich möchte nur mal richtig stellen, dass nicht alle Beamte so einen hohen Verdienst haben. Ich bin im mittleren Dienst und komme bei Weitem nicht an 3000,- euro brutto ran!

Gruß Angi 05

Beitrag von danaz 30.04.11 - 12:12 Uhr

Hallo,

ich habe mir neulich mal ausgerechnet, was ein Angestellter, der so lange wie ich gearbeitet hat, ungefähr netto bei gleichen Verhältnissen verdient. Da bin ich auf beinahe den gleichen Nettolohn gekommen (hatte bei mir auch schon die private KV abgezogen); ich glaube, es waren sogar ein paar Euro netto mehr, aber unwesentlich. Insofern ist es eh falsch, dass Beamte grundsätzlich mehr verdienen, wenn man gleiche Entgeltgruppen und damit gleiche Verantwortung gegenüberstellt. Aber natürlich hat man auch Vorteile, wie eben die private KV, man muss für die Riester für volle Zulagen weniger einzahlen, weil man ja weniger Brutto hat als ein vergleichbarer Angestellter und man ist natürlich unkündbar. Wobei ich eine Kündigung bei uns in 15 Jahren auch bei Angestellten nicht erlebt habe, es sei denn, sie haben Mist gebaut.

Ich kann ja immer darüber lachen, wenn Beamtenwitze gerissen werden, weil ich mich da nicht wirklich sehe, aber wenn ernsthaft über Dinge diskutiert werden, die nicht der Wahrheit entsprechen, so finde ich das nicht so doll. Aber damit muss man wohl leben.

Gruß danaz

Beitrag von imzadi 30.04.11 - 21:47 Uhr

Das mein ich kein Weihnachtsgeld mehr. Bei uns ist das noch nicht mal im Vertrag vorgesehen. Meine Kolleginnen überleben sich sogar 3 mal wie so nun Urlaub nehmen damit nicht soviel verloren geht. Das Urlaubsgeld liegt eine ganze Ecke unter dem Normalverdienst.

Beitrag von eisflocke 30.04.11 - 23:19 Uhr

Huhu.. in welchem Bundesland seid ihr ohne Weihnachtsgeld und seit wann ist das abgeschafft?

Beitrag von angi05 01.05.11 - 00:53 Uhr

Hi,

ich wohne (und arbeite) in Niedersachsen.
Bei uns ist das Weihnachtsgeld schon mindestens 6 Jahre weg, auch Urlaubsgeld gibt es nicht.

Gruß Angi 05

Beitrag von eisflocke 01.05.11 - 09:29 Uhr

Urlaubsgeld kenn ich auch nur dem Namen nach... nun gut, dann ist es ja auch eine Frage der Zeit, wann sie auch das Weihnachtsgeld bei uns streichen, zur Zeit sind sie ja dabei, sich da so langsam rauszuschleichen. :-(

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