Ein Fall für den Psychologen?

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von polly123 30.04.11 - 15:25 Uhr

Hallo
Hab mal ne Frage ob ihr sowas auch kennt? Von einer Bekannten der Kleine ist jetzt 5 Jahre geworden. Und der ist schon immer so ein trauriges Kind gewesen. Doch jetzt bleibt er nicht mal mehr bei Freunden (Kindergeburtstag, oder zum spielen) er klammert sich an der Mutter fest, spielt nicht mit Kindern, lebt in einer eigenen Welt und unterhält sich nur mit Erwachsenen, wenn ihm was nicht passt benutzt er schlimme Ausdrücke, er teilt nicht und macht auch noch oft Tagsüber in die Hose, im Kindergarten will jetzt keiner mehr mit ihm spielen.

Beitrag von girl08041983 30.04.11 - 15:37 Uhr

Hallo,

ich würde mit dem Kind erstmal zum Kinderarzt, dort die Dinge ansprechen, evtl wäre SPZ eine Möglichkeit wegen gestörter Wahrnehmung etc. um das abzuklären.

Lg

Beitrag von fruehchenomi 30.04.11 - 16:02 Uhr

Eigentlich hätten die Erzieherinnen des Kiga das doch auch schon merken müssen und evtl. mal mit der Mutter sprechen ? Es finden doch regelmäßige Elterngespräche statt.
Ich weiß nicht, wie gut ihr bekannt seid, dass Du sie mal drauf ansprichst wegen eines Kinderarztbesuches.
Mit den Psychologen ist das für mich ein zweischneidiges Schwert- zum einen dauert es oft Monate, bis man irgendwo einen Termin bekommt, dann weiß man immer noch nicht, ob das Kind Zutrauen zu ihm entwickelt.
Schnellere Reaktion wäre ein Kinderarzt oder SPZ-Termin.
LG Moni

Beitrag von kati543 30.04.11 - 21:52 Uhr

"Schnellere Reaktion wäre ein Kinderarzt oder SPZ-Termin. "
...und ein SPZ vergibt schnell Termine??? Wir haben ganze 6 Monate gewartet ;-)

Beitrag von sandramutti 30.04.11 - 16:29 Uhr

hallo!

ich beschäftige mich zur zeit auch mit dem thema, lese viele bücher.
der kinderpsychologe muss ja von der krankenkasse bezahlt werden und einige voraussetzungen für eine behandlung gibts da natürlich auch:
u.a.:

-der "zustand" des kindes dauert mind. - schon 6 monate - an, um auszuschließen, dass es nicht "eine vorübergehende, schwierige phase ist".

und und und.

und da du "doch jetzt" schreibst, scheint das "problem" noch ganz neu zu sein.

hat sich denn in der familie etwas verändert? weiß man gründe, warum der kleine sich so verhält?

würde erstmal als mutter/familie (sprich deine bekannte) gedanken machen, mit dem kind, mit den erziehern im kiga usw. sprechen.

lg
und viel glück für deine bekannte, dass der kleine wieder etwas fröhlicher wird!

Beitrag von carlotka 30.04.11 - 21:59 Uhr

Ich konnte problemlos mit David zum Kinderpsychologen gehen. Dafür bin ich nicht einmal beim Kinderarzt vorstellig geworden, sondern hab sofort einen Termin beim Psychologen gemacht.
Davids Problem hält auch noch keine 6 Monate an.