Liegt es an mir, oder ist der zweite wirklich so viel pflegeleichter?

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Forum: Baby

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Beitrag von mini-sumsum 30.04.11 - 13:08 Uhr

Hallo zusammen,

ich sitz hier grad seelenruhig vor dem PC. Mein Großer (4) ist bei seinem Vater, mein Freund unterwegs, und mein Baby (5 Monate) schläft.

Nun grübel ich grad vor mir hin, und würde gerne eure Meinungen dazu hören.

Beim ersten Kind war ich 25 und musste nach dem Mutterschutz wieder vollzeit arbeiten. Mein Sohn wurde von meiner Mutter betreut (hab ihn morgens gebracht, und nachmittags abgeholt). Mein Ex-Mann konnte die ersten 3 Jahre nicht viel mit dem Kind anfangen, aber er hat sich "ums nötigste" mitgekümmert.

Ich habe mich in der mir verbleibenden Zeit sehr intensiv um mein Kind gekümmert (zuuu intensiv vielleicht?!).

Mein Großer war zwar sehr lieb, aber er wollte immerzu beschäftigt werden, wenn er mal "5 Minuten mit sich beschäftigt war" war das viel. Er war viel auf meinem Arm, auf dem Schoß, alles was ich gemacht hab, er war dabei. War für mich auch selbstverständlich so. Er brauchte schon immer extrem wenig Schlaf. Mit 5 Monaten machte er schon nur noch einen Mittagschlaf, mit 2 hat er ihn ganz abgeschafft. Und trotzdem schlief / schläft er nur 10 - 11 Stunden pro Nacht.

Klar, irgendwann hat sich das geändert. Inzwischen ist er 4, und ein aufgewecktes Kerlchen. Er kann sich gut alleine beschäftigen, spielt manchmal stundenlang in seinem Zimmer mit Lego o.ä.

Nun ist mein zweiter Sohn knapp 5 Monate alt; und ich hab das Gefühl, er ist ein absolutes "Liege-Baby". Die ersten Wochen war er wirklich nur zum Trinken wach. Inzwischen hat er natürlich deutlich längere Wach-Phasen. Doch in diesen beschäftigt er sich größtenteils mit sich selbst. Wenn ich ihm seine Flasche gebe, kuscheln wir schön miteinander. Ansonsten liebt er seinen Spielbogen.

Wenn es hoch kommt, hab ich ihn insgesamt 1 - 2 Stunden am Tag auf dem Arm / auf dem Schoß / oder im Tragetuch. Er fordert es auch nicht weiter ein. Und ich bin ehrlich gesagt froh, wenn ich in Ruhe den Haushalt machen kann, und auch mal etwas Zeit für mich habe.

Der Kleine ist dabei fast immer im selben Raum wie ich; turnt quietschvergnügt auf seiner Krabbeldecke herum. Brabbelt vor sich hin, etc.

Klar, beschäftige ich mich phasenweise auch intensiv mit ihm, wir haben jeden Abend gemeinsames "Turnen", er nackig auf seiner Krabbeldecke, und dann wird jede Menge Quatsch gemacht. Ich singe tagsüber für ihn, oder erzähl ihm einfach, was ich grad so mache.

Und trotzdem hab ich das Gefühl, er würde so "Nebenher" laufen. Er fordert extrem wenig Aufmerksamkeit. Er schläft jede Nacht von 21 Uhr - 8 Uhr. Macht zwischendurch jede Menge Nickerchen. Für mich ist dieses Elternjahr (bis jetzt) einfach nur Erholung pur.

Keine Ahnung warum ich mir Gedanken drum mache. Aber manchmal hab ich das Gefühl, ich kümmere mich zu wenig um ihn. Ich hab soooo viel Zeit für mich.

Irgendwie ein SLP, aber ich wollte es einfach mal loswerden.

LG
mini-sumsum

Beitrag von lilaluise 30.04.11 - 13:16 Uhr

hallo
das ist bei uns auch so.
Meine Große war super anstrengend. ein richtiges schreibaby. der kleine ist ein total zufriedenes ausgeglichenes baby- für mich ist die elterzeit einfach total schön- bei meiner großen war es stress pur. ich geniese es!
lg luise

Beitrag von kaetzchen79 30.04.11 - 13:28 Uhr

das klingt doch wirklich entspannt! genieße es.....

ich glaube allerdings nicht , dass es am ersten oder zweiten kind liegt. vielleicht bist du selbst reifer geworden, ausgeglichener und das kind ist es vielleicht einfach auch.

meine maus ist auch so wie dein kleiner, vielleicht fordert sie etwas mehr kuscheleinheiten, besonders abends vor dem zu bett gehen, aber am tage schaffe ich inzwischen auch richtig viel. das war nur die ersten drei wochen nicht so. :-)

lg kätzchen mit malin, 7 wochen

Beitrag von mrs.smith 30.04.11 - 13:38 Uhr

Hallo,

sei doch froh!

IKann sich auch ganz schnell wieder ändern, wenn er mobil wird... ;-)
Hab da schon manche Babys bei Bekannten gesehen, die sich von ganz "pflegeleicht" in ganz schön "anstrengend" gewandelt haben.
Bei uns war es genau andersherum. Mein Großer war ein abso9lutes Traumbaby, bei unserer Mittleren habe ich oft gedacht: " Wenn sie mein erstes Kind gewesen wäre, hätte ich mich sofort sterilisiren lassen..."
Unsere Jüngste ist dagegen wieder relativ ruhig, sie läuft aber bei ganz vielen Dingen einfach "nebenher" mit.
Durch die großen Kinder haben wir nun mal einen vorgegebenen Tagesablauf und da muss sie halt irgendwie "mitziehen".
Aber sie passt sich da bisher recht problemlos an.
Grüßle

Beitrag von nina.be 30.04.11 - 14:38 Uhr

Hy,

es gibt solche und solche Fälle. Aber ich glaube, wenn die Mutter halbwegs entspannt ist überträgt sich das auch aufs Kind (umgekehrt auch, wenn die Mama stresst...).

Beim 2. oder 3. macht man sich einfach nicht mehr soooo den Kopf um gewisse Sachen. Vieles hat man schon 1000x gemacht und der Rest? Findet sich.

Überleg mal wenn du "Erstlingsmütter" hörst, über was die sich einen Kopf teilweise machen... da schmunzeln wir drüber und denken uns "Warte mal ab, da kommen noch gaaaaanz andere Probleme!".

Schönes WE,
Nina

Beitrag von krumlfy 30.04.11 - 19:45 Uhr

bei mir ist es leider andersrum. Bei meinem Großen lief alles super und einfach. Er schlief zeitig durch und schläft immernoch gut. Er konnte/kann sich alleine beschäftigen. Hat nie gefremdelt, isst gut. Ja und meine Püppi weint wenn sie mich nicht mehr sieht. Schlaf..was ist das? Essen ne nur die Brust. Schnuller will sie auch nicht..beruhigt wird sich also auch nur an der Brust.

Und das alles obwohl ich vieles lockerer sehe als beim Großen. Sie sind halt sehr unterschiedlich. Auch in der Entwicklung.

lg krumlfy mit Räuberli 2J #verliebt und Pummelfee 6M #verliebt

Beitrag von gingerbun 30.04.11 - 23:21 Uhr

Hallo,
unsere Tochter (wird im Herbst 4) war schon echt easy als Baby aber unser Sohn (10 Wochen alt) toppt das Ganze noch.
Meiner Meinung nach liegt es immer an den Eltern. Wir sind beide sehr entspannt. Das wirkt sich natürlich auf alles aus. Kinder kommen ja nicht auf die Welt um uns zu nerven :-).
Britta