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Archiv des urbia-Forums Ungeplant schwanger.

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Forum: Ungeplant schwanger

Was ist, wenn eine Schwangerschaft überraschend und ungeplant kommt? Hier kannst du fragen, wie andere diese Situation bewältigt haben. Grundsatz-Diskussionen um das Thema Schwangerschafts-Abbruch sind allerdings besser im Forum "Allgemeines" aufgehoben.

Beitrag von wunschmama1988 02.05.11 - 12:39 Uhr

Guten Tag!
Ich hatte vor einer weile schon mal geschrieben Bin Schwanger hatte heute den Termin zur Abtreibung war auch da. Bin aber wieder gegangen da ich Rotz und Wasser geheult habe. Es wäre meine erste op gewesen ich habe einfach nur angst. Ich habe zwei kleine Mäuse 2009 und 2010 geboren.
Wir wollen das Kind Eigendlich nicht da wir es Finanzill nicht schaffen. Meine Schwiegereltern sagten letztens wo es darum ging wenn wir jetzt mit einem 3. Kind ankommen würden würden wir keine Unterstützung mehr von Ihnen bekommen. Wir wissen nun nicht was wir tun sollen. Ich bin einfach nur traurig und seid gestern Abend fast nur am weinen.
Kann uns jemand helfen was wir machen könnten?

Wünsche euch einen Schönen Tag

Beitrag von erbse2011 02.05.11 - 12:42 Uhr

hallo.

also ich fands schon mal mutig von dir das nicht zu machen. schafft nicht jede.

dann zu deinen schwiegerelter. was die da sagen finde ich echt die kanone aller sau. es ist doch eigntlich eure sache ob ihr noch ein 3.kind wollt.

würden den deine eltern helfen? oder geschwister? verwande? freunde?

wenn nicht kannst du dich mal bei proFamilia beraten lassen was noch so in den möglichkeiten steht.

wünsch dir alles gute.

und irgentwie schafft man alles, auch wenns am anfang ein harter kampf ist :)

Beitrag von wunschmama1988 02.05.11 - 12:45 Uhr

naja von meiner einen schwester würden wir vielleicht hilfe bekommen wohnt aber etwas weiter weg. meine mutter hat beim 2. kind schon stress gemacht ohne ende
vereinzelte freunde würden uns auch helfen

Beitrag von erbse2011 02.05.11 - 12:47 Uhr

dann würde ich es wagen.

und zu pro familia könnt ihr auch noch gehen und nachfragen was die so im angebot haben

Beitrag von wunschmama1988 02.05.11 - 12:49 Uhr

profamilie haben wir hier nicht

Beitrag von och.nee 02.05.11 - 18:22 Uhr

Die Beratungsstelle bei der Du warst um den Schein für die Abtreibung zu bekommen, kann Dich auch über die Hilfen die es gibt, beraten.

Infos zur Beratung etc

http://www.familie.sachsen.de/7473.html

http://www.familie.sachsen.de/7450.html

Dort stehen auch Adressen, an die Du dich wenden kannst.


Beitrag von windsbraut69 02.05.11 - 14:34 Uhr

Natürlich ist es ihre Sache, zu entscheiden, ob sie noch ein Kind bekommen.
Genau so mußt Du aber den Eltern/Schwiegereltern überlassen, ob sie sie weiterhin unterstützen wollen.

Gruß,

W

Beitrag von connie36 03.05.11 - 22:20 Uhr

wenn die schwiegis sie unterstützen, weil sie mit 2 kindern schon nicht finanziell klar kommen, kann ich verstehen, das diese sicher gehen wollen, das kein 3. kommt, um dann 5 leute zu unterstützen. deine meinung ist da etwas falsch.
und wenn man mit 2 kindern schon finanzielle unterstützung braucht, wie soll man es da laut deiner aussage " schon irgendwie mit einem 3 noch schaffen"????
wir haben jetzt seit 3 monaten 3 kinder, die immer geplant waren. die abstände so wie sie sind, waren weniger geplant (nr.2 zu schnell, nr3. zu langsam)aber wir konnten jedem kind sein eigenes reich bieten, und ohne angst zu haben, wie wir das schaffen sollen. auch unsere nr. 3 hat sein eigenes zimmer, wenn man keine kinder mehr will oder sich leisten kann, gibt es die möglichkeit einer steri, die ich , da ich keine 4 kinder möchte auch genutzt habe.
es ist immer leicht von anderen zu schreiben, da wo 4 satt werden, wird noch ein 5. satt...so klappt das aber nicht immer, und ich weiss nicht, was verantwortungsloser ist, ein 3. kind in diese familie noch hineinzugebären, oder was dagegen zu machen.
lg conny

Beitrag von goldengirl2009 02.05.11 - 12:51 Uhr

Hallo,

ich kann Deine Schwiegereltern verstehen, sie helfen Euch schon aber Ihr setzt noch ein Kind in die Welt anstatt zu sehen,dass ihr ohne die Unterstützung klar kommt.
Da würde ich auch "sauer" sein und die Unterstützung einstellen.

Mensch Du bist 23 Jahre alt und nun kommt Kind Nummer 3,wie willst Du es auf Dauer schaffen, vor allem finanziell ?
Ihr werdet zwar für die erste Zeit Unterstützung erhalten,aber dann wenn die richtigen Kosten kommen werdet Ihr diese alleine bewältigen müssen.

Ich bin weder für noch gegen Abtreibunge,aber denk auch einmal an die schon vorhandenen Kinder.

Gruß

Beitrag von wunschmama1988 02.05.11 - 12:54 Uhr

an die denke ich ja auch
das kind ist trotz pille entstanden

Beitrag von goldengirl2009 02.05.11 - 13:01 Uhr

Was sagt Dein Mann dazu ?

Und wie stellst Du dir das nun alles vor ?

Geht Ihr arbeiten,so das derjenige der am geringsten verdient Elternzeit nehmen kann ?

Gruß

Beitrag von 3aika 02.05.11 - 13:45 Uhr

du bekommst doch selber dein 3 kind, hast du keine angst, das ihr finanzielle probleme bekommt? ?

Beitrag von goldengirl2009 02.05.11 - 13:47 Uhr

Hallo,

nein habe ich nicht, da wir rechtzeitig vorgesorgt haben und unsere Kinder "geplant" haben.

Gruß

Beitrag von 3aika 02.05.11 - 13:43 Uhr

ich finde, das so unglaublich gemein, was du hier von dir gibst.
ich bin auch 23 und habe 3 kinder, der älterste ist 6 jahre und der jüngste 4 monate, ok vielleicht haben wir keine finanziellen probleme und mein mann ist sicher bei der bundeswehr bis zur seiner rente eingestellt,aber wer hat die sicherheit das man nicht gekündigt wird, das hat heut zutage keiner.

die frau weiss, so schon nicht was sie machen soll, dann kommen noch solche kommentare. :-[

meine eltern unterstützen uns auch, die nehmen ab und zu die kinder, die sagen uns aber nicht, wie viele kinder wir bekommen sollen, das ist doch krank.

ihr mann kann sich ein job finden und wenn die kinder im kindergarten sind, kann sie auch arbeiten gehen.
es ist alles machbar, wenn man nur will, ich werde in einem jahr wieder teilzeit arbeiten gehen, trotz 3 kindern,einem mann und einem haus.

und das hat überhaupt nichts mit dem alter zutun.

Beitrag von goldengirl2009 02.05.11 - 13:51 Uhr

Hallo,

merkst Du selber nicht den Unterschied zwischen ihr und Dir ? Dein Mann hat einen festen Job,sprich Ihr habt ein festes Einkommen mit dem Ihr planen könnt,sie anscheinend nicht.

Es reicht jetzt schon hinten und vorne nicht (wie man oben lesen konnte), wie wollen sie das nun noch mit einem 3. Kind schaffen?
Klar so ein kleiner Zwerg kostet nicht viel,aber die Kosten kommen und dann muss sie Abstriche machen, im schlimmsten Fall bei ihren 2 anderen Kindern.

Sie muss ja schon bei einer Beratungsstelle gewesen sein,dort wird man ihr wohl die Möglichkeiten aufgezeigt haben die sie nun hat.

Gruß

Beitrag von einfachpeinlich 02.05.11 - 14:30 Uhr

Mit 110 Jahren würde ich mich aber auch schämen nochmal schwanger zu sein!!

Beitrag von goldengirl2009 02.05.11 - 14:36 Uhr

Tja,als schwarzschreiber aber auch.

Beitrag von grashopper73 04.05.11 - 14:57 Uhr

Sehr konstruktiver Beitrag von Dir... wenn jemand schon Probleme hat, ihm diese nochmals darzustellen... Ich denke sie weiss sehr gut, dass sie finanzielle Probleme hat, dass es nicht die Idealsituation ist... sonst hätte sie auch kaum einen Abtreibungstermin abgemacht. Im Leben läuft nun mal nicht immer alles nach Plan, aber man kann aus allem was positves ziehen und man schafft es irgendwie immer. Der Wille versetzt Berge und wenn der da ist, dann kriegt man es hin. Sogar mit weniger Hilfe von aussen.

Beitrag von ps.alm-139 02.05.11 - 13:53 Uhr

Du bist eine starke Frau- wenn Du es schaffst, aus der Klinik zu gehen, weil Du auf deine Gefühle gehört hast, alle Achtung!#pro
Du schaffst alles andere auch.Steht Dein Mann zu Dir? Hast Du noch Eltern?
Du bekommst in Deutschland jede Hilfe. Aus finanziellen Gründen muß man kein Kind abtreiben.
Dein Motto ist: achte auf Deine Kinder. Ein gutes Motto, das es jetzt gilt zu leben. Kämpf wie eine Löwin um Dein Ungeborenes. Du bist stark.
Ich wünsche Dir mutmachende Menschen um Dich herum und das alles gut wird. Ich denk an Dich!#sonne

Beitrag von loonys lachen 02.05.11 - 15:50 Uhr

Hallo,

Du bist mit dem dritten Kind schwanger in einem Alter wo bei manchen noch nichtmal die Familienplanung beginnt. Darüber zu urteilen ob das gut oder schlecht ist, steht mir und allen anderen in diesem Forum nicht zu.Du hast schon damit ein Problem das Deine Schwiegereltern dagegen sind und Deine Eltern sich auch nicht freuen werden. Die Abtreibung hast Du nicht übers Herz gebracht, was ich auch gut finde aber jetzt solltet Ihr überlegen wie es weitergeht. Sollte das Kind tatsächlich das Licht der Welt erblicken müsst Ihr Euch über eine dauerhafte Verhütung Gedanken machen. In Deinem Fall ist dann die Pille nicht geeignet.
An Deiner Stelle würde ich mich nochmal bei anderen sozialen Hilfswerken beraten lassen. Sollte Dein Mann keinen Job haben, habt ihr nur die Möglichkeit deutschlandweit zu suchen und im Notfall den Job hinterherzuziehen bzw Euch darauf einigen eine Wochenendehe zu führen. Das klingt nicht schön, aber einer sollte zumindest versuchen was für den Unterhalt der Familie beizutragen. Vorallem würde ich mich nie auf die Hilfe der Familie verlassen. Die ersten Jahre seit ihr mit Erziehungsgeld noch ein wenig abgesichert, aber denn werdet Ihr beim Amt Hilfe beantragen müssen. Inzwischen gibt es Kostenerstattung bei den Kindergartenbeiträgen und anderen Dingen aber ihr werdet immer sparsam haushalten müssen, es sei den Deine berufliche Situation ändert sich.

Alles Gute

Loony

Beitrag von honeypoo 02.05.11 - 16:01 Uhr

Hallo wunschmama,

ich kann dir eigentlich nur eins raten, und das ist, das du das Kind bekommst.

Weisst du auch warum ich das so klar sage? Weil ich mir sicher bin , das du eine Abtreibung nicht verkraften würdest, sonst hättest du es durchgezogen.
Das hat nichts mit Mut , sondern mit Verzweiflung zu tun.
Hier in Deutschland kann man locker ein Kind grossziehen, wer es hier nicht schafft finanziell, der schafft es nirgendwo.
Ich war mit dem vierten Kind schwanger, habe es sehr früh bemerkt, und mit der Miffegyne abgebrochen, aber bei mir war es so, das ich es gesundheitlich nicht geschafft hätte, ich bin sehr angeschlagen , und mein Mann auch, wir hatten sehr viel Stress die letzten Jahre, Studium, die Kinder, es hat uns ausgebrannt, ich wusste ich schaffe es psychisch nicht.

Deine Schwiegerelten kann ich verstehen, wenn das baby zur Welt kommt, wird sicher alles besser und sie würden sich beruhigen, und finanziell kommt ihr doch die ersten 3 Jahre klar, da kostet so ein Kleines noch nicht die Welt.
Hat dein Mann keinen Job?
In drei Jahren kann sich vieles tun, wenn ihr aktiv werdet, sparsam liebt, dann schafft ihr das.
Wenn du wirklich zur Abtreibung gehst, dann wirst du danach sicher in ein noch größeres Loch fallen, wenn du jetzt schon solche Probleme hast damit, und dann leidet deine Familie auch und die Gefahr das du schwere Deppressionen bekommst ist sehr hoch.
Ich würde das nicht riskieren, wie gesagt ich war überzeugt das ich es nicht schaffe , aber wegen dem Finanziellen würde ich nie ein Kind wegmachen.

Alles Gute für dich #klee

Beitrag von salida-del-sol 02.05.11 - 20:58 Uhr

Hallo, liebe Wunschmama1988,
wer um ein ungeborenes Kind weinen kann, der wird auch einen guten Weg mit diesem Kind finden. - Fühle Dich ganz sanft von mir gedrückt, denn ich kann nur erahnen, was Du emoatioal die letzen Tage durchgemacht hast.
Bei Deinen Schwiegerleltern ist noch nicht aller Tage Abend. Mir sind schon manche Eltern begegnet, die ihrer schwangeren Tochter Vorwürfe gemacht haben, und ihr große, böse Steine in den Weg gelegt haben. Bis zu dem Zeitpunkt, wie sie das Enkelchen das 1. Mal sahen. Da wurden sie plötzlich zu Helfern, und alle Vorbehalte waren verschwunden.
Du kannst auch von Beratungstelle zu Beratungstelle, bis ihr alles habt was ihr braucht. Denn die Motivation und die Möglichkeiten von verschiedenen Beratungstellen können sehr unterschiedlich sein.
Dass Du jetzt erst einmal nicht weißt wie alles gehen kann ist logisch. Aber wenn Du schon vorher Rotz und Wasser geheult hast, wie wäre dies anschließend geworden? Darum glaube ich, dass Du für Dich die richtige Entscheidung getroffen hast.
Sei ganz lieb gegrüßt von salida-del-sol

Beitrag von madigaa 03.05.11 - 00:01 Uhr

Hi,
ja hätten dich denn deine Schwiegis unterstützt, wenn der Verlust deines Babys dich immer wieder aufs neue schmerzt???
Toll, dass du auf dein Herz gehört hast, viel Glück bei deinem weiteren Weg#klee#klee

Beitrag von wunschmama1988 03.05.11 - 09:27 Uhr

weiß nicht ob sie mich dabei unterstützt hätten

Beitrag von nudelmaus27 03.05.11 - 12:01 Uhr

Hallo!

Warum wieso du in dem Alter schon das dritte Kind bekommst dazu ungeplant, möchte ich nicht thematisieren.

ABER was mich interessieren würde, hast du Angst gehabt vor der OP ansich oder willst du das Kind um jeden Preis haben?

Was die Familie betrifft, wenn sie euch nicht helfen kann oder will, dann könnt ihr es nur bei Ämtern oder caritativen Einrichtungen versuchen. Das die Familie dann gleich als sch... von einigen dargestellt wird, finde ich nicht richtig. Jeder hat sein eigenes Leben und muss auch selbst dafür gerade stehen. Ihr wolltet die Kinder also müsst ihr damit auch klar kommen, wenn euch jemand hilft schön wenn nicht Realität!
Auch müsstest du ja theoretisch noch vieles von deinen ersten beiden Kindern haben oder?
Du bekommst zudem dann noch fürs dritte Kind Kindergeld, notfalls müsstet ihr euch einen Zuverdienst suchen (eventl. spät abends oder zeitig morgens). Klar ist sehr hart keine Frage, nur man sollte sich ganz klar fragen, wie verantwortungsvoll ist es ein drittes Kind zu bekommen? DU hast bereits 2 Kinder die nicht von Luft und Liebe groß werden und irgendwann auch vielleicht sauer auf dich werden, wenn sie immer am Existenzminimum leben müssen. Und du solltest dich auch selbst fragen, was DU willst. Du bist so jung und es heißt ja nicht, dass du nie mehr Kinder haben kannst, nur ob es jetzt eben so schlau ist #kratz.

Ich kann dir nur raten sowohl auf deinen Kopf als auch auf dein Herz zu hören. Nur wenn das beides eine Einheit bildet, kannst du eine vernünftige Entscheidung treffen.

Alles Gute,
Nudelmaus