Trotzphase?

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um Ihr Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von moehnchen 30.04.11 - 09:43 Uhr

Hi

mein Mann und ich sind gerad etwas am verzweifeln. Unser Süßer ist nun genau 19 Monate alt und seit drei vier Wochen wird es von Tag zu Tag schwieriger. Er ist viel am schreien und am bocken wenn es nicht nach seiner Nase geht. Ich finde wir sind in einem gesunden Maße konsequent. Oberstreng würd ich uns nicht nennen,a ber es gibt grundregeln, an die wir uns sehr klar halten.
Und neuerdings versucht er mit aller macht daran zu rütteln. Es wird sich auf den Boden geschmissen, gekreischt, mit sachen geworfen, geschubst....
Am schlimmsten ist allerdings dass er zeitgleich extrem ablehnend meinem Mann gegenüber ist, was uns total traurig macht. Er will immer nur zu mir auf den arm, von mir die schuhe angezogen bekommen, etc... wenn mein Mann das macht, wird gehuelt und geschrien. Heut morgen wollt er ihn auf den Arm nehmen, da hat er so geschrien und sich von ihm weggedrück das ich dachte, meinem Mann kommen gleich die Tränen. Als es etwas harmloser los ging, hab ich es noch als normal empfunden, da ich nun mal den ganzen Tag zu Hause bin und ich ja nun mal seine Bezugsperson bin. Aber langsam fängt es wirklich an verletztend zu wirken. Wir wissen dass er das natürlich nicht macht um uns weh zu tun, aber man weiß einfach nicht, wie man darauf reagieren soll. Mein MAnn versucht sich dann noch intensiver um ihn zu kümmern, aber noch scheint das nicht zu funktionieren.
Ich weiß das Kinder Trotzphasen haben und probieren und testen was sie dürfen, aber dieses Extrem Ablehnende ist doch ganz schön hart.
ISt das normal?

Danke schon mal im vorraus

Beitrag von singa07 30.04.11 - 10:34 Uhr

Hi!

Ja, das ist normal. Und es geht vorbei.

Wir haben erkannt, dass es schlichtweg häufig Kommunikatiosnprobleme sind, an denen sich bei uns die Gemüter erhitzt haben (vor allem Papa und Sohn). Wenn die beiden alleine sind, geht es, aber wenn ich dabei bin, hat Papa Null Chance...
... ich kann dir von Harvey Karp "Das glücklichste Kleinkind der Welt" empfehlen - jedenfalls die gute erste Hälfte. Wie alle Erziehungsratgeber sollte man auch diesen cum grano sali nehmen, aber er hat gute Ansätze drin.
Seitdem wir mit unserem Kind anders sprechen (in diesen Ausnahmesituationen) ist es wesentlich besser geworden... wir haben kaum noch "Trotz"anfälle und wenn, gehen sie schneller vorbei.

LG
Singa

Beitrag von carmen1980 30.04.11 - 11:54 Uhr

Guten Tag!

Wenn ich Deinen Beitrag lese könnte ich denken Du schreibst von meinem Sohn. Es ist genau das Gleiche.... Der Text hätte von mir sein können.

Hoffe jeden Tag das die Phase vorbei geht.... Wie sagen alle immer so schön... Es ist ne Phase...

Mein kleiner ist 20 Monate und das ging vor ne ganzen Zeit schon los.

LG Carmen

Beitrag von mandeloehrchen 30.04.11 - 17:47 Uhr

Da du die Hauptbezugsperson bist, ist das ganz normal. Den Tipp mit dem Buch finde ich super. Ansonsten solltet ihr versuchen, dass es bestimmte Dinge gibt, die nur der Papa erledigt. (z. B. Baden) Und so schwer es fällt: Halt dich raus und lass sie allein klar kommen.

Alles wird besser - spätestens mit 4!#liebdrueck