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Archiv des urbia-Forums Stillen & Ernährung.

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. 

Beitrag von sacoma 29.04.11 - 21:36 Uhr

Hallo,

meine Zwillinge werden am 18. Mai 4 Monate alt und ab dem 19. Mai soll ich mit Brei anfangen, so haben es mir die Ärzte geraten.

Beide sind schwer Leberkrank und Melissa dazu noch Herzkrank. Sie sollen so zeitig mit Essen anfangen, da sich dann die Leberenzyme stabilisieren werden und die Leber angeregt wird. Ausserdem bekommen beide Eisen durch Tropfen, die sie nicht vertragen und schlimme Bauschmerzen bekommen. Deshalb soll so schnell wie möglich rotes Fleich auf den Speiseplan und natürlich eisenreiche Gemüsesorten.

Beide Mädels sabbern viel, stecken sich ihre Finger in den Mund, lutschen dran, sitzen mit Hilfe, gucken immer sehr interessiert bei Essen zu und der Abstand zwischen den Fläschchen wird geringer.

Sind das schon anzeichen, dass sie Breibereit sind?
Anfangen soll ich mit Möhre, eine Woche später dann eine weitere Gemüsesorte und nach drei Wochen soll Fleisch mit rein...

Ich möchte mich ja an die Empfehlungen der Ärzte halten, doch halte ich auch viel von eurer Meinung und euren Erfahrungen? Kann man was falsch machen, seinen Kind schaden zufügen oder ist es okay?
Beide kamen 7 Wochen zu früh auf die Welt...

LG und DANKE :-D

Beitrag von kleiner-gruener-hase 29.04.11 - 21:41 Uhr

Meine ehrliche Meinung:

Nie, wirklich nie nie niemals würde ich einem so kleinen Baby schon Beikost anbieten. Schon gar nicht wenns ein Frühchen wäre.

Ich weiß, dass diese Eisentropfen oft fiese Bauchschmerzen verursachen, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass da (gerade Möhrenbrei) feste Nahrung entgegenwirkt... Im Gegenteil...

Einen Schaden wirst du ihnen damit nun nicht gerade zufügen, aber einen Gefallen wirst du ihnen damit auch nicht tun.

LG

Beitrag von anarchie 29.04.11 - 21:43 Uhr

Huhu!


Ehrlich?

ich weiss eine Menge über Stillen und Kinderernährung - aber niemand hier kann dir sagen, ob die Ärzte Recht haben.
ich würde eine zweitmeinung einholen.

stillst du?


lg

melanie mit 4 kindern


Beitrag von sacoma 29.04.11 - 21:45 Uhr

Nein, durch den Kaiserschnitt und die Frühgeburt hat sich bei mir keine Milch eingestellt.
Beide waren die ersten 3 Tage zu schwach zum Trinken und so habe ich leider nie Milch bekommen...

Beide bekommen Hipp PRE-Nahrung!

Ah, ich verzweifel noch, blödes Essen! ich will eigentlich noch warten, zumindest noch die Wochen, die beide zu früh gestartet sind.

Danke!

Beitrag von sarahjane 29.04.11 - 22:32 Uhr

Keine Sorge, ob Du eine Brustmutter bist, oder die Kinder mit käuflicher Säuglingsmilch ernährt werden tut hier auch nichts zu Sache.

Beitrag von anarchie 30.04.11 - 09:44 Uhr

Doch tut es allerdings!

Denn einer Stillmutter würde ich raten sich an die LLL zu wenden, die einen medizinischen beirat hat und dort evtl. abzuchecken, ob dieses sehr frühe Füttern wirklich Sinn macht unter den gegebenen Umständen.

Zudem könnte ich da mehr über das Eisen sagen.


wenn man keinen Plan hat, einfach mal still sein#augen




Beitrag von weib1969h 29.04.11 - 21:53 Uhr

bei dem krankheitsbild kenne ich mich nicht aus, ob es gut ist.....

ABER es ist bekannt, dass die kleinen huschels sich langsam und nach und nach an normale nahrung gewoehnen - spaeter!
der naehrwert der glaeschen und breie liegt weit unter dem der muttermilch.

verwertung der kuenstlichen oder zu frueh zugekfuehrter naehrstoffe ist sehr schlecht, da das verdauungssystem der kids noch nicht so weit ist.

meine kinder fingen/fangen alle alleine an, vom tisch zu essen - so ca. 8ter monat und spaeter in minimengen, dazu ganz viel stillen. umgestellt auf komplett normale nahrung in der geschwindigkeit des kindes.

unbedingt zweite und gerne auch dritte meinung einholen, evt. ausserklinisch?

alles gute!#winke

Beitrag von gslehrerin 29.04.11 - 22:07 Uhr

Ich denke, bei dem Krankheitsbild sind Ratschläge von Ärzten besser als die von anderen Müttern.

LG
Susanne

Beitrag von kaka86 29.04.11 - 22:20 Uhr

Ich denke auch, dass dir bei dem Krankheitsbild keine andere Mutter (es sei denn mit Kindern die das auch hatten) einen Ratschlag geben!

Bei einem gesunden Kind würde ich auch NIE so früh anfangen, aber wenn es für die Leber gut sein soll und die Kinder das mitmachen, ist es doch OK!

Allerdings würde ich dir von Karotte abraten wenn die Kleinen eh Bauchweh haben!
Möhrchen machen starke Blähungen und verstopfung (zumindest bei meiner Tochter).
Denke, dass es da schonenderere Lebensmittel gibt!
Wie wäre es mit Kürbis?
Ist leicht süßlich, gut bekömmlich und regt die Verdauung an (was der Leber ja indirekt auch zu Gute kommt um Schadstoffe über den Stuhl auszuscheiden).

Allg würde ich bei Krankheitsbildern immer auf den Rat der Ärzte hören und ggf eine 2. Meinung einholen.

LG
Carina

Beitrag von herrlucci 29.04.11 - 22:25 Uhr

Unser Kleiner ist jetzt 6 Monate und Brei bekommt er seit ca. 3 Wochen. n manchen Tagen isst er ein kleines Gläschen, z.B. Karotte oder Kürbis, an anderen Tagen isst er kaum vom Brei.

Wenn Du jetzt Brei füttern MUSST, stehst Du ständig unter dem Druck, dass Deine Kinder essen müssen. Dann klappts erst recht nicht.

Tu, was Dein Gefühl Dir sagt, bzw. geh mal zu einem anderen Arzt.


Grüße
Katja

Beitrag von nadineriemer 29.04.11 - 22:29 Uhr

Hallo,
ich habe 2 Früchen und beides Herzkinder.Mach das bloß noch nicht so früh!

Nadine


Beitrag von 221170 29.04.11 - 22:34 Uhr

Mit den Krankheitsbildern wäre ich vorsichtig mit Ratschlägen von Laien.

Allerdings:
Ich würde mir auch eine 2. Meinung einholen. So früh mit der Beikost zu starten und dann auch noch nach diesem Plan....ich weiß nicht.

Wenn du Eisen brauchst, kann ich dir auch Hirse empfehlen, da muß man nicht gleich Rindfleisch reinbrettern. Hirse enthält auch viel Eisen und ist gut verträglich.

Beitrag von meandco 30.04.11 - 08:15 Uhr

schließe mich an ...

an sich würd ich so einem kleinen baby nie und nimmer was anderes als mumi geben #cool in deinem fall wohl pre?

aaaber:
das ist schon ein spezialer spezialfall - hol dir noch ein zwei meinungen ein - eventuell von nem arzt und nem ernährungsberater oder was auch immer ...

alles gute
me

Beitrag von jurinde 30.04.11 - 09:42 Uhr

Hallo,

ich habe meiner mit 5 Monaten den ersten Brei gegeben, denn sie war so weit. Hatte auch schon 2 Zähne. Das ist von Kind zu Kind unterschiedlich.

Mein Kind ist allerdings kein Frühchen und auch nicht Krank, daher ist es schwer vergleichbar.

Lutschen am Finger und Sabbern ist eher ein Zeichen, dass sich im Bereich Zähne etwas tut.

Versuche andere Ärzte zu finden, die du befragen kannst.

Auf jeden Fall führt Beikost auch zur Verdauungsumstellung und damit verbunden evtl. zu Verstopfung.

Alles Gute
Jurinde

Beitrag von kanojak2011 30.04.11 - 11:46 Uhr

Wahrscheinkich liegt es am Fieber aber wenn ich sowas lese shtehen mir ide Haare hoch..

Deine Kinder haben so viel Probleme und du fragst hier ?!?!?!

Nie im Leben würde ich hier fragen, wenn mein Kind os schwer krank wäre. Ich finde es es fast eine Frechheit überhaupt eine Meinung abzugeben und dich damit beeinflußen.

amen

Beitrag von emely001 30.04.11 - 14:51 Uhr


#pro#pro#pro

Beitrag von italyelfchen 30.04.11 - 18:16 Uhr

Hey,

AUF KEINEN FALL würde ich hier auf die Ratschläge anderer Mütter hören, die keinen medizinischen Hintergrund haben!

Wende Dich an BeKi, da wirst Du von Experten beraten:
http://www.landwirtschaft-bw.info/servlet/PB/menu/1035332/index.html

Liebe Grüße
Elfchen