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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von dream25 29.04.11 - 20:03 Uhr

Hallo,

ich bin kurz vorm verzweifeln.

Meine Kollegin ist seit 2 Wochen krank geschrieben, angeblich ist sie vom Fahrrad gestürzt und hat eine schwere Schädelprellung. Ich weiß aber, dass das ganze nicht stimmt. Sie ist an dem angeblichen Unfalltag einfach in ein Krankenhaus gegangen, hat dort von ihrem angeblichen Unfall erzählt und hat dafür dann eine BEstätigung bekommen.

Sie hat dem Chef eine SMS geschrieben und war dann nur noch für mich erreichbar. Mit dem Chef kommuniziert sie nur per SMS um ihm zu sagen, dass sie weiter krank geschrieben ist.

Mir hat sie davon erzählt. Das ganze hat sie gemacht, weil sie heute geheiratet hat und mit der Planung nicht hinterher kam und da sie eh bald auswandert, ist es ihr eh egal.


Der Chef weiß nichts von ihrer Heirat, in 2 Monaten geht sie mit ihrem Mann nun in sein Land, also wandert aus, auch das weiß unser Chef nicht.

Sie wird nich mehr kommen, das hat sie mir gesagt. Dem Chef schrieb sie heute, dass sie nächste Woche weiter krank geschrieben ist, er hat mehrfach versucht sie anzurufen, ging aber ja nicht, weil sie mit heiraten beschäftigt war.

Er fragt mich immer wieder, ob ich was weiß, bisher verneine ich es, aber er tut mir so leid. Wir mögen sie alle sehr, aber mein Chef ist nur noch enttäuscht und er glaubt ihr auch nicht mehr, dass sie gestürzt ist.

Es kam heute eine Krankmeldung, aber nur die von dieser Woche. Sie hat mir gesagt, dass sie eine von letzter Woche hat, sie aber nicht mehr findet, dem Chef hat sie geschrieben, dass sie die Krankmeldung schon längst versendet hat.

Ich würde es blöd finden sie in die Pfanne zu hauen und dem Chef die Wahrheit zu sagen, weil wir ein sehr gutes Verhältniss haben, aber dem Chef dauernd ins Gesicht zu lügen finde ich fast noch schlimmer, da das gar nicht meine Art ist ;(

Wie würdet ihr das denn machen?

Beitrag von susannea 29.04.11 - 20:17 Uhr

Ich würde ihr sagen, dass du keine Lust mehr hast den Chef zu belügen, denn du musst mit ihm weiter arbeiten und entweder sie rückts gerade oder du erzählst ihm, was du weißt, wenn er dich noch ienmal fragt.

Ungefragt würde ich das aber auf keinen Fall tun!

Beitrag von vwpassat 29.04.11 - 20:28 Uhr

Ich finde ihr Verhalten dreist, aber Deines auch.

Beitrag von becca78 29.04.11 - 21:26 Uhr

Hallo!

Ich verstehe das Verhalten deiner Kollegin nicht - weder dir noch dem Chef gegenüber.

Ist das Verhältnis so gestört, dass sie notfalls nicht (unbezahlten) Urlaub hätte nehmen können?

Würde ihr sagen, dass sie ihm reinen Wein einschenken soll und es andernfalls selbst tun...

Ich persönlich könnte so meinem Chef nicht vor die Augen treten... Von ihr ist es auch dreist, dich damit reinzuziehen. Wie stehst du am Ende da, wenn rauskommt, dass du informiert warst???

LG,
Becca