Schlafens-/Essenszeiten 6 Monate altes Baby

Archiv des urbia-Forums Stillen & Ernährung.

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von quickwitted 29.04.11 - 20:17 Uhr

Hallo ihr Lieben!

Am Sonntag ist es so weit. Emilia ist dann 6 Monate alt und wir möchten unserer Tochter zum ersten Mal ein paar Löffelchen Brei anbieten.

Bislang wurde voll gestillt und so sieht unser Tag in etwa aus:

06:00 Aufwachen (kann aber auch mal später sein)
06:30 Stillen
08:30 Stillen + Schläfchen (ca. 45 – 90 min.)
(gehen zusammen schlafen und schläft an Brust)

12:30 bis 14:30/15:00 Stillen und spazieren gehen (2-3 Stunden)
schläft 30 - 90 min. im Kinderwagen
wenn es gut geht :)
16:00 Stillen + Schläfchen (ca. 30 – 60 min.)
(gehen zusammen schlafen und schläft an Brust)
18:30 bis 19:00 fertig machen fürs Bett + Stillen
19:00 ins eigene Bett(ist aber oft noch eine halbe bis ¾ Stunde
munter - im Bett - und quatscht mit ihrem Mobile)
22:00 / 23:00 Stillen
??? Uhr manchmal nachts noch ein 2. Mal stillen, manchmal nicht
Zeiten sind sehr unterschiedlich, wird auch oft nur so
wach und schläft von selbst wieder ein.


Ich möchte mit der Mittagsmahlzeit anfangen und frage mich nun, wann ich das machen soll. Vor dem Spaziergang oder nachher? Ein paar Löffelchen und dann langsam mehr. Wie steigere ich die Menge und wie messe ich ab, was sie so ist?

Einen richtigen Mittagsschlaf gibt es bei uns noch nicht. Dafür 3 Schläfchen über den Tag verteilt. Sie braucht das einfach und ist meist nicht länger als 2-3 Stunden am Stück munter. Schafft auch 4-5, aber dann ist der Tag im Eimer :) Wie plant ihr euren täglichen Spaziergang? Lese hier immer wieder über Essens- und Schlafzeiten, aber finde nie einen Spaziergang dazwischen :)

Überlege auch immer wieder, ob ich doch noch weiter voll stillen soll oder nicht. Bin sehr unsicher. Immerhin hat sie jetzt 8 Kilo und ist 71 cm groß (Geburtsgewicht waren 4000g und 53 cm) und hat damit eh brav verdoppelt. Unser Kinderarzt ist wohl nicht sehr angetan vom Stillen, war sehr überrascht, dass sie immer noch keinen Brei bekommen hat und meinte, jetzt wirds dann mal Zeit. Hab dann nur entgegnet, dass ich nur das Beste für meine Tochter will und darum hab ich auch 6 Monate voll gestillt. Wenn 1 Jahr voll stillen das Beste wäre, würde ich auch das durchziehen!

Sorry für den Roman, mein Mann arbeitet sehr viel und sonst hab ich ja niemanden zum Reden...haha..

LG Jacqueline und mit ihrer Prinzessin Emilia Sophie Lorena

Beitrag von mami0089 29.04.11 - 20:24 Uhr

Ich würd den Brei vorm spaziergang geben :-)

Wir sind 5 Monate und unser Tag sieht so aus (nachdem mir mein kleiner das Fläschchen am Tag verweigert #kratz )

ca. 6:00 Aufstehen
ca. 8:30 200ml Pre Fläschchen
Schlafen von 9:00-10:00

ca. 12:00 Mittagsbrei (Gemüse/Gemüse-Fleisch Brei)
Schlafen von 13:00-13:30

ca. 15:00 Obstbrei oder Obstbrei mit Babykeks
Schlafen von 16:00-16:30

ca. 19:00 200ml Pre Fläschchen

Schlafen dann gegen 19:30 #verliebt

Die Breie mach ich übrigens selbst :-)

und wenn ich mir euren Tagesablauf soansehe machst du alles richtig auf JEDEN fall :-D

Mittags habe ich auch angefangen... und das vorm Spazieren gehen...

Beitrag von strubbelsternchen 29.04.11 - 20:50 Uhr

Hallo,

ich würde auch vor dem Spazierengehen anfangen. Beim ersten Mal nur 2-3 Löffelchen zum Probieren und dann nach und nach jeden Tag etwas mehr, soviel die Kleine eben möchte. Und hinterher noch "draufstillen" bis sie ganz satt ist. Abgemessen hab ich da nie was, man sieht ja wie leer das Gläschen oder der Becher wird und hat dann ein ungefähres Maß.
Manche Babys sind ganz wild auf Brei und futtern nach ein paar Tagen schon fast ein Gläschen, andere mögen Brei gar nicht und stillen lieber weiter bis sie dann mit 10-12 Monaten richtig vom Familientisch mitessen. Erlaubt ist was das Baby mag, da gibt's kein MUSS zum Brei.;-)

Wenn ihr beide euch noch wohlfühlt mit dem Stillen, dann würde ich auch dabei bleiben!! #pro
Nur weil sie jetzt 6 Monate ist und dein Kinderarzt kein Stillfreund, mußt du noch lange nicht aufhören, schon gar nicht ex und hopp. Solange es euch beiden gut tut und deine Kleine kein wahrer Sumoringer ist und alle Perzetilen auf der Kurve sprengt spricht doch nichts dagegen! Ganz im Gegenteil!!!

Hier findest du auch noch gute Tipps zum Beikoststart und zu Babyernährung: http://www.babyclub.de/magazin/babys-erstes-jahr/babyernaehrung.html
http://www.babyclub.de/magazin/babys-erstes-jahr/babyernaehrung/brei-abc.html

LG #winke

Beitrag von quickwitted 29.04.11 - 22:04 Uhr

@ Mami0089 Danke :) das baut auf jeden Fall auf!!!

Bin schon so aufgeregt...haben den ganzen DM leer gekauft...gleich auf Vorrat... :))

Zuerst gebe ich mal Pastinaken und dann Frühkarotten, mal sehen.

Einerseits geht damit eine Ära zu Ende, andererseits freu ich mich auch.

@Strubbelsternchen: Super, danke für die tollen Links!
Stillen werde ich sowieso weiterhin...solange meine Kleine will. Ich habe mir/uns da keine Grenzen gesetzt und genieße diese Nähe einfach viel zu sehr, um es aufzugeben :)

Wenn ich ehrlich bin, isst Emilia mir mit den Augen fast das Essen vom Teller und sie reißt auch immer den Mund auf und macht Kaubewegungen. Sie wäre sicher mehr als nur bereit, aber ich möchte natürlich nur das Beste für sie.

Man sagt ja nicht umsonst, dass jede Mutter ihr eigenes Kind am besten kennt. Ich denke schon, dass sie sich über eine Breimahlzeit freuen würde, aber auch mit Muttermilch wirkt sie nicht unzufrieden und sie ist eine sehr begeisterte und eifrige Trinkerin :)

Steck da jetzt irgendwie in der Zwickmühle...zufüttern oder nicht...hmmm...

Manchmal leidet sie immer noch unter Blähungen. Dann bekommt sie Saab-Tropfen oder Antiflat. Seit ein paar Tagen gebe ich die Tropfen immer mal wieder mit einem Plastiklöffelchen und sie freut sich wie ein Nurmi. Grinst dann wie ein Honigkuchenpferd, sobald sie den Löffel sieht und auch wenn ihr die Tropfen gar nicht mal so toll schmecken (verzieht beim Schlucken oft das Gesicht), freut sie sich. Aber nur, wenn sie vom Löffel kommen..haha

Keine Ahnung, was ich nun tun soll. Emilia wirkt bereit und offen für Brei, aber nicht unzufrieden mit ausschließlichem Stillen...

Beitrag von quickwitted 29.04.11 - 22:05 Uhr

@ Mami0089 Danke :) das baut auf jeden Fall auf!!!

Bin schon so aufgeregt...haben den ganzen DM leer gekauft...gleich auf Vorrat... :))

Zuerst gebe ich mal Pastinaken und dann Frühkarotten, mal sehen.

Einerseits geht damit eine Ära zu Ende, andererseits freu ich mich auch.

@Strubbelsternchen: Super, danke für die tollen Links!
Stillen werde ich sowieso weiterhin...solange meine Kleine will. Ich habe mir/uns da keine Grenzen gesetzt und genieße diese Nähe einfach viel zu sehr, um es aufzugeben :)

Wenn ich ehrlich bin, isst Emilia mir mit den Augen fast das Essen vom Teller und sie reißt auch immer den Mund auf und macht Kaubewegungen. Sie wäre sicher mehr als nur bereit, aber ich möchte natürlich nur das Beste für sie.

Man sagt ja nicht umsonst, dass jede Mutter ihr eigenes Kind am besten kennt. Ich denke schon, dass sie sich über eine Breimahlzeit freuen würde, aber auch mit Muttermilch wirkt sie nicht unzufrieden und sie ist eine sehr begeisterte und eifrige Trinkerin :)

Steck da jetzt irgendwie in der Zwickmühle...zufüttern oder nicht...hmmm...

Manchmal leidet sie immer noch unter Blähungen. Dann bekommt sie Saab-Tropfen oder Antiflat. Seit ein paar Tagen gebe ich die Tropfen immer mal wieder mit einem Plastiklöffelchen und sie freut sich wie ein Nurmi. Grinst dann wie ein Honigkuchenpferd, sobald sie den Löffel sieht und auch wenn ihr die Tropfen gar nicht mal so toll schmecken (verzieht beim Schlucken oft das Gesicht), freut sie sich. Aber nur, wenn sie vom Löffel kommen..haha

Keine Ahnung, was ich nun tun soll. Emilia wirkt bereit und offen für Brei, aber nicht unzufrieden mit ausschließlichem Stillen...

Beitrag von quickwitted 29.04.11 - 22:33 Uhr

btw: wann habt ihr angefangen auch mal was anderes als Muttermilch anzubieten? also Tee/Wasser? ich stille voll und nach Bedarf und selbst wenn ich zufüttere, hätte ich das so beibehalten. Also ab wann brauchen die Kleinen dann zusätzlich Flüssigkeit?

Beitrag von luccielein 30.04.11 - 10:42 Uhr

Wir sind seit dem 26.4 6 Monate :-) und ich stille ihn immernoch nach Bedarf, kucke da nich auf die Uhr. Nur zum Mittag isst er nun ein halbes Gläschen etwa mal mehr mal weniger versuche das so um die Mittagszeit also von 11-12Uhr das er danach Mittagsschlaf macht muß ja auch erst gelernt werden....er ist mein 3.Kind bin damit immer ganz gut gefahren :-)

Beitrag von quickwitted 30.04.11 - 11:22 Uhr

Danke Luccielein. Also ich stille auch nach Bedarf. Ist ja klar, dass die angegebenen Zeiten keine Fixzeiten sind :) Wollte nur annähernd zusammenfassen, wie unser Tag so aussieht.

Manchmal wacht sie auch um 6 auf und wenn ich sie nicht innerhalb von 15 min. aus dem Bett hole, quatscht sie mit ihrem Teddy und schläft wieder ein (bis ca. 8 oder 9). Ohne Stillen oder sonst was. Ich hab mich auch nie nach irgendwelchen Angaben - alle 2-3 Stunden stillen, soundso viele nasse Windeln, 12 mal tägl. stillen - gerichtet.

Aber zufüttern ist da halt was anderes. Da möchte ich schon einen gewissen Ablauf reinbringen. :)

hab mich aber gestern noch mal intensiv mit diesem Thema auseinander gesetzt und denke, dass ich doch noch ein bis zwei Monate voll stillen werde.

LG