Wie wird man interesanter für den arbeitsmarkt (dringend)

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von novemberbaby06 29.04.11 - 23:28 Uhr

Hallo ihr lieben,

jetzt brauche ich bitte mal euren rat

Ich bin nun schon seit ende dezember auf arbeitssuche :-( (wurde leider direkt nach meiner Fehlgeburt gekündigt :-( )

ABER: keiner will mich
Keiner will eine junge mutter ohne führerschein haben

- kinderbetreuung wäre gesichert
- führerschein bald vorhanden (kurs schon absolviert-prüfung in 14 tagen)

Egal wo ich mich bewerbe KEINER gibt mir die Chance mich zu beweisen dass ich absolut arbeitswillig und motiviert bin.

Ich hätte eine Ausbildung zur Friseurin gemacht, musste ich aber leider im 2ten lehrjahr abbrechen da ich auf meiner hand nach 2 OP´s verpfuscht wurde :-(


Habe die letzten 3 Jahre im einzelhandel gearbeitet (schlecker und lebensmittelhandel)...also ich kann auch praxis vorweisen war zeitweise allein im geschäft musste mich somit um alles kümmern, ich wurde mit scannerkassen vertraut gemacht auch war ich bei der bestellung teilweise tätig, sowenig erfahrung hab ich also nicht.

Mensch ich will arbeiten

Wenn ich bis Ende Mai nichts gefunden habe bekomme ich Arbeitslosengeld auch keines mehr (hätte dann "anspruch auf notstandshilfe in deutschland ist das glaube ich alg2??) (biin aus österreich) aber das bekomme ich sicher nicht da mein freund zu viel (wenn auch nur sehr wenig zuviel) verdient.

Ich WILL nich auf seiner Tasche leben, ich will selbst für mich sorgen können.
Einen kurs- damit ich bessere "Qualifikationen" vorweisen kann- ermöglicht mir der arbeitsmarktservice auch nicht.

Wie kann ich mich interesanter machen für einen Betrieb?
helft mir bitte
Danke

Glg dani

Beitrag von maif 29.04.11 - 23:49 Uhr

Hallo,

grundsätzlich würde ich sagen: Selbstbewusstsein, Entscheidungsfreudigkeit und Stärke machen einen Bewerber interessant.

ABER:

Leider hast Du keine Ausbilung, ein kleines Kind zu betreuen und keinen Führerschein.

Wenn ich das in einer Bewerbung lese, dann schicke ich sie gleich zurück.

Du bist motiviert und möchtest arbeiten - toll. Ich hatte gerade letzte Woche eine Praktikantin da, die sich genau so beschrieben hat (und es wirklich auch ernst meinte), und ich habe wirklich gehofft, dass Sie ihr Unvermögen durch Fleiss und Engagement ausgleicht, aber pustekuchen.

Was ich damit sagen will: Es reicht nicht, nur zu wollen, man muss auch können.

Meine unbedingte Empfehlung wäre, dass Du eine Ausbildung machst - und dann zusiehst, dass Du in dem erlernten Beruf auch arbeitest.

Oder willst Du Dein Leben lang ungelernte Tätigkeiten ausführen und dafür nur Hilfsarbeiterlohn bekommen?

LG und viel Glück

Beitrag von novemberbaby06 30.04.11 - 00:55 Uhr

Natürlich will ich auch eine Ausbildung haben, aber auch hier öffnet sich keine Tür die mir die Chance gibt meine Ausbildung zu machen :-(....

Beitrag von ichbins04 30.04.11 - 09:03 Uhr

hallo,

die türe zur ausbildung wird sich dir nicht öffnen .

DU !! musst sie öffnen !!

das heißt, auf ausbildungsstellen bewerben bewerben bewerben .

und vor allen dingen :
ein offensichtlicher versuch ein weiteres kind zubekommen hinten anstellen und erst einmal einen beruf erlernen.
eine abgeschlossene berufsausbildung eröffnet dir größere und bessere

chancen auf dem arbeitsmarkt.

ggl. müsst ihr halt in der ausbildung den gürtel endsprechend enger schnallen. man kann nun mal nicht alles haben.....
glg

Beitrag von emmy06 30.04.11 - 09:14 Uhr

korrekt - es passt nicht zusammen hier über kaum chancen am arbeitsmarkt zu *jammern* und im fortgeschrittenen kinderwunsch forum aktiv unterwegs zu sein und mit hilfe der medizin explizit auf ein weiteres kind hinzuarbeiten...


lg

Beitrag von windsbraut69 30.04.11 - 11:00 Uhr

Da mußt Du schon selbst aktiv werden und Bewerbungen schreiben, Praktika anbieten und suchen!

Beitrag von strandschoenheit 30.04.11 - 10:12 Uhr

Hallo,
ich würde auch sagen: Du bist 21, keineswegs zu alt, um eine Ausbildung zu beginnen. Unqualifiziert hast du einfach oft das Nachsehen. Und wenn du z.B. etwas Kaufmännisches lernst, kannst du auf deine Berufserfahrung aufbauen.

Vielleicht solltest du für dich erst einmal entscheiden, was du willst - beruflich weiterkommen oder ein Kind.

LG,
Sandy

Beitrag von vwpassat 30.04.11 - 10:35 Uhr

Du musst Dich jetzt sofort entscheiden:

Entweder endlich was lernen oder weiter Kinder bekommen.

Beitrag von bobbel77 30.04.11 - 11:39 Uhr

erst Ausbildung, dann arbeiten, dann aus einem sicheren Arbeitsverhältnis heraus Kinder bekommen, so geht das...

In deinem Fall:

Sich für ein Praktikum anbieten, sich da motiviert und fähig zeigen und dann auf eine Ausbildung im gleichen Unternehmen bewerben.

Abgebrochene Ausbildung (= keine Ausbildung) und als Kassiererin gejobbt mit Kind in dem Alter ist einfach schlecht...

Insofern versau Dir nicht dein Leben damit, nach einem weiteren "Job" zu suchen, sondern nach einem "Beruf".

Viel Glück!:-)

Beitrag von shiningstar 30.04.11 - 13:40 Uhr

Ich kann mich den anderen nur anschließen: Mach eine Ausbildung!

Kann das Gefühl nachvollziehen -habe letztes Jahr mein Studium mit einem guten Diplom abgeschlossen und keine Arbeit gefunden. Das war auch sehr frustrierend.
Gut, jetzt bin ich sowieso erst mal mindestens ein Jahr lang zu Hause (wegen meinem Sohn, der ist neun Tage alt).

Beitrag von butler 30.04.11 - 18:58 Uhr

fange doch mit einem Minijob an und suche Dir eine firma die Dir auch die möglichkeit bietet bald mehr zu arbeiten. (Nach bewährung in der Firma) so habe ich das gemacht.
Weit unter meinem Level angefangen für 8 stunden in der Woche das 4 Monate und nun 35 stunden und 1 Ebene aufgestiegen.
Lg und nicht den Mut verlieren


Beitrag von manavgat 30.04.11 - 21:07 Uhr

Lass das Kind aus dem Lebenslauf raus.

Gruß

Manavgat

Beitrag von bee55 30.04.11 - 21:21 Uhr

Aber wie erklährt sie dann die Fehlzeiten (Karenzzeit) im Lebenslauf?

Beitrag von manavgat 30.04.11 - 23:23 Uhr

Pflege von Angehörigen, Auslandsaufenthalt, Weiterbildung...

Gruß

Manavgat

Beitrag von bee55 01.05.11 - 09:42 Uhr

Aber ich weiss nicht,ob es so gut ankommt, wenn man statt Karenz dann Weiterbildung angibt.
Spätestens beim Vorstellungsgespräch stellt sich doch heraus, dass sie ein Kind hat oder soll sie das generell verschweigen? Ich denke ja nicht, oder?

Also ich finde, Ehrlich währt am längsten, Kind hin oder her.
Dass sie (noch) keinen Führerschein hat würde ich allerdings nicht angeben.
LG bee

Beitrag von 123bhtrsfe456 01.05.11 - 09:58 Uhr

Ach und dann soll sie das auch in der Personalabteilung verschweigen, nie über das Kind sprechen und im Krankheitsfall krank feiern oder auf die Betreuungstage verzichten?

Also das ist nun wirklich kein guter Rat.

Beitrag von valentina.wien 01.05.11 - 07:42 Uhr

Mach eine Ausbildung.

http://www.strobl.salzburg.at/system/web/news.aspx?bezirkonr=0&detailonr=221810832&menuonr=218812547

Da könntest du dich ja mal melden....

Beitrag von sabsluf123 01.05.11 - 18:34 Uhr

Hallo, ich arbeite seit 2 Monaten für ein unternehmen weil ich das gleiche problem hatte und bisher bin ich sehr zufrieden, sie sind in vielen Bundesländern ansässig woher kommst du denn